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Venenschwund

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  • Venenschwund

    Ich vor über 5 Jahren eine starke Infektion mit Staphylococcus Aureus, speziell Herzklappenenzündung (Myokarditis). Ich wurde ohne Schrittmacher etc. "geflickt". Es folgten mehrere Operationen und ein 3-Monate langer Krankenhausaufenthalt. Ich erhielt eine Mischung von zwei Antibiotika:

    - Flucloxacillin
    - Eremfat

    Ich bekam die Präparate über zwei Monate intravenös, und im Anschluss oral.

    Bereits nach kurzer Zeit stellte man fest, dass mein Venen progressiv "verschwanden". Es war immer schwieriger, eine Vene zu finden. Danach wurde ein Zugang am Hals eingerichtet, weil es nicht weiter ging.

    Über Jahre bis heute verschlimmerte sich die Situation weiter. Es sind praktisch kein Venen zu sehen, und bei einer Blutabnahme muss die Krankenschwester teils 5-6 mal probieren, bis man an irgend einer exotischen Stelle am Körper Blut abnehmen kann.

    Übrigens bin ich seit dieser Erkrankung 100% medikamentenfrei.

    Ich vermute natürlich, dass die starken Antibiotika der Grund ist, da vor meiner Erkrankung die Vene deutlich sichtbar und unproblematisch zugänglich war.

    Natürlich habe ich bereits bei mehreren Ärzten nachgefragt, aber stets kein Antwort bekommen, was man tun könnte. Vielleicht haben Sie einen Tipp?

    1. was könnte man dagegen grundsätzlich tun?
    2. wie heißt diese (Erkrankung? Symptom?) ?

    Für jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar.

    MfG


  • Re: Venenschwund

    Hallo RM4711,

    vielen Dank für Ihre Frage an unser Forum.

    Werden Venen häufig in Anspruch genommen, weil man zuviele Injektionen bekommt oder aber ein Port gelegt wird, dann können sich die Venen mit der Zeit zurückbilden, bzw. verklumpen oder vernarben.

    Hier finden Sie ein paar Tipps die man versuchen kann Venen besser sichtbar zu machen:
    https://www.onmeda.de/arztbesuch/sch...-geplatzt.html

    Viele Grüße

    Victoria

    Manchmal läuft die Blutabnahme nicht so, wie sie soll. Schlechte Venen, Rollvenen, Vene geplatzt – was bedeutet das?

    Kommentar


    • Re: Venenschwund

      Hallo Viktoria, schönen Dank für den Link! Es wäre natürlich schön, wenn es grundsätzlich möglich wäre, die Venen "organisch" so zu restaurieren dass sie wieder normal sichtbar und das Blut wie üblich abgenommen werden kann. Ich habe zwar den Gerüchten zufolge gehört, dass man viel Kollagen einnehmen könnte, aber es ist einfach eine vage Aussage die ich nicht qualifizieren konnte. Vielleicht gibt es (noch) etwas oder jemand, das/der mir einen Hinweis geben könnte, wie ich weiter nach einer nachhaltigen Lösung suchen könnte...

      Unabhängig davon, nochmals vielen Dank für den Link!

      Kommentar


      • Re: Venenschwund

        Hallo RM4711,

        vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

        Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass ich als Teenager mal sehr krank war und einige Wochen im Krankenhaus verbringen musste. Dort wurde mir unendlich viele Male Blut in der Armvene abgenommen, die Vene hat sich danach zurück gebildet und ist bis heute nicht mehr sichtbar. Man kann dort kein Blut mehr abnehmen. Das ist jetzt schon einige Jahre her.

        Die Gerüchte kann ich nicht bestätigen, ich habe davon bisher noch nicht gehört.


        Ich hoffe, es wird sich hier noch eines unserer Community-Mitglieder melden und einen Tipp geben können.

        Viele Grüße

        Victoria

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