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Fragen über Fragen

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  • Fragen über Fragen

    Ein hallo in die Runde.
    Ich bin 37 Jahre alt und väterlicherseits vorbelastet.
    Ich bin schlank, sportlich aktiv, aber wie bereits gesagt, leider vorbelastet.
    Nun war ich beim Hausarzt und mein Nüchternwert war leicht über 100. Ist es nun so, dass meine elterliche Disposition zuschlägt. Der Hausarzt meint, dies sei Quatsch und er könnte zu meiner Beruhigung auch noch den Langzeitzucker nachbestellen. Was mache ich aber wenn dass such noch zu hoch ist. Mir macht dies alles Angst. Ich bin doch erst Mitte 30. Wie soll das nur weitergehen.


  • Re: Fragen über Fragen

    Einfache Antwort:
    Wenn das HbA1c (Langzeitzucker) zu hoch ist, dann musst du dir Gedanken machen. Wenn nicht, dann kannst du dich entspannen und weiter etwas für deine allgemeine Gesundheit (Ernährung, Bewegung) tun.

    Der Nüchternwert ist kein besonders verlässliches Anzeichen. Bereits bei etwas mehr Stress bei der Blutabnahme kann er höher als normal ausfallen. Bei leicht über 100 wäre übrigens sowieso noch kein Alarm angesagt, lediglich eine engmaschigere Überprüfung, evtl. jährlich.

    Alles Gute, Rainer

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    • Re: Fragen über Fragen

      da du nur eine frage gestellt hast - hier die antwort - egal ob du gesund bleibst oder diabetes bekommst, es geht weiter wie bisher. kleiner trost "falls" du mal diabetiker wirst wir alle haben es, und geben gerne aus unseren erfahrungen etwas weiter.
      mfg. klaus

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      • Re: Fragen über Fragen

        Der Arzt hat den Langzeitzucker nun nachbestellt, ich hoffe er fällt unter 6,5 aus. Ab da ist es laut Internet Diabetes.
        Danke Klaus, habe nur Angst weil ich gelesen habe, dass Diabetes vererbbar ist.
        EInen schönen Abend für Euch

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        • Re: Fragen über Fragen

          bei diabetes typ 1, ist "wenn beide elternteile" diesen haben ist die erblichkeit erhöht, bei einem elternteil nur etwas erhöht. daher ist angst nicht nötig, und bitte glaub mir es gibt schlimmeres als diabetes- sofern man ihn akzeptiert und sich drum kümmert, ändert sich kaum was.
          mfg. klaus

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          • Re: Fragen über Fragen

            Auch für die zukünftigen Checkups: Vergiss, was Du an miesen Diabetes-Ergebnissen in den Generationen Deiner Eltern und Großeltern gesehen hast. Hier hat vor langer Zeit mal ein Erich mitgeschrieben, den der Typ 1 mit Mitte 30 erwischt hatte. Bis dahin war er Bundespolizist im aktiven Dienst gewesen, also z.B. Sicherung von Staatsbesuchen und so, mit allen Fahrzeugen, die dabei zu Lande und zu Wasser genutzt werden und den Scheinen für alle dabei ggf. notwendigen Waffen. War mit der Diagnose Typ 1 von heute auf morgen gestrichen mit der Aussicht, weil ja Beamter auf Lebenszeit, auf nen sitzenden Job am Schreibtisch.
            Weil der Erich aber wieder seinen aktiven Dienst machen wollte, hat er sich intensiv mit der Steuerung seines Blutzuckers in allen Situationen in seinem normalen Dienstalltag beschäftigt und auseinandergesetzt und zuverlässig so eingerichtet, dass er schließlich 2 Jahre nach seiner Diagnose und nem halben Jahr Dienst mit intensiver Beobachtung seinen alten Job mit allen Führer- und Waffenscheinen wieder hatte.

            Will sagen, wenn's Dich trifft, hast Du in der Hand, was Du davon machst, und dafür gibt's heute sehr viel mehr Möglichkeiten, als die Alten hatten, und auch sehr viel mehr Info! Also vergiss die Panik!

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            • Re: Fragen über Fragen

              Aber mein Vater hatte Typ 2 und nicht Typ1, meine Mutter nichts

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              • Re: Fragen über Fragen

                Danke für eure Hilfe. Ich werde damit zurecht kommen

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                • Re: Fragen über Fragen

                  Für wenn Du mal Typ 2 entwickeln solltest, lies mal Hans Laubers "Fit wie ein Diabetiker"!

                  Kommentar


                  • Re: Fragen über Fragen

                    Danke für eure Unterstützung, ich hoffe ich schaffe es.

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                    • Re: Fragen über Fragen

                      Morgen bekomme ich das Langzeitergebni&, Wenn's dann unter 6,5 ist, ist es ja kein Diabetes. Ich gebe Euch Bescheid

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                      • Re: Fragen über Fragen

                        Gerade das Ergebnis, mit einem was ich denn erwartet hätte, bekommen. Es ist 5,3 und wohl laut der Arzthelferin gut. Der Doktor war noch nicht da. Habe jetzt überlegt mir ein Blutzuckermessgerät zu leisten und dann zur Vorsorge zu messen.
                        Danke

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                        • Re: Fragen über Fragen

                          dafür sind unsere "schätzeisen" garnicht gedacht und gemacht. damit machen sich nichtdiabetiker nur kirre. oder weißt du wenn du 100abliest daß es auch 85 oder 115 sein kann?.
                          oder noch ungenauer. geh einmal/a zur kontrolle. und lebe.
                          mfg. klaus
                          übrigens kauft man die nicht da sie kostenlos zum testen gestellt werden(allerdings nur mit ca 10 streifen)

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                          • Re: Fragen über Fragen

                            Nun war ich beim Hausarzt und mein Nüchternwert war leicht über 100. Ist es nun so, dass meine elterliche Disposition zuschlägt.
                            Hallo Grasmann,

                            ich glaube, dass du einiges durcheinander gebracht hast, wenn du bei so einem leicht erhöhten Nüchternwert gleich an eine Diabetesdiagnose denkst. Bei Nüchternwerten zwischen 100 ... 125mg/dl spricht man von PräDiabetes (genauer von IFG) und erst ab 125mg/dl - wenn das durch durch eine weitere Kontrolle bestätigt werden kann - von Diabetes.

                            Dein ganz leicht erhöhter Nüchternwert wäre also, falls es sich nicht nur einen zufälligen Ausrutscher gehandelt hat, also bestenfalls ganz am Beginn eines Prädiabetes und damit in einem Stadium, in dem du einem klassischen Typ2-Diabetes sehr gut gegesteuern kannst.

                            Noch ein paar Worte zur "Vererbung" so eines klassischen Typ2-Diabetes mit Insulinresistenz und nichtalkoholischer Fettleber NAFL, (beides gehört häufig zusammen). Bei manchen kann sich daraus ein Diabetes entwickeln, während bei anderen bezgl des BZ nichts daraus entsteht. Ob man zu der kleineren Gruppe gehört, bei der sich aus der Insulinresistenz ein Typ2-Diabetes entwickeln kann, ist sehr wahrscheinlich gentisch bedingt. Also hast du diese Voraussetzung eventuell von deinem Vater geerbt. Ob du eine NAFL und starke Insulinresitenz entwickelst, hängt komplett von dir ab. Bemühe dich weiter, so etwas mit geeigneter Ernährung und Bewegung zu verhindern, dann kann bei dir auch keine genetische Disposition zuschlagen.

                            Alles Gute, Rainer

                            Kommentar


                            • Re: Fragen über Fragen

                              Danke Rainer, denke der langzeitwert war wohl ganz okay, vor allem kein 6,5

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                              • Re: Fragen über Fragen

                                Guten Abend.
                                Entschuldigung wegen der Frage. In diabetesforum wird von vielen Personen geschrien,dass der Langzeitzucker keinen Wert mehr besitzt. Jürgen, Juni, micharl70.etc. Was bedeutet dies jetzt. Hatte ich da was falsches gelesen

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                                • Re: Fragen über Fragen

                                  Sorry, aber das Werte-Spiel ist extrem irreführend. Es gibt absolut keinen Wert, an dem man einen Diabetes oder nicht festmachen könnte, Alle Werte bezüglich Diabetes sind willkürlich gesetzt. Keiner davon sagt für sich, dass man Diabetes hat oder nicht, weil Diabetes in 9 von 10 Fällen nichts ist, das man hat oder nicht, sondern wenn Grenzwert überschritten hat man, und bis dahin nicht. Alles, was man mehr haben will, ist ausschließlich an den persönlich gemessenen Werten ables- und ggf. steuerbar.

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                                  • Re: Fragen über Fragen

                                    Das ist wirklich gut formuliert, irreführend. Ich habe als Anfänger Diabetesdiagnose gegoogelt und kam auf Artikel von 2011, wo der hba1c in der Diagnose favorisiert wurde, jetzt auf einmal, wird er zerrissen und abgelehnt. Wie soll man da noch durchblicken.

                                    Kommentar


                                    • Re: Fragen über Fragen

                                      Das ist wirklich gut formuliert, irreführend. Ich habe als Anfänger Diabetesdiagnose gegoogelt und kam auf Artikel von 2011, wo der hba1c in der Diagnose favorisiert wurde, jetzt auf einmal, wird er zerrissen und abgelehnt. Wie soll man da noch durchblicken.
                                      Jeder Diagnosewert hat Vor- und Nachteile.
                                      Der Nüchtern-BZ kann ziemlich schnell durch Stress falsch hoch liegen.

                                      Der HbA1C zeigt den Durchschnitt der letzten 3 Monate auf, wobei Blutzuckerspitzen nach dem Essen nicht - oder wenig - berücksichtigt werden.
                                      Der HbA1C gibt momentan an, dass dein Durchschnitt ziemlich gut ist.
                                      Das ist aber keine Garantie, dass du nie Diabetes bekommst.

                                      Um eine frühzeitige Typ2 Entwicklung festzustellen, muss man die Werte über mehrere Jahre betrachten.
                                      Wenn jetzt dein HbA1C von 5,3 auf 5,5, dann 5,7 dann 5,9 etc. steigt, weißt du in welche Richtung das ganze geht. Da würde sicher dann auch an der Entwicklung deines Nüchternwertes zu sehen sein.

                                      Jedoch was bringt dir dann diese Prä-Diabetes Diagnose?? Nichts. Da kommen dann HInweise, sich gesünder zu ernähren, mehr Sport treiben und bei Übergewicht Versuch abzunehmen.
                                      Musst du darauf warten, dass die Diagnose kommt oder kannst du diese Hinweise nicht jetzt schon umsetzen? Sie schaden nämlich niemanden.

                                      LG July

                                      Kommentar


                                      • Re: Fragen über Fragen

                                        Eine Garantie nie Diabetes zu bekommen, hat niemand July, ich wusste jetzt garnicht, dass ich eine prädiabetesdiagnose habe.

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                                        • Re: Fragen über Fragen

                                          Eine Garantie nie Diabetes zu bekommen, hat niemand July, ich wusste jetzt garnicht, dass ich eine prädiabetesdiagnose habe.
                                          Das hast du falsch verstanden.
                                          Du hast keine Prädiabetes-Diagnose.

                                          Du könntest eine bekommen, sollte der HbA1C und BZ über Jahre ansteigen. Das kann ja keiner vorhersagen, wie sich der BZ verhält. Das war gemeint.
                                          Und sollte dieser Fall wirklich irgendwann eintreffen (weiß man ja nicht), dann lautet die Empfehlung erstmal Ernährung+Bewegung+Normalgewicht. Selbst wenn du irgendwann die Grenze zu Typ2 theoretisch überschreiten würdest, würde sich erstmal an der Empfehlung nichts ändern.
                                          Von dem her, würde dir eine frühe Diagnose nichts helfen.

                                          Soll heißen, du brauchst dir überhaupt nicht deswegen jetzt den Kopf zerbrechen, momentan hast du nach den Werten eine gute BZ Lage. Aufpassen auf Ernährung, Sport, kein Übergewicht bekommen, kann und sollte man so oder so. Und das ist auch eine super Prävention für Typ2.

                                          LG July

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                                          • Re: Fragen über Fragen

                                            Also hier mal einen Moment überlegen: Warum sollte jemand, dem der Dok sagt, dass sein BZ auffällig hoch ist, aber noch kein Diabetes (also Prädiabetes), warten, bis sein BZ endlich einen der Grenzwerte zur Ernennung überschreitet?
                                            Warum kann der nicht für sich beschließen, seinen Blutzucker wieder voll in den gesunden Bereich zu drehen und da drin zu halten?
                                            Das nennt man Remission. Klar geht das auch noch nach der Ernennung, aber vorher ist es noch einfacher. Also schlicht mit der Auswahl und Portionierung vom Essen & Trinken dafür sorgen, dass der BZ in der Spitze um ne Stunde danach meistens unter 140-160 bleibt. Und wer sich anschließend intensiver bewegt wie z.B. Hans Lauber (Fit wie ein Diabetiker), kann damit auch noch ein paar Carbs mehr ausgleichen.

                                            Kommentar


                                            • Re: Fragen über Fragen

                                              Ich habe das von Hans lauber gelesen und denke ich werde versuchen , meinen Diabetes aufzuhalten.
                                              Danke Jürgen

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                                              • Re: Fragen über Fragen

                                                Was ich jedoch nicht verstehe. Wenn dieser Langzeitwert, vor 7 Jahren so postuliert wurde, warum ist dann damals nicht genauer kontrolliert worden, ob er Sinn macht? Wenn man doch schon andere Methoden, wie den nüchternzucker oder den ogtt hat, und die Werte alle eine andere Diagnose geben, macht man doch die Patienten verrückt. Typisch Deutsch

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                                                • Re: Fragen über Fragen

                                                  Typisch Deutsch
                                                  Irrtum, die Einführung des HbA1c als Diagnosekriterium ging von der US-amerikanischen Diabetesorganisation ADA aus. Wenn du sie typisieren willst, dann würde höchsten 'typisch amerikanisch' passen.

                                                  Einige spezielle Leute behaupten in Foren immer wieder dass das HbA1c für die Diagnose nicht zu gebrauchen ist. Diese Aussage ist nicht richtig, in der medizinischen Praxis hat sich das HbA1c als wertvoller zusätzlicher Diagnoseparameter etabliert.

                                                  In einigen wenigen speziellen Fällen ist dieser Wert falsch hoch oder falsch niedrig. Diese Fälle (z,B, Eisenmangel, hoher Blutverlust, ...) sind aber bekannt und können von Arzt und Patienten einkalkuliert werden. Übrigens können auch die anderen Diagnosekriterien falsch ausfallen. Für die Nüchternwerte genügt ein bisschen Stress, um die zu verfälschen und der oGTT ist dafür bekannt, dass die Werte schwer reproduzierbar sind. Beides hängt also stark von der Tagesform und den speziellen Umständen ab, was beim HbA1c nicht der Fall ist.

                                                  Du selbst bist mit deinen Werten von einer Diabetesdiagnose sowieso meilenweit entfernt. Du solltest dich mal etwas intensiver mit den Diagnosegrenzwerte beschäftigen, um deinen Status richtig einordnen zu können, z,B, hier in der Abb,1 auf S.5:
                                                  https://www.deutsche-diabetes-gesell...Online-PDF.PDF


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