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Molenschwangerschaft

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  • Molenschwangerschaft

    Vor 1 1/2 Tagen habe ich einen SST mit positivem Ergebnis gemacht. Da ich nach 4 Wo.Asien-Urlaub ( 1 Woche länger die Pille genommen) und Hausumbau im Stress stand, weiß ich nur genau, dass ich am 29.05, nach Absetzen der Pille meine Menstr. hatte. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass etwas anders ist. Da ich mir absolut nicht ausrechnen konnte, wie weit ich bin, bin ich zum Fa.(Vetreter, unbekannt) Dieser sagte ich müßte in der 10. Woche sein und es ist eine Molenschwangerschaft, für die typisch ist, dass der Fruchtsack etwa der 5.-6. Woche entspricht. Ich sollte mich darauf einrichten, am Sonntag ( morgen ) ins Krankenhaus zu einer Ausschabung zu kommen , die er selbst am Montag vornehmen würde. (hat Belegbetten) Meine Frage, ob vielleicht doch noch etwas sichtbar werde, verneinte er. Das mache man bei Frauen, die noch kein Kind haben und wartet ab, aber in meinem Alter(39) nicht.Ich würde sonst das Risiko eines Spontanabgangs eingehen und in einer Blutlache stehen.
    Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass sich hier jemand auf meine Kosten finanziell bereichern will, obwohl er weiß, dass meine Gynäkologin in den nächsten Tagen aus dem Urlaub kommt.
    Ich bin auch der Meinung, dass ich auf gar keinen Fall so weit sein kann.( vielleicht 4.5.6.Woche)
    Ich wollte eigentlich nur die Gewissheit haben, wie weit? Nun sitze ich hier und hoffe, dass sich doch noch was zeigt b.z.w. noch gar nichts zu sehen sein kann. Wer hat ähnliches durch? Was soll ich nur machen????


  • RE: Molenschwangerschaft


    Hallo Astrid!
    Ich hatte 11/00 einen Spontanabgang bei einer Molenschwangerschaft. Ich war zum Ultraschall in der 8. Woche und der FA hat mir nicht gesagt das mit dieser Schwangerschaft etwas nicht stimmt. Nachdem ich in der errechneten 14. Woche leichte Blutungen bekam bin ich Sonntags ins Krankenhaus. Dort hat man es mir dann gesagt. Ich wurde dann vor die Wahl gestellt alles seinen normalen Weg gehen zu lassen oder eine Ausschabung. Unwissend, Hoffnung und auch großer Angst habe ich erst mal abwarten wollen. Donnerstags bekam ich dann sehr starke Blutungen und wahnsinnige Schmerzen. Wie Wehenschmerzen, kamen mir aber noch schlimmer vor als bei der Geburt meiner Tochter ein Jahr zuvor. Ich musste trotz Abgang, Donnerstag gegen 22.00 Uhr, in einer Notoperation Ausgeschabt werden weil die Blutung nicht stoppte. Ich kann dir nur frühzeitig zu einer Ausschabung raten. Dieser Verlauf der Schwangerschaft wünsche ich niemandem. Es war die Hölle. Auch psychisch macht es einen fertig um so die Schwangerschaft wäre.

    Kannst Dich ja bei weiteren Fragen nochmals melden

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    • RE: Molenschwangerschaft


      Hallo Marleen,
      Ich habe schon das ganze Internet durchforstet, aber immer findet man nur die Begriffserklärung per Lexikon. Ich bin froh, jemanden gefunden zu haben, der ähnliches durchlebt hat.Ich hatte vor 17 Jahren schon einmal eine Molenschwangerschaft, vor meinem ersten und einzigem Sohn.Ich kann mich erinnern, dass ich regelrechte Klumpen verloren habe und es höllisch weh tat.
      Trotzdem noch mal zu meiner jetzigen Situation.Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Arzt eigentlich, nach meiner ca. Berechnung max. 5. Woche, falsch liegt. So wie er sagte, 10 Woche, geht doch gar nicht, denn da hatte ich ja gerade meine Periode im Kommen.
      Ich glaube auch, dass eine Molenschwangerschaft sehr selten ist und warum sollte ich das gerade 2 X
      durchmachen.
      Meinst du, ich könnte noch warten bis es zu leichten Blutungen kommt? Ist es dann nicht immer noch früh genug für`s Krankenhaus ?
      Auch wenn ich schon 39 bin, so möchte ich doch meinem Mann und natürlich mir den Wunsch erfüllen, Eltern zu werden. Wenn ich in der 5. Woche wäre, dürfte man doch auf dem Ultraschallbild noch gar nichts sehen außer dem schwarzen Fleck. Jedenfalls habe ich beim Forum studieren immer nur Hinweise gefunden, dass die Ärzte keine hundertprozentige Diagnose in dem Statium der SSW abgegeben haben.
      Ich habe wahnsinnige Angst, einen Fehler zu machen und unsere letzte Chance dahinrauschen zu lassen.

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      • RE: Molenschwangerschaft


        Liebe Astrid,
        Ich würde in dieser Situation auf jeden Fall noch zuwarten! Aufgrund einer einzigen Untersuchung, bei der nur eine kleine Fruchtblase festgestellt wurde, kann die Diagnose eines Abortes nicht gestellt werden. Auch ihr SS-Test ist zu wenig lange her, dass eine Aussage über die Dauer der SS gemacht werden kann. Der Eisprung kann tatsächlich nicht vorausgesagt werden, insbesondere da wir ja ihren normalen Zyklus nicht kennen, da sie zuvor die Pille genommen haben. Auf jeden Fall sollten sie noch eine Woche zuwarten, dann das Wachstum der Fruchtblase mit dem Ultraschall beurteilen. Wenn sie nicht gewachsen ist, kann immer noch über das Vorgehen diskutiert werden. In einem so frühen Stadium gehen jedoch die meisten Abort von selber ab. Starke Blutungen treten meist erst in späteren Staien auf.

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        • RE: Molenschwangerschaft


          Hallo Astrid!
          Bei mir war die Fruchtblase in der 13.Woche so groß wie bei einer normalen Schwangerschaft in der 10. hat man mir gesagt. Wenn sie bei Dir dann noch so klein ist würde ich schon noch warten. Würde aber auf jeden Fall in einer Woche nochmals zum Ultraschall gehen, ob sich was tut. Ich hoffe für Dich das sich der Arzt geirrt hat und bei Dir mit der Schwangerschaft noch alles gut läuft. Ich weiß wie das ist wenn man ein Wunschkind, nicht bekommen kann.

          Alles Gute!
          Marleen

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          • RE: Molenschwangerschaft


            Hallo Marleen, hallo Dr. Siegrist,
            Nach diesem furchtbaren Wochenende bin ich heute gleich zu meiner Gynäkologin. Sie ist aus dem Urlaub zurück. Ihr werdet es nicht glauben, ich konnte sogar die Herztöne meines Kindes hören. Ich bin mehr als nur der glücklichste Mensch auf der Welt. Nach so viel Leid am Wochenende ( all diese Berichte von Frauen über Fehlgeburten. Ich habe so manches Mal aus Mitleid geweint. ) bin ich jetzt doppelt so froh.
            Es sagt mir nur einmal mehr, dass man sich nicht auf einen Arzt verlassen sollte.
            Ihnen Dr. Siegrist vielen vielen Dank! Das war gestern abend wie ein rettender Anker ( Es gibt noch Hoffnung) und Balsam für die Seele.
            Ich bin Krankenschwester und habe am Wochenende gearbeitet. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich meine Dienste überhaupt geschafft habe.
            Ich wünsche mir jetzt, dass alles gut geht und nochmals vielen Dank an Beide, für`s antworten.

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            • Re: Molenschwangerschaft


              Hallo Ihr Lieben!!!

              Hatte leider vor Zwei Wochen, 7 SSW, eine Ausschabung.

              Bei der Untersuchung hat sich dann heraus gestellt, das ich eine Blasenmole hatte (=Plazentafehlbildung - das Embryo stirb ab)

              Am Freitag war ich bei meinen FA zur Nachuntersuchung. Sie meinte, wenn der HCG - Wert weiter sinkt bzw. bei Null ist (gutes Zeichen, da die Mole von selber wieder Nachwuchern kann, wenn ser Wert nicht sinkt), sollte ich ca. 3 Monate warten, dann musste ich mit Chemotherapie versuchen.

              Hat sonst noch irgend jemand Erfahrung mit einer Molenschwangerschaft gemacht???
              ich habe Schreckliche Angst und weiss nicht mehr weiter.

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              • Re: Molenschwangerschaft


                Hallo,

                man wartet bei einer Blasenmole maximal 12 Wochen ab, dass sich der HCG-Wert normalisiert. Ist das nicht der Fall, waere zunaechst eine weitere Ausschabung notwendig.

                Gruss,
                Doc

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