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Fett+Zuckerunverträglichkeit

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  • Fett+Zuckerunverträglichkeit

    Hallo,
    wer weiß Rat oder wer kann mir sagen, wo ich mich hinwenden kann, um die entsprechenden Antworten zu erhalten?
    Es geht darum, dass ich durch ein Magenproblem (klaffende Kardia- geöffneter Mageneingang über Monate hinweg, dies bedeutet monatelanger Dauerhunger) plötzlich auf Fett und Zucker (z. B. in Nutella) mit starken Magenschmerzen reagiere.
    Ich hörte mal davon, dass Menschen, die eine Magenop hatten (Magenband oder Magenverkleinerung) anschließend an Fett und Zuckerunverträglichkeit leiden.
    Wie heißt diese Krankheit oder dieses Symptom? Vielleicht habe ich ja durch meine Magenprobleme (bin nicht übergewichtig) genau dasselbe Symptom?
    Ich bitte dringend um Antwort, da ich dieses Problem nun schon seit ca. 3 Jahren habe und endlich wieder normal essen möchte, was mir schmeckt, ohne sofort oder ein Tag danach, über mehrere Tage Magenschmerzen mit Überkeit zu haben. (Zum Erbrechen kam es nie, ich nehme dann 1 Magenbeutel. Da mir die Magenschmerzen aber zu wieder sind, esse ich nur höchstens 1 x pro Monat etwas "unerlaubtes", denn wer hat schon gerne Magenschmerzen mit Übelkeit?)
    Danke für Antworten.
    Gruß Jessi


  • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


    Hallo!

    Die Unverträglichkeit von Zucker deutet auf eine Dünndarmfehlbesidelung oder Candida hin. Beides tritt auch gern gemeinsam auf.
    Durch die Reizung des Darms wird dann auch oft Fett nicht mehr vertragen.

    Candida sind Pilze. Wenn die Darmflora sehr gestört ist (Antibiotika (!!!), sehr schlechte Ernährung, ...) können diese Überhand nehmen und lösen durchaus die beschriebenen Beschweden aus. Hier gibts mehr Infos: http://www.candida.de/

    Die Behandlung ist in jedem Fall Diät, Medikamente und Darmfloraaufbau.

    Gute Besserung

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    • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


      Danke, Igor, dies werde ich auch von einem Arzt überprüfen lassen.
      Zeitgleich möchte ich aber trotzdem noch erfahren, wie die Symptome heißen, die man bei Magenop`s hat, die dann auch einen Zucker und Fettunverträglichkeit hervorufen, um auch in dieser Richtung weiter zu forschen.
      Übrigens: Ich habe kein schlechte Ernährung, nur, weil ich bis vor ca. 2,5 Jahren Nutella zum Frühstück hatte. Ich bin unter meinem Normalgewicht, ernähre mich vorwiegend ausgewogen, aber seit ca. 2,5 Jahren, seit ich die Klaffende Kardia hatte, vertrage ich kein Zucker und Fett mehr ohne maßive Magenprobleme. Auch ohne Fett und Zucker hatte ich fast 2 Jahre Magenprobleme. Erst seit ca. einem halben Jahr getraue ich mich, manchmal mal wieder was "verbotenes" zu essen.
      Ich hoffe, hier antwortet auch eine Ernährungsberaterin oder ein Arzt, denn ich finde dieses Problem nach so langer Zeit wirklich belastend.
      Gruß Jessi

      Kommentar


      • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


        Um Ihnen hilfreiche Tipps geben zu können müssen Sie mir eine eindeutige Diagnose nennen.
        Eine Candida-Besiedlung ist übrigens unwahrscheinlich - zu Candida gibt es viele Mythen, die wissenschaftlich gesehen nicht haltbar sind.

        Kommentar



        • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


          Hallo Frau Dr. Ellinger,
          was meinen Sie mit genauer Diagnose? Vor ca. 3 Jahren bekam ich ganz massive Magenprobleme, Dauerhunger ohne Sättigung. (Alle Ärzte schoben es auf das Rauchen aufhören, hab 19 Jahre geraucht und freiwillig aufgehört). Nach ca. 6 Monaten hat mich dann doch mal ein Arzt zur Magenspiegelung geschickt und da kam dann eine klaffende Kardia heraus. Anschließend wurde eine 24 - pH - Metrie und Ösophagusmanometrie durchgeführt. Obwohl bei den beiden Metrien ein Uniklinik Arzt gesagt hat: "Ah, daran könnten Ihre Probleme liegen." Ich: "An was denn?" Der Arzt: "Wir müssen erst noch die Testergebnisse abwarten." - stand dann später nichts im Arztbericht und keiner erinnerte sich mehr an den Satz.
          Da ich bei den üblichen Medikamneten Omeprazol und Pantoprazol – Natrium mit extemen Nebenwirkungen (u. a. massive Bindegewebsschwäche im Magendreick und Oberschenkel bis Atemnot) reagiert habe, haben die Ärzte mich ca. 1,5 Jahren nach auftreten der ersten Symptome mit Magenbeutel allein gelassen. Der Dauerhunger hat sich jetzt seit ca. 6 Monaten gelegt, also ist der Mageneingang wohl wieder zu? Es war für mich eine ganz schlimme Zeit so lange mit Dauerhunger leben zu müssen. Zum Glück bin ich sportlich und habe ganz arg darauf geachtet, dass ich nicht mehr esse, wie üblich. Denn selbst bei doppelter Menge hatte ich kein Sättigungsgefühl. Auch muss ich seit dem auftreten der klaffenden Kardia gegen reinschlingen kämpfen. Den Kampf verliere ich immer. Ich muss so arg schnell essen, dass es mir schon beim zusehen fast übel wird. Früher war ich eine sehr langsame Esserin, das vertrug mein Magen ja auch perfekt. Mit dem sehr schnellen Thempo komme ich einfach nicht klar! Ich esse schon die Schnellesser in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis untern Tisch, obwohl ich wahrlich nicht stolz darauf bin. Denn ich hatte schon immer bei schnell essen Magenprobleme. So ist dies echt ein Teufelskreis. Ich kann nicht mehr langsam essen, was zu Magenproblemen führt. Wegen den Magenproblemen m u s s ich schnell essen...
          Ich habe herausgefunden, dass ich auf Fett und Zucker mit extremen Magenweh, zum Teil mit Übelkeit, nicht erbrechen, reagiere. Wenn es mir ganz übel geht, nehme ich ein Magenbeutel, das hilft gut. Ich habe mich auf Zuckerfreie (also Diabethikersüße) Lebensmittel und Getränke sowie fettarme Lebensmittel (Hühnchen) umgestellt. Diese vertrage ich am besten.
          Seit ca. einem halben Jahr kann ich wieder etwas langsamer essen, aber an mein altes langsames Thempo komme ich wohl nie mehr hin oder?
          Seit kurzem bin ich auf mageres Schweinefleisch umgestiegen, da es möglich wäre, dass ich mich schon seit ca. 4 Jahren vorzeitig in den Wechseljahren befinde (heute 37 Jahre) und in Schwein ja etwas mehr Östrogene sind, als in anderen Fleischsorten und ich eh von früher nur Schwein gewohnt war. Außerdem habe ich plötzlich eine Abneigung gegenüber Huhn entwickelt, so blieb mir garnichts anderes übrig, als umzusteigen. Hin und wieder ein Hähnchenschenkel kann ich schon noch essen, aber halt nicht mehr nur von Hühnchenbrust, natürlich auch Fisch und vegetarisch, zu leben.)
          Vor der klaffenden Kardia konnte ich essen was ich wollte. Ich aß zwar sehr fettreich (Schwein, Schweinerückensteack, Schnitzel usw.) aber dafür immer sehr kleine Portionen (ich war bekannt, wie ein Spatz zu essen, auch hatte ich mehr Beilagen als Fleisch auf dem Teller, aber halt von der Portion her immer klein) , 5-6 am Tag, und musste auch nie auf Süßes oder zuckerhaltige Getränke achten oder verzichten. Ich lag vom Gewicht stets um das Idealgewicht, somit konnte ich mir alles erlauben, wozu ich Lust hatte. Ich war auch nicht extrem sportlich, ich hatte eben immer schon das Glück, dass sich bei mir nichts ansetzte, musste nie Diät oder viel Sport treiben, konnte gut 3 Jahre ganz auf Sport verzichten, wenn es beruflich nicht möglich war, ohne zuzunehmen, ohne Diät, und ohne Muskelkater nach 3 Jahren wieder beginn mit Sport. Also da war ich schon immer ein besonderer Mensch.
          Sie sehen, mehr kann ich Ihnen nicht schreiben, da ich mehr selber nicht weiß. Ich müsste damit Leben, hieß es. Kein Arzt macht Lebensmitteltests, damit ich herausfinde, ob ich auch noch andere Lebensmittel seit der klaffenden Kardia nicht mehr vertrage.
          Eines Tages hörte ich durch Zufall von Menschen mit Magenop oder Magenverkleinerung, dass diese danach an Zucker und Fettunverträglichkeit leiden - was das abnehmen in diesem Fall erleichtern würde. Da dies ja auch bei mir spontan aufgetreten ist (oder gehört das zu der klaffenden Kardia dazu?) könnte ja in meinem Magen ein ähnlicher "Fehler" vorliegen, der vielleicht dasselbe nun hat: Zucker und Fettunverträglichkeit.
          Darum suche ich dringend nach dem med. Begriff, den Menschen mit Magenop oder Magenverkleinerung danach haben, der mit Zucker und Fettunverträglichkeit einhergeht.
          Vielleicht kann ich dann den ein oder anderen Arzt doch noch dazu überreden, mir diesbezüglich weiterzuhelfen oder zu untersuchen, ob dieser Magendefekt auch bei mir vorliegt.
          Gerne höre ich noch einmal von Ihnen.
          Gruß Jessi

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          • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


            Hallo Jessi,

            so wie du es schilderst, hast du dich nie besonders gesund ernährt. Schweinefleisch ist in manchen Kulturen verboten, da es sehr viele belastende Stoffe beinhaltet (z.B. Antibiotika), Hühnerfleisch ist nicht weniger Fett als andere Fleischsorten und aus der Massentierhaltung auch stark mit Medikamenten belastet, Fisch ist stark mit Pestiziden belastet, Nutella enthält sehr, sehr viel Fabrikzucker, Diabetikerprodukte sind auch oft mit Fabrikzucker (Fruktose) gesüßt und somit keinesfalls besser als "normaler" Kristallzucker. Jedenfalls sind das alles Nahrungsmittel, die ein Magen-und Darmkranker streng meiden muss!!!

            Wie du ja schon selber festgestellt hast, verträgst du Zucker und Fett nicht. Fabrikzucker ist: weißer/brauner zucker, Rohrzucker, Fruchtzucker/Fructose, Melasse, Ahornsaft, Apfeldicksaft, Rapadura, ...

            In deinem Fall würde ich auch den Honig weglassen, auch er die anderen Lebensmittel unverträglich machen kann.

            Ich würde zu einer vitalstoffreichen Vollwertkost raten, die einen hohen Frischkostanteil hat.

            Streng meiden solltest du:
            1. Fabrikzucker
            2. Säfte und gekochtes Obst
            3. Normale Fabrikfett (Margarine, raffiniertes Speiseöl)
            4. Auszugsmehle und Produkte daraus (Weismehl, Graumehl)
            5. Bohnenkaffee und schwarzen/grünen Tee
            Ungünstig ist es auch, gekochte und rohe, frische Nahrungsmittel miteinander zu kombinieren. Oder Sachen zu essen, in die das Fett hineingezogen ist beim Kochen oder braten.

            Die vitalstoffreiche Vollwertkost zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit aus, wenn man die Richtlinien auch einhält. Bei Magenkranken Menschen kann schon die kleinste Spur Zucker wie Gift wirken und der kleinste Fehler zu Unverträglichkeiten führen.

            Buchtipp: Leber-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen von Dr. M. O. Bruker

            Gute Besserung, Luckie (Toll, dass du mit Rauchen aufgehört hast!!! :-) )



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            • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


              Hallo Luckie.
              Danke erst einmal.
              So negativ habe ich meine Ernährung nie gesehen, da nie ein Arzt bei Blutuntersuchungen je was gesagt hat, es war also immer alles ok (alle Nährstoffe, Vitamine usw. sind voll in Ordnung, laut Blut).
              Sie erwähnen garnicht, welches Fleisch man dann noch essen darf?
              Aber Huhn hat allgeimein kaum Fett, 100 gr = 1 g Fett, somit kann man das nicht mit Schwein vergleichen.
              Den Honig nehme ich erst, seit es mit Nutella nicht mehr klappt.
              Tee und Kaffee trinke ich garnicht, hab ich noch nie vertragen.
              Ich trinke nur Kaba. Und Sprudel (mit Süßstoff, statt wie früher Zucker).
              Da ich Gemüse, Salat und auch hin und wieder Obst esse, war meine Ernährung in meinen Augen und von Seiten der Blutuntersuchungen immer in Ordnung.
              Darum bin ich jetzt einwenig erstaunt, dass ich doch so schlecht abgeschnitten haben sollte?
              Wäre schön, wenn Sie noch einmal antworten.
              Gruß Jessi

              PS: Ich fühle mich verdammt gut ohne das Rauchen. Ich habe damit endlich den Zwang in meinem Leben abgebaut/entfernt und fühle mich hervorragend. Die Zigaretten hatten mein Leben doch stark bestimmt, was man erst merkt, wenn man aufhört. 1 Schachtel pro Tag. Das erste was ich morgens tat, eine rauchen. Das letzte was ich abend tat, eine rauchen. Herrlich, keinen Zwang mehr zu haben. Ich kann es nur jedem empfehlen aufzuhören. Und glaubt mir, es ist wirklich nicht schlimm. Denn es passiert wirklich rein garnichts, wenn man aufhört: Die Welt geht nicht unter, die Sonne geht immer noch auf, usw... und ich hatte nie verlangen danach, weil ich selber aufhören wollte. Hätte ich das gewußt, hätte ich viel, viel früher aufgehört. Ich kann es nicht oft genug betonen, die ganze Angst vor dem aufhören ist total unbegründet, wirkllich, denn es passiert rein garnichts. Man fühlt sich von Tag zu Tag besser, fitter, treibt wieder mehr Sport.... Tolles Gefühl, echt! Und - mein erster Versuch aufzuhören, hat sofort geklappt-mit meiner Einstellung aufhören zu wollen und das Buch von Allen Care (oder so ähnlich, ist schon zu lange her, um den Namen noch zu wissen) "Endlich NIchtraucher". Der hat all das beschrieben, was ich auch dachte. Das war meine zusätzliche Bestätigung. Ich habe das Buch sehr schnell gelesen, dann zugeklappt, die letzte Zigarette, die ich nicht mehr genossen habe, ausgedrückt und nie wieder damit angefangen. - So einfach war es ....

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              • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


                Hallo Jessi,

                das Blutbild ist immer nur eine Momentaufnahme und für den tatsächlichen Gesundheitszustand nicht aussagekräftig. Außerdem handelt es sich um Durchschnittswerte, die nicht so ohne weiteres auf jeden Menschen in seiner speziellen Situation übertragbar sind.

                Und leider sind die meisten Ärzte in Ernährungsfragen nicht ausgebildet und oft kennen sie auch nicht die Ursachen deiner Beschwerden.
                Klingt unglaublich, ist aber leider wahr!!!

                Magen und Darmbeschwerden sind meistens ernährungsbedingt. Es sei denn es liegt eine angeborene Verwachsung oder ein Organschaden vor. Wobei der Organschaden auch Ursachen hat.

                Wie du ja selber gemerkt hast, hast du dir mit deiner falschen Lebensweise (Rauchen, falsche Ernährung) einen schlimmen gesundheitlichen Schaden (Magenprobleme) zugefügt.

                Die Ursachen deiner Erkrankung, soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, liegen also in der Lebensweise und der Ernährung begründet.

                Das Rauchen hast du ja schon aufgegeben und dich von einer schrecklichen Sucht befreit. Super!!! Glückwunsch, dass du es so gut und leicht geschafft hast.

                In Ernährungsfragen machst du wahrscheinlich noch einige Fehler, da du ja weiterhin gesundheitliche Probleme hast.
                Daher rate ich dir, dich einmal selber schlau zu machen, wie eine gesunde Heilkost aussehen muss. Siehe Buchtipp. Oder wende dich an einen Arzt, der homöophatisch und ganzheitlich behandelt.

                Ich selber bin Vegetarier aus gesundheitlichen und ethischen Gründen. Es ist ein Trugschluß, dass die Leicheteile eines Lebewesens besser seien, als die Leichenteile eines anderen Lebewesens. Ob es sich nun um ein Huhn, ein Kalb, einen Hund oder einen Fisch handelt, es bleibt ein Lebewesen.
                Und unsere sogenannten "Nutztiere" sind nun mal leider sehr stark mit Medikamenten und Hormonen, usw. belastet.

                Du musst natürlich selber entscheiden, wie hoch du den Wert deiner Gesundheit einschätzt.
                Surf auch mal bei "Der Naturarzt", "Was wir essen",
                "Greenpeace" (wg. Fischbelastung) , "Foodwatch", "UGB", "GGB"...

                Übrigens: KABA enthält ähnlich viel Zucker wie Nutella und ist für dich nicht empfehlenswert.

                Liebe Grüße und gute Besserung, Luckie









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                • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


                  Hallo Luckie
                  Vielleicht habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt:
                  Ich hatte bis vor ca. 3 Jahren gar keine gesundheitlichen Probleme, die haben erst mit der klaffenden Kardia angefangen und dies sei angeborgen und kam dann zum Ausbruch (Bindegewebsschwäche). Das hatte nichts mit meiner Lebensweise zu tun, die ich, nach dem ich auch schon einige Ernährungstests gemacht habe, ich genau im Mittelmaß liege: Ich ernähre mich gesund mit einigen kleinen Sünden. Und damit kann ich gut leben.
                  Ich habe ohne gesundheitliche Probleme mit dem rauchen aufgehört, ich habe meine Ernährung nur umgestellt, nach dem eine klaffende Kardia festgestellt wurde und ich selber herausgefunden habe, dass ich ab jetzt zuviel Fett und zuviel Zucker nicht mehr vertrage.
                  Mit meiner neuen Lebensweise, Diäbethikergetränke und Nahrungsmittel, sowie Fett und Zuckerarm oder -ärmer komme ich gut zurecht, zwar noch nicht perfekt, aber gut.
                  Ich esse 2-3 x pro Woche Fisch, manchmal Fleisch und vegetarisch. Somit bin ich sehr abwechslungsreich und esse keine 2 Tage dasselbe. Ich esse schon immer nur max. 100 gr. Fleisch oder Fisch und esse dafür etwas mehr Beilagen,die Hauptsächlich aus Kartoffeln bestehen, selten mal Nudeln oder Spätzle und Knödel/Kroketten. Selbstverständlich tgl. Gemüse und/oder Salat. Obst etwas seltener.
                  Honig vertrag ich in geringen Mengen, 1 Tl pro Brot sehr gut, bei mehr, kommen, wie Sie auch schon annahmen, Magenprobleme.

                  Ja, das mit den Tieren habe ich auch schon gehört, mit den Medikamenten usw. Aber ganz Vegetarisch finde ich, persönlich, auch nicht gerade die optimale Lösung. Auch Wissenschaftler sind von Vollvegetariern auch noch nicht so ganz überzeugt und neigen noch dazu, dass man dadurch nicht ausreichend versorgt wäre. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
                  Und ich verstehe auch Ihre Sorge, wegen der Tötung von Lebenwesen/Tieren. Für viele Menschen, auch die, die nicht Vegetarier sind, ist dies auch schon ein schwieriges Thema.

                  Ich bedanke mich aber denoch recht herzlich für Ihre Beträge, so habe ich doch das ein oder andere Neue erfahren.

                  Meine ursprüngliche Frage wurde hier leider noch nicht beantwortet:

                  Wie heißen die Symptome die nach Magenops oder Magenverkleinerungen auftreten, die dann ebenfalls eine Zucker- und Fettunverträglichkeit hervorrufen?

                  Vielleicht meldet sich doch noch jemand, der dies weiß?
                  Gerne höre ich auch noch einmal von Fr. Dr. Ellinger.
                  Wenn Sie noch einmal antworten, Luckie, bitte ich Sie doch, mich nicht mehr zu duzen, denn ich bin 40 Jahre alt. Danke dafür.

                  Gruß Jessi

                  Kommentar


                  • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


                    Zu Kaba:
                    Ich trinke nur Ovomaltine, seit Kind an, da ist kein Zucker und kein Fett drin, sehr bekömmlich.

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                    • RE: Fett+Zuckerunverträglichkeit


                      Sehr geehrte Frau Jessi,

                      ich bin 42 Jahre alt...

                      Also, ich wünschi Ihnen weiterhin viel Erfolg und gute Gesundheit. Luckie

                      Kommentar


                      • Ovomaltine


                        Sehr geehrte Frau Jessi,

                        nur mal zur Info :
                        Zitat
                        "Ovomaltine enthält 1.549 kJ/365 kcal je 100 Gramm Pulver, pro Portion etwa 279 kJ/66kcal. Das Getränk wurde ursprünglich für geschwächte Personen entwickelt, obwohl die Werbung bald geändert und auf Gesunde zugeschnitten wurde („Getränk für die ganze Familie“). Ernährungsexperten bewerten das Getränkepulver auf Grund des hohen ZUCKERGEHALTES kritisch. In einer Stellungnahme der deutschen Verbraucherzentralen heißt es: „Ovomaltine enthält vor allem Kohlenhydrate und dies in geballter Form von ZUCKER, GLUCOSESIRUP und Honig. Daraus erklärt sich auch der hohe Energiegehalt. Ovomaltine ist daher kein vitales Getränk und auch nicht als Durstlöscher geeignet. (...) Wir halten Ovomaltine schlicht für überflüssig.“
                        (Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (Hg): Gesundheitskost - gesunde Kost?, 5. Aufl., Düsseldorf 1996)"

                        Herzliche Grüße, Luckie

                        Kommentar


                        • RE: Ovomaltine


                          Hallo Luckie,

                          ups!
                          Ich dachte immer, dass, wenn nicht "echter" Zucker drin ist, es dann gesünder wäre...
                          Auch die ganzen Mineralstoffe usw. die in Ovomaltine sind, sollen angeblich gut sein.
                          Ich ging auch immer davon aus, dass ich pro große Tasse 72 kcal an Ovomaltine zu mir nehme, zusätzlich zu 1,5 % Milch (ca 100 kcal).
                          Na, wunderbar, dann bin ich so alt geworden in dem Glauben, Ovomaltine sei gesünder als normaler Kaba.
                          Wie es scheint, ein Irrglauben...

                          Danke für die Info.

                          Gruß Jessi

                          Kommentar


                          • zur Frage....


                            Hallo Jessi!

                            Ich hab mir das nun alles mal gelesen und meine grauen Zellen arbeiten nun emsig....

                            Ich weiß zwar nich um welche Störung es sich bei Leuten mit Magen-OP handelt, aber dafür kenne ich etwas, was auch solche Probleme machen kann.

                            Fructosemalabsorption/Fructoseintoleranz

                            Wurde das schon mal mittels H2-Atemtest Fructose überprüft?
                            Ich bin selber davon betroffen. Kann nur Traubenzucker und bestimmte Süßstoffe verwenden. Fruchtzucker, Malz, Sorbit, Honig usw. veursachen Probleme (Übelkeit, Blähungen,Durchfall, Verstopfung, ...). Es kommt da - bei jedem verschieden - ab einer gewissen Menge mehr oder weniger schnell bzw. heftig zu Problemen.

                            Soviel mal dazu.

                            Lieben Gruß vom Frosch Anita

                            P.S.: Manche Betroffene vertragen auch Fettes nicht mehr so gut.

                            Kommentar