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Halsvenenthrombose

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  • Halsvenenthrombose

    Hallo.
    ich habe ein paar Fragen welche mir auf der Seele brennen...
    Am 7.11 habe ich per Sektio entbunden in Folge der PDA bekam ich postpedidurale Kopfschmerzen. Dadurch war ich lange im Krankenhaus und bettlägerig. In dieser Zeit (10 Tage) erhielt ich Clexanespritzen.
    Therapiert wurde der postpedidurale Kopfschmerz mit Kaffee,Schmerzmitteln und Theophilin. Auch würde ein MRT vom Kopf gemacht- das war in Ordnung.
    Ich hatte nun knapp einen Monat immer wieder Kopfschmerzen,Missempfindungen Tinitus sowie Rückenschmerzen (kurz hier mal angemerkt das es kein Wunschkaiserschnitt war), Narbenschmerzen und war daher nicht sonderlich mobil.
    Am 19.12. musste ich dann in die Rettungsstelle, ich hatte Sprachstörungen und rechtsseitig im Bein und Arm Schwächegefühle sowie Taubheitsgefühle in beiden Händen (kleiner bis Ringfinger) aber nur mäßig Kopfschmerzen. Ich wurde neurologischen Untersucht,Blutbild ect. gemacht- unnötig zu erwähnen das das alles ziemlich beängstigend war.
    Auch würde nochmals ein MRT gemacht.In diesem würde keine Erklärung für meine Symptome gefunden aber ein kleiner Thrombus in der Halsdrosselvene.
    Also musste ich mit Säugling auf die Stroke Unit. Ich erhielt einen Heparin-Perfusor und 72 h Heparin in die Vene.
    Zur Entlassung an Tag 3 bekam ich für 2 Wochen Heparinspritzen mit nach Hause und einen Mrt-Kontroll Termin.Die Spritzen gibt mir mein Mann pünktlich und wie verordnet.
    Am 24.12. hatte ich dann ein Gefühl als würde ich gewürgt werde ,als würden meine Halsadern zusammengedrückt werden und Kribbeln im Brustkorb/Lunge zusätzlich war mir leicht schlecht und schwindelig.Ich also wieder zu Rettungsstelle.Dachte die Thrombose ist gewandert o.ä.Alles kontrolliert Blutwerte,Neurologische Standarttests,abgehorcht ,ekg geschrieben... und nix gefunden.
    Mir würde gesagt das ich die maximal Therapie erhalte und mir keine Sorgen wegen des Thrombus machen brauche.
    Dieser Empfehlung kann ich aber nur schwer umsetzen, immer wieder kommt dieses merkwürdige Gefühl mit den Halsgefäßen hoch.Auch habe ich Sorge eine Lungenembolie oder Schlaganfall zu bekommen.
    lt. Ärzten kam die Thrombose durch die Op und die Bettlägerigkeit- obwohl wohl sehr ungewöhnlich an dieser Stelle.
    meine Gedanken kreisen laufend.

    ich habe schon viel dazu im Internet gelesen...

    Nun meine Fragen ;

    wie hoch ist das Risiko eines Thrombenwandern unter Heparin ?
    wie schnell löst sich so ein kleiner Thrombus auf?
    wenn zum Beispiel im Körper noch nicht entdeckte Thromben wären würden diese mit aufgelöst werden ?
    wie lange habe ich ein erhöhtes Risiko?
    wie kann in der Halsvene (zu hoch für Ultraschall) so ein Thrombus wachsen ?

    Für Antworten Dankbar
    Oskara



  • Re: Halsvenenthrombose

    Hallo, das Risisko ist sehr gering unter Heparin. Ein Thrombus und auch andere Thromben können sich schion nach wernigen Wochen auflösen. Wie hoch ein Thrombus wachsen kann, kann man pauschal nicht beantworten

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