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Eileiterschwangerschaft

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  • Eileiterschwangerschaft

    Vor einem Jahr hatte ich eine Eileiterschwangerschaft mit lebensbedrohlichen inneren Blutungen, Schock, Notoperation. Da ich sehr viel Blut verloren hatte, konnte die OP nicht endoskopisch durchgeführt werden. ich kam ganz knapp mit dem Leben davon, sagten die Ärzte. Der Eileiter (links) konnte erhalten werden. Mir wurde gesagt, dass ich wieder schwanger werden kann, aber dass ich in diesem Fall schnellstmöglich zum Arzt gehen sollte, weil der Eileiter vernarbt sei und somit die Wahrscheinlichkeit auf eine Eileiterschwangerschaft größer ist.. Ein Jahr später wurde ich wieder schwanger. Ich ging zum Arzt, sobald meine Tage ausgeblieben waren. Der Arzt sagte, es sei noch viel zu früh, um eine Schwangerschaft festzustellen und eine Eileiterschwangerschaft auszuschliessen. Eine Woche später war ich wieder dort. Diesmal konnte man etwas in der Gebärmutter erkennen, aber es waren keine Herztöne zu sehen. Ich mußte zwei Wochen warten und dann wieder zum Arzt. Diesmal war eine große schwarze "leere" Blase in der Gebärmutter zu erkennen. Der Arzt sagte, das hieße noch garnichts und ließ mich drei Tage später wiederkommen. Bei dieser Untersuchung konnte man sehen, dass die schwarze Blase zurückgegangen war, aber es war noch etwas anderes zu sehen. Er tippte auf eine Schwangerschaft, die sich zurückgebildet hatte (Abort) und einen Zwilling. Ich sollte drei Tage später wiederkommern. Die Warterei machte mich wahnsinning. Vor allem die Ungewissheit. Ein Tag vor dem nächsten Arzttermin ist der Eileiter dann geplatzt. Diesmal der rechte. Der Eileiter wurde endoskopisch entfernt. Dies geschah letzte Woche und ich bin immer noch total am Ende! Es waren wohl wirklich Zwillinge. Einer im Eileiter und der andere "abgestorbene" in der Gebärmutter. Jetzt habe ich nur noch einen Eileiter und der ist vernarbt. Die Ärzte raten mir zur IVF (Reagenzglasbefruchtung), aber ich glaube ich halte das nicht durch. Auch in diesem Fall beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Eileiterschwangerschaft 5 %.
    Was soll ich nur tun? Ich möchte doch so gerne noch ein Kind!


  • RE: Eileiterschwangerschaft


    Liebe Jessica,
    Offenbar ist bei Ihnen ein Eileiterproblem vorhanden, welches beide Eileiter betrifft. Somit ist unwahrscheinlich, dass Sie auf normalem Wege schwanger werden. Die Lösung ist tatsächlich die IVF.
    Der 2. Fall Ihrer EUG ist insofern nicht sehr glücklich vrlaufen, da das Risiko bekannt war und ein Bläschen ohne Inhalt in der Gebärmutter immer verdächtig ist auf eine Eileiterschwangerschaft. Das bedeutet Kontrolle des Schwangerschaftshormones im Blut und Nachkontrolle nach 2-3 Tagen. Somit hätte die Diagnose frühzeitig gestellt werden müssen.
    Das Risiko ist aber bei IVF geringer als bei spontan eintretender SS in Ihrem Fall. Ich möchte Sie also ermutigen, den Schritt zu wagen. Eine erste US-Kontrolle könnte dann mit ca. 6 SSW erfolgen, dabei müsste eine Schwangerschaft mit Herzaktion nachgewiesen werden können.

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    • RE: Eileiterschwangerschaft


      Hallo Jessica,
      auch ich war in der letzen Woche im Krankenhaus, weil ich eine Eileiterschwangerschaft hatte. Bei mir war es die erste und hoffentlich letzte Eileiterschwangerschaft. Es wurde der rechte Eileiter entfernt. Jetzt fühle ich mich regelrecht „amputiert“. Ich habe noch den linken Eileiter, der voraussichtlich gesund ist, aber bevor ich mich auf eine neue Schwangerschaft einlasse, möchte ich möglichst alle Risiken überprüfen lassen. Meine Frauenärztin sagt, man könne heute mittels Kontrastmittel und Ultraschall schon die Durchlässigkeit des Eileiters überprüfen. Dieser Untersuchung möchte ich mich in den nächsten Monaten unterziehen.
      Auch mein Mann und ich möchten sehr gerne Kinder, doch dieser Traum entwickelt sich immer wieder zum „Alptraum“. Ich habe deshalb Angst vor einer neuen Schwangerschaft. Durch die Untersuchungen hoffe ich, dass diese diffuse Angst einer Gewissheit über Chancen/Risiken einer Schwangerschaft weicht.

      Meine derzeitige Angst speist sich aus den schlimmen Erfahrungen der Eileiterschwangerschaft, die mich aus heiterem Himmel traf, sowie zwei vorangegangenen Fehlgeburten, die ich im Nov. 99 (missed abortion 9,5 SSW) und Nov. 2000 (ca. 5 SSW) erlitt. Bei meinem ersten Kind, dass ich im November 99 erwartete, habe ich per Ultraschall die Herztöne gesehen, so dass ich deine Trauer nachempfinden kann. Unsere Versuche, ein Baby zu bekommen sind drei Mal fehlgeschlagen, weshalb sollte es beim 4. Mal klappen?

      Leider gibt es wenig Menschen um mich herum, die den Schmerz und diese Ängste nachempfinden können. Gut, dass es diese Foren im Internet gibt. Für mich, glaube ich, ist es neben der Information (auch durch eine Selbsthilfegruppe) erstmal wichtig Abstand zu gewinnen. Erzwingen kann man eine Schwangerschaft nicht und daher sollten wir uns nicht zu sehr darauf fixieren.

      Denk darüber doch auch noch mal nach, bevor du dich zu IVF entscheidest.

      Viele Grüße von Astrid

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      • RE: Eileiterschwangerschaft




        astrid schrieb:
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        Hallo Jessica,
        auch ich war in der letzen Woche im Krankenhaus, weil ich eine Eileiterschwangerschaft hatte. Bei mir war es die erste und hoffentlich letzte Eileiterschwangerschaft. Es wurde der rechte Eileiter entfernt. Jetzt fühle ich mich regelrecht „amputiert“. Ich habe noch den linken Eileiter, der voraussichtlich gesund ist, aber bevor ich mich auf eine neue Schwangerschaft einlasse, möchte ich möglichst alle Risiken überprüfen lassen. Meine Frauenärztin sagt, man könne heute mittels Kontrastmittel und Ultraschall schon die Durchlässigkeit des Eileiters überprüfen. Dieser Untersuchung möchte ich mich in den nächsten Monaten unterziehen.
        Auch mein Mann und ich möchten sehr gerne Kinder, doch dieser Traum entwickelt sich immer wieder zum „Alptraum“. Ich habe deshalb Angst vor einer neuen Schwangerschaft. Durch die Untersuchungen hoffe ich, dass diese diffuse Angst einer Gewissheit über Chancen/Risiken einer Schwangerschaft weicht.

        Meine derzeitige Angst speist sich aus den s....

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        • RE: Eileiterschwangerschaft




          astrid schrieb:
          -------------------------------
          Hallo Jessica,
          auch ich war in der letzen Woche im Krankenhaus, weil ich eine Eileiterschwangerschaft hatte. Bei mir war es die erste und hoffentlich letzte Eileiterschwangerschaft. Es wurde der rechte Eileiter entfernt. Jetzt fühle ich mich regelrecht „amputiert“. Ich habe noch den linken Eileiter, der voraussichtlich gesund ist, aber bevor ich mich auf eine neue Schwangerschaft einlasse, möchte ich möglichst alle Risiken überprüfen lassen. Meine Frauenärztin sagt, man könne heute mittels Kontrastmittel und Ultraschall schon die Durchlässigkeit des Eileiters überprüfen. Dieser Untersuchung möchte ich mich in den nächsten Monaten unterziehen.
          Auch mein Mann und ich möchten sehr gerne Kinder, doch dieser Traum entwickelt sich immer wieder zum „Alptraum“. Ich habe deshalb Angst vor einer neuen Schwangerschaft. Durch die Untersuchungen hoffe ich, dass diese diffuse Angst einer Gewissheit über Chancen/Risiken einer Schwangerschaft weicht.

          Meine derzeitige Angst speist sich aus den s....

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          • RE: Eileiterschwangerschaft


            Sorry, da lief was schief! Ich wollte eigentlich Astrid schreiben! Ichbin gerade ausdem Krankenhus gekommen und bin jetzt etwas "durcheinander"! Ich hattee auch eine Eileiterschwangerschaft und wollte mich jetzt gleich mal im Internet informieren, was das so ist und welche Folgen es auf eine neue Schwangerschaft hat, denn von den "Göttern in Weiß" erhält man ja bei der Visite keine normale Auskunft!! Tja, jetzt bin ich überrascht, wie vielen Frauen es so oder ähnlich geht. Ich habe jetzt auch Angst, wieder schwanger zu werden. Mein Eileiter wurde nicht entfernt, aber die Chance einer neuen Eileiterschwangerschaft ist natürlichgroß! Wie geht man jetzt vor? Was kann man tunt?

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            • RE: Eileiterschwangerschaft


              Hallo Marianne,
              ich freue mich, dass du mir geantwortet hast. So langsam kehrt bei mir der Alltag wieder ein. Muß ja auch. Trotzdem bin ich ab und zu noch sehr traurig wegen der Sache, da tröstet es, von anderen Betroffenen zu hören.
              Zu deiner Frage: Mir wurden im Krankenhaus viele Prozentwerte genannt, die die Wahrscheinlichkeit wieder Schwanger zu werden benennen sollen. Einig waren sich die Ärzte nicht darüber, ob - wie in meinem Fall- ein Eileiter beide Eierstöcke bedient oder nicht. Die jüngeren Ärzte meinten, dass durch diese freie Beweglichkeit der Eileiter auch ein Ei aus dem rechten Eierstock über den linken Eileiter in die Gebärmutter gelangen könne. Die Fruchtbarkeit liege somit bei ca.80 % . Schön wäre es.
              In deinem Fall, wo beide Eileiter erhalten sind, liegt dieser Wert sicherlich weit höher. Allerdings soll das Risiko einer erneuten Eilleiterschwangerschaft durch die OP-Narben in dem betroffenen Eileiter erhöht sein. Aber das weißt du ja.
              Ich denke, daher ist bei dir im Falle einer neuen Schwangerschaft ein sofortiger Arztbesuch und Kontrolle nötig. Trotzdem solltest du erstmal nicht ans Schwanger werden denken. Mir wurde zur Erholung ein Zeitraum von 1/2 Jahr empfohlen, den ich auch sicher brauchen werde. Ich hoffe in dieser Zeit des Wartens und auch später kann ich den Kinderwunsch gedanklich nach hinten schieben und das Leben unbeschwert genießen. Leider habe ich bislang damit noch Probleme.
              Hoffentlich reicht dir diese Antwort und ich wüsche dir, dass du über diese schwere Zeit gut hinwegkommst.
              Astrid

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