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Fr.Dr.Friedrich - ImuPro 300

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  • Fr.Dr.Friedrich - ImuPro 300

    Guten tag.

    Neulich habe ich von einer "speziellen Blutanalyse" gehört, die Nahrungsunverträglichkeiten nachweisen kann, die Schuld haben können an Übergewicht.

    Angeblich, wenn man diese Nahrungmittel (auf die der Körper unverträglich reagiert) meidet, würde man abnehmen.

    Was halten Sie davon?

    Hier einige Internet Sites darüber:

    http://www.labo.lu/fr/imupro/book.html?id=199

    http://www.imupro.de/


    Wäre nett wenn Sie mir sagen könnten was ich davon halten soll und ob es sich wirklich lohnt!

    (Angeblich ist dieser Test auch nicht sehr billig....?? Wissen Sie mehr über Preise?)


    vielen Dank und ein frohes neues Jahr!


    Annalisbeth


  • RE: An annalisbeth


    Hallo Annalisbeth!
    Ich schaue mir morgen vormittag mal die Seiten an und schreibe Ihnen danach.
    Erstmal hört es sich etwas unglaubwürdig an, aber ich schau mal rein.
    Viele Grüße bis morgen
    Fr. Walter-Friedrich (Forumbetreuung)

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    • RE: Fr.Dr.Friedrich - ImuPro 300


      Das scheint reine Abzocke zu sein:
      http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...332917,00.html

      Kommentar


      • An: Degi


        Das denke ich nicht, denn bei IMUPRO geht die Rede von UNVERTRÄGLICHKEITEN, und nicht von Allergien.

        Zitat von imupro: "Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sollten Sie auf keinen Fall mit klassischen Allergien verwechseln. Eine Allergie ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf das Eindingen einer Substanz, die eigendlich völlig harmlos ist.

        Typisches Merkmal einier Allergie ist eine sehr rasch auftretende und meist starke Reaktion wie das Anschwellen von Lippen und Rachenraum, Atemnot, Niesattacken oder Hautausschläge. Die Reaktion erfolgt in der Regel in einem zeitlich sehr engen Zusammenhang mit dem Verzehr des Nahrungsmittels. Somit ist eine Nahrungsmittelallergie leicht zu erkennen. Klassische Nahrungsmittelallergien sind relativ selten und betreffen nur einen geringen Prozentsatz der Bevölkerung. DIESE ALLERGIEN KANN DER IMUPRO300 TEST NICHT NACHWEISEN.

        Ganz anders die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten! Diese kommen sehr häufig vor und entwickeln sich oft auch erst im Laufe der Zeit. Auch die Übertragung über die Muttermilch auf das Kind ist möglich. Und was das besonders Komplizierte daran ist - die Symptome einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit sind im Gegensatz zu einer Allergie unglaublich vielfaltig, können aber auch denen einer Allergie ähneln und treten oft erst mehrere Stunden oder sogar Tage nach dem Verzehr der Nahrungsmittel auf.

        So kann es sein, dass auch Sie z.b. auf Salat, Toaten, Kartoffeln, Joghurt, Milch, usw. unverträglich reagieren.
        Mit der Folge, dass diese Unverträglichkeit Ihr Immunsystem belastet, Stoffwechselvorgänge beeinflusst und damit gesundheitliche Probleme verursacht - ohne, dass Sie es jedoch riechen, schmecken oder gleich spüren."


        USW...

        Ich denke, dass es beser ist vorher alles gut durchzulesen, damit keine solchen verwechslungen vorkommen. Denn im Bericht vom "Spiegel" geht ausdrücklich von ALLERGIEN die Rede und nicht von NAHRUNGSUNVERTRÄGLICHKEITEN!


        Nichts für ungut!


        Danke trotzdem für Deinen Beitrag.


        An Fr.Dr.Friedrich:

        Vielen Dank dass Sie sich bemühen mir eine klare Antwort zu geben. Ich schaue dann später vorbei um mir Ihre Meinung anzusehen!

        Vielen dank und ein frohes neues Jahr!

        Kommentar



        • RE: Fr.Dr.Friedrich - ImuPro 300


          Was bitte soll das denn sein: eine "Nahrungsmittelunverträglicheit", die nichts mit einer Immunsystemreaktion zu tun hat? Heißt das, dass die Nahrungsmittel so ähnlich wirken sollen wie Arsen, Dioxin etc., also direkt noxisch?

          Auch dieser Unsinn mit der allerigschen Reaktion: Ich hab so was und bei bestimmten Nahrungsmitteln, kann ich etliche Stunden warten, bis die Quaddeln kommen. Aber es ist eindeutig eine Autoimmunreaktion auf das betreffende Lebensmittel (aka Allergie)!

          Nach dem ersten Eindruck würde ich sagen: Nebulöses Geschwurbel, das dem Patienten das Geld aus der Tasche ziehen soll.
          Aber warten wir mal auf die Meinung der Fachfrau.

          mfg mollo

          Kommentar


          • Warum klopft denen niemand auf die Finger?


            Ich hab mir jetzt noch mal die Seite angeschaut: Information gleich 0. Geschwafel und "verständlich" erklärt: Da setzt sich das "Fett in den Fettzellen fest" und "die Artikel gehen ins Blut" *lol*

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            • RE: ImuPro300


              Hallo Annalisbeth!
              Also ich war mal kurz auf den von Ihnen angegebenen Seiten.
              Nahrungsmittelunverträglichkeiten können natürlich einige Symptome machen, und können medizinisch gesehen sicherlich durch meiden Besserung bringen.
              Natürlich gibt es dazu auch Blutanalysen.
              Allerdings sind tatsächlich ein paar sehr "schwammige und medienwirksame" Formulierungen darin zu finden.
              Übergewicht auf Nahrungsmittelunveträglichkeiten zu schieben halte ich schon für überaus fragwürdig.
              Z.B. das Bild mit der Waage Pommes Frites und Salat, wo der Salat schwerer wiegt als die fetten Kartoffeln. Hier wird das weglassen von Salat empfohlen etc.
              Klingt erstmal unseriös!
              Trotzdem gibt es natürlich Testungen auf Nahrungsunverräglichkeiten bei Hauterkrankungen und Autoimmunerkrankungen, die wirklich weiterhelfen können.
              Einen richtigen Reim konnte ich mir noch nicht machen.
              Ich habe mal Informationsmaterial engefordert und auch nach den Kosten eines solchen Testes gefragt.
              Haben Sie also Verständis dafür, daß ich nicht gleich ein komplettes Urteil abgebe.
              Ich möchte auch nochmal mit einem Labormediziner sprechen, um über die angegebenen Blutanalysen mehr in Erfahrung zu bringen.
              Ich melde mich mit einem neuen Beitrag zu diesem Thema nochmal, sobald ich weitere Informationen habe. Ich werde dies mit Kollegen diskutieren, und hoffe, Ihnen dann besser antworten zu können.
              Viele Grüße
              Fr. Walter-Friedrich (Forumbetreuung)

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              • RE: An: Degi


                Hallo annalisbeth,
                haben Sie den Artikel gelesen? Ganz am Anfang steht da nämlich:
                "Unter der Überschrift "Patientenabzocke durch sinnlose Allergietests" warnten unlängst gleich zwei deutsche Ärzte-Verbände vor so genannten IgG-Allergietests. Seit einigen Jahren werde zunehmend Werbung für die "unseriösen Tests" gemacht, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI). Die Prüfungen, die anhand spezifischer Immunglobulin-G-Antikörper (IgG) Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten nachweisen sollen, könnten keine Allergieauslöser nachweisen."

                Und genau mit diesem spezifischer Immunglobulin-G-Antikörper (IgG) arbeiten diese Labore.

                Degi

                Kommentar


                • RE: ImuPro300


                  Vielen Dank!!!

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                  • Nicht bezahlen


                    Zitat aus dem oben verlinkten Spiegel-Artikel:
                    -----------------------
                    Dorschs Fazit: "Man kann im Zusammenhang mit diesen Tests getrost von Betrug sprechen."

                    Dies sieht die HGN allerdings anders. Auf ihrer Website ist das Gegenteil zu lesen: "Der HGN-D175(+1) Test ist eine noch umfangreichere Möglichkeit, Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen."

                    Klage zurückgezogen

                    Dorschs Stellungnahme bestärkte Böhm (Anmerkung: ein Patient, der für den Test über 900 Euro hätte bezahlen sollen) in seinem Entschluss, den Test nicht zu bezahlen. Das mit dem Fall befasste Amtsgericht Heilbronn forderte die HGN auf, das benutzte Analyseverfahren präzise darzulegen, damit es durch einen Sachverständigen überprüft werden kann. Wenige Wochen später zog die HGN die Klage gegen Böhm zurück - aus "wirtschaftlichen Gründen", wie der Rechtsanwalt der Kläger betonte. Die Geschäftsführerin der HGN, Jacqueline Sauvageoll, bestätigte dies. "Wir können es uns nicht leisten, für ein Gutachten 8000 Euro oder mehr auszugeben. Dieses Geld haben wir einfach nicht."
                    Zitatende-----------------

                    lol

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