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Haysche Trennkost

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  • Haysche Trennkost

    Hallo

    Eine Kollegin erzählte mir von der Hayschen Trennkost und ihren Erfolgen beim Abnehmen bzw. zur förderung der Gesundheit.Sie hat mir ein bisschen von dieser Form erzählt, möchte aber fragen, ob hier noch jemand mir diese Form genauer erklären könnte?

    Herzlichen Dank
    Cortus


  • RE: Haysche Trennkost


    Guten Tag Cortus

    Hier eine vielleicht nähere Erklärung. (Der Text stammt nicht von mir, sondern von Ursula Paschen/Autorin)

    -----
    Viele "Erfindungen" werden gemacht, wenn eine Situation ausweglos erscheint. So erging es dem amerikanischen Arzt Dr. Howard Hay, als er in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts an einem für damalige Zeiten als unheilbar geltenden Nierenleiden erkrankte. In dieser Situation informierte sich Dr. Hay über die Lebens- und Eßgewohnheiten unserer Vorfahren. Ihnen waren sogenannte Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Zahnverfall, Magen-, Darm-, Herz-Kreislauf-, Zucker- und Rheumaerkrankungen unbekannt. Hay stellte fest, daß sie sich ausschließlich von dem ernährten, was ihnen die Natur bot. Das waren vor allem Pflanzen, Früchte und Kräuter . Nach deren Kultivierung kam Getreide als Hauptnahrungsmittel hinzu. Tierisches Eiweiß in Form von Fleisch gab es, wenn überhaupt, sehr selten und nur in geringen Mengen. Aufgrund dieser Erfahrungen kam Hay zu dem Schluß, daß sich unsere Vorfahren von einer überwiegend pflanzlichen Trennkost ernährten.

    Er stellte seine Ernährungsweise entsprechend um: 70 bis 80 Prozent seiner täglichen Ernährung bestand fortan aus Obst, Gemüse, Kräutern und Salat. Die Hälfte hiervon verzehrte er in roher Form. Innerhalb einer Mahlzeit trennte er die konzentrierten Eiweiße von den konzentrierten Kohlenhydraten. Da viele Nahrungsmittel sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten, war eine 100prozentige Trennung nicht möglich, und - wie der Erfolg der Trennkost zeigt - auch nicht erforderlich. Mit dieser Ernährungsweise erlangte der Trennkost-Pionier seine Gesundheit wieder.

    Übersäuerung vermeiden

    Seine Maxime lautete: Die einzig wahre Behandlung aller Krankheiten ist die Verhinderung ihrer Ursachen. Da alle Erkrankungen mit einer Übersäuerung des Organismus einhergehen, stellte Hay die Entsäuerung des Körpers in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Säurebildner sind alle stark be- und verarbeiteten Nahrungsmittel, wie: Auszugsmehl, isolierter Zucker, Süßstoff und alle daraus hergestellten Nahrungsmittel, gehärtete und raffinierte Fette, Fertig-, Diät- und Lightprodukte, Konserven, Fleisch und Wurstwaren, Fisch, Käse, getrocknete Hülsenfrüchte, gesalzene und geröstete Nüsse, erhitzte und gesüßte Säfte, Limonaden, Bohnenkaffee, Schwarztee, Alkohol sowie zu große Mengen von Vollkorngetreide und Vollkornprodukten.

    Basenbildner sind alle Obst-, Gemüse- Salat- und Kräuterarten, Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln.

    Trennkost-Regeln

    Die Empfehlungen in der Trennkost lauten:

    Täglich sollten 70 bis 80 Prozent der Ernährung aus Obst, Gemüse und Salat bestehen - davon die Hälfte roh verzehrt. Alle Obst- und Gemüsesorten sind sehr reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Sie haben einen hohen Sättigungswert bei geringer Kalorienzahl und sind nach der Verdauung basenbildend. Dies führt dazu, daß wir eher satt sind und unseren Organismus nicht unnötig belasten.
    Innerhalb einer Mahlzeit sollten konzentrierte Kohlenhydrate und konzentrierte Eiweiße nicht gemeinsam vorkommen. Durch den getrennten Verzehr wird eine bessere Verdauung der Nährstoffe erreicht. Die Verdauungsorgane werden weniger belastet. Allerdings muß man dazu Abschied von tradionellen Kombinationen nehmen. Schinken und Brot passen schlecht zusammen, ebenso Eier und Kartoffeln oder Fleisch und Nudeln.
    Essenpausen von drei bis vier Stunden einhalten. Dies ist nach Ansicht der Trennköstler vor allem dann wichtig, wenn von einer konzentriert eiweißhaltigen auf eine konzentriert kohlenhydrathaltige Mahlzeit gewechselt wird.
    Das Maß für mäßiges Essen

    Mäßig essen. Vor jedem Mittag- und Abendessen sollte zuerst eine Frischkost beziehungsweise ein Salat gegessen werden, dann ein Hauptgericht wie etwa Champignon-Nudeln und eine kleine Nachspeise. Die Portionsgrößen je Mahlzeit und Person: Salatportion Suppentellergröße, Getreidegerichte wie Nudeln, Reis 50 bis 75 Gramm, Kartoffeln 100 bis 150 Gramm, Gemüse 250 bis 500 Gramm.

    Sich Zeit nehmen, jeden Bissen 20- bis 30mal kauen.

    Vollwertig essen: Obst, Gemüse und Salat, die Hälfte in roher Form, angesäuerte Milchprodukte, Käse, Vollkorngetreide und alle daraus hergestellten Produkte.
    Fettarm essen, 70 bis 80 Gramm pro Tag und Person. Hierzu zählen auch die versteckten Fette, wie sie in Nüssen, Salaten und Käse vorhanden sind. Nur qualitativ hochwertige Fette verwenden

    Ausreichend trinken: Am besten Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetee ohne Schwarzteezusatz. Morgens nach dem Aufstehen zuerst eine größere Menge Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Über den Tag verteilt sollten zwei bis drei Liter Flüssigkeit getrunken werden.
    Auf Bohnenkaffee und Schwarztee verzichten, da beide reine Säurebildner sind.

    Nicht zum Essen trinken. Zwanzig Minuten vor und nach dem Essen sollte möglichst nicht getrunken werden. Ansonsten, so Hay, werden die Verdauungssäfte gestört. So führe zum Beispiel die Verdünnung der Salzsäure im Magen dazu, daß die Vorverdauung des Eiweißes wird unvollständig bleibe. Es komme zu Fäulnis, Gärung und Übersäuerung.
    Vor jedem Mittag- und Abendessen eine Frischkost. Ohne sie sind die 70 bis 80 Prozent Basenbildner nicht zu erreichen.
    Drei Hauptmahlzeiten: Frühstück, Mittag- und Abendessen. Falls Zwischenmahlzeiten gewünscht werden, ist frisches, rohes Gemüse erlaubt, jedoch sollten auch hier Essenspausen von zwei bis drei Stunden eingehalten werden.
    Aus Sicht der Vollwerternährung fällt auf, daß die Haysche Trennkost ähnlich wie die Vollwertlehre frische, naturbelassene Nahrungsmittel bevorzugt - mit einem starken Rohost-Anteil. Überspitzt könnte man sagen, in der Trennkost werde dasselbe gegessen wie in der Vollwertkost, nur eben getrennt und zeitlich versetzt. Allerdings gibt es auch ein paar Differenzen.
    -------

    Liebe Grüsse
    Manuele

    Kommentar


    • RE: Haysche Trennkost


      hallo,

      über die Trennkost gibt es aber geteilte Meinungen....

      Die Verdauung von Eweißen findent im Magen statt, die von Kohlenhydraten im Dünndarm

      wie soll sich also die Verdauung gegensteig behindern?

      Kommentar


      • RE: Haysche Trennkost


        Hallo Zwergenstaat

        Natürlich gibt es über die Trennkost geteilte Meinung, die Frage ist aber auch gleich, welche Trennkost? Denn es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Trennkostarten, einige haben auch nur noch die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiss gemeinsam und sonst nicht mehr viel mit der Form nach Dr. Hay. Ich selber bin kein Trennksöstler, obwohl viele Ansätze von Dr. Howard Hay richtig sind und somit sicher ihr gutes haben. Ich denke, wenn Trennkost, dann die Haysche Trennkost.

        Nun, die Verdauung der Nahrung beginnt ja nicht erst im Dünndarm bzw. im Magen, sondern bereits im Mund. Der im Mund vorhandene Speichel enthält vor allem das Enzym Amylase, das in der Lage ist, die Polysaccharide der Kohlenhydrate in kleinere Einheiten zu zerlegen. Außerdem sorgen die Schleimstoffe im Speichel dafür, dass der Nahrungsbrei weich und schlüpfrig wird und somit gut geschluckt werden kann. Nicht umsonst heißt es: Gut gekaut ist halb verdaut.

        Du hast zwar recht, dass die eigentliche Verdauung der Kohlenhydrate im Dünndarm stattfindet. Hier entstehen dann Einfachzucker, die von der Dünndarmschleimhaut resorbiert werden. Aber wie gesagt, die Verdauung beginnt beim Mund und wird so immer mehr verdaut.

        Bei den Eiweissstoffen kommt es unter Einwirkung der Salzsäure im Magen zur Gerinnung
        (Denaturierung) der Eiweißstoffe, so daß die eiweißspaltenden Enzyme, das Pepsin und Kathepsin des Magens ihre volle Wirkung entfalten können.
        Pepsin und Kathepsin spalten die Eiweißstoffe in größere Teile (Polypeptide), bei längerer Einwirkung auch in kleinere Bruchstücke. Die weitere Aufspaltung, bis zu den kleinsten Eiweißbausteinen, den
        Aminosäuren geschieht eben im Dünndarm mit Hilfe von Trepsin aus der Bauchspeicheldrüse. Auch der Darmsaft enthält ein eiweißspaltendes Enzym, das Erepsin.

        Ich denke, die Trennkost liegt mit der "teilung" von Stärke und Eiweiss nicht ganz falsch, denn Eiweiß erfordert Säuremedium, Stärke basische Amylase. Nach chemischer Gesetzmäßigkeit neutralisieren sich Säure und Base. Es kommt wiederum zu einer langen Lagerzeit im Magen und zur Entwicklung von Alkohol.
        Somit finde ich es auch falsch, das Brot mit eiweissreichen Belegen wie Hülsenfrüchten oder Fleisch zu belegen, denn dies ist wie gesehen für die Verdauungsorgane schwerstarbeit. Geeignet sind für das Brot Salate, Sprossen etc.

        Liebe Grüsse
        Manuele

        Kommentar



        • RE: Haysche Trennkost


          habe vor einigen jahren mit der trennkost 17 kg gewicht reduzieren können. meine bibel hieß damals *fit for life* von h. und m. diamond. die ernährung machte auch richtig spass. süßhungerattacken kamen nicht mehr vor. ich nehme an von dem vermehrten fruchtzucker der verzehrten früchte eben. nach etwa einem dreivierteljahr dieser ernährung kam urlaub und andere lebendsumstände und diese ernährungsweise war unterbrochen. ich nahm das doppelte des abgenommenen wieder zu.und fand nie wieder zur trennkost zurrück. so kanns gehen. beste grüße a.n.d.r.e.a

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          • RE: Haysche Trennkost


            Hallo Manuelle,

            danke für die Erklärung, ich studiere Nebenfach medizin, aber nix für ungut
            meine Biochemiezeit liegt zwar schon etwas zurück, aber bissle was hab ich schon auch gelernt

            ich meinte auch die Trennkost von Hay, stand ja im Betreff
            hab hier auch ein nettes Buch rumliegen, und da steht:

            "KH werden in basischem Milieu verdaut, während Eiweiße ein saures benötigen"
            sehr richtig

            "kann der Magen nicht gleichzeitig säurebildende und basenbildende Lebensmittel verdauen"
            nun, soll er ja auch nicht!
            Im Magen werden grundsätzlich keine KH verdaut! Die Verdauung von KH stoppt immer im Magen, da dort, wenn sich Nahrung im Magen befindet immer ein saures Milieu herrscht!
            Die Salzsäureproduktion läuft an, sobald man an Essen denkt, Essen riecht und natürlich verstärkt, sobald Nahrung in den Magen gelangt, durch die Salzsäure herrscht im Magen saures Milieu, egal welche Art von Nahrungsmittel, ob KHs oder Proteine reingeflutscht kommen.
            Im Magen beginnt die Verdauung von Proteinen, wie Du schon beschrieben hast.
            Und diese stoppt im Dünndarm, da sich die verschiedenen Säfte neutralisieren, dies geschieht auch immer, unabhängig von der Zusammensetzung der Nahrung. Durch den Pankreassaft werden andere Enzyme (Trypsinogen und Chym…schlag mich tot...) aktiviert, die die Proteine weiter spalten, dies geschieht auch immer..egal was für ein brei in den Dünndarm kommt
            KH wurden schon immer und werden auch immer im Dünndarm verdaut (und im Mund), dies wird durch Eiweiß nicht verhindert

            Gründe die gegen die Trennkost sprechen (unabhängig von der Verdauung):
            durch die Kombination von KHs und Proteinen erhöht sich die biologische Wertigkeit von Eiweiß
            zu viele Lebensmittel enthalten sowohl hohe Anteile an Proteinen als auch an Eiweiß, müssten nach Hay also unverdaulich sein...was schon mal blödsinn ist
            Erfolge werden nur erzielt, da Rezepte nach Hay viel Gemüse und wenig Fett beinhalten, ebenso eine Kalorienreduktion.

            "Wissenschaftliche Erkenntnisse von heute besagen allerdings, dass sich Kohlenhydrate und Eiweiße bei der Verdauung nicht gegenseitig behindern, da die Verdauung dieser Stoffe an unterschiedlichen Orten im Körper stattfindet. Außerdem kann es u.U. zu Engpässen in der Versorgung von Calcium kommen, da Milch und Milchprodukte von Hay abgelehnt werden."
            (http://www.m-ww.de/gesund_leben/erna...ergewicht.html)

            "Die These, dass Eiweiß und Kohlenhydrate nur schwer gleichzeitig verdaut werden können ist heutzutage widerlegt. Es wäre auch seltsam, da die Muttermilch eine Mixtur aus Eiweiß und Kohlenhydraten darstellt"
            (http://www.novafeel.de/diaet/trennkost-hay-diaet.htm)

            Wie gesagt diese Art der Diät stößt auf viel Widerspruch und der einzige Befürworter scheint Hay selbst.
            Meine Mutter hat es auch mal mit Trennkost probiert und hat sich an die Pläne und Rezeptvorschläge gehalten, aber sie hat in der Zeit auch deutlich weniger gegessen als zuvor und auch viel mehr Gemüse. Und da wohl jeder, der eine Diät machen möchte sich ungesund ernährt, zuviel Fett usw. usf. trifft es wohl auf jeden zu, dass er in der zeit weniger und gesünder isst, daher die Erfolge

            lg zwergenstaat

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            • RE: Haysche Trennkost


              Hallo Manuelle,

              danke für die Erklärung, ich studiere Nebenfach medizin, aber nix für ungut
              meine Biochemiezeit liegt zwar schon etwas zurück, aber bissle was hab ich schon auch gelernt

              ich meinte auch die Trennkost von Hay, stand ja im Betreff
              hab hier auch ein nettes Buch rumliegen, und da steht:

              "KH werden in basischem Milieu verdaut, während Eiweiße ein saures benötigen"
              sehr richtig

              "kann der Magen nicht gleichzeitig säurebildende und basenbildende Lebensmittel verdauen"
              nun, soll er ja auch nicht!
              Im Magen werden grundsätzlich keine KH verdaut! Die Verdauung von KH stoppt immer im Magen, da dort, wenn sich Nahrung im Magen befindet immer ein saures Milieu herrscht!
              Die Salzsäureproduktion läuft an, sobald man an Essen denkt, Essen riecht und natürlich verstärkt, sobald Nahrung in den Magen gelangt, durch die Salzsäure herrscht im Magen saures Milieu, egal welche Art von Nahrungsmittel, ob KHs oder Proteine reingeflutscht kommen.
              Im Magen beginnt die Verdauung von Proteinen, wie Du schon beschrieben hast.
              Und diese stoppt im Dünndarm, da sich die verschiedenen Säfte neutralisieren, dies geschieht auch immer, unabhängig von der Zusammensetzung der Nahrung. Durch den Pankreassaft werden andere Enzyme (Trypsinogen und Chym…schlag mich tot...) aktiviert, die die Proteine weiter spalten, dies geschieht auch immer..egal was für ein brei in den Dünndarm kommt
              KH wurden schon immer und werden auch immer im Dünndarm verdaut (und im Mund), dies wird durch Eiweiß nicht verhindert

              Gründe die gegen die Trennkost sprechen (unabhängig von der Verdauung):
              durch die Kombination von KHs und Proteinen erhöht sich die biologische Wertigkeit von Eiweiß
              zu viele Lebensmittel enthalten sowohl hohe Anteile an Proteinen als auch an Eiweiß, müssten nach Hay also unverdaulich sein...was schon mal blödsinn ist
              Erfolge werden nur erzielt, da Rezepte nach Hay viel Gemüse und wenig Fett beinhalten, ebenso eine Kalorienreduktion.

              "Wissenschaftliche Erkenntnisse von heute besagen allerdings, dass sich Kohlenhydrate und Eiweiße bei der Verdauung nicht gegenseitig behindern, da die Verdauung dieser Stoffe an unterschiedlichen Orten im Körper stattfindet. Außerdem kann es u.U. zu Engpässen in der Versorgung von Calcium kommen, da Milch und Milchprodukte von Hay abgelehnt werden."
              (http://www.m-ww.de/gesund_leben/erna...ergewicht.html)

              "Die These, dass Eiweiß und Kohlenhydrate nur schwer gleichzeitig verdaut werden können ist heutzutage widerlegt. Es wäre auch seltsam, da die Muttermilch eine Mixtur aus Eiweiß und Kohlenhydraten darstellt"
              (http://www.novafeel.de/diaet/trennkost-hay-diaet.htm)

              Wie gesagt diese Art der Diät stößt auf viel Widerspruch und der einzige Befürworter scheint Hay selbst.
              Meine Mutter hat es auch mal mit Trennkost probiert und hat sich an die Pläne und Rezeptvorschläge gehalten, aber sie hat in der Zeit auch deutlich weniger gegessen als zuvor und auch viel mehr Gemüse. Und da wohl jeder, der eine Diät machen möchte sich ungesund ernährt, zuviel Fett usw. usf. trifft es wohl auf jeden zu, dass er in der zeit weniger und gesünder isst, daher die Erfolge

              lg zwergenstaat

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              • RE: Haysche Trennkost


                sry für das doppelpostung und für das 2. L in Deinem namen, war keine absicht
                grüßle

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                • RE: Haysche Trennkost


                  Gute Nacht Zwergenstaat

                  Ich danke dir für deine ausführliche Erklärung. Ich denke, du hast mich an einigen Orten falsch verstanden.

                  >>Gründe die gegen die Trennkost sprechen (unabhängig von der Verdauung):
                  durch die Kombination von KHs und Proteinen erhöht sich die biologische Wertigkeit von Eiweiß <<

                  -->gibt es einen Grund, das für die Erhöhung der biologischen Wertigkeit von Proteinen spricht? Was bedeutet für dich höhere biologische Wertigkeit? Was darf man sich darunter vorstellen?

                  >>zu viele Lebensmittel enthalten sowohl hohe Anteile an Proteinen als auch an Eiweiß, müssten nach Hay also unverdaulich sein...was schon mal blödsinn ist<<

                  -->Achtung: Hay oder allgemein die Trennkost sagt nicht, dass Nahrungsmittel, die viel Eiweiss und zugleich Stärkehaltig sind, unverdaulich sind. Viele Nahurngsmittel enthalten beides, man geht nur davon aus, dass man stark Eiweisshaltige und stark Stärkehaltige Nahrungsmittel trennen sollte, d.h. nicht zu der gleichen Mahlzeit konsumiert werden sollten. Eiweiss und Kohlenhydrate zugleich kann man gar nicht trennen, das ist jedem Trennköstler hoffentlich klar.


                  >>"Wissenschaftliche Erkenntnisse von heute besagen allerdings, dass sich Kohlenhydrate und Eiweiße bei der Verdauung nicht gegenseitig behindern, da die Verdauung dieser Stoffe an unterschiedlichen Orten im Körper stattfindet. Außerdem kann es u.U. zu Engpässen in der Versorgung von Calcium kommen, da Milch und Milchprodukte von Hay abgelehnt werden." <<

                  --> Ob Hay Milch-produkte ablehnt, kann ich nicht sagen, da habe ich mit zuwenig mit der Lehre von Hay befasst. Aber jedenfalls ist das, dass wer Milch und Milchprodukte ablehnt, die Gefahr läuft, Kalziummangel zu bekommen, eindeutig falsch.

                  Viele verschweigen , dass die Fähigkeit unseres Körpers, Kalzium aufnehmen und zu verwerten, direkt von dem Phosphorgehalt unserer Nahrung abhängt. In einer Studie könnten junge Frauen eine positive Kalziumbilanz mit einer Ernährungsweise erreichen, die ihnen 1.500mg Kalzium und 800mg Phosphor täglich zuführte. Als jedoch die tägliche Phosphoraufnahme auf 1.400mg gesteigert wurde, fiel die Kalziumbilanz der Frauen ins Negative, obgleich der Kalziumgehalt ihrer Nahrung unverändert blieb. Wichtiger noch als der Kalziumgehalt unserer Ernährung ist offensichtlich das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor. Je mehr Kalzium im Verhältnis zu Phosphor in unserer täglichen Kost enthalten ist, desto geringer ist der Verlust an Knochendicht und desto kräftiger und stabiler das Skelettsystem, sofern keine übermässigen Eiweissmengen verzehrt werden.
                  Die Nahrungsmittel, deren Kalzium für unseren Organismus durch ungünstiges Verhältnis der Mineralstoffe zueinander am schlechtesten verwertbar ist, sind Leber, Geflügel, Rindfleisch, Schweinefleisch und Fisch, und zwar in dieser Reihenfolge. Das in Obst und Gemüse enthaltene Kalzium ist aufgrund der grösseren Differenz zwischen den in diesem Lebensmittel enthaltenen Kalzium- und Phosphormengen viel besser verwertbar. Kopfsalat zum Beispiel besticht zwar nicht gerade durch einen besonders hohen Kalziumgehalt, aber dennoch ist das im Kopfsalat enthaltenen Kalzium von unserem Körper bestens verwertbar. Die Differenz zwischen Kalzium und Phosphorgehalt ist relativ gross- 70mal grösser als bei Kalbsleber und 23mal grösser als bei Rind- oder Schweinefleisch.

                  Untersuchungen französischer Wissenschaftler ergaben folgendes: „Was das Kalzium anbelangt, so ist auch die Zufuhr viel höher(als bei Muttermilch). (H. Lestrodet: "Cahiers de nutrition et de dietetique")Leider bewirkt der erhebliche Phosphatgehalt (fünfmal mehr als bei der Muttermilch) und die Alkalisierung des Verdauungsmilieus, dass mehr als zwei Drittel des Kalziums zurückbehalten werden.“

                  Milch ist kein guter Kalziumlieferant. Aber das ist ein anderes Thema.

                  >>Es wäre auch seltsam, da die Muttermilch eine Mixtur aus Eiweiß und Kohlenhydraten darstellt" <<

                  --> Allerdings sollte man auch Erwähnen, dass die Muttermilch gerade mal 2% aus Proteinen besteht und ein Säugling anscheinen damit ohne Probleme zurecht kommt.

                  >>Wie gesagt diese Art der Diät stößt auf viel Widerspruch und der einzige Befürworter scheint Hay selbst.<<

                  >>Die Lehre nach Hay ist keine Diät. Eine Diät ist ursprünglich eine Krankenkost. Hay erzielte mit dieser Form grosse Erfolge. Das liegt unter anderem sicher auch daran, dass die Kost sehr viel Obst und Gempse enthählt.

                  Wie gesagt, ich bin kein Trennköstler, finde aber einige Ansätze von Hay sehr gut und sind teilweise auch Wissenschaftlich bestätitgt geworden. Wieviel noch von der urpsrünglichen Lehre nach Hay übriggeblieben ist, ist ein Fragezeichen.

                  Herzliche Grüsse
                  Manuele

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                  • RE: Haysche Trennkost


                    Ich glaube - genau da ist das Problem wíe von a.s. beschrieben.

                    Ich habe auch einmal mit Trennkost 6kg abgenommen und nach kürzester Zeit waren 12 kg wieder da :-((
                    Mit hat bei der Trennkost eigentlich auch immer genau das gefehlt, was ich nicht dazu essen durfte... Fleisch; Kartoffeln und Gemüse.

                    Ich habe mit WW - also einer reinen Ernährungsumstellung - 13 kg abgenommen und halte diese ohne Probleme bereits seit 6 Monaten (Tendenz eher fallend).

                    Meiner Meinung nach ist das DIE Möglichkeit zur Gewichtsreduzierung - Ernährungsumstellung, ob Trennkost dauerhaft das richtige ist....????

                    Gruss
                    Cleo

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