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Pharmaindustrie wird reicher und...

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  • Pharmaindustrie wird reicher und...

    Die Ausführungen auf dieser Seite sehe ich kritsch und sie sind unvollständig.
    Alle Interessenten, besonders junge Mädchen und Frauen sollten sich umfassender informieren.
    Lesen sie doch mal eine Deutschlandfunksendung vom 31.08.2008 nach,
    ehe sie sich einer Impfung aussetzen!
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/836499/


  • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


    Hallo,

    naja, ich denke, gerade zum Thema Impfen gibt es soviel Diskussionsstoff wie sonst selten und und 2 ganz klare Seiten, wo jeder für sich entscheiden muss, welche er einnimmt.
    Bei mir ist es so, dass ich einserseits Pro-Impfen bin (zumindest was den Impfschutz der Kinder betrifft), allerdings eine HPV-Impfung bei meiner Tochter zum heutigen Wissensstand nicht vornehmen lassen würde.
    Mein FA, auf dem ich voll und ganz vertraue, ist Pro HPV-Impfung. Normalerweise folge ich ihm in seinen Empfehlungen, hier würde ich es aber nicht tun.

    Ob sich nun die Pharmaindustrie reich impft oder nicht - sicherlich hat die HPV-Impfung ihren Nutzen.
    Für mich ist allerdings noch nichtganz klar, ob Sinn und Nebenwirkungen sich nicht widersprechen. Es gibt da schließlich noch die Vorsorgeuntersuchungen, die m.E. wichtiger als die Impfung sind.

    Aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
    Der Experte in diesem Forum gibt hier auch nur seine Meinung preis - sicher gibt es auch Kollgen, die die Sache anders sehen.

    Dennoch ist es sicher richtig, beide Seiten zu betrachten.

    Viele Grüße,
    Claudia

    Kommentar


    • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


      Es mag ja sein, dass die Pharmaindustrie gut daran verdient, aber den wichtigsten Nutzen haben die Mädchen.

      Derzeit gibt es heftige Diskussionen zu dem Thema HPV-Impfung, ja oder nein.
      Für mich interessant ist, dass sich gegen die Impfung derzeit vor allem Vertreter theoretischer Fächer wenden.
      Ich möchte jetzt nicht sagen, dass die ja die Statistiken bemängeln mögen, aber sie brauchen auch nie einer jungen Frau sagen, dass sie Gebärmutterhalskrebs hat.
      Selbst die Vorstufen beunruhigen und nach Konisationen können auch Probleme auftreten...

      Kommentar


      • Re: @Dr. Glöckner


        Lieber Herr Dr. Glöckner,

        es ist ja schön, dass Sie die menschliche Seite der Ärzte ein wenig mit einbeziehen - aber mal ganz ehrlich: gibt es wirklich so viele Ärzte, denen es etwas ausmacht, der Patientin zu sagen, dass sie Gebärmutterhalskrebs hat?
        Gerade in der heutigen Zeit bin ich mir da nicht mehr so sicher.
        Wo liegt denn für die meisten (!!!) Ärzte der Unterschied zwischen "Sie haben Gebärmutterhalskrebs - oder eine Vorstufe dazu -." und "Es ist alles in Ordnung. Kommen Sie in 6 Monaten wieder."
        Da haben wir wieder das berühmte Stück Holz - ich bin überzeugt, dass das nicht Ihre Art zu arbeiten ist, aber diese Begründung sehe ich nicht unbedingt als Anlass, dass die Ärzte wohl mehrheitlich Pro HPV-Impfung sind.
        Vielmehr wird es einmal der Anschluss an die Mehrheit sein, zum anderen sicher die eigene Überzeugung, aber ganz bestimmt auch der eigene Geldbeutel.
        Dann gibt es wohl auch die Ärzte, wie mein FA, der in speziellen AGs tätig ist und von daher aus vollster Überzeugung pro oder contra Etwas ist. DAS leuchtet mir dann ein.

        Was habe ich denn unter "Vertretern theoretischer Fächer" zu verstehen?

        Viele Grüße,
        Claudia

        Kommentar



        • eigentlich nicht "mein" Forum... Sorry


          Ich kenne bislang nur Kollegen, denen es zumindest beim Krebs schon etwas ausmacht.
          Bei den Vorstufen sehen das die meisten gelassen, da man ja wirksam etwas machen kann.
          Beim invasiven Gebärmutterhalskrebs steht in jedem Fall eine große OP an, ggf. auch eine Nachbestrahlung.
          Und da es meist junge Frauen betrifft, die eigentlich noch viele Jahrzehnte zu leben haben, die vielleicht noch Kinderwunsch hatten...
          Das lässt kaum einen kalt.

          Und wenn man dann etwas hat, womit man einen großen Teil - nicht alle - der Erkrankungen verhindern kann...

          Die Theoretischen Fächer sind übrigens beispielsweise Epidemiologie, Sozialmedizin, Medizinische Biometrie und Informatik, ...
          Direkter Kontakt zu Patienten ist da eher selten bis nicht vorhanden.
          Man muss sich keine Sorgen machen, wie diagnostiziere ich am sichersten, wie behandle ich am wirkungsvollsten und doch so schonend wie möglich.
          Die Kollegen sind wichtig, auch ihre Kritik muss man ernst nehmen.
          Aber die Kritik sollte sachlich bleiben, auf sicheren Füßen stehen und nicht, wie bei der HPV-Impfung oberflächlich und mit nicht haltbaren Argumenten erfolgen.
          Wenn man die Kritikpunkte genauer unter die Lupe nimmt, dann gäbe es praktisch keine Neuzulassung von Arzneimitteln in Deutschland.
          Teilweise sind die Daten da viel schwächer. Aber der Aufschrei bleibt aus...
          Warum? Und warum kommt hier sofort Protest?

          Unabhängig davon muss ich klar sagen, dass die Bewerbung der Impfung, z.B. im TV als Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs aus meiner Sicht nicht glücklich ist, da genauso oberflächlich wie die Kritiker.

          Aber ich bin hier im falschen Forum und hatte nur mal so quergelesen, was für Fragen kommen und welche Diskussionen laufen.
          Und da konnte ich wieder mal nicht an mich halten...
          ;-)

          Ich hoffe Kollege Blaschke nimmt mir das nicht übel.
          Herzlich willkommen im "Club" übrigens, Herr Kollege, und viel Freude im Forum!

          Kommentar


          • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


            Was ist das für ein Forum? Leider hat hier Jemand meinen Eintrag gekürzt.
            Wem gefällt die Deutschlandfunksendung nicht?
            Weil Ihr alle diese Sendung mal
            --- genau ---
            Nachlesen oder Nachhören sollte , für alle verstädlich:
            www.dradio.de
            zu finden unter :
            <Sendungen A - Z> <U - Z> <Wissenschaft im Brennpunkt>
            unter LINKS ZUR SENDUNG (rechts oben).....Archiv....(zur Zeit Seite3)
            Sonntag31.08.2008

            Hier nochmal der direkte Link zu einem öffentlich rechtlichen Sender in Deutschland,
            in der Hoffnung, er erscheint diese Mal im Forum:
            http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/836499/

            Dann diskutieren wir weiter...

            Kommentar


            • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


              tira54 schrieb:
              -------------------------------------------------------
              > Was ist das für ein Forum? Leider hat hier Jemand
              > meinen Eintrag gekürzt.
              > Wem gefällt die Deutschlandfunksendung nicht?
              > Weil Ihr alle diese Sendung mal
              > --- genau ---
              > Nachlesen oder Nachhören sollte , für alle
              > verstädlich:
              > www.dradio.de
              > zu finden unter :
              >
              > unter LINKS ZUR SENDUNG (rechts
              > oben).....Archiv....(zur Zeit Seite3)
              > Sonntag31.08.2008
              >
              > Hier nochmal der direkte Link zu einem öffentlich
              > rechtlichen Sender in Deutschland,
              > in der Hoffnung, er erscheint diese Mal im Forum:
              > http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/836499/
              >
              > Dann diskutieren wir weiter...
              Hallo, haben sie keine andere Probleme????

              Kommentar



              • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                Hallo tira,

                also, ich verstehe Dein Problem auch nicht.
                Was wurde gekürzt? Der Link ist doch auch in Deinem ersten Beitrag zu finden.

                Bist Du da nicht sehr empfindlich?
                Hier kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und ich denke schon, dass alle User hier mündig genug sind, sich dazu eigene Quellen zu Rate zu ziehen.

                Oder ist diese Sendung die einzig richtige Sendung zu dem Thema?

                Viele Grüße,
                Claudia

                Kommentar


                • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                  ähm, also der Link ist in deinem ersten Beitrag doch da? Und funktioniert auch? Verstehe nicht, was du hast ...

                  Wäre dein Beitrag bearbeitet worden, würde da folgendes stehen:

                  1-mal bearbeitet. Zuletzt am xy.xy.08 und dann die Uhrzeit.

                  Von daher kannst du also ganz beruhigt sein.

                  LG, m.

                  Kommentar


                  • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                    Warum nicht gleich so. Tschüß

                    Kommentar



                    • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                      was willst du mir mit dieser antwort sagen? versteh ich jetzt nicht ...

                      Kommentar


                      • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                        Ich glaube, das sollte soviel heißen wie:

                        Da hat man meinen ersten Beitrag nochmals bearbeitet und in den Ursprungszustand zurückversetzt.

                        Naja, soll sie's halt so glauben...

                        Viele Grüße,
                        Claudia

                        Kommentar


                        • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                          ach so, danke, das kann natürlich sein, dass sie das glaubt... na ja, soll sie doch. ich glaub kaum, dass die hier für so eine pillepalle energie verschwenden... hoffe ich jedenfalls ;-)

                          lg und schöne feiertage, m. :-)

                          Kommentar


                          • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                            malhiermalda schrieb:
                            -------------------------------------------------------
                            > ach so, danke, das kann natürlich sein, dass sie
                            > das glaubt... na ja, soll sie doch. ich glaub
                            > kaum, dass die hier für so eine pillepalle energie
                            > verschwenden... hoffe ich jedenfalls ;-)
                            >
                            > lg und schöne feiertage, m. :-)
                            Hallo, das sehe ich genau so.
                            Auch ich wünsche schöne Feiertage.

                            Kommentar


                            • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                              Guten Abend,

                              ich habe eher zufällig wahrgenommen, dass es ein neues Forum auf
                              onmeda.de gibt. Auch habe ich nur einige Beiträge und Threads quer-
                              gelesen und muss sagen, dass ich mich aus solch emotionalen
                              Themen lieber heraus halte. Der Beitrag von "ClaudiaM" vom 19.12.
                              geht allerdings deutlich unter die Gürtellinie. Mit welchem Recht
                              kann ein Nicht-Mediziner eine solche Aussage treffen, einem Arzt
                              mache es nichts aus, einer Patientin eine schlechte Nachricht zu
                              überbringen? Aus meiner Sicht studiert ein Mediziner mehr als sechs
                              Jahre lang und eignet sich dabei fachliches Wissen und (hoffentlich)
                              soziale Kompetenz an, um von morgens bis abends (und oftmals
                              auch in der Nacht) für Andere da zu sein, während eigene Bedürfnisse
                              und Freundschaften vernachlässigt werden. Wenn man eine Praxis
                              oder eine Klinik verlässt sollte man sich immer darüber im Klaren sein,
                              dass man es mit hochqualifiziertem Personal zu tun hat das sich zum
                              Ziel gesetzt hat, Anderen unser kostbarstes Gut (die Gesundheit) zu
                              erhalten. Wenn man manchmal einen anderen Eindruck hat liegt das
                              daran, dass Ärzte heutzutage Spielbälle der Krankenkassen und der
                              Politik sind, denen immer neue Sparzwänge auferlegt werden und
                              deren Kontaktzeiten zum Patienten auf das Notwendigste reduziert
                              werden. In der Pflege ist es übrigens genauso. Wenn ich dann einem
                              Mitmenschen helfen möchte und es (beispielsweise) zu spät ist oder
                              ich trotz aller Bemühungen eine schlechte Nachricht überbringen muss
                              lässt es keinen Mediziner kalt, etwas Negatives mitzuteilen.
                              Man sollte nur nicht alles Leid „bis auf die Haut“ an sich heran lassen,
                              da man sonst den Beruf nach wenigen Jahren nicht mehr ausüben
                              könnte.

                              Sehr geehrte „ClaudiaM“, überlegen Sie doch beim nächsten Mal, bevor
                              Sie zur Tastatur greifen und seien Sie sich darüber bewusst, dass jede
                              Minute am Tag Andere bereitstehen, um Ihnen zu helfen, falls Ihnen
                              etwas zustößt oder Sie krank werden. Und zwar rund um die Uhr, Tag
                              und Nacht. Fragen Sie mich einmal, wie viele tausend Schritte ich am
                              Tag laufe, um Anderen zu helfen und sie zu beraten. Wenn ich dann
                              (oftmals) gegen 22:00 Uhr nach Hause komme, wird eben geduscht
                              und etwas gegessen, bevor es ins Bett geht. Von einem Fernsehabend
                              oder einem Treffen mit Freunden kann ich meistens nur träumen.

                              Mir ist im Übrigen klar, dass es im Zusammenhang mit der HPV-Impfung
                              zwei Todesfälle bei jungen Frauen in Deutschland bzw. Österreich
                              gegeben hat. Das ist sicher tragisch, die Umstände müssen genauestens
                              aufgeklärt werden. In meinen Augen verhält es sich wie auf jedem anderen
                              Gebiet der Medizin auch: Es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
                              Theoretisch verbirgt sich hinter jeder Kopfschmerztablette oder jedem
                              Schnupfenspray ein gesundheitliches Risiko, obwohl so mancher es
                              so selbstverständlich anwendet, als wären jegliche Nebenwirkungen
                              von vorn herein ausgeschlossen. Diese Risiken heraus zu finden und
                              abzuwehren erfordert unser aller Aufmerksamkeit und Sachverstand.
                              Aber bei jeder Neueinführung von Arzneimitteln gibt es zu Beginn nicht
                              mehr als ein paar Zellversuche und klinische Studien und niemand kann
                              voraussagen, welchen Nutzen bzw. welches Risiko das neue Arzneimittel
                              mit sich bringt. Wenn ich mir aber überlege, gegen welche Erkrankungen
                              wir heute über hochwirksame Impfungen verfügen, erscheint mir der
                              Vorteil klar größer als der Nachteil. Lassen Sie mich als Beispiel nur die
                              Influenza-, Tetanus- oder FSME-Immunisierung anführen.

                              Es tut mir leid, wenn mein Text nun doch etwas länger geworden ist und
                              ich doch einmal Position bezogen habe. Ich denke, man muss sich einmal
                              im Klaren sein, wie gut es uns in der Bundesrepublik geht und wie hoch
                              unser Wissensstand ist. Dass es manchmal ungewollt zu Komplikationen
                              oder sogar Todesfällen kommt liegt sicher nicht im Interesse der Ärzte-
                              schaft sondern begründet sich selbst darin, dass jede neue Methode am
                              Anfang noch wenig erforscht und bekannt ist. Forschung ist kein abge-
                              schlossener Prozess, sondern muss immer weiter betrieben werden.
                              Nur daraus lassen sich neue Erkenntnisse gewinnen.

                              Insofern wünsche ich mir, dass in unserem Land in Zukunft die Ärzteschaft
                              etwas weniger arrogant und gefühlskalt geschimpft wird und sich viele
                              Mitmenschen darüber klar werden, dass sie ohne Arzt von Anfang an
                              wenig bis gar keine Perspektive hätten.

                              Ihnen allen schöne Weihnachtsfeiertage, einen gesunden und erfolgreichen
                              Start ins neue Jahr und allen Kolleginnen und Kollegen aus der Gesundheits-
                              branche viele ruhige Dienste.

                              Es grüßt herzlich,
                              Ralf Eck

                              Kommentar


                              • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                                Hallo,

                                woher ich mir das Recht nehme, mir meine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern...?

                                Das Recht bin ich - ganz einfach.
                                Ich bin mündig genug, dies zu tun.
                                Davon lebt dieses Forum.

                                Und auch, lieber Ralf Eck, wenn Ihnen meine Meinung gerade nicht gefällt.

                                Wieso Sie sich allerdings angegriffen fühlen, weiß ich nicht.
                                Ich kenne da nur folgenden Spruch: "Der Vogel, der getroffen ist, piept."
                                Aber der kann auf Sie ja wohl kaum zutreffen.

                                Ganz herzliche Grüße,
                                Claudia

                                Kommentar


                                • Re: Pharmaindustrie wird reicher und...


                                  Hallo ClaudiaM,

                                  es will Ihnen niemand das Recht auf freie Meinungsäußerung absprechen.
                                  Vielmehr geht es darum, aus einem Einzelfall nicht sofort ein solch negatives
                                  Gesamtbild über die gesamte Ärzteschaft herzuleiten, wie Sie es getan haben.
                                  Aus Ihren Zeilen entnehme ich, dass viele Ärzte (oder sogar die meisten)
                                  gerade heutzutage nur noch auf den Geldbeutel (bzw. darauf, was der einzelne
                                  Patient ihnen bringt) schauen und die Behandlungsqualität dadurch automatisch
                                  abnimmt bzw. die Motivation des Arztes gegen Null geht. Und das darf so nicht
                                  stehen bleiben. Vor allem nicht in einem offenen Forum, wo diejenigen, über
                                  die Sie so kritisch urteilen, selbstlos und qualitativ bestmöglich Ratsuchenden
                                  Rede und Antwort stehen. So herz- und gefühllos können diese Menschen
                                  also eigentlich nicht sein. Mal davon abgesehen, dass ich mir niemals ein
                                  Urteil über die Qualität Ihrer Arbeit erlauben würde, wo auch immer Sie tätig
                                  sind. Wenn man dann persönlich einmal die Erfahrung einer (in den eigen
                                  Augen) schlechten Behandlung macht oder den Eindruck gewinnt, ein Arzt
                                  behandele seine Patienten generell und wissentlich nicht gut genug gibt es
                                  andere Anlaufstellen als ein Internetforum, wo genau das Gegenteil der
                                  Fall ist. Ich weiß, dass es vereinzelt solche Fälle geben mag aber ich denke,
                                  dass ein solcher Arzt sich auf Dauer nicht wird halten können. Und wie ich bereits
                                  geschrieben habe kann sich kein niedergelassener Arzt heute erlauben, mehr
                                  als ein paar Minuten für den einzelnen Patienten aufzubringen. Begründet aber
                                  nicht durch fehlende Motivation und Hilfsbereitschaft, sondern durch die (zum
                                  Teil) prekäre wirtschaftliche Lage und unsinnige Vorgaben der Politik und der
                                  Krankenkassen.

                                  Von daher, denke ich, sollte man selbst erst Meister des eigenen Faches sein,
                                  bevor man die Arbeit anderer beurteilt. Und sollten Sie jemals mit einer Behand-
                                  lung unzufrieden sein, können Sie jederzeit gerne hier im Forum mit den Ärzten
                                  und Usern (sachlich) darüber schreiben.

                                  Mit freundlichen Grüßen,
                                  Ralf Eck

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                                  • Re: eigentlich nicht "mein" Forum... Sorry


                                    Danke für Ihre ausführliche und meines Erachtens sehr schöne Darstellung der Problematik.MfG M.Blaschke

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