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  • RE: heimische nahrung


    >>diese breitengrate sind nicht die, aus denen wir stammen. da wo wir herstammen und unseren anatomischen aufbau mitgebracht haben, gab/gibt es obst in hülle und fülle, das ganze jahr über.<<

    ... und jetzt kommt gleich die Story von den Löwen und den Lämmern, die friedlich nebeneinander leben.

    Sieht alles sehr trollmäßig aus. :-((

    mfg mollo

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    • RE: pestizide


      der pestizideinsatz in der intensiven landwirtschaft hat null mit bodenknappheit zu tun (schon mal von stillegungsflächen gehört?). er ist schlicht die marktökonomische konsequenz der erforderlichen maximierung von produktion und gewinn

      auf dein paläo-feministisches männerbild brauche ich wohl nicht weiter einzugehen

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      • RE: heimische nahrung


        liebe claudia,

        die zeiten, in denen sich unsere vorfahren durch den regenwald gehangelt haben, sind nun aber wirklich schon ein weilchen her. seitdem hat sich sowohl der genus mensch über den australopithecus bis zum sapiens sapiens doch ganz schön entwickelt, sprich verändert, als auch die natürliche umgebung und damit ernährung

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        • maennerbild


          ich beziehe es auf bestimmte große religioese strömungen mit entsprechenden glaubenszügen, die genau in diese richtung zielen. genauer kann ich mich da jetzt nicht einlassen.
          und mit den pestiziden, das ist so nicht stimmig. brachgelegte flaechen haben den sinn, daß sich der boden wieder erholt. auch, daß man nicht immer die gleiche kultur anbaut, da eine bestimmte pflanze bestimmte naehrstoffe mehr rauszieht und dementsprechend bei gleichbleibenden anbau die konzentration im boden immer geringer wird, aber pflanzen brauchen naehrstoffe um gut zu wachsen, die osmose muß gut funktionieren. und stilllegungen sind hart von seitens der regierung erkaempfte maßnahmen. warum leuchtet dir mein kleines rechnenbeispiel nciht ein?

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          • homo sapiens


            nannte sich der mensch bereits in afrika. man hat übrigends, entgegen den vermutungen, viel in ostafrika gefunden. und der darm hat sich nicht veraendert. nur das gehirn. das beweißen auch mumifizierte funde (in der wüste, verwehte leichen trocknen einerseits und andererseits wird die haut gegerbt)
            lg

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            • RE: homo sapiens


              liebe claudia,

              du weißt aber schon, in welchen zeiträumen sich der mensch entwickelt hat? und wie alt die ältesten erhaltenen mumien sind?

              natürlich gehören auch afrikaner der spezies homo sapiens sapiens an, ist doch selbstverständlich, daß afrika heutzutage nicht mehr von australopithecinen bevölkert wird. woher du allerdings weißt, welche darmlänge ein australopithecus hatte, weiß ich nicht

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              • an petronius/zeitraeume menschen


                die letzte epoche des tertiaers war das pliozaen, das den beginn der menschheit kennzeichnet. diese epoche dauerte von vo r 5 bis vor 1,8 millionen jahren. wolltest du mich überprüfen oder befragen? der aelteste mumienfund ist meines wissens nach ein kind, ist etwa 7000 jahre alt. die darmlaenge ist meinen früheren recherchen nach mit dem heutigen mensch übereinstimmend. leider müßte ich in der tat noch mal überlegen, woher ich es habe. ich habe soviele bücher zu dem thema in meiner hausbibliothek. interessiert es dich ernsthaft? ich müßte mir wirklich mühe machen und alle durchsuchen. wenn du aber echt heiß drauf bist, mach ich es für dich. aber nicht zum zeitvertreib.
                und zu dem australopithecus; wissenschaftler sind sich heute noch nicht einig, ob er zu den hominoiden oder zu den hominiden gehört. insofern müssen wir ihn sogar vorsichtig betrachten. der palaeontologe raymond dart hat anfang 1900, ich glaube 1924 einen schaedel endeckt und löste eine senstion aus weil er ihn als einen frühen hominiden beschrieb. andere experten hatten andere meinungen. wie es immer so ist, im leben. auch ein kladogramm ist fragwürdig. von dem her sind zweifel natürlich immer berechtigt. allerdings, in anbetracht der sache daß die meisten hominoiden und hominiden (die dort zugeordnet wurden, was ja auch fraglich ist) vegetarier waren/sind, oder zumindest die hauptkost aus vegetarischer nahrung bestand/besteht, unterstreicht meine these auch noch von der seite. abgesehen von unserem heutigen darm und dem gebiß wie es sich nie weiter veraendert hat. zur darmlaenge des australopitecus; genetischer code.
                liebe grüße claudia

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                • stillegungsflächen


                  brachflächen haben im modernen system der landwirtschaft (beispiel eu, ob man dieses system für gut hält, ist eine andere frage) nicht den sinn der bodenerholung. das war mal so im mittelalter :-)

                  heutzutage werden flächen gegen prämie stillgelegt, um die ohnehin schon gegebene überproduktion zu begrenzen. die von dir behauptete bodenknappheit existiert so nicht

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                  • RE: an petronius/zeitraeume menschen


                    hi claudia

                    danke für die bestätigung meines wissens. der darm einer 7000 jahre alte mumie (werden zu mumifizierenden nicht als erstes die weichteile entnommen?) kann also null über den darm eines 5 mio jahre alten hominiden aussagen

                    brauchst nichts nachzuschlagen. denn wenn man deinem argument folgt, daß moderner mensch, mumie und vormensch die gleiche darmlänge hatten, dann war eben auch der vormensch schon allesfresser qua darmlänge. ein darm von vielleicht 7 facher rumpflänge ist nun mal wesentlich kürzer als der eines pflanzenfressers wie z.b. eines schafs ( 20fache rumpflänge)

                    und wenn es heißt, man solle sich "natürlich" ernähren, also wie der pflanzenfressende vormensch - die pflanzen, von denen wir uns heute ernähren, sind keine 10 000 jahre alt. unser getreide, obst und gemüse sind erst das produkt der landwirtschaft bzw. der menschlichen züchtung. sie haben mit den wurzeln, gräsern und beeren, die sich unsere vorfahren aus der savanne zusammenklaubten, kaum noch etwas zu tun

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                    • überproduktion


                      das ist mir neu und hört sich im ersten moment absurd an, aber ich werde das überprüfen und melde mich dann wieder. meines wissens nach werden die stilllegungen deshalb gefördert, um den raubbau an der natur wieder etwas in die andere richtung abzumildern.
                      lg

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                      • unlogisch


                        wenn doch die mumie einen pflanzenfresserdarm hat, müßten wir gar nicht noch weiter zurück gehen, denn der darm hat sich seither nicht veraendert. zuerst ist beim lebewesen alles im überfluß angelegt (siehe auch gehirn) und wenn es nicht gebraucht wird, geht die anlage zurück. der fleischfresserdarm ist kürzer. wenn doch der pflanzenfresserdarm der alten mumie zeugnis ist und wir auch wissen, daß seither die menschen mehr und mehr fleisch gegessen haben, aber keine veraenderung am darm eingetreten ist, so wissen wir, daß dies keine spontanmutation sein kann, für eine über laengeren zeitraum ist noch nciht absehbar, dafür ist der zeitraum zu kurz. jedoch; und jetzt kommts; die ausbildung ehemaliger anlagen, welche zurückgegangen sind, bedarf noch mehr zeit. also; selbst wenn die urmenschen fleischfresserdaerme gehabt haetten, so waere hier eine mutation eingetreten, die aufgrund wechselnder nahrungsverhaeltnisse aufgetreten ist. und wir sehen; mumie hat pflanzenfresserdarm. oder zweite variante; die urmenschen hatten einen pflanzenfresserdarm, die mumie auch, ergo: keine mutation bis heute, aber eine langfristige ist noch absehbar. zum heutigen zeitpunkt jedenfalls nicht. aber trotzdem laeßt sich meine erste variante bestaetigen, unausweichlich; das gebiß. ob es dir paßt oder nicht. und zur erklaerung warum der mensch ein pflanzenfresserdarm hat, bitte vegetarierbund anrufen. meine geduld ist diesbezüglich strapaziert.
                        liebe grüße von claudia

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                        • RE: unlogisch


                          die mumie hat aber keinen pflanzenfresserdarm!

                          wie oft soll ich noch wiederholen, daß pflanzenfresser einen viel längeren darm haben als allesfresser?

                          leuchtet dir ein, daß 7 m wesentlich kürzer sind als 20-40 m?

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                          • RE: unlogisch


                            Ach Claudia!

                            Du findest weder bei einer Mumie noch bei einem Urmenschen einen Pflanzenfresserdarm. Den gibt es einfach nichtt.

                            Das Gebiß, das wir heute haben geht auf Tiere zurück, die vor ca. 10-20 Millionen Jahre gelebt haben und vielleicht zu vergleichen sind mit den Lemuren auf Madagaskar und deren und unsere gemeinsamen Vorfahren warenInsektenfresser.
                            Wäre der Mensch ein Pflanzenfresser, dann müßte er ein Gebiß wie ein Pferd oder eine Kuh haben oder wenn schon, dann wie ein Gorilla.

                            Da unsere näheren Vorfahren aber so ein Gebiß nicht hatten und sie in der Steppe lebten, wo es eben höchst selten Obst und leicht kaubare Nahrung gibt und sie auch kein Feuer hatten, wären sie als Vegetarier glatt verhungert.

                            Auch in der näheren Vergangenheit: Als vor 20000 bis 30000 Jahren die Menschen den amerikanischen Kontinent besiedelt hatten, fraßen sie zuerst mal das ganze Großwild auf - bis af die Bisons. Als dann nichts mehr da war, das man hätte schlachten können, fraß man sich gegenseitig auf. Die Inkas machten jedes Jahr zigtausend Gefangene in ihren Kriegen, schlachteten sie und verteilten sie zur Herrschaftsstabilisierung als Mahlzeit unters Volk. Sie haben dann den Spaniern vorgeworfen, die Feinde zu töten, wo sie doch so gutes Fleisch hätten. "Das vegeudet man nicht so!"
                            Bis vor nicht mal 200 Jahren war es ein Privileg bestimmter Kasten bei den Sioux, Menschenfleisch zu essen. Der Büffel war ihre Lebensgrundlage. Ungesund warn die deswegen auch nicht.
                            Und warum sind die Eskimos so gesund?

                            Solltest du dich mal kundig machen wollen, kann ich dir gerne mal was an infos schicken ...

                            mfg mollo


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                            • RE: unlogisch


                              Noch was: Die Züchtung von Nutzpflanzen war eine reine Notlösung, wenn es eben nicht genug zu jagen gab. Es gibt Hinweise, dass Mensch vor langer Zeit 20.000 Jahre vielleicht schon mal begonnen hat, Pflanzen anzubauen. Er ist dan aber wieder davon abgekommen und hat es später wieder aufgegriffen.
                              Frappant ist, dass die Skellete des Cromagnon* (um 30.000) auf wesentlich weniger Krankheiten schließen läßt, als der Pflanzenanbaumensch der Neuzeit.

                              *) Aus Jux und Dollerei hat er die Jagd auch nicht betrieben.

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                              • RE: unlogisch


                                Hallo Claudia,

                                es ist völlig unnötig, den Vegetarierbund um Aufklärung zu bitten, wenn man sich etwas mit der Anatomie von Mensch und Tier auskennt. Der Mensch ist und bleibt gemäß seiner Geschichte UND seiner heutigen Anatomie der klassische Allesfresser, mag Dir das gefallen oder nicht.

                                Gruß von
                                Monsti

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