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Risiken bei der äußeren Wendung

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  • Risiken bei der äußeren Wendung

    Hallo,

    kann der Versuch einer äußeren Wendung zu einer Hirnschädigung beim Ungeborenen führen? Genau genommen zu einer Ventrikelasymmetrie im Gehirn? Laut Kinderarzt entsteht diese Schädigung einige Tage vor oder während der Geburt durch extremen Stress für das Kind. Oft sei Sauerstoffmangel oder eine Blutung Auslöser. Da mein Sohn nach einer völlig unproblematischen Kaiserschnittgeburt zur Welt kam und es ihm danach gut ging, stellt sich für mich die Frage nach dem schädigenden Ereignis. Die äußere Wendung wurde nach mehrmaligem Versuch aufgrund eines Engpasses im Bereich meiner Rippen abgebochen. Nach diesem Eingriff spürte ich einen Tag keine Kindsbewegungen mehr. Ähnliche Empfindungen hatte ich niemals zuvor. Auch nicht in der ersten Schwangerschaft. Schon zu diesem Zeitpunkt war ich deshalb sehr beunruhigt. Das CTG war allerdings normal. Über solche Risiken wurde ich nicht aufgeklärt. Eine äußere Wendung sei unschädlich für das Kind, wurde mir seitens des Behandlers mitgeteilt. Es könne zwar dadurch zur Geburt kommen. Da das Kind bei diesem Eingriff aber schon ausgereift sei, sei mit einer Schädigung des Ungeborenen nicht zu rechnen. Nun kann ich kaum damit leben, diesen Eingriff zugelassen zu haben.

    Für eine Antwort bin ich Ihnen dankbar.

    Viele Grüße,

  • Re: Risiken bei der äußeren Wendung

    Hallo,

    ich gehe in diesem Fall auch ganz sicher nicht von einer solchen Ursache der Schädigung des Kindes aus.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Risiken bei der äußeren Wendung

      Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,

      vielen Dank für die Antwort.,

      wie kann denn dann die Schädigung entstanden sein. Die Schwangerschaft war unproblematisch. Wegen einer Risikoschwangerschaft wurde zwar engmaschig untersucht. Jedoch waren alle Befunde o. k. In der 24 SW wurde eine eingehende Untersuchung per Ultraschall in einem Perinaltalzentrum durchgeführt. Hier wurde nach einer Checkliste vorgegangen. Auf dieser ist angekreuzt "Ventrikelweite normal". Alles andere war auch in Ordnung. Zwischen der 24 SW und der Geburt gab es bis auf den Wendeversuch keine Auffälligkeiten. Die Geburt verlief wie gesagt ganz normal per Kaiserschnitt.

      Freundliche Grüße,

      SuGe

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      • Re: Risiken bei der äußeren Wendung

        Nachtrag: Als Laie stelle ich mir heute einen Wendeversuch nicht so unproblematisch vor: Kann nicht doch eine Blutung entstehen, wenn mein Sohn im Mutterleib fixiert und eine Drehung nicht möglich war? Dadurch entsteht doch Druck von unten auf den Kopf, oder nicht? Ich fand das alles andere als sanft. Vor dem Wendeversuch wurde das ungefähre Gewicht und die Größe ermittelt. Diese wich scheinbar stark vom Geburtsgewicht ab. Letztlich kam er 11 Tage nach dem Wendeversuch mit 4140 g und 55 cm zur Welt. Mein Hausfrauenarzt meinte, dass ein Wendeversuch bei dieser Größe eigentlich nicht vorgenommen werden sollte. Zudem hätte ich relativ wenig Fruchtwasser gehabt.

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        • Re: Risiken bei der äußeren Wendung

          Hallo,

          das Kind ist in der Gebärmutter gut geschützt, von einem Schaden durch den Wendeversuch ist wirklich nicht auszugehen.

          Gruss,
          Doc

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          • Re: Risiken bei der äußeren Wendung

            Hallo Herr Dr. Scheufele,

            vielen Dank. Sie haben mir sehr geholfen.

            Ich verstehe, dass Sie keine Ferndiagnosen abgeben können.

            Vielleicht können Sie aber beurteilen, ob die Aussage des Kinderarztes stimmt, dass dieser Bereich des Gehirns in der Regel während, kurz vor oder direkt nach der Geburt geschädigt wird. Oder eine allgemeine Aussage machen können, wie eine solche Schädigung entstehen kann.

            Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

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            • Re: Risiken bei der äußeren Wendung

              Hallo,

              häufig kommt es unter der Geburt zu einer solchen Schädigung, besser beurteilen kann das aber der Kinderarzt.

              Gruss,
              Doc

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