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Herpesviren in der Lunge

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  • Herpesviren in der Lunge

    Schwierige Verkettung
    Transplantiert vor 10 Jahren, alles einigermaßen ok - trotz fehlender Immunabwehr - jährlicher Check, u.a. Haut-----Verdacht auf weißen Hautkrebs - kleine Flecken im Gesicht -- Pobenentname, sprich tiefe Löcher in der Haut, die nicht heilen wollen, eitern -- Antibiotika--
    Verunsicherung ambulant -- Einweisung ins (nach außen schick erneuerte) Krankenhaus, Schwäche (74 Jahre aber immer extrem tatkräftig und rege trotz Schmerzen sicher. eine Kämpferin von jeher)-
    Lungenentzündung - Antibiotika - Entlassung (angenommen geheilt)
    ein paar Tage Magenschmerzen, nicht Essen können, Ekel(auch vor sich selber wegen der immer noch eiternden Riesenflecken), Einweisung in ein etwas größeres KH - OP Magengeschwür-Narkose, (Antibiotika), Entlassung--- am Abend Sepsis -akutes N ierenversagen--endlich Uni-Klinik- künstliches Koma--Dialyse, Beatmung- Verbesserung - langsames Aufwachen -Wasser in der Lunge und im Bein - Bronchioskopie (Narkose) - Beatmungsunterstützung - Schlauch seitwärts am Hals - Dämmerzustand aber zeitweise Sprechen - Ängste vor der Behandlung- Orientierungslosigkeit - einige Tage Mitteilung alles geht aufwärts - plötzlich Luftröhrenschnitt - Herpesviren in der Lunge - Mitteilung stabil- Verbesserung - nur unterstützende Beatmung-Morphium - Niere hat keinen großen Schaden genommen erstaunlicherweise - kleine Physiotherapie 10 Min.

    nd jetzt sollen wir auf das Ende warten, wegen des Windpockenvirus, der nie mehr gehen kann - wegen des Alters - und der langen Liegezeit - die ja bekanntermaßen schon junge Menschen schwächt je mehr ich drüber nachdenke was mir gesagt wurde, desto mehr befallen mich Zweifel- was ich verstanden habe durch den Pfleger (die Ärzte sind da weitaus vorsichtiger...)ist die Unklarheit aus welchem KH der Virus huhuhu jetzt kommt (Fehler?) Ich habe die Befürchtung - jetzt kann man meine Mutter sowieso nicht mehr entlassen werden, weil der Virus sozusagen virulent sein könnte--wenn aber jeder bzw. ein Riesenanteil der Bevölkerung den Herpesvirus hat wäre es unlogisch oder grausam damit "erwischt" worden und in Dauer-Quarantäne gestellt zu sein. ???Ich habe mittlerweile schon so viele Schauerschicksale aus Uni-Kliniken gelesen, eine auch selber erlebt, daß ich das hier mal schreiben muß, weil ich ratlos bin, was ich tun könnte, man kann seine Mutter doch nicht sterben lassen, weil sie "ein Alter erreicht hat und froh sein "kann " und ein Virus nicht weggeht, bzw. sich sowieso demnächst Bakterien ansiedeln können, wegen fehlender Immunabwehr......???Und dazu kommt noch eine nebulöse Info, dass man ja nicht weiß, ob Gehirnschäden aufgetreten sind -- ja woher denn? Nach der Sepsis habe ich mit ihr ja gesprochen--es kann sich ja nur um andere Hirnfunktionen handeln, dieses bedröhnte Dahindämmern regt ja auch nicht gerade das Atmen selbstständig an, wenn die Riesenmaschinerie wieder läuft?? Morphium, wenn auch weniger 20mg(als normal?) wird begründet mit Schmerzen beim Umdrehen und Bewegen usw...?? Schrecklich ist, dass meine Mutter ja nicht mit uns sprechen kann. Heute hat sie mir mit Zehwackeln geantwortet und ihre Mimik war eindeutig. Sie kann ja absolut nichts tun (und ich fühle mich wie in diesem Film - ich glaube er hieß und Jimmy ging zum Regenbogen-mit dem Kriegsversehrten, der nur noch durch eine Bewegung eine Krankenschwester überzeugen konnte, dass er noch geistig klar ist) Die Zeit rennt.....


  • Re: Herpesviren in der Lunge


    Hallo, fünfvor12, diese Verkettungen und der jetzige Zustand Ihrer Mutter sind natürlich ein Schicksalschlag, und leider kann ich Ihnen nur den einen Tipp geben: Lassen Sie sich einen Gesprächstermin beim Chef oder zuständigen Oberarzt geben und tragen Sie dort Ihr Ansinnen vor. Alles Gute, Ihr Dr. Meinhard Leuth

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