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Mangelernährung

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  • Mangelernährung

    Hallo meine Lieben,

    wenn Petronius mit "dem Arbiter" unterzeichnet, dann meint er es verdammt ernst :-). So schrieb Petronius gestern: "die frage ist bloß, wie sich Mangelernährung definiert. und da gibt es eigentlich keinen unstrittigen stand des wissens - das ist eher eine persönliche abwägung, auch nach der methode 'wem glaube ich was'". Ich frage mich, ob das tatsächlich so ist?

    Ich habe alle meine Bücher aufgemacht und nach einer Definition für mangelernährung gesucht. Die habe ich leider nicht gefunden. Unterernährung, wird behauptet, liegt vor, wenn der Mindestbedarf an Energie und/oder an essentiellen Nährstoffen nicht gedeckt ist. Der Mindestbedarf kann definiert werden als kleinste Nährstoffmenge, die zugeführt werden muß, um Mangelerscheinungen zu verhüten, die durch klinische Zeichen oder durch Meßparameter biochemischer oder physiologischer Funktionen nachgewiesen werden können. Klingt ziemlich überzeugend, orientiert sich aber irgendwie am Minimalbedarf, als eine Nährstoffmenge gemeint ist, mit der jemand gerade so am Leben bleibt.

    Was meint ihr, ist die gesunde Ernährung im Sinne von einer optimalen Nährstoffzufuhr Glaubenssache, wie Petronius sagt "wem glaube ich was" oder gibt es feste "Regel", nach den wir eindeutig eine Mangelernährung definieren können?

    Viele Grüße, auch an Petronius,
    Detelina




  • RE: Mangelernährung


    Hallo Detelina,

    wenn wir also, Deinen "schlauen Büchern" folgend, quantitave Mangelernährung ausklammern und uns nur mit einer qualitativen Mangelernährung beschäftigen, sind wir fürchte ich wirklich, wie es unser arbiter feststellt, auf die Frage, wem glaube ich, reduziert.
    Ich habe - das habe ich schon einige Male festgestellt - in den letzten 15 Jahren, in denen ich mich als interessierter Laie, ein wenig mit Ernährung beschäftige schon so viele Theorien kommen und gehen gesehen ..........

    Man braucht ja nur hier im Forum zu fragen, haben CMS und franco recht.....oder hatte Paul "rechter" der mit Ihnen bei weitem nicht übereinstimmte oder oder oder.....

    Ich glaube wir werden uns immer auf unseren Hausverstand, oder Du auf Deinen weiblichen Instinkt verlassen müssen.

    Herzliche Grüße

    wolfgang E.

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    • RE: Mangelernährung


      Auf die Frage, "wem glaube ich?" kann es nur eine Antwort geben: "Mir selbst!"

      Da wir alle Individuen mit unterschiedlichen Lebensbedingungen und Stoffwechseln sind, ist es völlig ausgeschlossen, irgendwann einmal für alle gültige Richtwerte zu ermitteln.

      Eine Mangelernährung liegt in meinen Augen dann vor, wenn Ernährungsdefizite dazu führen, dass mein Organismus nicht optimal funktioniert. Eine ganz andere Frage ist, ob wir dann die Ursache des Mangels erkennen - fehlt es uns z. B. an einem Vitamin oder fehlt uns vielleicht nur ein Co-Faktor, der zur optimalen Ausnutzung diese Vitamins nötig ist?

      Da die Wissenschaft noch längst nicht in der Lage ist, auf diese Fragen Antwort zu geben und hier vielfach einfach nach Try und Error verfährt, kann ich mit etwas Selbstbeobachtung und Aufmerksamkeit was Ernährung und Befindlichkeit angeht das Gleiche tun.

      Kurzum: Ich esse, was mir gut tut.

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      • RE: Mangelernährung


        Lieber Wolfgang,

        ich würde mich sehr freuen, wenn du ein wenig von deinem Leienwissen mit uns teilen würdest. Du brauchst uns über die "gegangenen" Theorien nicht zu erzählen, wenn du nicht möchtest, aber welche sind die gebliebenen?

        Sehr herzliche Grüße von
        pippi langstrumpf

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        • RE: Mangelernährung


          Hallo lieber Wolfgang,

          meine Definition stammt aus dem Lehrbuch der inneren Medizin, herausgegeben von Siegenthaler, Kaufmann, Hornborstel und Waller, alle Prof. Dr., der erste und letzte Dr.h.c. Ich bin der Frage nachgegangen, weil ich gelesen habe, daß hier bei uns in Deutschland ca. 2 Millionen Untergewichtige gibt und eine gewaltige Ziffer von Mangelernährte. In Österreich sind mit Sicherheit mehr :-). Das ist ja schwer zu glauben. Wobei ich auf der Straße nur die Dicken sehe. Es scheint mir berechtigt zu sein, sich die Frage stellen zu dürfen, seit wann ein Mensch mangelernährt ist und ist das nur ein Glaubenssache.

          CMS und Franco waren eigentlich gar nicht so weit von Paul entfernt. Schade, daß Paul nicht mehr schreibt. Paul wußte alles. Ich hoffe, daß es ihm gut geht.

          Viele herzliche Grüße
          Detelina

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