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Pillenwechsel - Thromboserisiko?

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  • Pillenwechsel - Thromboserisiko?

    Hallo,

    da ich bei meiner jetzigen Pille (Lamuna 20) unter Libidoverlust leide, hat meine Frauenärztin empfohlen, dass ich ein anderes Präparat ausprobieren soll. Sie hat mir die Swingo 20 verschrieben. Sollte sich mein Problem nach drei Monaten mit der Swingo nicht bessern, meint sie, ich solle die Pille mal absetzen und schauen ob es dann besser wird. Wenn ja, sollte ich mit der Pille ganz aufhören (was aber nicht in meinem Sinne ist), falls nicht, liegt es nicht an der Pille.
    Grundsätzlich erscheint mir der Umstieg auf die Swingo sinnvoll, da sie ja eine Pille aus der 2. Generation ist und das Thromboserisiko hier geringer sein soll als bei Pillen der 3. Generation, unter die ja die Lamuna 20 fällt.

    Nun habe ich aber speziell zum Thromboserisiko ein paar Fragen:

    - Gleich nach Beginn und nach absetzen der Pille soll das Risiko ja am höchsten sein. Gilt das nur, wenn man die Pille vorher noch nicht genommen hat und dann damit anfängt oder auch bei einem Wechsel von einem Präparat zum anderen, wie es bei mir der Fall ist? Von welchem Zeitraum ist da die Rede? Ich habe mal gelesen 3-6 Monate, andere meinen, 1 Jahr?

    - Es gibt ja eine Genmutation, die das Risiko erhöht, eine Thrombose zu bekommen. Falls familiär bedingt Thrombosen aufgetreten sind, übernimmt die Kasse eventuell den Test, um festzustellen, ob diese Mutation vorliegt. In unserer Familie sind soweit keine (Bein)thrombosen bekannt, wir sind allerdings sehr belastet mit Herz-Kreislauferkrankungen. Sowohl meine Eltern als auch meine Großeltern haben/hatten hier Probleme, meine Mutter hatte bereits einen Herzinfarkt. Zählt diese "Koronarthrombose" auch zu der Art Thrombosen, die vorliegen müssen, damit ein Verdacht auf diese Mutation besteht? Oder sind hier tatsächlich die Beinthrombosen gemeint?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühen!

  • Re: Pillenwechsel - Thromboserisiko?

    Hallo,

    es geht in dem Fall nur um Beinvenenthrombosen. Wenn bei Ihnen keine Risikofaktoren wie hohes Übergewicht, starkes Rauchen, oder Krampfadern bestehen, gibt es keinen Anlass zur Sorge.

    Gruss,
    Doc

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