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PAPIIId +schmierblutungen..

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  • PAPIIId +schmierblutungen..

    Guten Abend,

    ich habe vor ca. 2 Monaten von meinem Arzt die Diagnose CIN 2-3 (Grenzfall IVa) bekommen (von einem weiteren Arzt den Befund PAPIIId und den Nachweis über HPV-Viren (18 und 31 positiv).
    Zunächt war ich wegen dieser Diagnose sehr beunruhigt, doch meine Ärtzin meinte, dass man erstmal drei Monate abwarten müsste.
    Bis vor ein ppar Wochen hatte ich nach dem Geschlechtsverkehr häufig Kontaktblutungen, die jetzt allerdings verschwunden sind. Mein Partner und ich benutzen seit dem Befund nun zusätzlich immer Kondome.
    Seit längerem (über 2 Jahre) habe ich auch immer mal wieder einen Ziehen im Unterleib (rechts in der Leistengegend, das bis in den Oberschenkel reicht). Meine Frauenärtzin meinte mal, als ich ihr davon erzählte und sie nichts feststellen konnte, dass das auch vom Darm kommen könne. Allerdings wurde bei einer Darmspiegelung nichts gefunden.
    Bevor der Befund PAPIIId gestellt wurde hatte ich auch diese Bauchschmerzen.
    In letzter Zeit habe ich wieder dieses Ziehen im Bauch und heute braunen Ausfluss, obwohl ich erst in 1 1/2 Wochen meine Periode bekomme. Ich bin nun sehr beunruhigt. Könnten sich die Zellen an der Gebärmutter etwa weiter verändert haben? Oder ist vielleicht etwas mit den Eierstöcken?
    Da ich morgen erst bei meiner Ärztin anrufen kann, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir bereits heute Ihre Meinung dazu mitteilen könnten.

    Mit besten Grüßen,
    D. M.


  • Re: PAPIIId +schmierblutungen..


    Hallo, Debahia, genaues läßt sich so nicht sagen. Wenn keine Bakterien gefunden wurden und noch keine Konisation durchgeführt wurde können alle möglichen Ursachen in Frage kommen wie Gebärmutterknickung, Darmerkrankungen usw. Sie sollten das abklären lassen.Warum wurde bislang keine Konisation durchgeführt? Bei PAP IV und high risk viren sollte das unbedingt gemacht werden. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Dr. med. Meinhard Leuth

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    • Re: PAPIIId +schmierblutungen..


      Guten Abend Dr. Leuth,

      zunächst vielen Dank für Ihre Antwort!

      Ich habe im Februar einen Abstrich im Klinikum machen lassen dort den Befund CIN 1-2 (Grenzfall IVa) bekommen.
      Ca. zwei Monate später hat meine eigentliche Frauenärtzin (in einer kleineren Praxis) nochmals einen Abstrich gemacht (der allerdings von einem anderen Labor ausgewertet wurde), mit dem Ergebnis PAPIIId.
      Sie meinte darauf hin, dass die im Klinikum das wohl strenger bewertet hätten, sie selbst aber in der Regel gute Erfahrnungen mit Ihrem Labor hat.

      Können denn so unterschiedliche Ergebnisse auftreten oder kann es sein, dass sich das Ganze in diesen zwei Monaten schon wieder ein wenig gebessert hat? Denn bei einem PAPIIId-Befund muss doch nicht gleich eine Konistation gemacht werden, oder etwa doch?

      Nun bin ich doch sehr verunsichert? Zudem scheue ich mich sehr vor diesem Eingriff, da ich noch keine Kinder habe (ich bin 26) und fürchte, das könnte meine Planung dahingegen irgendwie negativ beeinflussen.

      Ich wäre Ihnen für eine weitere Antwort sehr dankbar!

      Mit besten Grüßen,
      Debahia

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      • Re: PAPIIId +schmierblutungen..


        in dem vorherigen beitrag war nicht CIN1-2 , sondern CIN 2-3 gemeint!!!!

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        • Re: PAPIIId +schmierblutungen..


          Hallo. Dabahia, unterschiedliche Ergebnisse können bei 2 getrennten Abstrichen auftreten, je nachdem, wo der Abstrichtupfer gerade Zellmaterial gewinnt. Wenn man kurz hintereinander Abstriche entnimmt, kann der 2. Abstrich immer besser sein, da durch den vorherigen Zellmaterial entfernt wurde. Deshalb ist immer der schlechtere als maßgebender Abstrich anzunehmen und deswegen sollte eine Konisation durchgeführt werden. Leider ! Aber nicht verzagen, das ist für Fachärzte ein Routineeingriff und danach ist wahrscheinlich alles gut ! Mit freundlichen Grüßen, Ihr Dr. M. Leuth

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