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Stoffwechselstörung?

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  • Stoffwechselstörung?

    Guten Tag,




    ich habe seit mehreren Jahren immer wieder gesundheitliche Probleme. Infekte, Zustände von Schwäche etc. Es gab bisher Symptombehandlung. Ich bin männlich mittlerweile 40 Jahre, 175 cm groß und 81 kg schwer. Ich habe einen Bürojob und eine Familie. Seit ich vor ein paar Jahren Jahren schwere Infekte hatte habe ich kein Interesse mehr an Sport was ich früher gerne tat auch wenn ich wenig ausdauernd war. Als Kind war ich durchgängig mittelgradig untergewichtig.




    Da ich dieses Jahr mal mehr Zeit für mich hatte, ist mir aufgefallen, dass ich weniger esse als andere. Dies wurde auch immer mal wieder angemerkt. Aber ich dachte mir solange ich Normalgewicht habe und nicht mehr Hunger habe ist das kein Problem.

    Ich habe deshalb 2 Wochen Kalorien gezählt und alles aufgeschrieben. Dabei ist herausgekommen, dass ich im Schnitt 1300-1400 kcal esse. Die Empfehlung von der DGE liegt bei 2300 kcal. Wenn ich ungefähr das esse, ist es unangenehm ich muss es mir reinzwängen.




    Jetzt ist die Frage, liegt die Abweichung in einer Toleranz oder kann es sein, dass ich eine Stoffwechselerkrankung habe? Oder eine Art Essstörung? Und kann das die Ursache für meine jahrelangen Beschwerden sein?

    Welcher Facharzt wäre dann aufzusuchen, ein Diabetologe?




    Vielen Dank für ihre Antwort.




    Viele Grüße




    B.





  • Re: Stoffwechselstörung?

    Soweit hier nur Symptome behandelt werden u.
    keine diagnostischen Untersuchungen vorgenommen
    wurden, kann man das nicht beurteilen.

    Was auch immer hier der Hintergrund ist.
    Hier muß intensiv untersucht werden.
    -----------------------------------------------------------------------
    Wie ernähren Sie sich durchschnittlich ? Wichtig !
    ----------------------------------------------------------------------
    Gab es in dem ersten Jahr mit schweren Infekten
    eine besondere gesundheitliche Situation ?
    Ärztliche Behandlung z.B. ZA ? (WB etc.)
    Auslandsaufenthalte Urlaub ?
    Zeckenbiss?
    ----------------------------------------------------------------------
    Ich würde empfehlen einen Internisten aufzusuchen.
    Rundum-Check mit allen Parametern.
    Heißt z.B. großes Blutbild, Vitalsstoffe (Mineralien, Vitamine,
    Spurenelemente etc.) !
    ------------------------------------------------------------------------
    Machen Sie sich Notizen über Verläufe u. Behandlungen
    sowie Untersuchungen aus den bisher vorangegangenen
    Situationen.
    Unterlagen, Berichte aushändigen lassen.
    MfG


    Kommentar


    • Re: Stoffwechselstörung?

      Da ihr Gewicht trotz dieser geringen Kalorienzufuhr nicht zu niedrig ist, kann es sein, dass Sie tatsächlich weniger Energie benötigen als von der DGE angegeben. Denn der Referenzwert gilt immer für eine ganze Bevölkerungsgruppe und enthält Sicherheitszuschläge damit wirklich alle Personen ausreichend versorgt werden. Daher gibt es immer Personen, die viel weniger benötigen. Allerdings ist das Problem, dass bei einer so niedrigen Kalorienzufuhr es schwierig wird ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zuzuführen, denn dafür muss man hauptsächlich und reichlich Lebensmittel mit niedrigem Kaloriengehalt und hohem Nährstoffgehalt essen, also vorwiegend Gemüse und Obst und fettarme Milchprodukten etc.
      ihre Probleme könnten also von einem Nährstoffmangel herkommen, wie Eisen, Jod, B-Vitamine, Protein, etc. Dies könnten Sie über ein Blutbild bestimmen lassen. Dafür ist tatsächlich ein Internist die beste Variante.

      Kommentar


      • Re: Stoffwechselstörung?

        Danke für ihre Antworten.

        Um ihre Fragen zu beantworten: Ich ernähre mich ungefähr so wie es auch von der DGE empfohlen ist. Wenn ich weniger esse fällt eben unter anderem Rohkost Gemüse weg. Obst geht aber immer.

        In dem Jahr mit den Infekten gab es keine Besonderheiten, außer dass ich wahrscheinlich da auch schon schlecht gegessen habe und meine Kinder den ersten Infekt mitgebracht hatten.

        Auf Borreliose wurde schonmal gründlich untersucht, da ich in dem besagten Jahr auch Muskelschmerzen hatte.

        Mit Symptomatisch behandelt, meinte ich (da habe ich mich schlecht ausgedrückt), dass in dem genannten Jahr neben einem großen Blutbild (ohne Vitamine) auch ein Hormoncheck gemacht wurde. Dabei ist herausgekommen, dass mein Testosteron sehr niedrig war. Allerdings sagte mir der Facharzt, dass wenn alle anderen Werte ok sind, kein Hypogonadismus vorliegt und ich soll evtl. eine Hormoncreme verwenden. Allerdings habe ich Libido technisch keine Probleme, deshalb habe ich diese nicht verwendet.

        Ich habe in den letzten Monaten versucht mehr zu essen. Dies ist mir über mehrere Wochen gelungen, auch wenn ich mich oft dazu zwingen musste. Ich lag den ganzen Dezember im Schnitt bei 2300 kcal. Das Wohlbefinden wurde besser. In den letzten Wochen gab es beruflich einiges zutun, wobei ich dann über 3 Wochen im Schnitt wieder nur bei 1500 kcal lag. Auch das Trinken wurde oft vernachlässigt.

        Ich vermute, dass hier eine Konstitution auf schlechte Angewohnheiten (seit Jahren) treffen und sich daraus eine Art Teufelskreis entwickelt hat, aus welchem man evlt. ohne Hilfe nicht mehr herauskommt.

        Ich war jetzt beim Internisten. Dieser hat ein umfangreiches Blutbild mit Vitaminen etc. anfertigen lassen, die Ergebnisse bekomme ich leider erst in ein paar Tagen. Dieser bestätigte ihre Aussage mit der Mangelversorgung. Des weiteren hat er mir jetzt eine Ernährungsberatung verordnet, welche zum Teil die Kasse trägt.

        Ich weiß wie man sich gut ernährt, nur scheint evtl. schon lange etwas mit dem Essverhalten und dem Appetit nicht zustimmen. Ich habe fast nie Appetit.

        Deswegen ist die Frage, ob eine Ernährungsberatung über 6 Sitzungen überhaupt sinnvoll ist??

        Ich habe das Gefühl wenn sich das nicht bessert, dass ich dann neben Abgeschlagenheit evtl. immer wieder Probleme bekommen werde. Es gibt für solche Themen auch Fachkrankenhäuser, nur werden hier meist mentale Dinge bearbeitet, welche ich aber in meinem Fall nicht mit diesem Thema und sonst auch nicht wirklich sehe.

        Danke.

        Viele Grüße

        Billie

        Kommentar



        • Re: Stoffwechselstörung?

          Gedanklich wäre ich hier durchaus bei einer
          Ernährungsberatung !
          Kann zumindest unterstützen.
          Ihre KK kann das auch unterstützen.

          Das andere ist auch, das Ernährung teils sehr individuell
          sein kann.

          Das Mentale wie Sie es nennen, kann auch eine Rolle
          spielen. Z.B. großer Streß.
          Streß u. Streß ist leider auch nicht das gleiche !

          Warten Sie die Ergebnisse ab !

          Kommentar


          • Re: Stoffwechselstörung?


            Hallo zusammen, das große Blutbild war in ohne Auffälligkeit. Außer Cortisol war zu hoch. Der Arzt sagt, dass die Appetitlosigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit daher kommt. Ich soll weniger Stress haben und keinen Kaffee trinken. Ich habe das ein paar Tage jetzt umgesetzt. Appetit ist deutlich gestiegen.



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