• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

    "Ihr Blutzucker ist erhöht. Aber nein, das ist noch lange kein Diabetes, aber wir wir müssen das natürlich beobachten," und damit folgt die Einladung zum nächsten Beobachtungs-Termin. Das erleben PräDiabetiker viele Jahre, bis sie schließlich mit an die 500.000 weiteren Prädiabetikern aktuell pro Jahr in D zum Diabetiker Typ 2 befördert und ernannt werden.

    Würde also schon zu Anfang soner Entwicklung vom Dok erwarten, dass er vor die Wahl stellt: JETZT mit minimalem Aufwand und ohne Medikation zurück zum völlig gesunden Blutzucker und den dann mit minimalem Aufwand wenigstens 10 Jahre halten (vielleicht auch länger, aber so viele so viel längere Erfahrung gibt es noch nicht) ODER aber das weitere Ansteigen des BZ wie bisher abwarten und ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte die progrediente Krankheit mit progredienter Medikation im vom Typ 1 gewohnten optimalen Rahmen so wenig krankmachend wie möglich behandeln?

    Bislang weiß ich von keinem Arzt, der "seine ansteigenden Blutzucker” so vor die Wahl stellt.


  • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

    ergänzende Info:
    https://diabetes.diabetesjournals.or...lement_1/66-OR
    Remission of Type 2 Diabetes for Two Years Is Associated with Full Recovery of Beta-Cell Functional Mass in the Diabetes Remission Clinical Trial (DiRECT)
    2 Jahre Remission können beim Typ 2 die volle Masse an funktionierenden Beta-Zellen wieder herstellen.

    Sagt bestimmt nicht nur mir, dass Remission ein lohnendes Ziel ist, oder?

    Kommentar


    • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

      ergänzende Info:
      https://diabetes.diabetesjournals.or...lement_1/66-OR
      Remission of Type 2 Diabetes for Two Years Is Associated with Full Recovery of Beta-Cell Functional Mass in the Diabetes Remission Clinical Trial (DiRECT)
      2 Jahre Remission können beim Typ 2 die volle Masse an funktionierenden Beta-Zellen wieder herstellen.

      Sagt bestimmt nicht nur mir, dass Remission ein lohnendes Ziel ist, oder?
      Da stimme ich Ihnen vollständig bei!

      Kommentar


      • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

        "

        Bislang weiß ich von keinem Arzt, der "seine ansteigenden Blutzucker” so vor die Wahl stellt.
        Die Situation habe ich oft in meiner Praxis. Jeder zweite neue Patient stellt sich bei uns mit dem Wunsch Gewichtsreduktion vor. Viele haben auch ein PCO-Syndrom. Bei allen messe ich u.a. den HbA1c-Wert, oft auch einen oGTT. Wenn kein Diabetes vorliegt, aber eine Disposition, dann kläre ich über die Bedeutung der Lebenstiloptimierung in Bezug auf die Verhinderung des Diabetes auf. Und ich biete eines unserer vielen Angebote zur Gewichtsreduktion an. www.diabetes-praxis-muenster.de

        Kommentar



        • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

          Eigentlich ne Antwort auf Klaus im Libre Fred, aber passt thematisch hier sehr viel besser:

          Ja, mit den Veröffentlichkeitungen zu DiRECT geht wieder die Mär von der Heilung um, für die T2 ja nur gesunde Bewegung und gesundes Essen brauche, bei dicken Betroffenen und damit bei den meisten ganz einfach die one-size-fits-all Universalschablone "Mehrbewegen+&+Wenigeressen".
          Dass Heilen im Sinne von restitutio ad integrum nicht geht, wissen wenigstens alle, die’s selbst schon mal probiert haben. Wer das individuell zielgerichtete Verhalten, mit dem die Remission erreicht worden ist, für ganz normal gesundes essen nach DGE und DDG und für das Pensum an Bewegung eintauscht, das nach DDG pro Woche als gesund empfohlen wird, hat seinen zunehmenden Hochzucker meistens innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder zurück. Und meistens findet ihn auch bald das eine oder andere Pfund wieder, das er verloren zu haben geglaubt hatte ;(

          Alle über Jahre gelingenden Remissionen, von denen ich weiß, essen sehr viel anders oder/und bewegen sich sehr viel mehr als gut gesund empfohlen. Und fast alle orientieren sich dafür an dem BZ-Rahmen, den sie mit nach Möglichkeit wenigen Ausnahmen alltäglich einhalten und dafür so regelmäßig stichprobenweise überprüfen, wie sie das persönlich als wirksamen Ansporn für ihr Spurhalten brauchen.
          Denn im Gegensatz zu den gröberen Maßstäben wie Waage und HBA1c zeigen Stichproben das konkrete Überschreiten an und nicht nur, dass man da wohl irgendwann angefangen hat, häufiger seinen Zielrahmen zu überschreiten.

          Warum eigentlich gerade bei T2 möglichst gesunder BZ? Weil die meisten von uns (noch) eine erstaunlich große eigene Insulinausgabe haben, und weil von diesem Insulin eh schon im völlig gesunden Bereich infolge unseres T2-Defektes auffällig viel nicht ordentlich in C-Peptid und Insulin geteilt, sondern einfach als zusammenhängende Produktionseinheit ausgegeben wird, als Proinsulin. Und mit zunehmendem BZ nimmt der Proinsulin-Anteil exponentiell zu. Denn höherer BZ macht Druck für höhere Insulinausgabe und der Druck macht Stress für die Betas, und mit mehr Stress geben die noch mehr ungeteiltes Proinsulin aus. Und Proinsulin hat nur den 10. Teil von der BZ-Wirkung vom Insulin, und das erhöht den Ausgabestress natürlich noch mehr und sorgt für noch mehr Proinsulin.

          Und 10 Teile Proinsulin haben zwar nur die BZ-Wirkung von einem Teil Insulin, aber die volle Fett-Wirkung wie 10 Teile ordentlich geteiltes Insulin. Deswegen kriegen T2 auch mit 1.000 und mehr mg/dl keine Keto, denn das Proinsulin sperrt schlicht die Lipolyse. Sperrt aber auch schon im behandlungsmäßig ganz normalen BZ-Bereich bei HBA1c 6,5-7,5 jeden Rückgriff auf die Schwimmhilfen und fördert vielmehr deren weiteren Ausbau. Und ganz nebenbei auch munter den der Anlagerungen in den Pipelines.

          Und die Diabetologie weiß das. Aber dieses Wissen umsetzen hieße, die T2-Behandlung völlig umkrempeln. Und da ist nicht nur die traditionelle Fach-Ideologie vor, sondern auf der Medizinseite ganz einfach die Personalknappheit und auf der Betroffenenseite die fröhliche Rückmeldung: "HBA1c völlig in Ordnung, Schatz! Ne runde 7, und ich brauch meinen Blutzucker immer noch nicht pieksen!”

          Kommentar


          • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

            Hallo Jürgen, heißt ja dann übersetzt, Hände weg von der ungenauen Waage und hba1c und lieber mit Messgerät nach den Mahlzeiten messen. Danke für den Tipp.

            Kommentar


            • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

              du hast ne seltsame art jürgens post falsch zu interpretieren.
              jürgen bezog sich auf diabetiker, du bist keiner also bist du garnicht gemeint.
              laß das gemesse oder mach dich verrückt , ist deine sache.
              nur dies ist ein diabetiker forum um diabetiker zu beraten, nicht um gesunde für krank zu erklären.
              klaus

              Kommentar



              • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                Theoretischer Schreibe praktischer Sinn: Wie kann jemand seinen normal höher als gesunden/gewünschten BZ-Verlauf konkret selbst verbessern?

                1. Den normalen Verlauf beobachten und schauen, was man daran verändern will.
                2. Den Punkt rausgreifen, den man am meisten verändern will, und da mit den Veränderungen anfangen und schauen, was da welche Verbesserung bewirkt. Und alles immer fein protokollieren, damit man’s nach dem 10. oder 20. Versuch noch weiß und dann schauen kann, was davon am besten in den eigenen Alltag passt.
                3. Das in den Alltag einpassen und eingewöhnen, und wenn man dann noch mehr will, wieder mit Schritt 1 anfangen

                Hans Lauber wird häufig als Beispiel abgelehnt, weil er nach dem Essen läuft, was sich normal arbeitende Menschen nicht leisten könnten, und weil er überhaupt rennt, was sich Dicke wg der Gelenke nicht leisten können.
                Aber wo ein zahlenmäßig großer T2-Anteil nicht mehr in einem eng getakteten Arbeitsverhältnis steht, entfällt für die das Zeitargument. Und auch an den meisten bewegungsarmen Arbeitsplätzen ist Bewegung zwischendrin z.B. in der Form möglich, wie ich das hier den ganzen Tag über immer mal wieder am Schreibtisch mache: Ich drücke mich auf den Armlehnen laaangsam aus dem Sitz in den Stand und lasse mich dann laaangsam wieder runter. Am Libre hab ich regelmäßig nach um 100 solcher Stehaufmännchen das Abflachen und Umkehren der postprandialen Anstiegskurve sehen können. Also so ähnlich wie mit ner halben Stunde mit meinem Rolli radeln oder wie beim Fußgänger der Familieneinkauf im Supermarkt oder…
                Es gibt wahnsinnig viel, was man dafür ausprobieren und ggf. nutzen kann. Denn nicht jeder kriegt nicht nur nicht jedes gleich gut in seinen Tagesplan, sondern manches funktioniert auch bei manchen ganz anders als bei anderen, wie Klaus bei der Bewegung schon angesprochen hatte. Das ist übrigens auch mit dem Essen so. Bei manchem lassen Äpfel den BZ besonders ansteigen und Kartoffeln längst nicht so, während das bei anderen völlig entgegengesetzt ist.

                Und mein Paradebeispiel Hunde-Oma passt überhaupt nicht in das Wenigeressen-Mehrbewegen-Universalschema. Und ich fürchte, dass Fälle wie ihrer auch in "unserer" münsteraner Praxis nicht zu ihrer einfachsten Lösung angeleitet würden.
                Denn die alte Frau hat für HBA1c an 8 und behandlungsbedürftigen T2 nicht anders gegessen (3mal Essen auf Rädern nach DGE vom Pflegedienst bereitet) und sich nicht anders bewegt (3mal 20-30 Minuten eine ihrer 3 oder 4 Standardrunden mit dem Hund) als für HBA1c 5und und de facto gesund.

                Mir war damals nur gelungen, die Reihenfolge zu ändern. Statt Essen+1 Stunde im Schaukelstuhl Ruhen (250-300mg/dl)+Hundegang (200-150mg/dl) für die 8 dann Essen+Hundegang(um 100) +Schaukelstuhl (um 100) für die 5und.
                Weil der Gang direkt nach dem Essen besonders gut für ihren Hund war (hat sie mir abgenommen!), hatte sich das so tief in die schon recht dementen grauen Zellen eingebrannt, dass die Reihenfolge mit dem selben gesunden Ergebnis auch noch ohne Hund im Seniorenheim beibehalten wurde, so lange sie noch laufen konnte

                Kommentar


                • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                  Danke Jürgen.
                  Einen Hund habe ich zwar nicht, aber ich denke es geht auch mit dem Fahrrad. Also sollte man nüchtern messen, bzw 2 Stunden nach dem Essen um dann zu erkennen wie der BZ reagiert? Bekomme ich das Gerät kostenlos in der Apotheke?

                  Kommentar


                  • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                    Bekomme ich das Gerät kostenlos in der Apotheke?
                    Du bekommst bei den meisten Herstellern das Gerät kostenlos, in der Apotheke wahrscheinlich nicht mehr.

                    Früher habe ich von Billiggeräten (=Geräte mit preiswerten Teststreifen) abgeraten, weil ich mehrere ausprobiert habe und alle Mondwerte geliefert haben. Aber die Zeiten ändern sich offensichtlich auch bei den BZ-Messgeräten. Das folgende Gerät misst bei mir zuverlässig, das kann ich dir empfehlen:
                    Gerät mit Zubehör und 10 Streifen und 50 weitere Testreifen für unter 15€ inkl. Versand. Damit kannst du, wenn du unbedingt willst, erst mal deinen BZ gut beobachten.

                    Beste Grüße, Rainer

                    Kommentar



                    • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                      Grasmann hat keinen Diabetes!
                      Das ist doch Blödsinn...........

                      Kommentar


                      • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                        Hi Rainer
                        wie heißt das Gerät und woher hast du es bekommen.
                        Warum bist du so destruktiv Ramona. Bist Du nicht, wie Jürgen dafür, frühzeitig gegen Diabetes vorzugehen?
                        was ist Dein Grund?

                        Kommentar


                        • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                          Alles klar, ich weiß was du spielst Grasmann/Tatjana/Michael.......
                          Viel Erfolg dabei!

                          Kommentar


                          • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                            Danke Jürgen.
                            Einen Hund habe ich zwar nicht, aber ich denke es geht auch mit dem Fahrrad. Also sollte man nüchtern messen, bzw 2 Stunden nach dem Essen um dann zu erkennen wie der BZ reagiert? Bekomme ich das Gerät kostenlos in der Apotheke?
                            Blutzucker-Messgeräte gibt es kostenlos bei den Herstellern. Ärzte und Apotheken dürfen diese nicht kostenlos rausgeben. Apothelken verkaufen manche Geräte oft günstig

                            Kommentar


                            • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                              Danke, Dr. Keuthage, ich frage mal in der Apotheke nach.

                              Kommentar


                              • Re: Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

                                Dr. Keuthage hat wohl nicht bedacht, dass Grasmann klein!! Diabetiker ist und sich mit seinem Langzeitwert von 5,3 auch nichtmal in der Nähe befindet.
                                Er ist gesund und das haben ihm auch die Ärzte bestätigt.
                                Warum sollte er sich also ein Blutzuckermessgerät besorgen (möglichst kostenlos) und Werte bestimmen, von denen er keine Ahnung hat.
                                Wahrscheinlich handelt es sich hier auch nur um einen weiteren Fake Account von Tatjana, die dieses Forum mehr oder weniger zerstört hat, indem sie immer wieder behauptet, dass man schon ab einem Langzeitwert von 5,0 Diabetes hat.
                                Ich werde mich also wieder abmelden, weil das hier einfach nichts mehr mit Diabetes zu tun hat.

                                Kommentar