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Lungenembolie

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  • Lungenembolie

    Guten Morgen zusammen,

    ich 23(m) 130kg, hatte letztes Jahr eine TBVT der Fibularis.
    Jetzt vor ca 8 Tagen bemerkte ich verstärkt Schmerzen im Arm und in der linken Brusthälfte. Ich bin dann in die Notaufnahme und dort hat man ein erhöhten D-Dimere (1,4) festgestellt, da die Herzenzyme, das EKG und der Herzultraschall ohne Befund waren, wollte man ein CT der Lunge machen, um eine Embolie auszuschließen, aufgrund eines Panikanfalls war dies dann leider nicht möglich, ich wurde dann entlassen. Am nächsten Tag ist der D-Dimere auf 2,4 gestiegen und ich wurde mit Clexane 40mg (für einen Tag, sprich 2 Spritzen) entlassen. Im Laufe der Woche kamen dann Belastungsdyspnoe und verstärkter Hustenreiz mit blutigem Auswurf hinzu. Als ich dann in die Notfallpraxis ging (D-Dimere 3,4), wurde die Belastungsdyspnoe auf mein Übergewicht geschoben und ich wurde mit Clexane 120mg 2xtäglich entlassen. Am nächsten Tag bekam ich dann plötzlich Herzrasen, was sich im Nachhinein als Panikattacke herausgestellt hatte und wurde mit dem Rettungsdienst in die Notaufnahme gebracht, dort entschied man sich ein Lungenszintigramm zu machen:

    Homogene Tracerdeposition ohne Nachweis von Speicherdefekten in der Ventilations-SPECT. In der Perfusions-SPECT stellen sich im rechten und linken Lungenunterlappen sowie im Mittellappen als auch in der Lingula Perfusionsdefekte auf subsegmentaler bzw. teils segmentaler Ebene bei erhaltener Ventilation dar.

    Beurteilung: Subsegmentale, teils segmentale Lungenembolien beidseits.

    Da das EKG in Ordung war und man keine akute Rechtsherzbelastung fand im Ultraschall, wurde ich mit Clexane 100mg morgens und abends und dem Therapievorschlag mit Marcumar zu antikoagulieren nach Hause entlassen (der D-Dimere war hier bei 3,4 und der CRP bei 19)

    Jetzt bin ich ein bisschen verunsichert, ob die Clexane überhaupt wirken, ich bin übergewichtig und habe einen "Bierbauch" (trinken aber keinen Alkohol und seit einem Jahr rauche ich auch nicht mehr) ob das Heparin wirklich ins Blut kommt durch das ganze Fett. Und ob ich jetzt jedesmal die Befürchtung haben muss, wenn ich am PC arbeite, dass ich sofort eine Thrombose habe, beim Sitzen schwellen die Beine immer an. Doch ich stehe meist jedes Stunden einmal auf und Lauf durch die Wohnung, trinken tue ich sehr viel und meine Kompressionsstrümpfe trage ich 24/7.
    Eine Gerinnungsdiagnostik läuft und seit Samstag nehme ich Clexane durchgehend, heute soll die Umstellung auf Marcumar erfolgen. Von der Belastung, spazieren geht und leichte Sachen kann ich tragen, überanstrengen will ich mich eher nicht doch jede Stunde ein bisschen bewegen, was mir natürlich Angst macht, wenn ich Schlafe und ruhig liege, dass sich wieder etwas bildet.

    Sorry für so viele Fragen und den langen Text.

    Gruß Jerome


  • Re: Lungenembolie


    Hallo,

    Sie sollten die gerinnungsdiagnostik abwarten.

    Eine Marcumartherapie für mind. 12 Monate ist bei Ihnen notwendig.

    Mfg

    Dr. Siegers

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    • Re: Lungenembolie


      Guten Abend,

      wie ist das eigentlich mit einer HIT II, ich hatte letztes Jahr schonmal für 8 Wochen Clexane, dabei hat sich keine HIT II, muss man jedesmal, wenn man eine Therapie mit Clexane geht die Thrombozyten kontrollieren, oder kann man davon ausgehen, dass wenn sie das erste Mal nicht auftrat auch diesmal nicht auftreten wird. Ich nehme jetzt seit 7 Tagen wieder Clexane, jeweils 100mg morgens und abends. Am Montag und Mittwoch wurden die Thrombos im Blutbild bestimmt, was aber erst 2 un 4 Tage nach dem Therapie-Start war, im Vergleich zu dem Blutbild von vor genau 2 Wochen gibt es keinen nennenswerten Rückgang.

      gruß Jerome

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      • Re: Lungenembolie


        Thrombos sind bei 254 also nicht gesunken.

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        • Re: Lungenembolie


          vgl. Forum Vene

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