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Ein "Gebilde"...

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  • Ein "Gebilde"...

    Hallo Herr Dr. Ich weiss, sie sind momentan im Urlaub und ich hoffe sie hatten erholsame Tage Ich dachte ich schreibe das trotzdem mal, weil mir das grade so auf dem Herzen liegt und ich das jetzt einfach schreiben muss. Auch wenn ich weiss, dass ich jetzt gleich noch keine Antwort kriege. Ich fange mal von vorne an Kurz zu meiner Person: Bin ein fast 17jähriges, ratloses Mädchen (hab am 27. Geburstag, also praktisch schon 17) Also, ganz normal bekam ich mit 13 meine erste Periode die anfangs sehr unregelmäßig kam, bis sie im Alter von ca. 15 Jahren, nach erneuter Blutung mit einem halben Jahr Pause, völlig ausblieb. Damals ging ich zum Frauenarzt, der einen "oberflächlichen" also normalen Ultraschall vom Bauch aus machte. "Organisch alles in Ordnung", meinte er. Was und ob er überhaupt etwas sah? Nicht klar, aber er schickte mich mit einem Rezept zurück. Tabletten, die das wieder in Ordnung bringen mit dem Zyklus, waren seine Worte. In der Apotheke bekam ich Metformin. Damals wusste ich nicht dass man damit auch anderes behandeln könne, dachte gleich an Diabetiker und wie der das bitte durch den Ultraschall sah. Das dachte ich erstmal. Aber ich bin dick und Diabetes liegt mir quasi "im Blut". Nur dass ich das jetzt haben soll und was das damit zutun hat? Damals keine Ahnung. Der Arzt hat mir auch nichts erklärt. Ich ging heim und hab keine dieser Tabletten genommen. Nach endloser Googelei kam ich auf die Insulinresistenz und das damit eng verbundene PCO(S). Theoretisch hätte er mir das eh nicht einfach verschreiben dürfen bei PCO weil Metformin hier als Behandlungsmedikament ja nicht "anerkannt" ist. Er hätte mir das sagen sollen und vor allem sagen sollen, was er da im Ultraschall sah. Er kann aber nichts gesehen haben. Das war so wie es aussieht eine Wischiwaschi-Diagnose. Vor zwei Tagen war ich bei einem anderen Frauenarzt. Dieser redete erstmal ausführlich mit mir und hörte sich alles an was ich zu sagen hatte. Tippte auch auf PCO wollte sich aber alles noch genauer ansehen, man weiss ja nie. Vorallem bin ich ja sehr jung (muss kein Hindernis sein) und trotz meiner guten Kurven und Polsterchen ein fittes Mädchen. Sein Gefühl täuschte ihn anscheinend nicht. Er meinte mein linker Eierstock sei stark vergrößert, keine polyzyklischen Ovare zu sehen..also kein PCO. Zumindest wenn, dann nicht so lang. Er meinte da sei ein Gebilde. Man muss sagen, ich bin sehr "männlich" von der Körperbehaarung her. Meine Mutter auch. Also genetisch auf jeden Fall was dran. Aber er meinte dieses Gebilde sei keine Zyste. Er nannte es dennoch ganz neutral Gebilde. Dann, wegen der Hormongeschichte,meinte er, es kann genetisch sein dass ich einen Überschuss an männlichen Hormonen haben. Meine Mutter aber auch und sie hat keine Beschwerden dergleichen bis auf die Köperbehaarung. Also keine Beschwerden bezüglich ihres Zykluses. Er meinte, weil es wahrscheinlich kein PCO ist, ist es was, was zusätzlich männliche Hormone produziert. Das einzige was hier der Fall wäre, wäre ein Tumor. Zudem meinte er es gäbe da irgendwo eine Blutung oder dergleichen. Er sagte nichts konkretes. Einerseits gut weil so gibt es kein Geheule bevor man sicher weiss was los ist. Andrerseits raubt mir diese Sache den Schlaf. Ich wollte noch aus ihm herausquetschen, wie er konkret davon denkt, es kam aber nichts. Mir wurde zwei Ladungen Blut abgenommen, um eine Hormonanalyse zu machen. Darunter eines, dass von der Krankenkasse nicht bezahlt wird..40€ oder so..kein Problem nur was ist es? Und wieso gleich zwei Mal Blut? Braucht man wirklich so viel oder guckt er auch noch nach Tumormarkern? Jedenfalls fiel kein Wort desgleichen. Allgemein kam alles mögliche, aber Tumor sagte da keiner. Um das Gebilde zu betrachten, wird eine Bauchspiegelung durchgeführt. Also muss es schon eher etwas ernsteres sein. Er meinte aber das "Gebilde",sei glatt..also nichts unregelmäßiges, was doch ein gutes Zeichen sei. Wo wir wieder bei Tumoren sind, die hier aber Gebilde genannt werden. Ich weiss er will mir keine Sorgen machen. Leider leider leider weiss ich viel über PCO und viel über Krebs und es würde halt auch passen. Ohne die Laborergebnisse und den Unterbauch zu sehen kann man doch eh nichts genaues sagen? Und es könnte doch noch sein, dass es ein gutartiger Tumor ist? Und wie konnte er durch den Ultraschall (der war kein oberflächlicher, also einer durch die Scheide) sehen, dass es keine grosse Zyste war? Oder meinte er mit Zyste nur PCO? Sollte ich mir Sorgen machen Herr Doktor? Mein Frauenarzt meinte ich soll das erstmal abhacken bis man die Untersuchungen durchführt. Wie bitte soll ich das vergessen? Müsste auf die Bauchspiegelung sowieso bis ende August warten. Ich habe aber soviele Klausuren zum Schuljahresbeginn. Zudem ist unsere Studienfahrt im Oktober. Kann ich da noch mit? Ich mache mein Abitur. Bin nächstes Schuljahr dann auch in der 13. Das ist alles so unpassend. Sind meine Gedanken alle unnötig? Grade im Bezug auf den Ultraschall wär mir halt wichtig zu wissen, ob man da zwischen Zyste und Tumor unterscheiden kann. Wenn sie sich wirklich alles durch gelesen haben, dann bedanke ich mich ganz herzlich bei ihnen. Habe etwas mit der Textfülle übertrieben