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Erythroplakie

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  • Erythroplakie

    Guten Morgen Dr. Leuth, Ich habe diese Frage schon im Forum "Gynäkologie" gestellt und habe da auch gute Antworten bekommen. Dennoch möchte ich die Frage nochmal in diesem speziellen Forum schreiben. Stellt eine Erythroplakie der Portio eine erhöhte Gefahr für Gebärmutterhalskrebs dar? Zusammen mit einer Ausschabung wurde bei mir eine Probe genommen, die unauffällig ist. Befund : Chronische rezidierte , teils erosive Zervizitis. Erythroplakie. Ich hatte vor ca.15 Jahren pap 3D , was nach zwei Konisationen aber im gesunden entfernt wurde. Danach war immer alles in Ordnung. Ob ich diesen HPVirus hatte, weiß ich nicht. Die Unterlagen gibt es nicht mehr. Wegen einer immer wiederkehrenden Hyperplasie habe ich einen Termin zur Gebärmutterentfernung. Weil ich so große Angst vor der op habe, bin ich am überlegen, ob ich sie absage , sollte aber ein Risiko bzgl. Gebärmutterhalskrebs bestehen, würde ich nicht zögern.


  • Re: Erythroplakie

    Hallo, JannaJanna, eine Erythroplakie ist eine harmlose Erosio, wie sie z.B. nach Konisationen auftreten können. Das wäre kein Grund, die Gebärmutter zu entfernen. Eine Hyperplasie kann Blutungsstörungen verursachen, auch bei langdauerndem Anhalten in 25% der Fälle Gebärmutterschleimhautkrebs. DSas müßte also sonst regelmäßig kontrolliert werden, meistens durch Ausschabungen. Diese werden ja üblicherweise in Narkose ausgefeührt. Nun ist zu überlegen, was anstrender ist. Die Gebärmutterentfernung kann ja heutzutage durch den Bauchnabel erfolgen. Insofern wäre das ja auch ein "kleiner" Eingriff. Alles Gute, Ihr Dr. M. Leuth

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    • Re: Erythroplakie

      Ich danke für Ihre schnelle Antwort. Die Gebärmutter würde vaginal entfernt werden. Das wurde bei der letzten OP festgestellt. Halten sie das ebenso für einen "kleineren" Eingriff? Zwei Ausschabungen hatte ich bereits innerhalb von einem halben Jahr. Die 25 % sind ja schon sehr hoch. Zählt das auch für "einfache Hyperplasien"?ich bin Ihrer Meinung und habe mich eigentlich auch zur Entfernung entschieden. Aber ich weiß nicht, ob ich mich am Ende trauen werde.

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      • Re: Erythroplakie

        Hallo, JannaJanna, die 25% zählen nur für die adenomatöse Hyperplasie. Nur: man weiß nicht, wann die einfache in die adenomatöse übergeht. Man kann natürlich auch hormonell behandeln, oder andere operative Alternativen diskutieren. Eine Operation erscheint jetzt nicht dringend notwendig, würde aber eine gute endgültige Lösung der Probleme darstellen. Viel Erfolg bei der Lösungsfindung und: keine Angst haben ! Ihr Dr. M. Leuth

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        • Re: Erythroplakie

          Vielen Dank !

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          • Re: Erythroplakie

            Hallo, JannaJanna, dann alles Gute ! Ihr Dr. M. Leuth

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            • Re: Erythroplakie

              Hallo Herr Leuth, Ich habe doch noch eine Frage. Auch wenn die Erythroplakie harmlos ist, kann man sie dennoch dauerhaft wegmachen lassen? Kann sie für Zwischenblutungen und Kontaktblutungen , manchmal ein brennendes schmerzendes Gefühl verantwortlich sein?

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              • Re: Erythroplakie

                Hallo, JannaJanna, ja, das ist empfehlendswert, da sie für Kontakt- und Zwischenblutungen verantwortlich sein kann. Man kann ambulant eine Kryotherapie durchführen, oder den Muttermund mit einer adstringierenden Flüssigkeit behandeln. Beide behandlungsformen sind schmerzfrei machbar. EinLasering wird in Narkose durchgeführt werden müssen. Alles Gute, Ihr Dr. M. Leuth

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                • Re: Erythroplakie

                  Hallo Herr Leuth, welche der Behandlungen sind denn am Erfolgsversprechendsten? Bisher hat mir keiner von diesen Möglichkeiten erzählt.

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                  • Re: Erythroplakie

                    Hallo, JannaJanna, ich führe in meiner Praxis immer die Kryotherapie durch. Die Erfolge sind sehr gut. Ihr Dr. M. Leuth

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                    • Re: Erythroplakie

                      Hallo Herr Leuth, ich habe heute versucht mich über die von Ihnen genannten Methoden zu informieren. Im Krankenhaus wird nur unter Vollnarkose gelasert. Und eine Vollnarkose hatte ich doch erst vor 3 Wochen... Mein Arzt kennt keine weiteren Möglichkeiten. Ich habe einige Praxen angerufen, die ambulant operieren und keine ! gefunden, die sowas behandelt. Warum ist das wohl so?

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                      • Re: Erythroplakie

                        Hallo,JannaJanna, das kann ich Ihnen nicht beantworten. In welcher Stadt leben Sie denn? Ihr Dr. M. Leuth

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                        • Re: Erythroplakie

                          Ich komme aus Bremen

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                          • Re: Erythroplakie

                            Hallo, JannaJanna, in Bremen gibt es aber mindestens 1 ambulante Praxis, die solche Eingriffe macht, das weiß ich aus Fortbildungen dort. Fragen Sie doch mal bei der Kassenärztlichen Vereinigung nach, welche Praxis Kryotherapien durchführt. Viel Erfolg, Ihr Dr. M. Leuth

                            Kommentar


                            • Re: Erythroplakie

                              Ich danke Ihnen ! Die kassenärztliche Vereinigung konnte mir nicht weiterhelfen. Ich bleibe aber dran und werde nochmal meinen Arzt löchern, wenn er aus dem Urlaub zurück ist. Und solange versuche ich auch mal "abzuschalten" Eine Frage habe ich aber noch. Bleiben eigentlich Narben zurück bzw. wird die Krebsvorsorge in dem Bereich danach erschwert?

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                              • Re: Erythroplakie

                                Hallo, JannaJanna, ja, es bleiben glatte Narben zurück - gewpllt - , die die Vorsorge nicht erschweren, sondern wegen Blutungsfreiheit im Abstrich eher verbessern. Wenn alle Stricke reißen: rufen Sie doch mal nach meinem Urluab in meiner Praxis an, vielleicht habe ich dort eine Telefonnummer. Bis dahin viele Grüße nach Bremen, Ihr Dr. M. Leuth

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                                • Re: Erythroplakie

                                  Hallo Dr. Leuth, das ist wirklich sehr nett! Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Urlaub !

                                  Kommentar


                                  • Re: Erythroplakie

                                    Hallo, JannaJanna, Ihnen auch ein paar schöne Sommertage Ihr Dr. M. Leuth

                                    Kommentar


                                    • Re: Erythroplakie

                                      .Danke :-)

                                      Kommentar