• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    nach sehr schmerzhaften Problemen mit einem tennisballgroßen Uterusmyom (bin 47 Jahre "jung"), habe ich nun die Möglichkeit das Myom mittels relativ neuem Verfahren MRgFus behandeln zu lassen; ich würde gerne hierzu bis zur eigentlichen Behandlung (ca. Ende März/Anfang April 2010)(bei der Größe ca. 5 Stunden geplant) kurzfristig medikamentös vorbehandlen.

    Hierzu habe ich gelsen, daß es mittels GnRH Agonisten möglich ist, das Myom bereits vorab etwas zu schrumpfen. Die Zeit im MRT in Bauchlage würde sich sicherlich verkürzen (man wird leicht sediert) und das Endergebnis verbessern.
    Wie wird überhaupt eine solche GnRH (Vor-)Therapie gemacht (oral? wie oft?)? Meine Frauenärztin kannte auch das Verfahren MRgFus noch gar nicht so genau....meine Hausärztin hat mich darauf gebracht. Die Frauenärztin hat mir auch nicht von sich aus eine Vortherapie vorgeschlagen?

    Wer hat hier Erfahrung?

    Herzlichen Dank vorab!

    Catrin13

  • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agoniste


    Hallo Catrin13,

    die GnRH-Behandlung wird in der Regel in Spritzenform durchgefuehrt, bei MRgFus handelt es sich um eine Bestrahlungstherapie per MRT. Der Erfolg haengt bei beiden Methoden von Groesse und Lage des Myoms ab, erfahrungsgemaess wuerde ich aber in Ihrem Fall dem operativen Weg den Vorzug geben.

    Gruss,
    Doc

    Kommentar


    • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agoniste


      Hallo Herr Dr. Scheufele,

      vielen Dank für die Fachinfo; das Myom ist so gelegen, daß es mittels MRgFus behandelt werden kann; fachlich ist das alles bereits geklärt (Vorabuntersuchung im MRT am 17.2.). Ich bevorzuge diese Methode, da mir diese Therapie derzeit am schonensten erscheint. Meine Frage zielte darauf ab, ob es sinnvoll ist (vor MRgFus) die Größe etwas zu schrumpfen (mittels GnRH Agonisten). Ich habe gestern bereits mit einer Pharma Firma (Patientenberatung) gesprochen; hier meinte man, daß es mit 4 Wochen vielleicht zu kurzfristig sei um das Myom wirklich zu schrumpfen und sich die Konsitenz des Myoms eventuell verändern könnte, ich solle das mit dem Radiologen klären. Außerdem hätte die GnRH Therapie erhebliche Nebenwirkungen.

      Auf alle Fälle herzlichen Dank für Ihre Information!

      Grüße Catrin13

      Kommentar


      • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agoniste


        Hallo Catrin13,

        ich gehe auch nicht davon aus, dass die GnRH-Therapie in dem Zeitraum Erfolg haette. Sicher kann man es mit MRgFus versuchen, obgleich ich ein Ergebnis, das eine OP verhindert, auch dabei eher bezweifle. Trotzdem viel Erfolg!

        Gruss,
        Doc

        Kommentar



        • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


          Hallo liebe Catrin,
          ich mache zur zeit eine hormontherapie mit den GnRH Agonisten Zoladex Gyn.
          Du bekommst entweder eine therapie über drei monate oder über maximal sechs monate.Hierbei wird dir dein Gynäkologe einmal im monat eine spritze in den bauch setzten.
          Diese spritze bewirkt in deinem körper das einsetzten der wechseljahre,welche mit einigen nebenwirkungen (z.B.Hitzewallungen,Schlafstörungen) verbunden ist,die man aber mit hilfe von homöopathie und bestimmten gelpflastern lindern kann.Die hormonbildung der eierstöcke wird unterdrückt,um einzelne Myome zu verkleinern,als Vorbereitung für die entfernung.
          liiebe grüße

          Kommentar


          • Re: Myombehandlung mit GnRH Agonisten


            Hallo liebe Catrin,
            ich mache zur zeit eine hormontherapie mit den GnRH Agonisten Zoladex Gyn.
            Du bekommst entweder eine therapie über drei monate oder über maximal sechs monate.Hierbei wird dir dein Gynäkologe einmal im monat eine spritze in den bauch setzten.
            Diese spritze bewirkt in deinem körper das einsetzten der wechseljahre,welche mit einigen nebenwirkungen (z.B.Hitzewallungen,Schlafstörungen) verbunden ist,die man aber mit hilfe von homöopathie und bestimmten gelpflastern lindern kann.Die hormonbildung der eierstöcke wird unterdrückt,um einzelne Myome zu verkleinern,als Vorbereitung für die entfernung.
            liiebe grüße

            Kommentar


            • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


              Hallo liebe Steffi,

              danke für die Info; habe vorgestern bereits mit einer Pharmafirma / Patientenberatung gesprochen. Zur Zeit habe ich den Termin für die Myomentfernung am 31.3.2010; das ganze soll im MRT sein; findet man im Internet unter MRgFus also nicht operativ; der Therapieerfolg GnRH Agonisten für einen Monat ist nicht gewährleistet das sagte auch der Arzt der Pharmafirma, mit dem ich gesprochen habe; das wäre zu knapp. Möglicherweise würde es die Konsistenz verändern; ich solle das ggf. mit dem Radiologen, der die MRgFus Therapie macht, klären

              Möchte das Myom (tennisballgroß) so schnell wie möglich loswerden; ich werde allerdings 5 (fünf!!) Stunden (leicht sediert) im MRT auf dem Bauch liegen müßen; Kopf draußen.

              Hast Du auch ein Myom? Falls ja, wie wird es ei dir entfernt?

              Liebe Grüße
              Catrin

              Kommentar



              • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                liebe catrin,
                ich habe im dezember endometriose via bauchspiegelung diagnostiziert bekommen.da diese sehr weit ausgeprägt ist,muss ich jetzt 6 monate diese hormontherapie machen.
                das hormon dass er mir spritzt,wird ebenfalls zur verkleinerung von brustkarzinomen und zur verkleinerung von myomen verwendet(Zoladex-gyn=gnRH agonist).habe extra nochmal in der packungsbeilage nachgelesen,bevor ich dir auf deinen beitrag geantwortet habe =)
                ich bin erst 21 und bekomme anfang mai die dritte spritze.bin jetzt seid januar in den wechseljahren.ist nicht sehr angenehm,wegen den nebenwirkungen die ich dir ja bereits genannt habe...aber mein hausarzt hat mir bryophyllum und plumbum metallicum praeparatum zur besserung verschrieben,was rein homöphatische mittel sind,also vollkommen ohne nebenwirkungen.
                tut mir leid,dass du so einen langen prozess über dich ergehen lassen musst,aber wenn du dein myom so schnell wie möglich loswerden möchtest und dein arzt es auch ohne hormonbehandlung komplett rausschneiden kann,ist das auch vielleicht die beste lösung für dich,denn wie gesagt,künstlich in die wechseljahre geschickt zu werden und das 3 oder 6 monate lang ist ja auch nicht gerade angenehm.
                ich wünsche dir auf jeden fall alles gute für dein mrt!
                viele liebe grüße

                Kommentar


                • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                  Hallo Catrin,
                  ich habe vor 2 Jahren mein 5-7cm großes Myom entfernt bekommen (damals war ich 41). Weitere Myome sind dringeblieben, da sie nicht für die extremen Blutungen verantwortlich waren (und auch tatsächlich nicht sind - da ich seit diesem Zeitpunkt eine regelmäßige und äußerst normale Blutung habe).
                  Mein Myom war innenliegend in der Hinterwand. Der Arzt hat es per Hysteroskopie entfernt. Der Eingriff unter Vollnarkose war auch entsprechend lang - normalerweise werden auf diese Art nur Myome bis 3,5 cm entfernt. Der Operateur war super!!! Ich habe dann auch zwei Spritzen GnRH bekommen um danach ein zweites mal eine Hysteroskopie zu machen, wobei nur noch Reste entfernt wurden (aufgeräumt :-).
                  Es hat drei Monate gedauert, bis ich wieder meine Periode hatte. Ich hab die GnRH nicht schlecht vertragen. Ich hatte an insg. 3 Tagen Kopfschmerzen (Hypophyse), die nicht weggingen.
                  Ich drück es mal so aus: ich hatte den Eindruck, dass es gut war, dass ich zwischen den zwei OPs "stillgelegt" war. Also kein Zyklus den Heilungserfolg beeinflusste und ich danach bei null wieder anfangen konnte.

                  Da es eine Hysteroskopie war, war ich inkl. Krankenhausaufenthalt nur jeweils 5 Tage krankgeschrieben.

                  Die Operationsmethode hängt eben stark von der Lage des Myoms ab und wieviel Wand übrigbleibt. Ebenfalls, ob die Dinger entfernt werden müssen. Ebenfalls das Wachstum (die verbleibenden wachsen bei mir nicht, bzw. sind gestilte Myome)

                  LG

                  P.S. hier noch eine gutgemachter Film zu GnRH, damit du weißt, wie das wirkt http://www.brustkrebs-kompetenz.de/html/prae_gnrh.html

                  Kommentar


                  • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                    Hallo JeanDow,

                    habe lieben Dank für Deinen Erfahrungsbericht; mein Myom liegt auch mittendrin (Hinterwand); ich glaube, es drückt auf alles, da es ja so groß ist, wie ein Tennisball, nicht nur die fast mitterlweile wochenlangen schweren Blutungen, sondern wahrscheinlich noch eine Nervenreitzung, welche bis in den reht Fuß ausstrahlt.

                    Darf ich fragen, wo Du das hast machen lassen?

                    Ich habe ja eigentlich die MRgFUS Therapie vor. Wenn ich an die 5 Stunden denke, im MRT (der Kopf ist draußen) und dann mit Dormicum ruhiggestellt........

                    Falls es Dich interessiert, hier auch mal ein Link auf das Verfahren. Ich hoffe, der Link klappt.

                    http://www.uterusmyomen.de/movies/08...t%20Bochum.wmv

                    PS: GnRH ist bis zum 31.3.2010 nicht wirkungsvoll genug, da habe ich schon mit einer Pharmafirma telefoniert.

                    LG, Catrin

                    Kommentar



                    • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                      Hallo alle zusammen, die sich mit meinem Thema befasst haben, oder noch befassen werden(?), habe die Behandlung recht erfolgreich überstanden; das Myom konnte um ca. 75 - 80 % reduziert werden. (Lage eher rechte Hinterwand). Zur Zeit ist ein leichtes Ziehen im Unterleib vorhanden, was aber normal ist, da das nekrotisierte Gewebe vom Körper/Immunsystem abgebaut werden muß.

                      Meine Schmerzen in der Ferse (urspr. führte man diese auf einen Fersensporn (im Röntgen nicht zu sehen, nur mittels MRT) zurück) sind komplett weg. Wahrscheinlich hat das Myom auf einen entspechenden Nerv gedrückt und somit die Schmerzen verursacht.
                      Nun habe ich aber einen recht starken Schmerz im Bereich rechte Seite hinten (wahrscehinlich)ISGelenk, ich denke, daß hier der Druck vom Myom ebenfalls da war und nun eine Blokade im Bereich ISG ist.

                      Habe sowieso Probleme mit dem Rücken/Wirbelsäule.

                      Langes Sitzen geht nicht, Liegen mit angewinkelten Beinen entlastet das ganze.

                      Hat hier jemand Erfahrung wie ein Myom auch Gelenke in dem Bereich beeinflussen kann?

                      Lieben Dank vorab,

                      Catrin13

                      Kommentar


                      • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agoniste


                        Hallo Catrin13,

                        von einem Zusammenhang der Beschwerden mit dem Myom ist nicht auszugehen. Sie sollten eine orthopaedische Abklaerung der Beschwerden durchfuehren lassen.

                        Gruss,
                        Doc

                        Kommentar


                        • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agoniste


                          Hallo Herr Dr. Scheufele,

                          danke für die Information, ich bin in lfd. Behandlung bei einem Arzt für manuelle Therapie, sowie Orthopädie. (Hier wird ein Zusammenhang auch in Betracht gezogen)

                          Ein Kollege (Gyn. ich war dort, wg. Zweitmeinung vor MRgFUS, für konventionelle Möglichkeiten Entfernung Myom) von Ihnen aus Düsseldorf konnte einen Zusammenhang wegen der Größe des Myoms und dem Schmerz in der Ferse NICHT ausschließen. An der Stelle, wo das Myom lag/liegt, verlaufen entsprechende Nervenbahnen (wenn gereizt), die den Schmerz möglicherweise auslösen konnten. Seit der Behandlung im MRT ist er vollständig verschwunden. "Geblieben" bzw. etwas schlimmer geworden ist der Schmerz im Bereich ISG. Langes Sitzen auf einem normalen Stuhl ist z.Z. anstregend. Darum dachte ich an eine Blockade. Natürlich habe ich auch orthopädische Probleme.

                          Ich bin zwar Laie, aber wenn klinische Beschwerdebilder zeigen, daß Blasenprobleme / Darmprobleme und sogar Schmerzen im Bereich des Beckens entstehen können, wieso nicht auch im Bereich ISG?

                          Danke nochmals und herzliche Grüße
                          Catrin13

                          Kommentar


                          • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agoniste


                            Hallo Catrin13,

                            ich bin nicht von einem Zusammenhang ausgegangen, da ja das Myom, wie Sie schrieben, um 75-80% reduziert wurde und dann eine Zunahme der Beschwerden eher eine paradoxe Reaktion waere. Zudem ist die Gebaermutter - und somit auch das Myom - ja beweglich, sodass eigentlich nicht von einer konstanten Druckausuebung auf einen Nerv auszugehen ist. Die Ursache der Symptome sollte aber orthopaedischerseits zweifelsfrei abzuklaeren sein.

                            Gruss,
                            Doc

                            Kommentar


                            • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                              Hallo catrin, ich wollte nur nachfragen ob du dich einer Behandlung mit MrgFus unterzogen hast. ich habe genau das selbe Problem und bin auch in deinem Alter. Mein Myom ist 7 cm groß liegt auch an der Gebärmutterwand.
                              liebe Grüße
                              angelika
                              vielleicht kannst du schreiben wie die Behandlung war?

                              Kommentar


                              • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                hallo catrin, wie war die Behandlung?
                                liebe Grüße
                                angelika ich möchte mich auch so einer Behandlung unterziehen

                                Kommentar


                                • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                  Hallo catrin,
                                  ich habe erst jetzt erst gelesen deinen Eintrag gelesen - ich bin neu auf dieser Seite - und muß mich erst zurechtfinden. Gratuliere, dass du alles gut überstanden hast. Dein Myom wurd ealso reduziert? Ich freue mich sehr für dich. Mein FA sagt bei einer göße von 7 cm ist gar nichts mehr zu machen und es bleibt mir nur mehr eine OP, falls ich das Myom loswerden möchte.
                                  Eine Frage hätte ich noch: Übernimmt die Kosten zum Teil auch die Krankenkasse? Leider kann ich dir keine Auskunft geben wegen der Gelenke.
                                  liebe Grüße und alles, alles Gute angelika

                                  Kommentar


                                  • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                    Hallo Angelika,
                                    habe soweit alles gut überstanden, mußte ca. 5 Stunden im MRT auf dem Bauch liegen (ganz still, habe aber wegen der Sedierung kaum etwas davon gemerkt), auch mein Myom war etwas über 7 cm in alle Richtungen (groß wie ein Tennisball). Ich war ziemlich Ende, weil es mir große Probleme bereitet hat incl. Nervenreizung bis in die Ferse. Fast 3 Wochen Blutungen am Stück. Naja, was sage ich Dir, kennst Du ja sicher. Es werden sofort nach der der Beschallung (da bekommt man kaum etwas von mit, auch nicht die Temperatur) Kontrollaufnahmen gemacht; diese ergaben, daß das Myom um 75-80% nekrotisiert werden konnte. In den kommenden Wochen baut der Körper das zerstörte Gewebe ab.

                                    Alternative für mich -ich war noch bei einem recht bekannten Gyn in Düsseldorf- wäre Bauchschnitt gewesen, wobei die Organerhaltung für mich an oberster Stelle stand.

                                    Ich kann Dir alles sehr gut nachempfinden, auch ich habe bei meiner Krankenkasse kämpfen müßen. Auf freiwilliger Basis haben sie eine Leistungszusage gemacht. Ganz wichtig ist, daß die "DEBEKA" das Verfahren wohl schon im Leistungskatalog hat.Ich glaube seit November 09! Wenn Du nicht privat versichert sein solltest; würde ich trotzdem mit der Krankenkasse sprechen, mit Argument DEBEKA und eine OP kostet auch Geld.

                                    Wichtig fürdich ist auf alle Fälle erstmal abzuklären, ob dein Myom für die Behandlung im MRT in Frage kommt. Das geht nur mit einer Vorabuntersuchung im MRT (Du solltest Unterlagen da anfordern, wo Du ggf. mittels MRgFus behandelt werden möchtest.

                                    In der Voruntersuchung müßen Einstellungen im MTR berücksichtigt werden! In Deustchland gibt es glaube ich nur drei Möglichkeiten für die eigentliche Behandlung; Charite Berlin, Amperkliniken Dachau, und Radiologie Bochum.

                                    Bei weiteren Fragen melde Dich bitte!

                                    Liebe Grüße, Catrin

                                    Kommentar


                                    • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                      Hallo catrin, besten Dank für deine ausführliche Information.Es freut mich sehr, dass du alles gut überstanden hast. Das ganze hat nur einen Hacken ich bin aus Österreich und da werden keine Kosten von so einer Behandlung übernommen, Ich habe mich aber schon bei der Klinik in Dachau angemeldet. Hochstwahrscheinlich bin ich geeignet, die Voruntersuchungen im MTR muß ich bzw. kann ich auch in Österreich machen . Das weiß ich noch nicht. Naja da kommt noch einiges auf mich zu. Ich habe trotzdem große Angst davor. Aber eine Gebärmutterentfernung ist ja auch nicht ohne. Das möchte ich auf keinen Fall. Du wirst wieder von mir hören, ob so oder so. Allerdings muß ich dir sagen haben ich keine besonderen Beschwerden, weder Schmerzen noch Blutungen, nur dass es mir ab und zu auf die Harnblase drückt. Mein Gyn. in Österreich meint nur , dass es so groß ist und das soll raus. Zuwarten könnte ich ja auch noch. Ich weiß oft gar nicht was ich machen soll. Nach seinen Aussagen soll so eine Größe von alleine nicht schrumpfen. Deswegen möchte ich mich ja so einer Therapie unterziehen.
                                      liebe grüße
                                      angelika

                                      Kommentar


                                      • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                        Liebe Angelika,

                                        wenn Du keine Beschwerden hast, was hälst Du von einer Zweitmeinung? (Ich meine einen weiteren Arzt) Ich hatte so starke Beschwerden, daß ich es fast nicht mehr ausgehalten habe. Erkundige Dich doch bitte auch mal nach der GnRH Agonisten Therapie (ich glaube es sind Depotspritzen für 3 Monate, Du wirst allerdings künstlich in Wechseljahre "katapultiert" mit entsprechenden Nebenwirkungen, ließ bitte auch die Beiträge im Verlauf meines Threads). Man weiß relativ sicher, daß die Myome östrogenabhänig wachsen (möglicherweise auch schrumpfen). Wenn Du die Therapie (GnRH) wieder absetzt, wächst das Myom dann leider auch wieder.

                                        Hätte ich keine oder nur "geringe" Beschwerden gehabt, hätte ich mich der Behandlung auch nicht unterzogen. Ich konnte einfach nicht mehr (auch mit dem erheblichen Blutverlust!).

                                        Du brauchst übrigens keine Angst vor der Behandlung zu haben; bin selbst auch eher "Hasenfuß" und hatte große, große Angst, aber dank der Sedierung habe ich wohl das meiste verschlafen. Und die Temperatur durch den FUS wurde in "Echtzeit" überwacht, davon habe ich nichts gemerkt.

                                        Ich bin allerdings zur Zeit noch zu Hause, da das Immunsystem (laut Hausarzt) Ruhe (und keinen Arbeitsstreß) haben soll, da ich im Bereich der Gelenke (teilweise Arthrose habe) auch Probleme habe, das Immunsystem damit schon genug zu tun hat ich zusätzlich noch unter einer Blockade im Bereich ISG leide und behandelt werde.

                                        Ganz liebe Grüße nach Österreich

                                        Catrin



                                        Ich drücke Dir superfest die Daumen, und laß von Dir hören!

                                        Kommentar


                                        • Re: Myombehandlung mit MRgFus


                                          Hallo zusammen,
                                          2008 habe ich mich in der MRgFUS Behandlung(in Dachau) unterzogen. Zwar hatte ich keine starke Blutung, doch Druckschmerzen in der rechten Seite des Unterleibes, welche durch ein Myom( 6,2cm) verursacht wurde.
                                          Gut 5 Stunden hatte die Behandlung gedauert und tat trotz Schmertmittel höllisch weh. Die Kosten habe ich selber bezahlt.
                                          Als ich ins Hotel kam, habe ich mich die ganze Nacht übergeben. Vermutlich Allegie gegen Schmerzmittel.

                                          Das Ergebnis: Anstatt um 70% Verkleinerung der Uterusgröße, wie versprochen, nur ca. 8 mm gewonnen. Also ist es ca. 5,4 cm geworden. Um zu einer Besserung der Beschwerden zu führen, ist es einfach immer noch zu groß . Nach wie vor habe ich Schmerzen!
                                          Und die Ischiaschmerzen, welche nach der Therapie unmittelbar eingetretten war, war im Laufe der Zeit besser geworden, doch nicht ganz verschwunden.

                                          Für welche Methode man sich entscheidet, ist seine Sache. Jedoch sollte man unbedingt nicht versäumen: Nach der Voruntersuchung das Befund + Beurteilung und die Aufklärung schriftlich auffordern! Bevor man was unterschreibt, sorgfältig lesen. Eine Kopie davon verlangen! Auch den OP Bericht. Wenn nicht, könnte man ein blaues Wunder erleben.

                                          Jeder Körper reagiert anders. Ich bin der lebende Beweise. Wahrscheinlich wachsen die abgetötete Zelle nicht mehr. Jedoch wer garantiert, dass es damit Schluss ist? Myome können auch woanders frisch wachsen.

                                          Im nachheinein bereue ich sehr, nicht vorsichtig genug gewesen zu sein. Nicht wegen Geldes, sondern langes unnötiges Leiden an Schmerzen.
                                          Nun muss ich in 3 Wochen operiert werden.
                                          Gruß

                                          Kommentar


                                          • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                            Hallo yanaki,

                                            das ist ja keine gute Nachricht, tut mir sehr leid, daß es bei Dir nicht so funktioniert hat.

                                            Ich habe ja auch ca. 5 Stunden im MRT verbracht, von der eigentlichen Behandlung habe ich fast nichts mitbekommen. Das Team in der Praxis hat mich gebeten 24 Stunden vorher, bestimmte Dinge nicht zu essen und nur stilles Wasser zu trinken. Wegen der Sedierung. Ich habe das ganze recht gut überstanden und die Bilder, die sofort danach gemacht wurden zeigten eine deutliche Verkleinerung (75-80%) des Myoms (Du schreibst was von Uterus?, Du meinst sicherlich das Myom, oder?)

                                            Bist Du denn danach sofort wieder Deinen gewohnten Aktivitäten nachgegangen, oder wart Du krankgeschrieben und hast Deinem Körper Ruhe gegeben?

                                            Außerdem schreibst Du ja auch etwas von Ischias, bei mir macht das ISG Probleme (hatte ich aber vorher schon und bin auch in Behandlung deswegen)

                                            Darf ich fragen, wo Du den (Mis-)Erfolg hast prüfen lassen? Im "normalen" Ultraschall? Laut dem bei mir behandelden Arzt, sieht man im Ultraschall (leider) auch erstnochmal das nekrotisierte Gewebe (wohl bis es abgebaut ist)

                                            Was hat Dachau denn gesagt?

                                            Liebe Grüße und ich drücke Dir die Daumen!

                                            Catrin

                                            PS: Die Behandlung ist seit Anfang April nun auch im Leistungskatalog der Techniker Krankenkasse.

                                            Kommentar


                                            • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                              Hallo,
                                              4 Monate und 15 Monate nach der Behandlung wurde ich nochmal durch MRT-Beckenscreening kontrolliert. Die Myome sind ca 10% zurückgebildet worden. Ich habe insgesamt vier CD.
                                              1 für Voruntersuchung, 1 für Behandlung, 2 für Kontrolleuntersuchungen.

                                              Inzwischen habe ich die vollständige Behandlungsunterlage bekommen. Mein Anwalt ist bei der Überprüfung.

                                              Wie schon erwähnt, reagiert jede Köper anders.
                                              Man sollte sich von niemandem ermutigen oder entmutigen lassen. Man sollte vorher mit verschiedenen Frauenärzte reden.
                                              Gruß

                                              Kommentar


                                              • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                                Hallo Catrin,

                                                ich habe auch zwei sehr große Myome 8x6 und 6x7 cm.
                                                Habe mich auch mit Dachau in Verbindung gesetzt. Werde
                                                am 05 Mai ein neues MRT machen lassen und dann soll
                                                entschieden werden, ob meine Myome damit zu behandeln sind.
                                                Kommt auf die Durchblutung und Lage wohl an.
                                                Eine OP kommt für mich nicht in Frage, da ich unter einer
                                                Angststörung vor Vollnarkosen leide. Glaubst du, du hättest
                                                das auch ohne Sedierung, also nur mit einem Schmerzmittel
                                                gut überstanden? Ich möchte das nämlich auf diesem Weg
                                                wenn es denn dann geht, versuchen. Hat das bei dir Dr. Matzko
                                                aus Dachau gemacht? Warst du die ganze Zeit allein im MRT
                                                Raum oder wie war der Ablauf?
                                                Ich habe ganz viele Fragen, vielleicht hast du ja Lust und Zeit
                                                mir einiges zu beantworten.
                                                Würde mich sehr freuen.........
                                                Viele Grüße
                                                Reni

                                                Kommentar


                                                • Re: Myombehandlung mit MRgFus / GnRH Agonisten


                                                  Hallo Reni,

                                                  meine Behandlung wurde in Bochum gemacht; zum Thema Sedierung, das ist keine Vollnarkose, ich habe ein Schlafmittel verabreicht bekommen. Ich hatte kein Zeitgefühl (es waren ungefähr 5 Stunden im MRT) Wichtig ist daß man ganz still liegt. Ob ich wirklich im MRT Raum alleine war, kann ich nicht mehr sagen. Schmerzen während der Behandlung habe ich nicht empfunden; danach hat man u.U. Beschwerden ähnlich Menstruation, man sollte sich auch schonen und Ruhe halten. Letztlich ist dann im Körper ja eine Wunde, die abheilen muß, auch wenn es keinen Schnitt wie bei einer OP ist. Das zerstörte Gewebe muß ja vom Köper abgebaut werden.

                                                  Ich würde auch an Deiner Stelle in Dachau nachfragen, laß es Dir genau erklären!

                                                  Liebe Grüße

                                                  Catrin

                                                  Kommentar