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Pap/Hpv

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  • Pap/Hpv

    Hallo Dr.Siegerist!
    Ich habe ihnen vor kurzem schon einmal ein paar Fragen gestellt!Nun war ich wieder beim Arzt und habe eine akkute Eierstockentzündung bekommen, die so schnell wie möglich ausgeheilt werden muß da ich sofort operiert werden müßte! Weil mein pap/Hpv akkut wurde! Wieso muß das nun alles so schnell gehen, nun habe ich monate warten müssen und jetzt alles rasch, rasch! Ich bekomme eine (cyritage??) , es wird etwas aus dem gebärmutterhals herausgeschnitten und etwas ausgekratzt! weiß man erst nach der op ob das gutartig oder bösartig ist? Und wird das ganze von unten gemacht oder ein Bauchschnitt? Braucht man nachher eine nachbehandlung? Wäre es nicht besser ich würde mir alles entfernen lassen? Da ich schon seit meinem 15 lebensjahr immer und immer wieder Schmerzen habe! Vielen Dank im vorherein für ihre Antwort! Tatjana

  • RE: Pap/Hpv


    Lebe Tatjana,
    Eine HPV- Infektion und eine Eierstockentzündung (meist handelt es sich um die Eileiter) sind 2 Paar Schuhe und haben nichts miteinander zu tun. Bei der Eileiterentzündung ist eine rascha Behandlung notwendig, da es sich um eine schwere Infektionskrankheit handelt, die meist mit hohem Fieber einhergeht.
    Die HPV-Infektion ist dann von Bedeutung, wenn sie Veränderungen am Gebärmutterhals verursacht, die zu Krebs führen können. Handelt es sich um schwere Veränderungen (Pap IV oder CIN III), sollten diese Veränderungen operiert werden. Dies ist aber kein Notfall und man hat stets einige Wochen Bedenkzeit. Die Konisation ist nötig, um das richtige Stadium der Veränderungen festzustellen. Bei den Abstrichresultaten handelt es sich nur um Zellveränderungen, die Gewebeveränderung wird mit der Konisation festgestellt. Nach der Sicherung der Diagnose ist zu diskutieren, ob Sie nicht mit einer definitiven Sanierung (im Falle von CIN III) besser bedint wären.

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    • RE: Pap/Hpv


      Hallo Tatjana!!
      Ich hatte auch 3 Jahre lang immer schlechte Abstriche und PAP 3 b. Im Januar 2000 mußte ich dann auch operiert werden. Die Entfernung eines Kegels aus dem Gebärmutterhals nennt man Konisation und auch eine Ausschabung der Gebärmutter wird in den meißten Fällen vorgenommen. Dieser Eingriff wird durch die Scheide praktikiert und dauert nur ca. eine halbe Stunde. Danach wirst Du dich ca. 5 Wochen sehr schonen müssen ( nicht schwer heben, putzen etc.) Ich bin seit der Operation im Januar 2000 wieder völlig gesund . Ach ja, wenn Du noch jung bist , so wie ich (25) gibt es keine größeren Komplikationen wenn Du einmal ein Kind haben möchtest. Mögliche Spätfolgen könntren sein, daß sich durch die Vernarbung des Muttermundes nach der OP der Muttermund entweder nicht richtig schließt, sobald du Schwanger wirst, dann müßtest du eine cerslage (umschlingung des Muttermundes) bekommen oder der Muttermund öffnet sich unter der Geburt nicht so , wie er soll, aber das alles kommt nicht oft vor. Ich hoffe Dir ein bischen geholfen zu haben. Wenn Du willst antworte mir doch mal. Mein Beitrag heißt: schwanger trotz Pille?

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