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Unterzucker - oder was?

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  • Unterzucker - oder was?

    Hallo zusammen!
    Heute im Spätnachmittag wurde bei mir in der Praxis ein Zuckerwert von 53,4 gemessen. Ich war entsetzlich müde, hatte Sehprobleme und Kribbeln, fühlte mich wie leicht "besoffen" . - Nachdem ich etwas gegessen hatte, ging es mir beinahe schlagartig besser. Wie immer eben.
    Dieser Wert war der bisher niedrigste, gemessene Wert in der Praxis.
    Muss ich mir Gedanken machen oder ist das normal??? Im Jänner 2004 war der HbA1c noch auf 7,3. Mittlerweile bewegt er sich auf 5,1 - 5,3. Diabetes-Medikamente nehme ich keine.
    Bin für jede Antwort dankbar!

  • RE: Unterzucker - oder was?


    Der BZ-Wert von 53 ist an der Grenze zum Unterzucker. Womöglich hast Du vorher keine Kohlenhydrate gegessen und Dich auch noch körperlich/sportlich betätigt?

    Ein HbA1c-Wert von 7.3 ist schlecht, ein 5er Wert ist prima.

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    • RE: Unterzucker - oder was?


      In der Früh ist mir meistens übel, legt sich aber mit der Zeit, 0,5 l Fencheltee. Gegen 10 Uhr drei kleine Kornsemmel mit Topfenaufstrich, Multivitaminsaft. Mittags/Nachmittags einige Kekse und Multivitaminsaft. Keinerlei sportliche Betätigung, nur Arbeit am PC.
      5er-Wert ist sicherlich unterm Strich gut. - Auch wenn er mit immer wiederkehrenden Episoden siehe oben "erkauft" wird?

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      • RE: Unterzucker - oder was?


        Deine 5er Werte kommen eher den Werten Gesunder nahe.
        Wenn ein mit Insulin behandelter Diabetiker einen solchen Wert hat, könnte er durch häufige Hypos erkauft worden sein. Deshalb hat der HbA1c-Wert für sich nur eine beschränkte Aussagekraft.

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        • RE: Unterzucker - oder was?


          Vermutlich haben Sie öfter Unterzuckerungen, erklärbar durch erhöhte Insulin-Spiegel im Rahmen Ihres Typ-2-Diabetes. Sie sollten regelmäßig langwirksame Kohlenhydrate essen, bei Unterzucker-Symptomen schnellwirksame. Ansonsten bitte weiter so.

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          • RE: Unterzucker - oder was?


            Danke für Ihre Antwort. - Niedrige Zuckerwerte gibt es mittlerweile reichlich. Versäume ich das Mittagessen oder wird es etwas später, dann ist der Rest schon vorprogrammiert. Manchmal könnte ich fast die Uhr danach stellen ;-)

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            • RE: Unterzucker - oder was?


              Vorsicht bei häufigen Niedrigzuckerwerten. Daran gewöhnt sich der Körper, bis er es immer zu spät durch die bereits erwähnten Symptome meldet. Das kann (z.B. nachts) - wenn man alleine schläft - sogar lebensgefährlich werden, wenn gespritztes Depotinsulin bei niedirgen Werten weiter wirkt. Man sollte dann darauf achten, dass der Zuckerwert eine längere Zeit keinesfalls unter 70 mg/dl sinkt, damit man eine normale Hypowahrnehmung zurückerlangt. Super-Werte nutzen nichts, wenn man die betr. Therapie nicht überlebt.
              Hier kommt auch die Überlegung ins Spiel ob man NPH durch eines der neuen "Kunstinsuline" (Glargin, Deteminr) ersetzen sollte. Ich hab's getan (seit 3 Wochen Levemir (Handelsname von Detemir)) und mir hat's vor allem nachts Besserung gebracht.

              Beste unterzuckerfrei Grüße
              W. HULLMANN

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              • RE: Unterzucker - oder was?


                Danke für die Info. - Ja, es stimmt die Wahrnehmung der Symptome nimmt immer mehr ab. Anfangs gab es noch Schweißausbrüche, jetzt gibt es "nur noch" Sehprobleme, Kribbeln, Müdigkeit. Woher mitunter die nächtlichen Schweißausbrüche kommen, konnte mir bisher noch kein Arzt sagen bzw. bestätigen, dass sie von allfälligen UZ kämen.
                Nehme KEINE Medikamente für/gegen Zucker!

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