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Myome, Pap IVa und was noch?

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  • Myome, Pap IVa und was noch?

    Liebe Leute,
    vielleicht könnt Ihr damit etwas anfangen, hier stehen die Ärzte anscheinend etwas ratlos da...

    Ende November 2010 wurde ein Pap IVa festgestellt, Anfang Dezember erfolgte die erste Untersuchung mit Vaginal-US. Dabei wurden mehrere Myome, etwa 3-4cm groß gefunden. Eines wuchs unmittelbar am Eingang zum Gebärmutterhals, ein weiteres drückte den Harnleiter ab, deshalb riet man zur Entfernung der Gebärmutter unabhängig davon, was bei der vorherigen Konisation herauskommt.
    Gesagt, getan.
    Mitte Januar 2011 erfolgte die Konisation, Abrasio der Gebärmutterschleimhaut war wegen des Myoms an der Cervix nicht möglich. Eine Woche später wurden Cervix, Uterus und Ovarien entfernt. Der Vaginal-US am Tag vor der OP zeigte, daß die Myome inzwischen, innerhalb von 6 Wochen auf Minimum 8 cm angewachsen waren.
    Ich bin übrigens 52 Jahre alt, im Wechsel sollten Myome doch eigentlich nicht mehr wachsen.

    Ergebnis der OP:
    Der Cervix war gesund, das Pap IVa-Ergebis wurde als falsch positiv gedeutet. Der Uterus hatte sich in einen Blumenkohl von 3 kg verwandelt, war mit einem der beiden Harnleiter inzwischen verwachsen, die Ovarien hatten Zysten. Malignität wurde nicht festgestellt.

    Mein Gyn hat eine Nachuntersuchung angeordnet, da dem Pap IVa-Ergebnis schon 4 Pap IIId-Ergebnisse vorweg gingen, hält er eine falsch-positive Diagnose für sehr unwahrscheinlich.

    Erste Ergebnisse dieser Nachuntersuchung: Pap IVa ist eindeutig, der o.B.-Befund des Cervix ist ebenfalls eindeutig. Von dem gesamten entfernten Uterus- und Ovarium-Material wurde als Stichprobe das Myom untersucht, das mit dem Harnleiter verwachsen war. Die Ovarien-Zysten und die Gebärmutterschleimhaut wurden nicht untersucht.

    Die beiden Pathologen, die die Abstriche und das Operationsmaterial untersucht haben, wollen sich nun zusammensetzen, haben aber keine Eile damit.

    Dazu zu sagen ist noch, daß vor 2 Jahren ein Mammacarzinom (Pt1c, G2, L0, M0, ER 3, PR 3) entfernt und mit Strahlentherapie behandelt wurde.

    Wie seht Ihr das?
    Wo kommt der Pap IVa her, wenn doch alles gesund oder gutartig ist?

    Ich habe einfach Angst, daß noch irgendetwas folgt, oder vielleicht noch schlimmer, nichts mehr geklärt werden kann, und ich mit der Angst leben muß, daß etwas Malignes übersehen wurde und sich ohne weitere Therapie eventuell munter in meinem Körper ausbreitet.

    Viele liebe Grüße
    Lapilazuli

  • Re: Myome, Pap IVa und was noch?


    Hallo Lapislazuli,

    ein falsch-positives Ergebnis des PAP halte ich in dem Fall auch eher fuer unwahrscheinlich. Das entfernte Gewebe sollte aber eindeutig untersuchbar sein, wenn der Befund dabei unauffaellig ist, sind Sie auf der sicheren Seite.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Myome, Pap IVa und was noch?


      Hallo Doc,
      vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Aber ein paar Dinge sind mir noch nicht klar.
      Was meinem Sie damit, das Gewebe soll untersuchbar sein?
      Ich dachte immer, wenn es vorhanden ist, kann man es auch untersuchen, oder gibt es zusosagen Qualitätskriterien?

      Woher kann ein Pap IVa kommen, wenn der Cervix gesund ist?

      Danke und viele Grüße
      Lapislazuli

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      • Re: Myome, Pap IVa und was noch?


        Hallo Lapislazuli,

        ich meinte, dass es in der Regel ueblich ist, das entfernte Gewebe vollstaendig zu untersuchen.
        Bei einem PAPIVa besteht nur der Verdacht auf eine Gewebeveraenderung, der sich nicht bestaetigen muss. Von daher sind Sie mit dem feingeweblichen Befund auf der sicheren Seite.

        Gruss,
        Doc

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        • Re: Myome, Pap IVa und was noch?


          Hallo,
          lange hat es gedauert, jetzt sind die Ergebnisse da, soweit man überhaupt noch von Ergebnissen sprechen kann.:
          Vom Konisationsmaterial wurden insgesamt 3 histologische Schnitte angefertigt, das Gewebe der Konisation und der Hysterektomie ist nicht mehr untersuchbar (vernichtet).
          Es gibt also keine verläßliche Diagnose.

          Viele Grüße
          Lapislazuli

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          • Myome, Pap IVa und was noch?


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            • Re: Myome, Pap IVa und was noch?


              Hallo, Lapilazuli, also 3 Schnitte vom Konisat des Muttermundes sind viel zu wenig, es sollten schon ca. 36 sein !
              Aber: PAP IVa bedeutet ja, daß es noch kein invasiver Krebs, sondern eine örtlich begrenzte Zellveränderung war, die in einem Zellverband stattfand. Jetzt, wo a l l e s raus ist, kann auch nichts mehr am Muttermund nachwachsen ! Deshalb können Sie beruhigt sein. Allerdings: häufig sind die Veränderungen virusbedingt. Das kann man testen und wenn der Test negativ ist, könnten Sie sich impfen lassen.Dann hätten Sie Schutz auch für das Scheidengewebe. Alles Gute, Ihr Dr. med. Meinhard Leuth

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