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Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

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  • Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

    Hallo zusammen

    Ich glaube ich dreh langsam durch und weiss schon gar nicht mehr wo anfangen :/

    Allgemeines:
    Ich, 49, mit mittelschwerer Aortenklappenstenose ( keine Medi )
    hatte letztes Jahr von Mai - Sept im ganzen Körper Muskel / Nervenenzündungen.

    Ende Januar diesen Jahres merkte ich, dass ich eine Blasenentzündung habe die iwie nicht typisch war und noch zusätzlich etwas sein musste.
    Daraufhin ging ich zum Arzt , der nebst der Blasenentzündung einen Tumor feststellte.
    Nach dem CT mit Kontrastmittel - hatte ich nach 2 Tagen zusätzliche Beschwerden in der Leistengegend ( andere Seite )
    Natürlich habe ich dies den Aerzten mitgeteilt, aber die sagten bloss, wenn was wäre würde man es bei der OP sehen.

    Am 1.3 wurde mir dann der rechte Eierstock und der Eileiter entfernt.

    Während 14 Tagen nach OP hatte ich grauslige Schmerzen, bis mein Hausarzt darauf kam, dass ich (immer noch dieselbe oder eine neue ? ) Blasenentzündung habe.
    Zusätzlich seien meine Muskeln / Nerven wieder entzündet.

    Heutiger Zustand:

    Was mir bisher NICHT erklärt wurde und was auf dem Kurzaustrittsbericht steht ist:
    dass ich zusätzlich 4 Leberläsionen habe und dass ein Inzidentalom auf der Nebenniere ist.
    - Mein Ober- / Unterbauch ist immer noch aufgebläht
    - oberhalb der linken Leiste habe ich ein Druckgefühl
    - die Lymphdrüsen unter den Armen , und Hals beiseitig schwellen an und ab ( täglich unterschiedlich )
    - leicht rechts unterhalb der Brust darf ich nicht berühren, gebe ich Druck, wird mir übel und ein stechender Schmerz ist da
    - k A. ob es die Lunge oder die Nieren sind - ab und an habe ich unter den Rippen beidseitig vorne und hinten ein Druckgefühl.

    Ich weiss schlicht nicht mehr wie ich mich verhalten soll.
    Nur weil ich weiss, welche Beschwerden schon vor Feststellung des Teratoms, nach dem CT oder nach der OP vorhanden waren, scheinen die zu glauben , ich wäre ein Hypochonder.

    Ich weiss nicht mehr WIE ich mich verhalten soll, was abgeklärt werden müsste oder was ich fragen müsste.


  • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion


    Hallo,

    diese Beschwerden sind sicher nicht durch das Teratom, oder die OP erklärbar und wären unbedingt weiter abzuklären.Ihre Schilderung deutet dabei auf einen allgemeinen Entzündungszustand hin. Eine gute Anlaufstelle wäre in diesem Fall die Ambulanz einer (Uni-) Klinik.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion


      Hallo Dr. Scheufele

      Genau da wurde ich operiert. Ich werde demnach morgen nochmal versuchen Druck zu machen. Ich hoffe zumindest mal den endgültigen Bericht zu bekommen. Oder : wie sie sich das weitere Vorgehen vorstellen.
      Da der Inzidentalom "nur" 3.5cm ist scheine ich diesbezüglich aus dem Raster zu fallen.

      Ich werde hier tippen, wenn ich morgen ev. Antwort habe.

      Kommentar


      • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion


        Habe heute den Austrittsbericht erhalten. Als ich die Aerzin auf meine Beschwerden , sowie aud den Inzidentalom ansprach , machte sie Ultraschall.
        Gemäss diesem ist im Unterleib alles i.o

        Da auf dem Bericht NICHTS vom CT Befund steht, musste ich erst hartnäckig darauf pochen, dass es ja auf dem Kurzaustrittsbericht stehen würde. So wie ich im Netz nachgelesen hätte, sei ein Gezank ab welcher Grösse man op soll, (hier Uniklinik erst ab 4.5 -6cm)
        Jedoch sei man sich generell einig, dass man nach der Ebtdeckung zumindest einiges abklären sollte.

        Nun schreibt sie dem HA, dass ein 24h Urintest, ein Lungenröntgen und ev. eine Darmspiegelung von ihm in Auftrag gegeben werden soll.

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        • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion


          Hallo,

          vielen Dank für die Rückmeldung, die geplante, weitere Abklärung ist in jedem Fall sinnvoll.

          Gruss,
          Doc

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          • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion


            So, nachdem ich heute den Bericht der Aerztin aus der Uni-Klinik gelesen habe, den Sie an den HA schickte - platzte mir endgültig der Kragen.

            Und wieder wird mir unterschwellig vorgeworfen, dass ich ein Hypochonder bin - nur weil ich weiss wann was wo anfing zu schmerzen und weil ich nachhakte als nix ging.

            Die Beschwerden sind ja nach wie vor da. Da sie zum Glück nicht so sind, dass ich Schmerzmittel nehmen muss - sind sie mir per sofort egal.
            Soll der HA bestimmen ob noch was untersucht werden soll - wenn nicht = Uebung abgebrochen

            Ich mag mich einfach nicht mehr rumschlagen :/
            Iwann wird sich der Körper so melden, dass die Symtome ernst genommen werden.

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            • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion


              Hallo,

              Sie können hier nur weiter auf entsprechender Abklärung bestehen.

              Gruss,
              Doc

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              • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                Nachdem ich nun lange nichts mehr von mir hören liess - und ich mittlerweile merken musste, dass man Beschwerden zwar wie von den Aerzten gewünscht ignorieren kann, sie sich aber leider trotzdem nicht in Luft auflösen - ein update von mir.

                Das Inzidentalom und die Leberläsionen scheinen niemanden ausser mir zu interessieren. Bei all den nachfolgenden Beschwerden wurden sie bei allen Aerzten erwähnt und immer damit abgetan, dass diese in keinster Weise einen Zusammenhang hätten und demzufolge auch nicht beachtenswert seien.

                Ca. im Juli hatte ich erneut eine Blasenentzündung (je nachdem wie mans ansieht, wars nun die 2te oder 3te in diesem Jahr).
                Daraufhin wurde mal ein 2x 24h Urin-Test gemacht.
                Im August kam ein pulssynchrones Rauschen auf dem rechten Ohr. Der Hausarzt schickte mich zum HNO der mich an den Neurologen verwies. Dieser veranlasste ein KOPF-MRI, bei dem allerdings nichts festgestellt wurde. Der HNO wurde stutzig, weil ich mittlerweile herausgefunden hatte und ihm mitteilte, dass ich das Rauschen (es ist nicht immer, scheint je nach Kopfhaltung ausgelöst zu werden) sowohl unterdrücken wie auslösen kann, wenn ich an bestimmten Stellen am Hals oder hinter dem Ohr leichten Druck ausübe. Somit wollte er ein HALS-MRI gemacht haben. Der Hausarzt fand aber, dass es wohl nicht nötig sei und verschriebe mal erst div. Medi, vom Muskelentspanner, Oestrogen usw. Da alles nichts half, wurde alles per subito wieder abgesetzt und am 4. Oktober doch ein HALS-MRI gemacht.
                Befund: vergrösserter Lymphknoten und normale altersbedingte Arthrose.
                Der Hausarzt schreibt die allermeisten Probleme den Muskeln zu. Nun habe ich ab Ende Monat Termine beim Physio. Ich hoffe mal, dass das dann hilft :/

                Ca. 1 Woche später, hatte ich erneut eine Blasenentzündung. Der Hausarzt wollte nicht schon wieder AB geben, da keine Bakterien vorhanden waren. 3 Werte waren aber trotzdem zu hoch, welche weiss ich aber nicht. Leider wurde die Blasenentzündung nach 3 Tagen richtig heftig und ich ging zum Frauenarzt. Und zack – bei ihm wurden Bakterien festgestellt und die Leukozythen waren auf 1000. Kein abtasten, kein Ultraschall kein nichts, ausser der Mitteilung er würde mich beim Urologen anmelden für Blasenspiegelung. Und wieder mal AB, diesmal gleich von Anfang an für 14 Tg.
                Da die Schmerzen trotz AB nicht besser wurden, mittlerweile konnte ich kaum noch stehen, sitzen oder laufen und die Niere schmerzte auch noch, ging ich 1 Woche später wieder zum Gyn – die Leuko waren noch gleich hoch und als Antwort: ich habe ja gesagt, dass es 14Tg AB sein müssen.
                Tja, was soll ich sagen – nach 14 Tg wieder hin – die Leuko endlich gesunken auf 25 und noch eine weitere Woche AB. Die habe ich nun seit letzten Dienstag durch.

                Die Blase oder was auch immer, schmerzt immer noch. Dass der Ober-und Unterbauch immer noch aufgebläht sind, ist ja eh bekannt seit dem Spital.
                Als Dank für die 3 Wochen AB bekam ich letzte Woche weissen, körnigen Ausfluss. Daraufhin habe ich mir am letzten Freitag Gyno-Canesten Zäpfchen geholt und die 3 Tage eingeführt.
                Hoffentlich war das kein Fehler.

                Vor der Blasenspiegelung habe ich ehrlich gesagt, unendlich „Schiss“. Die zu machen wenn Blase eh schon schmerzt, reizt mich echt nicht :/


                Es scheint bei mir seit letztem Jahr mit diesen Muskelentzündungen immer etwas dazuzukommen. Nie ist irgendetwas abgeschlossen. Das zermürbt dermassen, dass es kaum vorstellbar ist.

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                • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                  Hallo,

                  aus der Ferne ist ein solcher Fall natürlich immer sehr schwer zu beurteilen, anstatt "blinder" antibiotischer Behandlung halte ich die Blasenspiegelung zur weiteren Abklärung aber doch für den richtigen Weg. Je nach Befund muss dann weiter entschieden werden.

                  Gruss,
                  Doc

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                  • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                    Beim gestrigen Besuch beim Urologen wurde festgestellt, dass ich immer noch Entzündungen habe. Am Blasenboden und Harnröhreneingang sind Ablagerungen vorhanden. Trotz der langen AB Einnahme von 3 Wochen, flogen da im wahrsten Sinn des Wortes "die Fetzen". Man kommt sich bei der Ansicht regelrecht unsauber vor, peinlich ./
                    Die gute Nachricht ist: kein Anzeichen eines Tumors vorhanden. (Der Gyn wollte ja Blasenkrebs ausgeschlossen haben, da ich Raucherin bin)

                    Im Ultraschall wurde festgestellt, dass eine recht grosse Menge Restharn von ca 1.5dl in der Blase verbleibt. Nun wurde mir für 14 Tg. Vibramycin 2xtgl verschrieben und zusätzlich Ovestin Vaginalovula. Zudem wurde der Urin eingeschickt - diese Resultate sollten bis Ende Woche vorliegen. Sollte da etwas auffälliges sein, werde ich kontaktiert. Ansonsten in 1 Mt. nocheinmal zum Urologen.

                    Könnte es sein, dass ich irgendeinen Muskel / Nerv eingeklemmt habe, der all die Probleme verursacht? Muskelprobleme sind ja sei 1 Jahr vorhanden und lösen ja genügend andere Beschwerden aus.



                    PS. Um anderen Mut zu machen – trotz der noch vorhandenen Entzündung war die Untersuchung nicht 10% so schlimm wie gedacht. Klar war es nicht angenehm und ein Schmerz vorhanden, aber absolut erträglich. Die BS vorher, bei der ich nicht mal mehr gerade stehen konnte, war um Welten schlimmer.

                    Kommentar



                    • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                      Hallo,

                      anhand des Untersuchungsergebnisses kann man bei Notwendigkeit nochmal ganz gezielt antibiotisch behandeln, damit sollte das Problem dann wirklich gelöst sein. Von einer muskulären Ursache gehe ich dabei aber nicht aus.

                      Gruss,
                      Doc

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                      • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                        Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Es ging mir nicht um die BS an sich, sondern darum, dass plötzlich soviel Restharn da ist. Ich möchte mich übrigens einmal ganz herzlich für Ihre Antworten bedanken - das ist nicht selbstverständlich und ich weiss es zu schätzen. !

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                        • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                          Hallo,

                          auch dabei würde ich nicht von einem muskulären Zusammenhang ausgehen.

                          Gruss,
                          Doc

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                          • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                            Auf Nachfragen bei der Sprechstundenhilfe, weiss ich nun dass im Katheterurin Strepptokokken gefunden wurden. Ob dies bedenklich ist, weiss ich nicht, da diese laut Recherche im Internet vorkommen können. In welcher Menge diese vorhanden waren, weiss ich leider nicht. Was mich beunruhigt ist:

                            1. dass ich seit Beendigung der AB (während der Entzündung fiel es mir nicht auf und vorher hatte ich es nicht) einen schwachen Urinstrahl habe. Ich muss zwar dringend aufs Klo, aber iwie habe ich das Gefühl es sei kein Druck vorhanden.
                            Damit ich nicht wieder extrem viel Zeit verliere, habe ich angefangen ein Miktionsprotokoll zu führen. Keine Ahnung ob das wirklich etwas bringt, da ich es nicht 3 Tage hintereinander 100% führen kann, da ich raus muss und da sicher sowohl auf die Toilette muss , wie auch Getränke zu mir nehme. Somit komme ich nur auf max 2 vollständige Tage.
                            Gestern z. Bsp. Trinkmenge 2580ml bei 12x trinken – Urin 2465ml bei 11x Toilette , Werte von 140 – 415ml

                            Der Combur 5fach Test gibt ganz wenig Protein an, jedoch so, dass es nicht das grün erreicht das für positiv angegeben ist. Leuko gibt es ab und zu an, jedoch auch nur sehr schwach wie Protein und nicht immer. Die restlichen Werte sind unauffällig.
                            1. Die Ovestin Ovula muss ich 2x wöchentlich einführen. Nach ca 3 Std Schlaf muss ich auf die Toilette. Alle 3x als ich die nahm, hätte ich vor Schmerzen die Wände hochgehen können. Ich hatte das Gefühl, dass ich mir mit dem Urin die Schamlippen verätze. Die Schmerzen sind unglaublich. Das brennt ca 1 Std. lang derart, dass es nicht zum aushalten ist.
                            Auf nachfragen beim Gyn, meinte die Sprechstundenhilfe, da müsse ich nun halt durch – das würde mindestens noch 14 Tage so bleiben. Himmel, das kann doch nicht normal sein????

                            Worauf müsste ich schauen, resp. was sollte untersucht werden ?


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                            • Re: Teratom, Inzidentalom Nebenniere, Leberläsion

                              Es sollte im Labor ein sog. Antibiogramm durchgeführt werden (Urikult), um genau festzustellen, welches Medikament gegen die Erreger wirkt, um dann gezielt behandeln zu können.

                              Gruss,
                              Doc

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