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Deszensus uteri et vaginae

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  • Deszensus uteri et vaginae

    Meine Mutter 89 Jahre alt, bei guter allgemeiner Gesundheit klagt über den obigen Befund. Die Blasenfunktion ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Sie klagt über Harninkontinenz.

    Ob ihres fortgeschrittenen Alters hat sie Angst vor einer OP.
    Sie denkt auch an das Narkoserisiko.

    Ist hier mit einem oper. Verschluß der Scheide schon etwas gewonnen ?

    An welches operative Vorgehen sollte man zu erst denken ?
    Was kann ich tun um sie etwas optimistischer und vertrauensvoller in eine OP einwilligen zu lassen.
    Der jetzige Zustand scheint mir nicht erträglich zu sein.

    Über eine möglichst umgehende Antwort würde ich mich sehr freunen

    herzlichst
    friedrich







  • RE: Deszensus uteri et vaginae


    Zustände, die die Lebensqualität beeinträchtigen, sollten auch im hohen Alter behandelt werden. Dass das Operationsrisiko erhöht ist, ist klar. Welche Operation bei Ihrer Mutter in Frage kommt, hängt vom Befund ab. Am ehesten werden heute in solchen Fällen Entfernung der Gebärmutter mit Raffung der Scheidenwände durchgeführt. Diese wird sehr eng gemacht, um ein Rückfall zu vermeiden. Ev. sollte gleichzeitig eine Operation gegen das Verlieren von Urin durchgeführt werden. DAbei wird in der Regel ein Band unter die Harnröhre gelegt.
    Wurde auch schon eine nicht operative Behandlung ion Erwägung gezogen. Gelegentlich sind die Patientinnen in diesem Alter auch mit einer Pessarbehandlung sehr zufrieden. Dabei sind verschiedene Arten von Pessaren einsetzbar. Am ehesten könnt ein sogenannter Urethralpessar helfen. Es handelt sich um einen speziellen Ring, der ohne Narkose in die Scheide eingelegt wird. Dieser verbessert auch die Harnröhrenverschlussfunktion.

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