• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Buttermilch anstelle von Milch?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Buttermilch anstelle von Milch?

    Hallo Frau Dr. Breidenassel, meine Mutter verträgt Milch schlecht aber Buttermilch bekommt ihr.
    Ihre Frage nun an Sie:
    Ist Buttermilch ernährungs"technisch" dasselbe wie Milch?


  • Re: Buttermilch anstelle von Milch?


    Möglicherweise hat ihre Mutter eine Laktoseintoleranz. Denn durch die Ansäuerung mit Milchsäurebakterien wird Buttermilch Meis besser vertragen, da der Milchzucker zumindestens teilweise abgebaut wird. Sie sollte dies evtl. beim Arzt testen lassen.
    Grundsätzlich enthält Buttermilch im Vergleich zur normalen Trinkmilch hauptsächlich nur weniger Fett. Mineralstoff-,Vitamin- und auch Eiweißgehalt sind fast gleich.

    Kommentar


    • Re: Buttermilch anstelle von Milch?


      Denken wir auch, dass sie unter Laktoseintoleranz leidet.
      Findet sie aber nicht so schlimm, dass sie deswegen zum Arzt geht.

      Wenn sie es mit den Milchprodukten nicht übertreibt, geht es.
      Aber über die Nachricht, die Buttermilch betreffend wird sie sich freuen.
      Kann sie damit für eine ausreichende Kalziumzufuhr sorgen.

      Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

      Kommentar


      • Re: Buttermilch anstelle von Milch?


        Für eine ausreichende Calciumzufuhr kann sie auch durch Mineralwasser sorgen. Sie sollte dabei auf einen Calciumgehalt von mehr als 150 mg pro Liter achten. Es gibt Mineralwasser mir einem Calciumgehalt von ca. 600 mg pro Liter, da kann man durch das Trinken von 1,5 Liter schon den gesamten Clciumbedarf decken.
        Ansonsten insbesondere Hartkäse sind gute Calciumquellen und Joghurts, Sauermilchprodukte, da bei diesen Produkten der Milchzucker abgebaut ist oder nur noch in geringen Mengen vorhanden ist.
        Oft wird Milch und Milchprodukte innerhalb einer Mahlzeit besser vertragen. Denn durch Eiweiß, Fett und Ballasstoffe erreicht der Milchzucker nur langsam die Magen-Darm-Passage.

        Kommentar



        • Re: Buttermilch anstelle von Milch?


          Den Tipp mit dem Mineralwasser werde ich ihr sagen, danke.
          Joghurt und Käse sind leider keine für sie geeignete Lösung, denn von diese Lebensmittel verträgt sie auch nur wenig.

          Kommentar


          • Re: Buttermilch anstelle von Milch?


            Hallo,

            wie Frau Dr. Breidenassel schon andeutete, enthält Buttermilch ungefähr genauso viel Calcium wie Milch.

            Durch "googeln" z.B. nach *Calcium Lebensmittel* finden Sie diverse Tabellen über den Ca-Gehalt in verschiedenen Nahrungsmitteln. Auch hier bei Onmeda gibt es eine Tabelle:
            https://www.onmeda.de/lexika/naehrst...el-2273-2.html

            Praktischerweise ist Calcium ja ein chemisches Element, es kann also nicht durch Erhitzen oder chemische Reaktionen zerstört werden, wie es z.B. bei manchen Vitaminen der Fall ist. (Beim Kochen von Gemüse kann allerdings ein erheblicher Teil des Calciums, zusammen mit anderen Inhaltsstoffen, im Kochwasser landen.)

            Von größter Bedeutung für den Calcium-Stoffwechsel ist aber das Vitamin D. Eigentlich ist es kein "richtiges" Vitamin, sondern die biochemische Vorstufe eines wichtigen Hormons namens Calcitriol.
            Alleine durch die Nahrung ist eine gute Vitamin-D-Versorgung fast nicht möglich. Der Körper kann selbst viel Vit. D bilden, aber nur wenn genug UVB-Strahlung (Sonne) auf die Haut trifft. Diese Fähigkeit zur Eigenproduktion nimmt jedoch bei älteren Menschen deutlich ab.
            Generell zählen Deutschland und die angrenzenden Länder zu den Vitamin-D-Mangelgebieten. Wer nicht genug in die Sommersonne kann oder will, sollte mit einem geeigneten Vitamin-D-Präparat etwas für seine Gesundheit tun, insbesondere im Winter und Frühjahr. Wenn der Vitamin-D-Speicher des Organismus gut gefüllt ist, bessern sich nicht selten zahlreiche Beschwerden wie z.B. Muskelverspannungen, -krämpfe und -schwäche, Schmerzen, Frieren, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen, Dauermüdigkeit, Depressionen...

            Viele gängige Präparate enthalten nur 5 oder 10 µg Vitamin D3, das ist für Erwachsene zu wenig. Der verbreitete Vit.-D-Mangel kann mit so geringen Tagesdosen **nicht** behoben werden!

            Empfehle zur weiteren Information u.a. das Büchlein von Dr. von Helden oder z.B. diese Seiten:
            http://www.praxis-bismarckplatz.de/leistungen_vitD.html
            http://www.dr-gahlen.de/vitamin-d.htm

            Grüße,
            th.

            Kommentar