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Hilfe oder es besser gleich ganz lassen

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  • Hilfe oder es besser gleich ganz lassen

    Hatte vor ein paar Jahren eine Wertheim-OP wegen Krebs, anschließend einige (wenige) Bestrahlungen. Bin nach 7,5 Monaten wieder in meinen sehr aufreibenden, anstrengenden Beruf zurückgekehrt, weil ich meinte, ich schaffe das und die Ärztin meinte, dass ich mich anstelle. Musste mich im Job gleich vollsticheln lassen, weil ich so lange fehlte (aber das nur am Rande). Bin wieder in der ewigen Hektik gelandet, weshalb ich auch seit langen Jahren zu viel geraucht habe – ein beginnendes Lungenemphysem wurde schon vor 5 Jahren diagnostiziert. Ich wusste da gar nicht, was ich habe - mir wurde nur gesagt, dass ich vielleicht nicht sofort sterben werde, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre. Das Rauchen habe ich eingestellt. Habe jetzt aber nach 30 Jahren Berufstätigkeit gekündigt. Wollte immer nur alles gut machen - und habe das auch im Sinne meines Arbeitgebers bis heute getan. Jetzt fühle ich mich nicht mehr in der Lage, irgendetwas zu machen. Breche bei jeder Gelegenheit in Tränen aus. Kann kaum noch schlafen. Wenn doch, dann knirsche ich mir die Zähne ab. Mein Vater, meine Großmutter und etliche andere Verwandten sind an Krebs gestorben. Bin jeden Tag am Heulen. Ich selbst habe noch 50 Prozent Schwerbehinderung wegen Krebs. Durch das Emphysem fühle ich mich immer wieder atemlos und außerdem jeden Tag aufgebläht. Vor allem fühle ich, dass ich völlig egal bin, wenn ich nicht wie immer funktioniere. Ich kann nicht mehr. Ich will nie wieder so leben wie die letzen 30 Jahre. Ich weiß, dass man Geld verdienen muss, es liegt nicht auf der Straße. Aber so kann ich nicht mehr. Stelle ich mich wirklich so an? Auch an guten Tagen werde ich die Krankheit in meinen Gedanken nicht los.

  • Re: Hilfe oder es besser gleich ganz lassen

    Hallo,

    in diesem Fall sollten Sie unbedingt psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
    Ich wünsche Ihnen viel Glück für den weiteren Verlauf.

    Gruss,
    Doc

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