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Panische Angst nach Konisation

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  • Panische Angst nach Konisation

    Liebe Dr. Leuth,
    nachdem ich Mitte letzen Jahres eine wirklich komplikationslose Konisation hatte (Pap4b-p) plagt mich nun wieder die Panik.
    Ich hatte 3 Monate später einen Kontrollabstrich. Der war Pap 2 w da ich ja einen Vorbefund hatte kommt man ja nicht auf den Pap1 sondern bleibt erst einmal automatisch bei Pap2. So wurde es mir von meinem Gyn, der selbst auch die Koni durchgeführt hat, erklärt.
    Es wurde entschieden, dass ich erst 6 Monate später den 2 Abstrich brauche und nicht nach 3 Monaten wie es mir ursprünglich gesagt wurde. Ich habe extra noch einmal nachgefragt aber die Patho hat es als Empfehlung auf den Abstrichbefund geschrieben und die Ärztin meinte das würde reichen.
    Das wäre nun Ende März.
    Ich habe nach der Konisation mit der HPV Impfung begonnen trotz noch positiven HPV 16 and other. Mein Gyn hat dies so Empfohlen. Viele empfehlen ja die Impfung erst nach neg. HPV Test aber diese Praxis nicht.
    Seit einigen Tagen habe ich sehr starken Ausfluss. Ab und zu merke ich sogar wenn es rausläuft wie bei der Regelblutung . Gestern war mein Slip komplett nass. Ausfluss ist normal aussehend weißlich und riecht nicht. So wie immer. Nur das Volumen macht mir große Angst. Also wirklich sicherlich 2-4 Teelöffel /Tag wenn man das so einschätzen kann.

    Nun habe ich irgendwo (leider googel ich sehr viel)gelesen, dass einer Dame vom Arzt mitgeteilt wurde, dass vermehrter Ausfluss ein Anzeichen für Gebärutterhalskrebs bzw einen schlechten Pap Wert sein kann.

    Was halten Sie davon?
    Ich werde zwar nun doch nächste Woche schon zum Gyn gehen da ich wirklich völlig panisch bin aber da mich diese Information im Internet jetzt so unsicher gemacht hat wollte ich hier nach ihren Erfahrungen fragen.
    Schließlich hatte ich innerhalb eines Jahres einen Pap4b-p von einem ursprünglichen Pap 1.
    Mein Bruder ist letzten Jahres grausam an einem Sarkom gestorben, daher spielt dort allgemein auch etwas Hypochondrie mit.

    Ich wäre sehr dankbar wenn Sie mir ihre Erfahrung schildern könnten.
    Lieben Dank


  • Re: Panische Angst nach Konisation

    Entschuldigen Sie. Ich möchte natürlich mit meinem Beitrag jeden Experten ansprechen . Ich freue mich sehr über jede Antwort die mir hoffentlich meine Angst nehmen kann.

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    • Re: Panische Angst nach Konisation

      Hallo Caruncula2017, Sie brauchenkeine Angst zu haben! PAP 2 a ist nach der neuen Nomenklatur der richtige, unauffällige Befund nach vorherigem schlechten Abstrich. Insofern ist alles in Ordnung! Aber die Impfung hätte natürlich erst beiAntikörperbildung fördern, wenn auch schwächer. Welchen Impfstoff haben Sie erhalten? Ihr Dr. M. Leuth

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      • Re: Panische Angst nach Konisation

        Vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Ich nehme den 9-fach Impfstoff Gardasil. Ich habe Ende des Monats meine 3 und letzte Impfung. Leider ist mein Gyn bzw die Praxis der Ansicht gewesen ich solle direkt nach der Konisation mit dem impfen beginnen trotz noch positiven HPV 16 and other. Beim ersten Abstrich also 3 Monate nach der Konisation war ich noch positiv.
        Theoretisch kann es ja sein das sich innerhalb eines halben Jahres eine neue Dysplasie entwickelt. Der starke Ausfluss ist also kein klassisches Zeichen für eine erneute Verschlechterung meines PAP Wertes ?
        Da wäre ich durchaus sehr beruhigt.
        Lieben Dank

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        • Re: Panische Angst nach Konisation

          Hallo Caruncula2017, nein, keine Angst haben. Wenn der Ausfluß nicht aufhört, sollten Sie auf Bakterien und Chlamydien vorsichtshalber untersuchen lassen. Bezogen auf die Impfung bei nachgewiesenem noch vorhandenem Virus müssen wir hoffen, daß die Antikörperbildung ausreicht. Leider hat die Herstellerfirma darüber keine ausreichenden Untersuchungsergebnisse. Darum sollten Sie weiterhin alle 6 Monate zum Kontrollabstrich gehen. Schönen Sonntag, Ihr Dr. M. Leuth

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          • Re: Panische Angst nach Konisation

            Vielen lieben Dank dafür. Das wünsche ich Ihnen auch.

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            • Re: Panische Angst nach Konisation

              Sehr geehrter Dr. Leuth, mir ist durchaus bewusst, dass solche Patienten wie ich, die sehr panisch sind, keine angenehmen Patienten sind.
              Leider beunruhigt mich aber da noch etwas. Ich bin heute zum zweiten Mal nach der Koni beim Abstrich gewesen. Mein erster nach koni war ein Pap 2a also unauffällig. Allerdings bin ich weiterhin HPV positiv gewesen. Heute konnte mir mein Arzt nicht wirklich Aussagekräfte Antworten auf meine Fragen geben. Vielleicht haben Sie da andere Erfahrungswerte? Einige Dinge werden zu dem Thema ja kontrovers diskutiert und vieles ist nicht geklärt.
              Da ich ja ich HPV positiv bin trotz Koni ( im gesunden entfernt mit freien Schnitträndern), bedeutet das, dass die Koni nicht gereicht hat und das mein Körper es nicht selbst schafft gegen das Virus anzukommen?
              Wieso kommt und geht bei einigen eine HPV Infektion? Ich habe große Panik, dass ich nun eine tickende Zeitbombe bin.
              Beim Abstrich heute hatte ich eine leichte Kontaktblutung. Mein Arzt hat dies extra betont obwohl er dann auf Nachfrage gesagt hat, dass dies normal ist da ja Schleimhäute empfindlich sind. Beim ersten Abstrich nach der Koni war dies allerdings auch so.
              Was kann ich noch machen um dieses HPV wieder los zu werden?(außer Impfen, da ich dies ja leider trotz HPV positiv schon mache) Ich ernähre mich gesund, ich bin auch nie krank oder erkältet.
              Auch hat mein Arzt mir heute schon zu geredet, dass es ja nicht schlimm wäre wenn ich noch eine Loop bekommen würde aber was ist wenn ich auch dann immer noch HPV positiv bin.
              Ich bin wirklich total verzweifelt und habe riesen Angst vor dem nächsten Ergebnis. Vielen Dank für ihre Mühe im Voraus.

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              • Re: Panische Angst nach Konisation

                Hallo Caruncula2017, wenn Sie so ängstlich und panisch sind gibt es für Sie vielleicht nur die Möglichkeit, eine Angsttherapie durchzuführen, denn medizisch ist ja alles gemacht worden, was möglich ist. Ich drücke Ihnen die Dauemen ! Ihr Dr. M. Leuth

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