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Angst vor Down-Syndrom wg. US-Befund

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  • Angst vor Down-Syndrom wg. US-Befund

    Ich bin bereits in der 27. SSW und habe bislang keine Amniozentese vornehmen lassen, da ich erst 24 Jahre alt bin und auch keine sonstigen Dispositionen für Chromosomenschäden meines Kindes vorlagen.

    Bei einer Organ-Ultraschall-Untersuchung vor 5 Wochen wurde ein White Spot (Kalkablagerung an den Herzklappenmuskeln) in beiden Herzkammern meines Kindes festgestellt, der das Risiko fuer das Down-Syndrom bei meinem Kind in etwa verdoppelt (von ca. 1:1100 auf ca. 1:500).

    Bei einer erneuten Untersuchung gestern wurde der Befund bestaetigt und zudem eine Fruchtwassermenge im oberen Normbereich festgestellt (Kinder mit Down-Syndrom sollen etwas schluckfauler sein).

    Bei der ersten Organ-US vor fuenf Wochen wurde das Profil als unauffaellig eingestuft, gestern war es nicht gut zu sehen, die untersuchende Aerztin aeusserte jedoch den Verdacht auf ein fliehendes Kinn, was ebenfalls als Indiz fuer das Down-Syndrom gewertet werden kann. Ansonsten lagen keine Indikatoren vor.

    Jetzt bin ich sehr beunruhigt und weiss nicht, ob ich noch eine Fruchtwasserentnahme machen lassen soll, da das Risiko der Untersuchung mit ca. 1:200 ja immer noch deutlich hoeher liegt als das Risiko des Gendefekts (ueber das Untersuchungsrisiko zu dem spaeten Zeitpunkt der Schwangerschaft liegen mir voellig unterschiedliche Aussagen vor).

    Auch waere ein Schwangerschaftsabbruch in diesem fortgeschrittenen Stadium sicher eine sehr sehr schwere Entscheidung.

    Wer kann mir einen fundierten Tipp geben? Die mich betreuenden Aerzte achten ja immer peinlich genau darauf, mit ja nichts zu raten, sondern mir nur die Sachlage moeglichst neutral zu erklaeren. Aber genau das hilft mir momentan herzlich wenig!


  • RE: Angst vor Down-Syndrom wg. US-Befund


    Liebe Nicole,
    Leider gibt es keine sicheren sonographischen Hinweiszeichen für ein Down-Syndrom. Das Risiko bei einer Amniozentese wird mit zunehmendem SS-Alter kleiner. Offensichtlich sind Sie momentan so beunruhigt, dass die Untersuchung Sie für die restliche SS-Dauer entlasten könnte. Auf der anderen Seite hat die Untersuchung wenig Konsequenzen. Einen SS-Abbruch bei einem lebensfähigen Kind stösst doch an die ethischen Grenzen. Vielleicht könnten Sie sich aber dann etwas besser vorbereiten.

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    • RE: Angst vor Down-Syndrom wg. US-Befund


      Hallo Nicole24 !

      Ich selber (bin 27 Jahre) habe drei gesunde Kinder. Aber meine Schwester wurde mit 16 Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom. (Ich bin 2 Jahre jünger) trotzdem wäre eine solche Untersuchung für mich nie in Frage gekommen und zwar aus dem Grund, daß ich es nie übers Herz bringen würde mein Kind abzutreiben. Ob ich es also gewußt hätte oder nicht wäre egal gewesen. Es gibt auch mit Sicherheit einige Kinder die gesund zur Welt gekommen wären wo es dann aber während der Geburt Probleme gegeben hat. Außerdem finde ich geben einem Kinder bzw. Menschen mit Down-Syndrom so viel Liebe daß man keine Angst davor haben soll. Ich denke es ist Schicksal wenn Dein Baby nicht ganz gesund zur Welt kommen soll. Aber Du bist trozdem seine Mama und ich bin mir sicher daß Du Dein Baby( falls es wirklich dazu kommen sollte) von ganzem Herzen lieben wirst. Mach Dich nicht verrückt deswegen. Am Ende kannst Du doch nichts dagegen machen. Also genieße den Rest Deiner Schwangerschaft und freu Dich auf Dein Kindchen. Ich wünsche Dir alles, alles Gute!!!!!!

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