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Panik nach Frauenarztbesuch

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  • Panik nach Frauenarztbesuch

    Hallo, ich war gestern nach vielen Jahren endlich wieder bei der Vorsorgeuntersuchung. Ich habe keine besonderen Beschwerden. Regel etc. alles normal. Kein Ausfluss etc. Bei der Untersuchung kam heraus, dass ich ein 6cm großes Myom und 2 kleine außerhalb der Gebärmutter habe. Meine Frauenärztin meinte, sie würde vorschlagen erst Medikamente zu geben damit das myom schrumpft und dann über eine Bauchspiegelung (?) entfernen. Sie hat mich aber noch zu einem Kollegen geschickt - angeblich um sich zu vergewissern dass er die Behandlung befürwortet. Ist das normal? Kann man anhand des vag. Ultraschalls so genau erkennen, dass es ein Myom und nichts schlimmeres ist? Aber warum will sie eine 2. Meinung? Habe auch eine Krebsvorsorge machen lassen und bin mittlerweile total panisch vor dem Ergebnis. Denke permanent, dass ich sterben muss. Aber müsste ich falls Gebärmutterhalskrebs vorliegt nicht irgendwelche Anzeichen bemerken? Ich weiß, das klinkt hysterisch. Aber ich kann nichts dagegen tun und mir ist schon kotzübel weil mir das so auf dem Magen schlägt. Ich weiß nicht wie ich die nächste Woche überstehen soll bis das Ergebnis da ist.

  • Re: Panik nach Frauenarztbesuch

    Hallo Mia,

    dass du nun sehr beunruhigt bist, ist ein normaler Effekt davon, dass deine Gynäkologin anscheinend vergessen hat sich Zeit zu nehmen, mit dir auch über alles in Ruhe zu sprechen, soll heißen, deine Fragen und Unsicherheiten zu beantworten und ihre Vorgehensweise zu erläutern.

    Ich wäre sicher auch nervös und verunsichert, hätte Panik und Angst, dass es schlimm ist und tausende Fragen würden mir durch den Kopf gehen.

    Als Idee: Kannst du nicht nochmal bei deiner Ärztrin anrufen und um einen Rückruf bitten? Dann könntest du ihr deine Sorgen erklären und ihr könntet überlegen, ob es Sinn macht, dass du z.B. morgen nochmal hingehst und sie mit dir deine Fragen bespricht.

    Oder vll sieht sie ja auch die Möglichkeit, schon am Telefon beruhigend auf dich einzuwirken.

    Ich bin leider keine Ärztin, kenn mich deshalb mit der Diagnose an sich nicht aus, auch nicht, ob es in diesem Fall normal ist, eine zweite Meinung einzuholen. Schaden kann das aber meiner Meinung nach nicht.

    Ich rate außerdem: Mal tieeeef durchatmen, ruhig werden und Schritt für Schritt machen!

    Was ich außerdem noch denke: Wäre es wirklich eine Gebärmutterhalskrebsdiagnose -was ja absolut nicht feststeht! - heißt das nicht zwangsläufig, dass du daran stirbst! In unserer Nation gibt es in diesem Bereich viele Behandlungsmöglichkeiten, individuell abgestimmt auf das entsprechende Bild der Erkrankung, das geht von der Gabe von Medikamenten über Chemo, oder auch die Entfernung des betroffenen Gewebes.

    Wenn deine Ärztin etwas entfernen möchte, wird sie das wohl minimalinversibel durchführen wollen, das heißt, mit so wenig zusätzlichen Verletzungen des Äußeren wie möglich. Durch eine Magenspiegelung könnten die entsprechend benötigten Geräte, wie wahrscheinlich eine "Kamera" und ein evtl. "Laser" , durch deinen Mund eingeführt und in das entsprechende Gebiet vorgeschoben werden. Die kamera wäre dann dafür da, die genaue Lokalisation zu finden und dem "Operateur" zu zeigen, wo er mit dem winzigen Laser das Myom entfernen kann. Bei einer solchen Behandlung bist du normalerweise in kurzer Narkose, du merkst im Grunde gar nix davon. So jedenfalls kenn ich es bei anderen Behandlungen dieser Art.

    So, und jetzt wird dir sicher der Experte mehr erklären können. Das war erstmal, damit du vll etwas ruhiger werden kannst!

    Liebe Grüße
    Noirfin

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    • Re: Panik nach Frauenarztbesuch

      Hallo,

      Sie brauchen sich wirklich nicht zu beunruhigen, bei Myomen handelt es sich grundsätzlich nicht um einen bösartigen Befund. Eine Entfernung ist auch nur notwendig, wenn Sie Beschwerden bereiten, oder an Grösse zunehmen, das bliebe abzuwarten.

      Gruss,
      Doc

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      • Re: Panik nach Frauenarztbesuch

        Danke Noirfin für die aufmunternden Worte. Ich habe heute Nachmittag bei meiner Ärztin auf dem Handy angerufen, da sie heute keine Sprechstunde hat. Oh Mann, ich habe nur noch geschluchzt und ihr gesagt, dass ich so panische Angst habe und fix und fertig bin. Sie war ganz betroffen, dass mich das gestern so aus der Bahn geworfen hat. Aber gut. Ich war nie krank und dann bekomme ich so eine Info und stolpere alleine damit aus der Praxis. Und Nachts kamen dann alle Fragen hoch. Ich fragte, ob sie sich nicht sicher ist mit der Myom Diagnose oder warum braucht sie eine 2. Meinung. Sie meinte, dass sie sich sehr sicher ist, dass es ein Myom ist. Sie findet es nur außergewöhnlich, dass es 6 cm groß ist weil ich ja erst 38 bin. Deshalb soll ich zum Kollegen ob er die Therapie die sie vorschlägt auch befürwortet. Sie möchte mir Medikamente zum schrumpfen geben und wenn es geschrumpft ist soll es über eine Bauchspiegelung entfernt werden. Sie möchte das so machen falls doch noch ein Kinderwunsch aufkommt. Wegen meinen Ängsten bei der Krebsvorsorge meinte sie dass sie nicht glaubt dass ich mir sorgen machen muss - wir müssen aber halt den pap-Test abwarten. Letztendlich sagte sie noch ich hätte nichts woran ich sterben müsste - und damit hat sie mir dann wenigstens die Schockstarre genommen. Freitag hab ich den Termin bei dem gyn im Krankenhaus. Meine Ärztin meinte, dass es sein kann, dass ich da schon die Tabletten bekomme. Lg Mia

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        • Re: Panik nach Frauenarztbesuch

          Vielen Dank Herr Dr. Scheufele für ihre Antwort. Sind 6 cm Myom im Alter von 38 Jahren so ungewöhnlich? Grüße Mia

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          • Re: Panik nach Frauenarztbesuch

            Nein, auch diese Grösse ist bei einem Myom weder ungewöhnlich, noch gefährlich.

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