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Unterzucker Nicht-Diabetiker

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  • Unterzucker Nicht-Diabetiker

    Ich bin keine Diabetikerin, bin schlank und habe selten, aber schon mal, eine Unterzuckerung die sich durch Sehfehler, Kopfschmerzen, Mattigkeit etc. bemerkbar macht (vom Arzt festgestellt). Wie kann es sein, daß der Körper eine drohende Unterzuckerung nicht regulieren kann? Und kann es passieren, daß ein Nicht-Diabetiker sein bewußtsein verliert? Oder werden Zuckerreserven erst ab einem bestimmten Wert ausgeschüttet? Sind Zuckerreserven immer vorhanden? Da ich nun auch etwas über ein Insolinom gelesen habe und meine Mutter an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist, muß ich mich von einem Arzt untersuchen lassen oder besteht da wahrscheinlich kein Zusammenhang?
    Für jede Antwort bedanke ich mich im Voraus ganz herzlich!

  • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


    Hallo Eva,
    wie kann der Arzt Unterzucker feststellen, ohne nach den Ursachen zu schauen? Was ist das für ein Arzt.?
    Mein Rat: So schnell wie möglich abklären lassen.! Aber wirklich schnell! Und bei einem Arzt, der sich kümmert.

    mfg mollo

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    • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


      Auch Gesunde können in Unterzucker kommen, wenn sie z.B. nicht geügend Kohlenhydrate essen, sich zuviel körperlich/sportlich anstrengen.

      Geh mal zu einem Endokrinologen.

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      • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


        @Peggy
        Bitte nicht Herunterspielen .... als gebranntes Kind will ich zwar nicht in Panik machen. Aber ich finde die Absicherung durch eine Diagnose lebenswichtig!

        Was meint der/die ForumsdoktorIn???

        mfg mollo

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        • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


          Hallo,

          kannst Du mal den Blutzuckerwert, den der Arzt gemessen hat, posten?
          Es wäre sehr wichtig, dass auch der Forum-Doc das weiß, nur so kann er und wir Dir helfen.

          Grüße, Atomi

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          • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


            Hallo Atomi,
            mein Wert lag bei 53 mg, ca. 10 Min. nach einem Täfelchen Traubenzucker. Mir wurde danach geraten mehrmals über den Tag verteilt zu essen. Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann: Warum kann mein Körper die drohende Unterzuckerung nicht ausgleichen, wenn ich eigentlich gesund bin?
            Gruß Eva

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            • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


              Sie sollten beim Arzt ein Insulinom ausschließen lassen!

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              • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


                Ein Täfelchen Traubenzucker ist eine halbe BE und lässt bei mir den Blutzucker um ca. 25 mg/dl ansteigen, aber im Normalfall hält das beim Nichtdiabetiker nicht an :-(
                Du solltest dann bitte langsame BE zusätzlich essen, das wäre eine Scheibe Vollkornbrot, das aber erst nach 4 Täfelchen Traubenzucker.
                Eine Gegenregulation dauert etwas. Ich habe schon mehr als 3 Stunden unterzuckert und dann gegenreguliert (war grad gestern so). Diesen Kick geb ich mir seit geraumer Zeit, schlafe bei Hypos immer ein :-(
                Auch wenn man Alkohol getrunken hat kann es dazu kommen, dass eine Gegenregulation ausbleibt, die Leber ist dann besoffen und kann nix mehr regeln.
                Es sollte beim Nichtdiabetiker zu keiner Unterzuckerung kommen, also ab zum Arzt mit Dir und lass Dich nicht abwimmeln :-)

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                • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


                  mir ist letzten sonntag (1.3.05) was ähnliches passiert:
                  bin (hoffentlich?!) nicht diabetiker und bei einer skitour nach mäßiger anstrengung (1.25 h bei ca 140 puls) infolge hypoglykämie bei der abfahrt kollabiert und hab bei -16 ° eine hypotermie (29° körpertemp) erlitten. - bin mit glück und dank meiner familie/freunde mit dem leben davongekommen.
                  ich betreibe seit 20 jahren sport - bin 31 jahre alt und eigentlich sehr fit - habe jedoch in der vergangenheit schon 3-4 mal unterzuckerung erlebt - allerdings nach extremer belastung und ohne auch nur anzeichen von bewußtseins-trübung. die syptome waren eher ein gewisses schwäche gefühl (als ob einem auto der sprit ausgeht). habe allerdings die zeichen erkennen gelernt und daher in den letzten 10 jahren derlei syptome immer vermeiden können.
                  wie gesagt - dieses mal wurde ich ohne die bekannten anzeichen (war lediglich etwas müde und nicht sehr motiviert beim aufstieg) vom hypo überrascht -nahrungsaufnahme an diesem tag war im normalbereich (letztes essen -3 stunden vor belastung)...

                  einige faktoren kamen an diesem tag allerdings dazu:
                  grippe, die allerdings seit 2 wochen ausgeheilt ist.
                  3 stunden vor der belastung 0.75 l bier getrungen (ich weiß - dass ist nicht unbedingt vernünftig und auch eine absolute ausnahme).
                  das gefühl, auch schon am vortag, - nach relativ kurzer belastung (1-2 h) essen zu müssen (müsliriegel).

                  nach der aufnahme in intensivstation war der zuckerwert bei 30 mg/dl.
                  nach infusion kurzzeitig 478, dann immer zwischen 60 und 110 über zwei tage hinweg während des krankenhaus aufenthalts.

                  lasse mich in den nächsten tagen von kardiologen u. endokrinologen untersuchen - aber trotzdem - was haltet ihr davon ? bin dankbar für antworten da ich einigermassen beunruhigt bin...

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                  • RE: Unterzucker Nicht-Diabetiker


                    Hallo an alle,

                    bin grad auf eure Seite gestossen und lese sehr interessiert eure Einträge!

                    Ich leide auch seit einigen Wochen unter einer ständigen Unterzuckerung, die mir wirklich Angst macht. Vor einigen Jahren hatte ich schon mal diese Symptome und damals hatte meine Hausärztin festgestellt, das ich angeblich ein Bakterium im Darm hatte, das meinen Zucker, den ich zu mir nehme "auffrisst" und für mich nichts übrig bleibt! (Sorry, meine Worte). Dann hatte ich einige Jahre Ruhe und die Unterzuckerung kam nur sporadisch! Und jetzt fängt alles von vorn an und ich weiß nicht weiter. Die Ärztin sagt mittlerweile, das es dieses Mal daran liegt, das mein Darm den nötigen Zucker nicht "durchlässt" und deshalb zu wenig davon an meinen Körper weitergegeben wird.
                    Ich muss dazu sagen, das ich an einer Lactose und Fructose Intolleranz leide. Außerdem habe ich eine Schuppenpflechte mit Gelenkbeteiligung und nehme starke Medikamente, damit ich überhaupt die Schmerzen aushalten kann. Mit der Krankheit habe ich gelernt umzugehen und sie auch akzeptiert. ABER die Unterzuckerung macht mir zu schaffen. WAS SOLL ICH TUN??? Bin wirklich verzweifelt.

                    Über Antworten bin ich sehr dankbar.

                    Gruß aus Bremen
                    Brina

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