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fünf mal Obst und Gemüse

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  • fünf mal Obst und Gemüse

    Laut guter Ernährung sollte man fünf mal am Tag Obst und Gemüse essen, wie soll man das machen, wenn man berufstätig ist? Esst ihr es roh oder gekocht?


  • RE: fünf mal Obst und Gemüse


    Überwiegend sollte es roh gegessen werden, das Gemüse möglichst nur gedünstet.

    Das mit den 5 Portionen ist für die meisten nicht machbar bzw. sie wollen oder tun es nicht. Denn nur ab und zu mal mehr reicht nicht aus. Es sollten schon jeden Tag, 365 Tage im Jahr, mind. 5 Portionen sein. Und das ganze dann noch in großer vielfalt, d.h. nicht immer nur die gleichen Sorten, weil jede Sorte andere Nährstoffe enthält, die der Körper braucht.

    Ich nehme mir handliches Obst mit ins Büro (arbeite aber auch nur bis 13.30 Uhr) und koche Mittags dann noch. Zusätzlich nehme ich aber eine natürliche NE, da ich mich nicht ausreichend versorgt fühle.
    Schließlich gelten die 5 Portionen für Menschen, ohne zusätzliche "Risikofaktoren" wie z.B. Stress, Rauchen, Krankheit etc.

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    • RE: fünf mal Obst und Gemüse


      Eine Portion ist doch nur ungefähr eine Handvoll, das ist doch locker gegessen. Ein Apfel, eine Banane, eine Paprika, eine Portion Erbsen, eine Handvoll Kirschen ... schwupps! :-)

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      • RE: fünf mal Obst und Gemüse


        Stimmt. Aber es hat keine Inhaltsstoffe mehr. Und ich kenne niemanden, der das regelmässig macht. Der Beweis sind die vielen kranken Leute und die steigenden Zivilisationserkrankungen, welche zu 80% auf mangelhafte Ernährung zurückzuführen ist.

        Allin

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        • RE: fünf mal Obst und Gemüse


          Hallo ihr,
          ich bin auch berufstätig und bemühe mich viel obst und gemüse zu essen.am anfang war es nicht so leicht aber mittlerweile mogel ich es einfach unter.so kommt schon die erste portion obst morgens in mein müsli oder joghurt oder ein stück obst wird roh zum brot gegessen.und so geht es dann den ganzen tag.
          abends daheim wird dann gemüse mit nudel oder reis gekocht.es geht also schon.bin mittlerweile ein richtiger obst/gemüse fan geworden.aber ich würde gerne wissen, ob zuviel davon am tag nicht schadet.wegen fruchtzucker und so. ich will nämlich etwas meine weihnachtspfunde loswerden.und nicht,dass dann das GESUNDE auch noch dick macht.Kennt ihr euch damit aus???
          Gruß Dany

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          • RE: fünf mal Obst und Gemüse


            Das meiste kannst du bedenkenlos essen (hat z.B. bei Weight Watchers 0 Punkte). Anders ist es bei Bananen und z.B. Avocados.

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            • @ cyberceltic


              Es ist im übrigen nicht, was in eine Hand passt, sondern das, was in beide Hände passt, wenn du sie zusammenlegst. eine portion hat ca. 150 g. Davon sollte man mind. 5 am Tag essen - besser mehr - . Das sind schon 750 g bis 1 kg. Ich beschäftige mich seit Jahren mit diesem Thema und ich kenne keinen, der das regelmäßig 365 Tage durchhält.

              zu diesem zeitpunkt mal davonb abgesehen, dass der nährstoffgehlat nicht mehr so hoch ist und das viele sekubndäre Pflanzenstoffe oft nur unzureichennd vorhanden sind, weil die sich erst in den letzten Tagen der hochreife unter sonneneinstrahlung bilden. Da ist das meiste Obst und gemüse, was wir hier kaufen, aber lange geerntet. Und wieviel Sonne das zum Teil gesehen hat, dazu möchte ich mich lieber gar nicht äußern.

              Aber wenn es jemand hier tatsächlich immer schafft - Hut ab.

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              • an Stine und cyberceltic


                Lassen Sie sich bloß nicht verunsichern und einreden, dass Sie unbedingt ein Nahrungsergänzungmittel benötigen, die Angaben hier sind wie so oft übertrieben. Die fünf am Tag Aktion propagiert 600g (nicht 750-1000g!) Obst und Gemüse. Auch ein Glas Saft gilt als Portion, auch Obst aus dem Glas oder der Dose - damit kann man zwei Portionen ersetzen. Natürlich sollte man versuchen, sich gesund zu ernähren und ich denke, dass einem das auch gelingen kann, wenn man berufstätig ist. Und wenn es mal ein bisschen weniger ist, so entsteht nicht gleich ein Vitaminmangel. Erst unlängst hat eine große Studie gezeigt, dass der Obst- und Gemüsekonsum z.B. für die Brustkrebsvorbeugung wohl ziemlich überschätzt wurde. (Link füge ich nachher unten an.)
                Lesen Sie zum Thema Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine mal die Stellungnahmen der DGE:
                http://www.dge.de/Pages/navigation/f...senschaft.html
                (Stellungnahme zu Gemüse- und Obstprodukten als Nahrungsergänzungsmittel sowie etwas weiter unten über Vitamine)

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                • link


                  http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/888/45843/

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                  • RE: @ cyberceltic


                    Also, diese Mengenangaben halte ich für schwer übertrieben, die Berichte darüber, wie wenig Nährstoffe unsere Nahrung noch enthält auch.
                    Neueste Berichte (siehe auch "Stern" Magazin) zeigen (wie schon oft in den letzten Jahren): es gibt kaum Mangelernährung in Deutschland, NEs sind also in den allermeisten Fällen (bei Gesunden) absolut überflüssig, und wer abwechslungsreich ist, hat nix zu befürchten. Da müssen es nicht mal 5 Portionen Gemüsen/Obst am Tag sein.

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                    • RE: Frischkost


                      Hallo!
                      5 mal Frischkost aus Obst, Gemüse und Salat ist eine kleine Regel, die den Bedarf an Vitalstoffen einigermaßen deckt, so man dies regelmäßig einhält.
                      Ob dies am einem Tag 500g sind und am nächsten 400g oder auch mal 700g sollte man nicht so auf die "Goldwaage" legen. 1-3 Stücke Obst, 1-2 Portionen Gemüse und ein großer Salat sind gut zu schaffen und es kommt nicht auf eine ständig gleiche Grammzahl an, sondern an auf die Abwechslung und Regelmäßigkeit.
                      Es darf auch mal ein Tag mit weniger dabeisein, der "haut uns auch nicht gleich um".

                      Bluemoon64 hat das ganz gut beschrieben. Leider sind die Inhaltsstoffe an Vitalstoffen durch die Auswaschung unserer Böden und Ernte im unreifen Zustand nachweislich in den letzten 15-20 Jahren stark gesunken.
                      Es gibt deshalb Befürworter für natürliche Nahrungsergänzung. Jeder muss seinen Verzehr an Frischkost selbst einschätzen und eventuell in Zeiten von geringerem Verzehr oder Krankheit zeitweise mal was zusetzen, um auf der sicheren Seite zu sein.
                      Ich empfehle für diesen Zweck Konzentrate aus natürlichem Obst und Gemüse, die reif geerntet wurden und hohe Anteile an sekundären Pflanzenstoffen bereithalten (www.cellagon.de).
                      Noch ein Kommentar zu Mangelzuständen:
                      Leider geht kein roter Lichtknopf an, wenn wir zuwenig Vitalstoffe zu uns nehmen. Der Körper signalisiert oft nur durch allgemeine Symptome einen Mangelzustand, wie Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Hauterkrankungen etc. daß er einen Mangel hat.
                      Leider haben wir aber keine exakten Antennen, die uns z.B. ansagen "zuwenig Vitamin B6 oder Zink.

                      Wer unspezifische Symptome hat sollte mal sein Ernährungsverhalten und seinen Eßplan etwas näher beleuchten und mehr Frischkost und Vollkornprodukte einsetzen.
                      Aus Erfahrung kann ich auch sagen, daß es leider nicht stimmt wie Cyberceltic schreibt " es gibt kaum Mangelernährung in Deutschland, NEs sind also in den allermeisten Fällen (bei Gesunden) absolut überflüssig, und wer abwechslungsreich ist, hat nix zu befürchten. Da müssen es nicht mal 5 Portionen Gemüsen/Obst am Tag sein."
                      Die Körperanalysen in meiner Ernährungsberatung zeigen etwa bei 70'% der Teilnehmer Mangelzustände an. Viele Zivilisationerkrankungen sind Ausdruck dafür daß nicht genügend Vitalstoffe durch die Ernährung aufgenommen werden. Sattsein hat nichts mit ausreichender Zufuhr von lebensnotwendigen Stoffen zu tun. So sind auch viele Übergewichtige mangelernährt.
                      Ich hoffe, ich konnte etwas zur Klärung beitragen.
                      Viele Grüße
                      Fr. Walter-Friedrich (Forumbetreuung)

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                      • RE: Frischkost


                        Sehr geehrte Frau Walter-Friedrich,

                        Sie schreiben:
                        Leider sind die Inhaltsstoffe an Vitalstoffen durch die Auswaschung unserer Böden und Ernte im unreifen Zustand nachweislich in den letzten 15-20 Jahren stark gesunken.

                        Das liest man in der Tat immer wieder, vor allem von den Befürwortern der Nahrungsergänzungsmittel. Die DGE widerspricht dem (Auszug aus dem oben genannten Link der DGE (Vitaminversorgung in Deutschland):

                        In der Laienpresse und in Werbeaussagen zu Nahrungsergänzungsmitteln wird weiterhin behauptet, dass Lebensmittel auf Grund der in der Landwirtschaft vorherrschenden Anbau- und Aufzuchtmethoden arm an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen sind. Dies ist nicht zutreffend. Die DGE ist diesen Behauptungen bereits im Jahr 1999 nachgegangen und hat in einer früheren Stellungnahme darauf hingewiesen, dass „Daten und Fakten, auf die diese Hypothesen basieren, insgesamt spärlich, vielfach widersprüchlich sind und einer genaueren wissenschaftlichen Analyse nicht standhalten“. Durch entsprechende Düngemaßnahmen, durch eine optimierte Zusammensetzung der Tierfuttermittel und durch Anreicherungsmaßnahmen werden sowohl in Lebensmitteln pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs heute im Vergleich zu früher eher höhere Nährstoffgehalte festgestellt.
                        ______________________

                        Der Artikel ist im übrigen meiner Meinung nach sehr interessant, bei vernünftiger Ernährung braucht man im Normalfall keine übertriebene Angst vor Vitaminmangel haben.
                        In besonderen Situationen und wenn man, wie Sie sagen, unspezifische Symptome hat, kann es natürlich hilfreich sein. auch mal sein Ernährungsverhalten und seinen Eßplan etwas näher zu beleuchten und mehr Frischkost und Vollkornprodukte einsetzen oder auch mal vorübergehens Nahrungsergänzungsmittel. Aber man soll sich bewußt darüber sein, dass die Nahrungsergänzungsmittel aus Obt und Gemüse in der Regel nicht halten, was sie versprechen (siehe den anderen Artikel der DGE oben über Nahrungsergänzungsmittel).
                        Und Menschen, die zu Ihnen kommen, tun das ja meist, weil sie schon den Verdacht haben, dass mit ihrer Ernährung eteas nicht stimmt. Sie sind eine Auswahl und nicht repräsentativ (70% mit Mangelzuständen). Die DGE nennt da andere Zahlen.

                        Schönes Wochende noch.
                        Degi

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                        • RE: Frischkost


                          Hallo Degi!
                          Es ist rührend, wie sehr Sie sich an die Aussagen der DGE halten in Ihrer Argumentation.
                          Die Realität spricht leider eine andere Sprache.
                          Die Nahrungsmittelanalysen im Vergleich zu denen vor 20 Jahren zeigen deutliche Vitalstoffreduktionen bei Obst und Gemüse. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, aber in der Gesamtbetrachtung ist leider eine Inhaltsstoffreduzierung zu beobachten.
                          Zitat:
                          "In besonderen Situationen und wenn man, wie Sie sagen, unspezifische Symptome hat, kann es natürlich hilfreich sein. auch mal sein Ernährungsverhalten und seinen Eßplan etwas näher zu beleuchten und mehr Frischkost und Vollkornprodukte einsetzen oder auch mal vorübergehens Nahrungsergänzungsmittel. "
                          Nichts anderes sage ich zu diesem Thema!
                          Und meine Erfahrungen über den Ernährungszustand meiner Patienten sind zwar vielleicht für Sie oder die DGE nicht repräsentativ, aber leider Realität, auf die ich reagieren muss.
                          Trotzdem vielen Dank für Ihren Beitrag.
                          Viele Grüße
                          Fr. Walter-Friedrich (Forumbetreuung)

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                          • RE: Frischkost


                            Sehr geehrte Frau Walter-Friedrich,

                            mit Spannung und auch mit etwas schmunzeln habe ich Ihre Beiträge gelesen.JEtzt ahbe ich aber mal eine frage an sie.man hört und leist ja immer wieder man soll viel Obst und gemüse essen.ich ahbe damit keine probleme,ich lege nix in die hand und wiege auch keine 700 gr. pro tag ab. wenn ich lust auf obst und gemüse habe dann ess ich es einfach. :-)) nun aber zu meiner frage, da ich im moment etwas von meinen weihnachtspfunden "verschenken" will, würde ich gerne wissen, ob es ok ist wenn ich sehr viel obst esse.bin gestern zum beispiel auf 4 orangen, 2 äpfel, und eine gemüsesuppe aus möhren,blumenkohl und broccoli gekommen.gibt es eine mange an obst und gemüse die bei einer gewichtsreduktion zum stillstand führt.?? also einfach zu vielist?? ich denke da an den fruchtzucker den ich zu mir nehme oder kann ich obst in größeren mengen ohne probleme essen???
                            mit freundlichen grüßen dany2501

                            Kommentar


                            • RE: Frischkost


                              Sehr geehrte Frau Walter-Friedrich,

                              über die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sind wir uns ja einig - ich habe ja auch ausdrücklich geschrieben "wie Sie sagen" (um dies zu bekräftigen), so dass ich nicht ganz verstehe, warum Sie dann erwidern: "Nichts anderes sage ich zu diesem Thema!" Konsens also hier.

                              Was die Beurteilung des Vitamingehalts in Lebensmitteln (Obst und Gemüse) und den Ernährungszustand der Bevölkerung angeht, da unterscheidet sich Ihre Meinung bzw. Erfahrungen von der Beurteilung der DGE. Bisher habe ich aber noch keinen Grund gesehen, die Informationen der DGE anzuzweifeln, immerhin gilt die DGE als seriöse und unabhängige Informationesquelle, auf die sich Krankenkassen und auch die Informationsseiten von m-ww immer wieder beziehen. Bei m-ww wird die Seite der DGE auch ausdrücklich als Link angegeben. Auch m-ww hält sich hier "rührend" an die Informationen der DGE - es ist die einzige (!) Quelle, die angegeben wird (siehe unter dem Stichwort "Vitamine"). Mir ist als kritischer Leser (allerdings Laie auf diesem Gebiet) bisher noch nicht aufgefallen, dass dort (im Gegensatz zu diversen anderen Seiten) in Teilbereichen nicht korrekt informiert wird - aber ich bin ja im Gegensatz zu Ihnen kein Experte und so mag es durchaus sein, dass ich die Dinge falsch einschätze. Sie haben sicherlich gute Gründe, dies anders zu beurteilen. (Ich schätze im übrigen Ihr Engagement im Forum sehr, auch dass Sie den Dingen gewissenhaft nachgehen, wie z.B. neulich den im Forum angesprochenen "Allergietests".)
                              Für mich persönlich macht es aber keinen Unterschied, ob nun weniger oder gleichviel Vitamine im Obst und Gemüse im Vergleich zu früher vorzufinden sind. Ich ernähre mich ausgewogen, bewege mich und habe keinerlei gesundheitliche Probleme - ein Rundumcheck beim Arzt hat das erst neulich bestätigt (sehr gute Werte) - so dass ich überhaupt keine Bedenken habe, mich wie bisher weiterzuernähren - ohne Nahrungsergänzungsmittel.

                              Schönen Abend noch.
                              Degi

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                              • RE: Frischkost


                                Das meiste Obst und Gemüse kannst du bedenkenlos essen. Bei den Weight Watschers z.B. hat dieses 0 Punkte. Vorsichtig wäre ich bei Bananen und auch Avocados - allerdings gibt es ein tolles Buch: "FETT!" von Ulrike Gonder. Die mit dem Mythos "fett macht fett" gründlich aufräumt.

                                Allerdings lauten Empfehlungen aud 2/3 Gemüse und 1/3 Obst. Aber ob nun so oder 1/2 und 1/2 würde ich nicht für so wichtig halten.

                                Ach ja, zum Thema DGE (die für mich kein Maßstab ist, weil sie allen anderen Ernährungsgesellschaften immer hinterher hinkt): Frau Gonder ware jahrelang Sprecherin der DGE - hat heute aber mit deren Einstellung und Empfehlungen nichts mahr am Hut.

                                Und DGE unabhängig?? Na ja, die DGE steht der Pharmabranche nahe - ob ich das als unabhängig bezeichnen würde, weiß ich nicht.

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                                • @ Fr. Dr. Walter-Friedrich


                                  Danke für Ihre Bestätigung. Ich bevorzuge allerdings ein anderes Präparat. Das hat verschiedene Gründe.

                                  1. Ist das trinken eine Geschmacksfrage. Entweder wurden die sorten nach Geschmack ausgewählt, dann sind es ggf. nicht die, mit der höchsten Nährstoffdichte - oder sie wurden nach der Nährstoffdichte ausgewählt, dann schmeckt es oft nicht.

                                  2. Müssen flüssige NEM irgendwie konserviert werden, oder nicht?

                                  3. Es ist nicht wirklich praktisch . ich kann es nicht immer dabei haben.

                                  4. Ich habe keine wissenschaftlichen Studien über Cellagon gefunden, die die wirksamkeit wirklich belegen.

                                  5. Bei einer Mindestmenge von 5 am Tag (andere Gesellschaften und Länder sind da schon weiter), sind der Ersatz von 2 Portionen nicht viel.

                                  Ich nehme ein Präparat, das auch nur aus Obst und Gemüse hergestellt ist, aber nach Nährstoffdichte ausgewählt und in Kapseln und dessen Wirkung in vielen Studien nach höchsten Kritierien bestätigt wurde.

                                  Gerne würde ich mit Ihnen direkt darüber kommunizieren, kann Sie aber nicht direkt erreichen. Wenn Sie auch Interesse daran haben, schreiben Sie mir doch eine Mail mit Absender.

                                  LG

                                  Kommentar


                                  • RE: Frischkost


                                    Na, wenn die der Pharmabranche nahestehen, würde man ja erwarten, dass sie vehement FÜR die Einnahme von Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln plädiert. Sie ist da aber wesentlich zurückhaltender als Sie.

                                    Da Sie nun aber schon öfters signalisiert haben, dass Sie sich gut auskennen und auf seriöse Informationen wert legen, können Sie mir vielleicht solche Quellen nennen - die DGE ist auf diesem Gebiet zwar bekannt, aber es gibt da ja sicherlich auch noch andere.
                                    Wenn ich bedenke, dass in den letzten Jahrzehnten sich die Empfehlungen in punkto gesundes Essverhalten doch immer wieder teils stark verändert haben (man denke auch an all die zum Teil sehr einseitigen Diätempfehlungen), so denke ich, dass man mit einer abwechslungsreichen Mischkost am besten fährt - ohne jedem Trend nachzugehen, denn viele Empfehlungen gelten heute schon wieder als überholt. Und ob jede Höherdosierung von Vitaminen unschädlich ist, das wird sich erst noch herausstellen. Da hat man jetzt gerade erst begonnen, sich damit ernsthaft zu beschäftigen. Die höherdosierte Einnahme von Vitamin C, A und E ist in letzter Zeit ja in die Kritik geraten.

                                    Schönen Tag noch.
                                    Degi

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                                    • @ Degi


                                      Da haben Sie völlig Recht, dass die Höherdosierung der synthetischen und isolierten Vitamine in dei Kritik geraten ist.

                                      Wie bereits erwähnt, empfiehlt sogar die DGE inzwischen bei bestimmten Personengruppen NEM. Warum sie es nicht grundsätzlich tun? Darüber kann ich nur spekulieren. Vielleicht weil sie wissen, dass synthetische und isolierte Vitamine KEINE Alternative oder Lösung sind, im Gegenteil sogar evtl. gesundheitsschädlich sein können.

                                      Weil sie aber eben der Pharmabranche nahesteht, wird sie bestimmt nichts empfehlen, was anderen Branchen Gewinn bringt. Da man aber nunmal die Ganzheit von Obst und Gemüse nicht im Labor herstellen kann (z.B. die gesamten sekundären Pflanzenstoffe), kann diese Branche auch nichts anbieten.

                                      Es gibt natürlich unglaublich viele Anbieter, die alles das beste von ihrem Produkt versprechen. Daher gibt es wichtige Kritierien für die, die sich etwas Gutes tun wollen.

                                      1. Es muss rein natürlich sein
                                      2. Es darf keine synthetischen Zusätze enthalten
                                      3. Es muss schadstofffrei sein
                                      4. Es muss/sollte nach Arzneimittelstandard (GMP) hergestellt sein, nur dann ist eine ochwertige und gleichbleibende Qualität gewährleistet.
                                      5. Es sollten wissenschaftliche Studien mit dem Produkt durchgeführt worden sein, die die wirkung unter unterschiedlichen Aspekten belegen. Diese Studien müssen in anerkannten und renommierten Fachzeitschriften veröffentlich sein - sonst sind sie nichts wert. Denn Studien kann jeder durchführen.

                                      Dazu muss man wissen, dass NEM unter das Lebensmittelgesetz fallen und es keine Notwendigkeit von sündhaft teuren Studien gibt. Die führen auch nur die Hersteller durch, die von ihrem Produkt komplett überzeugt sind und nichts zu befürchten haben. Es gibt auch keine Pflicht, sie nach GMP herzustellen, was auch kaum einer tut - weil es teurer ist.

                                      All diese Gründen sprechen dafür, dass die DGE nichts davon hat, wenn sie diese(s) Mittel empfiehlt.

                                      Du hast auch Recht, dass diese ganzen "Diät"-Empfehlungen Unsinn sind. Heute soll man viel davon essen, morgen ist es wieder ganz schlecht.

                                      Gesunde mischkost mit viel Obst und Gemüse, gesunden Fetten, hochwertigem Eiweiß und viel Wasser ist gut - für die meisten Menschen.

                                      Kommentar


                                      • RE: @ Degi


                                        Hallo bluemoon,

                                        danke für die ausführliche Antwort.
                                        Mir ist schon klar, dass Nahrunsergänzungsmittel unter das Lebensmittelgesetz fallen und somit ganz andere Richtlinien für sie gelten. Den meisten Leuten ist dies aber nicht klar, und die Hersteller haben auch keinerlei Interesse, dies klarzustellen. Sie machen Ihre Produkte ähnlich wie Medikamente auf, mit Beipackzettel etc. und gehen dabei mit ihren Aussagen immer gerade so weit, wie es rechtlich noch möglich ist. Für den Normalverbraucher ist es nicht ersichtlich, dass diese Mittel keine Medikamente sind. Und so nehmen sie die Werbeaussagen als seriös hin.
                                        Und auch das, was Sie über "Studien" sagen stimmt. Die meisten sind nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt wurden. Es ist ja nicht so wie bei klinischen Studien, die notwendig sind, wenn Medikamente zugelassen werden, an deren Qualität ganz andere Ansprüche gestellt werden. Aber auch das sehen viele Menschen nicht. Insofern ist Ihr Beitrag sicherlich für stille Mitleser interessant.
                                        Mich persönlich stört, dass die Werbung darauf aus ist, jedem einzureden, dass er sich mangelernährt und deswegen unbedingt solche Produkte benötigt, wobei die Menschen diese Werbung gedanklich nicht in den sonstigen Topf "Werbung" tun, sondern meinen, dass sie es hier mit Medikamenten zu tun hätten und dass die Aussagen, die hierüber gemacht werden, genau diegleiche Qualität hätten wie die von Medikamenten.
                                        Ich meine, dass es nicht schwer ist, sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. Und das sollte das Ziel sein - und nicht so zu essen wie bisher (vielleicht nur mit kleinen Abstrichen) und dann das Gewissen beruhigen, indem man sich diverse NEM reinzieht. Wie gesagt, es gibt Situationen, da kann das (vorübergehend) Sinn machen, aber als Dauerlösung finde ich das eher ungeeignet, es sei denn es liegt wirklich ein medizinischer Grund dafür vor.

                                        Schönen Tag noch.
                                        Degi


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                                        • RE: @ Fr. Dr. Walter-Friedrich


                                          Warum keine Namen nennen ? Du sprichst von Juice Plus. Sorry, das ist aber längst überholt. Das hat kein Wirkkonzept.
                                          Das Wissen um den menschlichen Organismus erneuert sich alle 3.5 Jahre. Juice ist schon lange stehengeblieben. Das ist o.k. um sein Gewissen zu beruhigen...
                                          Das war hart. Aber Tatsachen darf man aussprechen.

                                          Allin

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                                          • @ allin


                                            Tja, ich glaube, da liegst du falsch - auch wenn du deines jetzt gerne empfehlen würdest. Ich habe es nicht genannt, weil in den meisten Foren diese Art Werbung verboten ist.

                                            Zu Juice Plus: Es gibt laufend wissenschaftliche, klinische Studien, die an den größten und bekanntesten Universitäten weltweit durchgeführt werden und in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht wurden und werden.

                                            Es sind gerade 3 aktuelle Studien mit Juice Plus am laufen bzw. in Vorbereitung, die vom Amerikanischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben worden sind und auch von dort finanziert werden. Welche Nahrungsergänzung kann das von sich behaupten?? Welche Studien, die nach den Kriterien doppelblind, placebo-kontrolliert, cross-over und randomisiert sind für Ihr Produkt durchgeführt worden und wo sind sie veröffentlicht???

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