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Akne inversa

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  • Akne inversa

    Seit ca. 30 Jahren leid ich bereits unter schmerzhaften Abszessen, die in der Leiste, auf dem Schamhügel und bis zum Damm herunterreichen. Die ersten sind mir noch geöffnet worden, danach hatte ich ein wenig Ruhe, und nach ein paar Jahren traten Sie dann immer wieder auf. Mehrfach suchte ich ärztlichen Rat und erhielt nach etlichen Meinungen die Info von einer Hautärztin, dass es sich um eine Akne inversa handelt. Sie riet mir von chirurgischen Eingriffen ab.
    Obwohl es zeitweise gar nicht auftritt, werden dann aber auch wiederum zu anderen Zeiten Stellen betroffen, die vorher noch nicht damit belastet waren. Zur Zeit habe ich einen ca. kirschgrossen Abszess am Damm, der auch noch so unter Spannung stand und nicht aufgehen wollte, bis ich nachgeholfen habe, weil ich es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe .
    Bei einem Eingriff müsste dann doch die komplette Leistengegend ausgeräumt werden, oder nicht ?
    Ich habe ein wenig das Vertrauen in der Hinsicht zu den Ärzten verloren und weiss ehrlich nicht, an welchen vertrauenswürdigen, und vor allem kompetenten Arzt ich mich hier in Köln wenden kann. Hätten Sie da einen Rat für mich ?

  • Re: Akne inversa


    Hallo,

    es gibt eine Reihe konservativer, therapeutischer Ansaetze bei Akne inversa (Cortison, Antibiotika). Ein operatives Vorgehen ist nur bei massiver Vereiterung zu empfehlen. Ich rate Ihnen, sich an die dermatologische Ambulanz einer Klinik zu wenden.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Akne inversa


      Hallo Doc, danke für die Antwort.
      Medikamenteneinnahme ist bei mir nicht wirklich vorteilhaft, da ich zusätzlich seit etwa zwei Jahren unter einer Histaminintoleranz leide und mein Arzt mir geraten hat, Medikamente eher zu meiden, wenn möglich. Sowieso reagiere ich auf Antibiotika häufig mit einer Allergie und fast ausnahmslos mit einem Pilzbefall.
      Mittlerweile hab ich teilweise schon resigniert, aber wenn es dann doch wieder einmal zu so einem schmerzhaften Abszess kommt, wie jetzt gerade, dann ist schon wieder der Wille da, an diesem Zustand etwas zu ändern, da es die Lebensqualität doch arg einschränkt.
      Wenn Sie jedoch trotzdem eine dermatologische Ambulanz empfehlen, dann werde ich das doch noch einmal in Angriff nehmen.

      Herzlichen Gruß

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      • Re: Akne inversa


        Wie kann man nur so einen schmarren von sich geben!!

        Akne Inversa ist nur mit Großflächigen OP´s in den Grif zu bekome. Was hilfreich ist findet man bei

        www.akne-inversa.de
        da gibrt es auch eine liste von Ärzten die sich mit AI aus kennen!
        des weiteren gibt es gute Tipps die von betroffenen kommen!

        Mal reinschauen ..... man lernd nie aus

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        • Re: Akne inversa


          Ich leide seit meinem 15. Lebensjahr unter entzündeten Haarwurzeln, im Schambereich, den Achseln und unter der Brust.
          Nachdem immer mal wieder geschnippelt wurde, mir es aber danach nie besser ging, hatte ich die Hoffnung auch schon aufgegeben.
          Irgendwann bin ich - dank Internet - dann auf die Seite www.akne-inversa.de gestoßen.
          Dort habe ich mich mit meinem Symptomen aufgehoben gefühlt u. das Kind hatte einen Namen, was mir geholfen hat.
          Dort habe ich dann auch einen Arzt in meiner Nähe gefunden. Der war dann auch noch richtig nett, verständnisvoll und KOMPETENT dazu!
          Er hat mir gesagt, dass ich z.B. mit dem Rauchen aufhören sollte.
          Ernährung spielt auch eine Rolle - Zucker und sonstige ungesunde Ernährung wirkt sich negativ aus.
          Vom Aufschneiden hält er wenig, denn es kommt eh immer wieder.
          Die Finger von den Stellen lassen - ganz wichtig!
          Desinfizieren und Heilsalbe.
          Ich benutze mittlerweile Johanniskrautöl, achte auf Hygiene und Trockenheit.
          Wenns nicht anders geht suche ich den Arzt auf, mehr um mich zu beruhigen.
          Ich lebe damit, mit kompetenter Unterstützung.

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          • Re: Akne inversa

            Also ich habe seit über 20 Jahren Akne inversa .. die Diagnose habe ich mir dank eines Forum dann selbst gestellt und bin mit meinem Wissen zum Arzt ... 20 Jahre wurde es nicht erkannt um demnach hiess es dann Schadensbegrenzung ...denn in den Jahren hab sich bei mir überall Fistelgänge gebildet und die bekommt man NUR OPERATIV WEG ... also hab ich mich unters Messer begeben und es keine Minute bereut ..
            ich werde noch viele Male operiert werden müssen aber ich freue mich darauf ...heilbar wird es nie sein aber an den oprierten Stellen habe ich Ruhe. Das ist wie ein Geschenk

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