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Hormonbehandlung nach Total-OP

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  • Hormonbehandlung nach Total-OP

    Guten Tag,

    ich bin 42 und habe vor 5 Jahren wegen eines großen Kystoms rechts eine Bauchspiegelung mit Eierstockentfernung rechts sowie wegen eines "Riesenkystoms" vor knapp 2 Wochen (18.03.08) eine Total-OP mit Entfernung des linken Eierstockes durchgemacht.
    Gott sei Dank waren beide Male die Befunde gutartig.

    Beim Abschlussgespräch in der Klinik wurde gesagt, dass man mir dringend eine Hormonersatztherapie anrät, da ich noch relativ jung bin und nun sehr abrupt in die Wechseljahre käme.

    Bisher habe ich (bis auf die SD-Hornomtherapie mit L-Thyroxin 75 µg/die nach einseitiger SD-OP 1987) jegliche Art von Hormonen vermieden (auch die Pille), da in meiner Familie mütterlicherseits ein Mamma-Ca aufgetreten ist.
    Nachdem ich im Net auf einigen Seiten recherchierte, werde ich immer unruhiger und unsicherer, was diese Hormone angeht, zumal mein Körper ja scheinbar eine Affinität zur Bildung von Neoplasmen aufweist - ich habe Angst davor, dass es irgendwann doch mal Krebs sein könnte.

    Nun zu meinen Fragen:

    1. Raten Sie mir (trotz der Familienanamnese) zu einer Hormonersatzbehandlung und vorallem wenn ja, zu welcher? Evtl. nur natürliches Progesteron?

    2. Sollte ich im Vorfeld einen Hormonstatus anfertigen lassen?

    3. Haben die SD-Hormone auch einen Einfluss auf das gyn. Geschehen? Hängt das alles endokrinologisch zusammen?

    Ich wäre Ihnen beiden Ärzten sehr dankbar, wenn sie mir aus der Verunsicherung heraushelfen könnten.
    Auch würde ich mich über Antworten von Frauen freuen, die gleiche Erfahrungen gemacht haben.

    Vielen Dank
    Ihre Amelie


  • Re: Hormonbehandlung nach Total-OP


    Hallo Amelie,

    eine Hormongabe wuerde ich in Ihrem Alter schon fuer sinnvoll halten, wobei es dabei nach Entfernung der Gebaermutter in erster Linie um Oestrogen geht. Ihr FA kann ein passendes Praeparat auswaehlen. Ein Hormonstatus wuerde kaum etwas bringen, da unausweichlich mit einem Absinken der Sexualhormone zu rechnen ist, die Wechselwirkung mit Schilddruesenhormonen hat da keinen Einfluss. Bei Einhaltung der ueblichen Kontrolluntersuchungen ueberwiegt der Nutzen der Behandlung gegenueber dem Krebsrisiko.

    Gruss,
    Doc

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