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Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

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  • Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

    Hallo,

    bei mir wurde vor kurzem Typ 1 in der 37 Schwangerschaftswoche diagnostiziert.
    Ab welchen Wert beginnt eine Hypoglykämie in mmol? Und ab welchen Wert sollte ich dem entgegenwirken und etwas essen, damit der Blutzucker nicht weiter abrutscht. Ich bin nicht mehr schwanger und habe ein Dexcom G6. Die Alarm-Werte beim Dexcom sind noch alle sehr niedrig eingestellt (3,8 mmol und 10mmol), bedingt durch die Schwangerschaft. Seit der Entbindung spritze ich nur nachts basal und zum Abendessen bolus. Habe noch ein bisschen Honeymoon


  • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

    hallo,
    die frage ist wo fangen bei dir die ersten symptome an? bei mir zb ab< 70=3,8mmol/l.
    deutlichere anzeichen <55-60mg/dl hypo <50mg/dl=2,8mmol/l.
    daher würde ich die 3,8 stehen lassen um mir die hypowarnehmung zu erhalten.
    denn wenn die mal weg ist sind die kurse zur hyposchulung nur krücken.
    wobei die 3,8/70 der puffer sind um auf rigorose maßnehmen verzichten zu können,
    ich mag tz überhaupt nicht ebenso wie cola, vor allem schießt man damit meist weit übers ziel und muß dann wieder korrigieren, und das mag ich nach ner hypo auch nicht.
    da ich wie du wahrscheinlich auch recht wenig spritze, kann der insulinüberhang durch verschätzen oder auch beim basal nicht wesentlich sein daher esse ich dann eine scheibe knäckebrot= eine helbe be.
    nach meiner erfahrung entstehen hypos oft nicht mal durch verschätzen sondern durch wirküberschneidungen, (oft durch schlechte insulinauswahl begünstigt) auch durch unvorhersehbare aktivitäten. wer also zb nph basis und normalinsulin relativ zeitgleich abends spritzt(wie ich früher muß sich nicht wundern denn geringe mengen nph+ni addieren sich dann )
    mfg. klaus

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    • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

      Bei mir fangen die ersten Symptome bereits bei 85 mg/dl an. Das ist sicherlich keine Unterzuckerung, trotzdem steuere ich dann schon gegen. Da reicht dann in der Regel ein bisschen Obst oder eine halbe Scheibe Brot.
      Ich hoffe, dass mir so die Hypowahrnehmung erhalten bleibt.
      Zu Beginn der Insulintherapie landete ich auch mal bei etwa 50 mg/dl, da habe ich dann Saft getrunken und dann ein Brot gegessen.
      LG

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      • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

        Vielen Dank für eure Antworten!!! Ich habe leider keine Hypowahrnehmung mehr

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        • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

          Am besten entgegenwirken, wenn ohne Entgegenwirken eine eintreten würde, und so entgegenwirken, dass mit dem Entgegenwirken dann der BZ weiter im Zielbereich läuft und den nicht nur für’s Entgegenwirken schon wieder übersteigt.
          Gibt dafür mit predictbgl ne super App.
          Kann ne Hypo wenigstens 2 und bis zu 8 Stunden im Voraus Anzeigen und macht damit in jedem Fall rechtzeitiges passendes Einwirken locker möglich, kostet allerdings um nen 10er pro Monat. Dafür gibt’s dann auch die persönliche Dosisoptimierung und jede Menge weitere Hilfen einschließlich Coaching.
          Kann aus eigener Anschauung sagen, dass es super funktioniert. Für den ersten Überblick reicht eigentlich auch schon die kostenlose Variante mit der persönlichen Dosisoptimierung, die ja die praktische Grundlage für die Verlaufs-Vorschau darstellt.

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          • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

            Hallo Kaddel,

            da du den Dexcom hast, weiß du ja, dass ein Wert nicht ein absoluter Wert ist. Sondern es geht ja auch um den Verlauf und die Trendpfeile.

            Ich habe jetzt keine feste Grenze , ab wann ich entgegenwirke sondern schaue mir den Verlauf und die Trendpfeile an (habe selbst Libre1), wenn ich z.B. bei 80mg/dl (=4,4mmol) Pfeil stark sinkend habe, wird gegengegessen, insb. nach dem Essen und Bolusinsulin spritzen.
            Ohne aktiven Bolus noch halbe bis eine Stunde vor dem Essen wird bei 80mg/dl (4,4 mmmol) bei gleichbleibender bzw. leicht abfallender Linie nichts dazugegessen, sondern häufiger messe/scanne (das entfällt ja beim Dexcom). Je nachdem halt wie die Situation ist ggf. das Essen vorgezogen und erst nach dem Essen gespritzt und etwas abgerundet die Bolusmenge.

            Manchmal warte ich auch ob der BZ bei 70mg/dl (=3,9mmol) noch weiter fällt und esse erst wenn er weiter fällt noch etwas. Das ist echt situationsabhängig, wie wahrscheinlich ist eine Hypo.

            Wenn ich schon denke, dass eine Hypo kommen könnte, esse ich auch teilweise bei normalen Werten noch etwas nach.

            Bei unter 60mg/dl (3,3mmol) oder 70mg/dl (3,9mmol) stark fallend gibt es Traubenzucker, sonst helfe ich mir meistens mit langsameren KEs.

            Ich denke, jeder muss für sich rausbekommen, wie er möglichst im Zielbereich bleibt. Nicht zu tief rutscht, aber auch nicht weit übers Ziel hinausschießt.
            LG July

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            • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

              Ohne eigene Hypowahrnehmung, würde ich mich wahrscheinlich vom Dexcom ab 90 mg/dl warnen lassen.
              Da muss jeder für sich entscheiden, ich steuere eher etwas zu früh gegen, weil ich Hypos unbedingt vermeiden will........
              Bei sehr tiefen Werten bevorzuge ich Saft oder Traubenzucker in flüssiger Form. Das habe ich für den Notfall immer in meiner Tasche.

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              • Re: Ab wann Hypoglykämie entgegenzuwirken?

                daß nach so kurzer zeit keine hypowarnzeichen mehr kommen ist eigentlich nicht erklärlich,
                vor allem da das verschwinden normalerweise durch öftere hypos ausgelöst wird.
                und so tragisch wie es allemein dargestellt wird ist es auch nicht, für den partner ists schlimmer.

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