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Tachykardien mit Puls über 210

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  • Tachykardien mit Puls über 210

    Hallo Zusammen,

    weiß nicht, wo das Thema am Besten hinein passt. Männlich, 43 Jahre, in den letzten 7 Monaten hatte ich in relativ gleichmäßigen Abständen 4 mal eine Tachykardie. Das erste mal beim Sport, 2-3 Minuten lang, das zweite Mal wieder beim Sport, 4-5 Minuten lang, das dritte Mal aus der Ruhe heraus (10-15 Sekunden) und das letzte mal wieder aus der Ruhe heraus (~1 Minute). Die Tachykardien gehen jedes mal urplötzlich los und enden genauso plötzlich. Der Puls erreicht dabei besorgniserregende 216, ich bekomme dabei auch sofort Atemnot (habe das beim zweiten Anfall zwei mal für 15 Sekunden gezählt und bin mir sicher, dass der Puls so hoch ist, meine Hausärztin glaubt es mir nämlich nicht).

    Da ich im letzten halben Jahr öfters auch Brustschmerzen und Atemnot habe (meist in Ruhe, manchmal aber auch beim Sport), hat mich meine Hausärztin nach dem zweiten Anfall zum Kardiologen überwiesen. Dieser äußerte den Verdacht auf paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie (SVT). Es folgten Belastungs-EKG, Ultraschall, Langzeit-EKG (ohne Anfall), danach habe ich für 12 Tage einen Event-Rekorder mitbekommen, die Tachykardie trat aber nicht auf. Alles, was ich auf dem Rekorder aufnahm, war ein normales Herzrasen von 165 nach einem Wutanfall sowie ein etwas erhöhter Puls bei Atemnot während sportlicher Betätigung (dachte vielleicht kann er ja was mit anfangen, hat aber keiner danach gefragt). Danach hat man noch ein Stress-Echo gemacht (Ultraschall bei Belastung), und auch wenn ich dabei starke Atemnot bekam (was beim Belastungs-EKG nicht der Fall war), meinte der Kardiologe, es sei alles in Ordnung. Eine bösartige Tachykardie bei einem strukturell gesunden Herzen sei sehr unwahrscheinlich. Das auf dem Rekorder sei ein normaler Sinusrhythmus - das wusste ich auch selbst (!), hatte der Arzthelferin bei Abgabe doch gesagt, dass mir die entscheidende Aufnahme nicht gelungen sei weil kein Anfall vorkam. Ich wollte nochmals den Event-Rekorder mitnehmen, ich meinte (nach dem Stress-Echo), dass ich die Tachykardie mit Puls >210 schließlich nicht aufgenommen hätte, aber er (der Kardiologe) meinte noch so zwischen Tür und Angel, dass selbst wenn ich SVTs hätte, man daran auch nicht versterben würde, dann war er schon weg. Irgendwie scheint mir, er glaubt mir nicht, so wie meine Hausärztin.

    Sollte ich sicherheitshalber einen weiteren Kardiologen konsultieren? Seit zwei Jahren übrigens leide ich auch unter Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Augentrockenheit und Juckreiz, habe 7-8% abgenommen (alle Untersuchungen ohne Auffälligkeiten, und es waren zig Untersuchungen) - möglicherweise auch ein Grund, weshalb ich nicht ernst genommen werde?

    Viele Grüße