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Humaninsulinunverträglichkeit

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  • Humaninsulinunverträglichkeit

    Nach einer einmaligen Humaninsulininfusion hatte ich ein akutes cerebrales Ereignis mit Atemstillstand. Ich mußte reanimiert werden. Risiken von gentechnischen Insulinen sind weltweit publiziert. Forum Insulin Schweiz und IDDT informieren. Tierisches Insulin ist nur noch wenig verfügbar. Aber die Diabetiker, die eine Humaninsulinunverträglichkeit haben, sind darauf angewiesen. In Australien und der Schweiz wurden Schweineinsuline von der Regierung gesichert. Nicht jedoch in Deutschland. Hier ist relativ unbekannt, daß es noch tierische Insuline von Berlin Chemie gibt und wir Insuline von Novo Nordisk und CP Pharma importieren können. Wir brauchen tierische Insuline. Bitte unterzeichnet unsere Petition: http://gopetition.com/region/79/3152.html
    Informationen gibt es auch bei www.diabetesindex.de


  • RE: Humaninsulinunverträglichkeit


    Eine einmalige (!) Humaninsulininfusion und ein akutes cerebrales Ereignis mit Atemstillstand können nicht ursächlich zusammenhängen. Zu einer allergischen Reaktion braucht es mindestens 2 Kontakte. Schuld ist sicher nicht die Gentechnik.
    Echte Humaninsulinunverträglichkeiten sind extrem selten und werden weit überschätzt. Wenn dann sollte ein Diabetologe die Diagnose stellen.

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    • RE: Humaninsulinunverträglichkeit


      Die Diagnose wurde über einen Bluttest gestellt. Das ganze passierte in einer Klinik. Eine Humaninsulinunverträglichkeit ist bei mir schon Ende der 80ger diagnostiziert. Leider sind die möglichen Risiken von gentechnischem Insulin nicht nur relativ unbekannt, sie werden auch negiert. Ich bin Langzeitdiabetiker, benutze seit 42 Jahren tierische Insuline. In Australien wurde Schweineinsulin jetzt von der Regierung zum "wichtigen Medikament" deklariert. Damit wird öffentlich anerkannt, daß es Menschen gibt, die synthetische Insuline nicht vertragen. Die Regierung übernimmt die Verantwortung zur Sicherung der Verfügbarkeit tierischer Insuline für diese Diabetiker. Nach Studienergebnissen von Professor Teuscher (Bern) zu Risiken von Humaninsulin wurde in der Schweiz ebenfalls die Verfügbarkeit tierischer Insuline gesichert. Novo Nordisk versorgt dort die Menschen mit Humaninsulinunverträglichkeit mit Actrapid MC suis, Insulatard MC und Semilente und CP Pharma mit Hypurin. Untersuchungen in der Schweiz haben ergeben, daß 10% insulinpflichtige Diabetiker betroffen sind.

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      • RE: Humaninsulinunverträglichkeit


        Soweit ich informiert bin ist das wohl nicht ganz korrekt, es gibt sowas wie Kreuzreaktionen.
        Es kann aber auch eine allergische Reaktion auf Zusatzstoffe des Insulins sein, die in tierischen Insulinen nicht verwendet werden, wie z.B. Zink.

        Ein Diabetologe ist nicht in der Lage die Diagnose Insulinallergie zu stellen!
        Ich selbst leide möglicherweise an der generalisierten Form einer Insulinallergie, bekannt ist, dass ich gegen ZnCl reagiere, aber auch Insuline (HM), in denen kein Zn enthalten ist, bereiten mir Probleme, nicht so schwere aber sie tun es!

        Selbst ein Internist ist mit der Problematik überfordert, gerade bei Typ II, III und IV-Allergien stehen ihm die diagnostischen Mittel nicht unbedingt zur Verfügung, ein Spezialist ist gefragt.
        Zum Einen muss es dermatologisch mit Hauttest und zum Anderen mit Bluttest, bei denen dem Blut der zu untersuchende Stoff zugeführt wird, getestet werden.
        Das ist sehr aufwendig und die Diagnostik schwierig.

        Grüße, Daniela

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        • RE: Humaninsulinunverträglichkeit


          Sorry Buschfrau, mein Eintrag bezog sich auf die Antwort des Herrn Dr..

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