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Fr.Friedrich: Vitamin C

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  • Fr.Friedrich: Vitamin C

    Ich habe eine Frage bezüglich der Einnahme von Vitamin C. Eine Bekannte von mir hat es geschafft, ihre lästigen Warzen an den Füssen durch die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C zu bekämpfen. Nach 6 Wochen waren sie weg. Ich weiss, dass es auch sein kann, dass das Verschwinden nicht mit dem Vitamin C im Zusammenhang steht. Vielleicht sind sie auch von allein weggegangen. Trotzdem möchte ich es auch mit hochdosiertem Vitamin C PROBIEREN, da ich auch einige Warzen an den Händen habe.

    Ich bitte um keine Ratschläge, wie man Warzen anders behandeln kann! Dazu habe ich genug Informationen, und auch schon genug ausprobiert!

    Ich möchte das Vitamin C gern über ca 4 Wochen in hohen Dosen nehmen.

    1. Was ist hochdosiert in mg pro Tag? 500mg? 800mg? 1000mg?

    2. Sollte man es lieber aufeinmal oder über den Tag verteilt zu sich nehmen?

    3. Habe gelesen, dass zuviel Vitamin C Harnsteine/Nierensteine verursachen kann. Kann das nach einer so kurzen Einnahme schon passieren, oder sind das Nebenwirkungen bei einer längeren Einnahme (Monate, Jahre)?

    4. Wird das Vitamin C, was nicht benötigt wird, ohne weiteres vom Körper ausgeschieden?

    5.) Wie macht es sich bemerkbar, wenn man zuviel Vitamin C im Körper hat, und der Körper damit nicht klarkommt?

    6. Ich esse außerdem täglich ca 4 mal Obst und manchmal Gemüse. Ist das insgesamt dann zuviel Viatmin C?

    Vielen Dank für Ihre Antworten! Sie sind mir eine große Hilfe!

    Franka


  • RE: Fr.Friedrich: Vitamin C


    Hallo Franka!
    4 Portionen Obst deckt gerade den Tagesbedarf oder noch nicht einmal. Er liegt, glaube ich bei 1000 mg. Zuviel Vitamin C kann schaden, wird also nicht einfach ausgeschieden. Leider weiss ich nicht, wie viel schädlich ist und wie viel vertretbar ist, oder was man von zu viel bekommen kann. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass Warzen von Vitaminen weggehen, da das wohl eine Sache von schlechter Immunabwehr ist. Versuch doch erst mal nicht ganz so hoch zu dosieren und auch auf die anderen Vitamine zu achten, zusätzlich eine gesündere Lebensweise. Und Vitamine brauchen ja auch Zeit um aufgenommen zu werden, daher nimm nicht alle auf einmal.
    Mit dem Warzenproblem kann ich dich gut verstehen, hatte früher auch welche und in der Tanzschule wollte keiner mit mir tanzen. Bei mir sind die in den Sommerferien immer weggegangen, wohl vom Schwimmen, gehe im Sommer fast täglich. Vielleicht auch von weniger Stress.
    Viel Pech deinen Warzen, dir Glück!
    Tonttu_e

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    • RE: an Franka


      Hallo Franka
      Sorry, meine Antwort ist beim Abschicken verloren gegangen. Ich werde morgen vormittag nochmals antworten, da mir das heute schon zweimal passiert ist, habe ich jetzt leider keinen "Nerv " mehr es nochmal zu schreiben.
      Erstmal schönen Abend!
      Morgen mehr.
      Viele Grüße
      Fr. Walter-Friedrich (Forumbetreuung)

      Kommentar


      • RE: An Franka


        Hallo Franka!
        Nun also auf ein Neues!
        Vitamin C wird in der "Hausmittelmedizin" zur Behandlung von Warzen tatsächlich erwähnt. Ob es tatsächlich hilft, probieren Sie es aus.
        Man findet allerdings keine genauen Angaben über die Dosierung.
        Probieren Sie es mit 1000mg/Tag, die Sie möglichst verteilt zu sich nehmen. Achten Sie auf natürliches Vitamin C (z.B. Acerolasaft; 100ml =1000mg).


        Über die empfohlene Tagesmenge für einen Erwachsenen finden Sie in der Literatur unterschiedliche Angaben. Laut DGE durchschittlich bei 100mg/Tag. Einige Wissenschaftler empfehlen eine Zufuhr im Grammbereich, da Ihrer Meinung nach nur einer vollen Sättigung der Körperspeicher die optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit erreicht würde. Die Vertreter der DGE sind nicht dieser Meinung, da bei derartigen Mengen der Anteil an aufgenommener Ascorbinsäure deutlich absinkt.
        Außerdem können Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe), verbrauchtes Vitamin C eneuern und so die Wirkung auf das 30-50 fache verstärken.
        Bei einem Überangebot an Vitamin C nimmt der Körper eine geringere Menge auf und scheidet vermehrt Vitamin C über den Harn aus. Die Gefahr einer übermäßigen Aufnahme durch die Nahrung besteht somit eher nicht. Über 3 g /Tag über Vitaminpräparate können jedoch zu Durchfall führen.

        Hier ein eingeschobener Text aus dem Internet über Harnsteine und Vitamin C (Suchworte: "Vitamin C und Harnsteine"):
        Risiken von Megadosen unklar
        Zahlreiche Fruchtsäfte, Limonaden, Bonbons und Kinderlebensmittel werden heute mit Vitamin C angereichert. Hinzu kommt, dass immer mehr Verbraucher zu Vitaminpräparaten greifen. Im Jahr 1998 gaben die Bundesbürger über 1,3 Milliarden Mark für Nahrungsergänzungsmittel aus - Tendenz steigend. Viele glauben, sie seien unterversorgt und bräuchten zusätzliche Vitaminportionen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Unterstützt wird dieses Denken durch Medienberichte und vor allem durch die Werbung der Industrie. Durch Anreicherungen und Präparate nehmen Konsumenten aber teilweise mehr Vitamin C auf, als ihr Körper tatsächlich benötigt. Fragen zum tatsächlichen Nutzen von Extraportionen für die Gesundheit, lassen die Produktinformationen der Präparate aber meist unbeantwortet.
        Über die Risiken von Megadosen sind sich die Wissenschaftler noch uneinig. Obwohl die Studienergebnisse nicht einheitlich sind, empfehlen Experten in Deutschland die Zufuhr von Vitamin C vorsichtshalber auf ein Gramm am Tag zu beschränken. Das Food and Nutrition Board (FNB) in den USA gibt zusätzlich zu seinen Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr einen Höchstwert für die allgemein verträgliche maximale Aufnahmemenge an. Für Vitamin C raten die amerikanischen Experten nicht mehr als zwei Gramm am Tag einzunehmen. Unterhalb dieses Grenzwertes ist nach Ansicht der Wissenschaftler bei gesunden Personen nicht mit negativen Auswirkungen zu rechnen. Erst bei einer höheren Dosis kann es zu Durchfall kommen, der jedoch beim Absetzen der Präparate wieder verschwindet.
        Doch bereits bei einer täglichen Aufnahme von über 200 Milligramm, sinkt die Absorptionsrate - also der prozentuale Anteil, der vom Darm ins Blut aufgenommen wird - rapide. Zusätzlich scheidet der Körper dann vermehrt Vitamin C über den Urin aus. Ein geringer Anteil wird zu Oxalat verstoffwechselt. Für Gesunde ist die Menge an Oxalat unbedenklich. Problematisch könnte die Bildung von Oxalat allerdings bei Personen mit einem hohen Risiko für Harnsteine sein oder für Patienten mit Funktionsstörungen der Niere, die zusätzlich jeweils an einer Malabsorption leiden. Denn in diesem Fall wird Vitamin C nicht mehr vollständig aus dem Darm ins Blut aufgenommen, so dass größere Mengen Oxalat im Verdauungstrakt entstehen. Diese werden vom Körper aufgenommen und gelangen in den Harn. Und das erhöht die Gefahr für Nierensteine.

        So das war nur mal zur Ergänzung, Sie können wenn Sie möchten selbst unter diesen beiden Stichworten nochmals googeln und auch unter "Warzen und Vitamin C".

        Die meisten Harnsteine bestehen aus Kalziumphosphat, Kalziumoxalat oder Kalziumkarbonat, daneben ausch Steine aus Harnsäure, Cystin oder Xanthin.
        Ein Risiko zur Steinbildung ist der Säuregrad des Harns und eine erhöhte Konzentration der harnsteinbildenden Substanzen (z.B. durch Flüssigkeitsmangel) und bei einer Ernährung, die große Mengen an Purinen oder Oxalsäure enthält. Weitere Risikofaktoren sind Alkohol und bestimmte Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes, Gicht oder häufige Harnwegsentzündungen.

        Ich denke, daß bei 1000mg keine Gefahr besteht Harnsteine zu bilden, insofern Sie gnügend trinken und dies nicht über einen zu langen Zeitraum machen.
        Garantieren kann ich jedoch nicht.
        Vielleicht berichten sie uns mal über Erfolg oder Mißerfolg.
        Ich wünsche natürlich viel Erfolg!
        Es grüßt
        Fr. Walter-Friedrich (Forumbetreuung)

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        • RE: An Fr.Friedrich


          Frau Friedrich,
          vielen lieben Dank für Ihren aufschlussreichen und ausführlichen Ratschlag! Sie haben mir damit sehr geholfen!

          Kommentar

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