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Fragen zum Charcot fuß

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  • Fragen zum Charcot fuß

    Ein freundliches Hallo an alle

    Ich habe mal eine Frage und im Internet war nicht allzuviel dazu zu finden.

    Beim Stöbern über Diabetesthemen bin ich über den Charcot Fuß gestolpert. Ich war ziemlich erschrocken über die Beschreibung und mich würde mal folgendes interessieren:

    Ich habe nicht allzuviele Berichte über Betroffene gefunden. Kann man davon ausgehen, dass das selten ist?

    Dann wurde immer wieder beschrieben, dass eine Voraussetzung dafür eine Polyneurophatie ist. Kann sich ein solcher Fuß auch ohne eine Neurophatie entwickeln?

    Kurz zu mir, ich habe seit 2006 einen Typ 1-Lada Diabetes und bisher keine Neurophatie, letzte Kontrolle war im Dezember 2019. Ich bin jetzt 50 Jahre alt, weiblich und meine Diabetologin ist mit den Langzeitwerten sehr zufrieden.

    Ich war nur ziemlich verstört über dieses Krankheitsbild. Über ein diabetisches Fußsyndrom wurde ich ja in der Schulung aufgeklärt, aber von einem Charcot Fuß war da nicht die Rede.
    Daher meine Frage.

    Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten.


  • Re: Fragen zum Charcot fuß

    Charcot-Fuß ist selten, lt. diesem Artikel im Ärzteblatt betrifft das ca. 5.000 ... 10.000Patienten in D.

    Ohne PNP und die damit verbundene Schmerzunempfindlichkeit kann es kaum zu einem Charcot-Fuß kommen. Wenn du es weiter schaffst, Neuropathien zu vermeiden, brauchst du dich vor dieser schlimmen diabetischen Folgeerkrankung ganz bestimmt nicht zu fürchten. Aber selbst mit PNP kann so etwas mit entsprechender Achtsamkeit und frühzeitiger Behandlung sehr wahrscheinlich vermieden werden.

    Beste Grüße, Rainer

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    • Re: Fragen zum Charcot fuß

      Wie Du bestimmt gesehen hast, brechen im Mittelfuß so eines Fußes unter normaler Belastung praktisch alle Knochen. Und wenn dieser Fuß nicht infolge PNP völlig gefühllos ist, lassen sich die Schmerzen praktisch nicht aushalten.
      ABER die dafür notwendige verringerte Belastbarkeit der Knochen kommt eher nicht vom Diabetes!

      Generell entwickeln wir statistisch praktisch keine diabetischen Folgeerkrankungen mit gesundem BZ und umso häufiger umso mehr von den fiesen Folgen, je höheren BZ wir zulassen.
      Wichtig dafür finde ich, dass wir uns jeweils selbst den BZ machen, mit dem wir zufrieden sind und die Folgen ertragen mögen, die wir uns (nicht unseren mehr oder weniger zufriedenen Ärzten!) damit machen.

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