• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Ein junger Mann und Diabetes - gibt es eine Alternative?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ein junger Mann und Diabetes - gibt es eine Alternative?

    Der Sohn meiner Freundin ist Ungar und lebt in Budapest. Er ist 24 und hat Diabetes.

    Er hat eine permanente Insulin-"Nadel" vorne oder hinten auf Nabel-Höhe und eine Insulinpumpe.

    Er misst 2-3x am Tag den Zuckerspiegel - pendelt aber extrem (geht oft unendlich weit hoch, weil er auch nascht, usw...).

    Sein Vater ist mit 48 an Diabetes und den Folgen gestorben :-(

    Was könnte ich mit ihm machen, damit er besser damit umgeht? Gibt es bis jetzt nur diese "Nadel" auf dem Pflaster und dem Kabel zur Insulinpumpe?

    Wir könnten ja auch nach Wien gehen - ist nicht weit von Budapest.

    Aber zuerst müsste ich wissen, wonach wir fragen sollten.

    Danke für jede Form der Hilfe.


  • Re: Ein junger Mann und Diabetes - gibt es eine Alternative?

    Was könnte ich mit ihm machen, damit er besser damit umgeht? Gibt es bis jetzt nur diese "Nadel" auf dem Pflaster und dem Kabel zur Insulinpumpe?
    Insulinpumpe und kontinuierliche Glukosemessung ist die beste Therapie, die es gibt. Sie ist aber auch nur so gut, wie der Sohn deiner Bekannten sie beherrscht.

    Der erste und wichtigste Schritt ist, dass er selber es besser machen will. Der zweite wäre dann eine gute Schulung, in der er lernt, wie er seinen BZ mit der Insulinpumpe richtig steuern kann. Wenn ihm die Insulinpumpe nicht zusagt, dann kann er natürlich auch auf ICT mit gespritztem Basal- und Mahlzeitinsulin zurück gehen. Ohne entsprechendes Know How wird damit aber nichts besser.

    Andere Möglichkeiten, z.B. irgendwelche Wundermittel gibt es für Typ1-Diabetiker (ich vermute stark, dass er Typ 1er ist) nicht. Mit einer entsprechenden Ernährung könnte er noch dafür sorgen, dass der BZ weniger schwankt und besser zu beherrschen ist, aber das will er wahrscheinlich noch weniger.

    Kommentar


    • Re: Ein junger Mann und Diabetes - gibt es eine Alternative?

      Sorry, aber der Mann ist erwachsen, und Sein Diabetes ist Sein Ding. Für den völlig gesunden Umgang hat er offensichtlich alles, was er braucht. Für was er damit macht, ist er allein verantwortlich, also auch für das weite Pendeln des Blutzuckers. Er könnte auch weniger weit, wenn er denn wollte.

      Naschen kann dabei übrigens nicht das Problem sein, denn dafür, auch das auszugleichen, hat er ja das Insulin. Aber offenbar will er das ja gar nicht erwachsen vernünftig nutzen. Also wirst Du da wohl kaum etwas ausrichten können. - Es gibt auch Söhne die Kette rauchen, obwohl ihre Väter an Lungenkrebs erbärmlich abgekrebst sind

      Kommentar


      • Re: Ein junger Mann und Diabetes - gibt es eine Alternative?

        Hallo ThromboMuc,

        ich möchte noch ergänzen, dass es jedenfalls hier in Deutschland Diabetes-Kliniken gibt, die Schulungen zur Diabetes-Akzeptanz anbieten, wenn man dort Probleme hat. Vielleicht gibt es ja etwas vergleichbares auch in Budapest/Wien.
        Ohne die Akzeptanz der Krankheit wird man kaum seine Werte gut managen können.

        LG July

        Kommentar



        • Re: Ein junger Mann und Diabetes - gibt es eine Alternative?

          hallo te,
          wenn ich deinen post richtig lese, dann fehlt deinem kumpel das was wir als grundlagen der therapie also know how bezeichnen.
          hier ists ja so daß als grundlage eine pumpe zu bekommen die ict also
          basisi/bolus therapie beherscht wird.
          "denn" wie bitte soll eine basisprogrammierung der pumpe mit 2-3maligen bz-messen funktionieren, wie der zusammenhang von essen/faktor(je nach tageszeit), und bolusgabe zu einem befriedigenden ergebnis führen?
          daher ! gibt es in budapest kompetente schulung ? wenn ja muß er dran teilnehmen. (und ich gehe davon aus daß es in ungarn so etwas gibt)
          wenn es wien sein soll gehe mal zu diabetesinfo forum,da war mal eine wiener diabetologin mitglied (susanne) und frage nach.
          "die wiener diabetesspezialistin" heißt kinga howorka, begründerin der dort fit genannten in d entsprechend ict .also know how ist dort vh.
          mfg. klaus
          ps, für dich die nadel mit dem pflaster heißt katheter, das "kabel" ist ein schlauch von der pumpe zum katheter.

          Kommentar