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  • Immer neue Fragen

    Das ist jetzt sozusagen die Fortsetzung zu dem was die letzte Zeit in "DMP sinnvoll" stand.
    Weil wie Rainer richtig angemerkt hat, hatte es mit DMP nichts mehr zu tun.

    Danke Rainer auch für dein Vorschlag mit dem Harnzuckermessstreifen. Da muss ich mich nochmal genau informieren. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass es solche Teststreifen gibt, die in verschiedenen Farben zeigen, wie hoch der Harnzucker ist, und das zeigt wie der Blutzucker die letzte Zeit ungefähr war.. Keine Ahnung, wie sinnvoll das ist?

    Bei mir wurde heute beim Arzt standardmäßig der Urin untersucht. Da war kein Harnzucker drin, hab extra nachgefragt, aber ich war zu dem Zeitpunkt auch noch nüchtern. Also war der Nüchternwert sicher unter 180.

    Ich habe mal die SGLT2-Hemmer gegoogled. So wie ich das verstanden habe, scheidet man dann automatisch alle höheren Blutzuckerwerte über 140 über den Urin aus, oder? Und es besteht keine Gefahr einer Unterzuckerung, auch wenn man länger nichts isst, oder schon?
    Es klingt gut. Aber das einzige, was mich etwas beunruhigt, es steht das dabei auch Natrium ausgeschieden wird. Ich habe sowieso schon relativ niedrige Natriumwerte: zwischen 134-137 (Referenz 135-145). Sollte das durch das Medikament weiter sinken, wäre es schlecht.

  • Re: Immer neue Fragen

    Ich zitiere erst mal meinen Vorschlag an July, auf den sich ihre Antwort bezieht:

    Hallo July, das bringt mich auf eine Idee, wie du auch ohne pieksen deinen BZ relativ gut beobachten kannst.
    Schritt 1:
    Du besorgst dir Urin-Teststreifen und misst deinen BZ im Urin. Dazu brauchst du kein Rezept, die kannst du dir bestimmt auch so leisten. Dann kannst du zumindest schon mal prüfen, ob und wann dein BZ die 180mg/dl für längere Zeit überschreitet. Damit machst du schon mal mehr als viele andere Typ 2er.
    Schritt 2:
    Du versuchst, dir von deiner Diabetologin einen SGLT2-Hemmer verschreiben zu lassen. Der senkt die Nierenschwelle ab und du kannst dann mit den Urin-Teststreifen sogar überwachen, ob dein BZ ungefähr unter 140mg/dl bleibt oder öfter mal für eine Weile höher ansteigt. SGLT2-Hemmer unterstützen die BZ-Führung bei jedem Diabetestyp. Sie sind also auch für deinen Typ3-Diabetes gut geeignet, auch wenn sie bisher nur für Typ2-Diabetes zugelassen sind.
    Alles Gute, Rainer

    Hallo July,

    du willst ja, wenn ich dich richtig verstanden habe, den SGLT2-Hemmer nicht nehmen, um damit nach jeder Mahlzeit den BZ abzusenken. Du willst bestimmt versuchen, mit deiner Ernährung den BZ möglichst unter 140mg/dl zu halten, so dass die erniedrigte Nierenschwelle nicht sehr oft wirklich zum Auspinkeln von Glukose führt.

    Das Ausspülen von Mineralien, unter anderem von Natrium, würde bei dir dann kein Dauerereignis, sondern nur ein Ausnahmefall sein. Insofern brauchst du wohl in diese Richtung nicht allzu viel Befürchtungen zu haben.

    Beste Grüße, Rainer

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    • Re: Immer neue Fragen

      Ich habe mal die SGLT2-Hemmer gegoogled. So wie ich das verstanden habe, scheidet man dann automatisch alle höheren Blutzuckerwerte über 140 über den Urin aus, oder? Und es besteht keine Gefahr einer Unterzuckerung, auch wenn man länger nichts isst, oder schon?
      Es klingt gut. Aber das einzige, was mich etwas beunruhigt, es steht das dabei auch Natrium ausgeschieden wird. Ich habe sowieso schon relativ niedrige Natriumwerte: zwischen 134-137 (Referenz 135-145). Sollte das durch das Medikament weiter sinken, wäre es schlecht.
      Das Ganze ist eine Idee komplizierter. In Ruhe haben wir einen Blutumsatz von etwa 5 Litern pro Minute, in 24 Stunden also 7.200 Liter. Bei nem BZ von 180mg/dl sind in jedem Liter 1,8g Glukose.

      Die Nieren filtern in 24 Stunden von diesen 7.200 etwa 180 Liter. Die werden in einem ersten Schritt ohne Blutkörperchen komplett als Primärharn vor-ausgeschieden, und dann wird im wichtigen zweiten alles davon wieder in den Kreislauf zurückgegeben, was wir normal davon brauchen. Also zuerst einmal das weitaus meiste Wasser bis auf die um 2 Liter, die wir normal im Klo lassen. Und auch alle Glukose bis eben um 1,8g pro Liter.

      Was darüber ist, geht mit dem daran gebundenen Wasser ins Klo. Wenn also nun die Pille für eine Absenkung dieser Schwelle auf 1,4g pro Liter sorgt, gehen bei BZ 180 pro Liter Primärharn 0,4g Glukose ins Klo. Bei 180 Litern sind das 72g, und wenn jedes davon 5g Wasser bindet, sind das zusammen ein knapper halber Liter mehr als ohne Pille in 24 Stunden.

      Und gleichzeitig zeigt diese Modellrechnung, warum solche Pillen den BZ nur sehr begrenzt verbessern können.
      Wobei zu berücksichtigen bleibt, dass bei nem HBA1c unter 6,5 der BZ die meisten von 24 Stunden eh unter 140 verlaufen dürfte und damit auch mit der Pille sehr viel weniger als in diesem Beispiel ausgeschieden wird.

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      • Re: Immer neue Fragen

        Mein Ziel ist es natürlich ohne/mit wenig Medikamente sondern mit Ernährung einen guten BZ hinzubekommen, soweit es bei mir mit meinen ganzen Unverträglichkeiten geht.

        Mein Problem ist irgendwie, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend viel Insulin bei den Mahlzeiten erzeugen kann und deshalb beim Essen die Werte nach oben gehen. Solange ich nichts esse, passt alles. Nur am Morgen und nach dem Mahlzeiten habe ich gefühlt zu hohe Werte. Alles andere muss ja passen, sonst komme ich ja nicht am Ende auf nen HbA1C von 6,5 oder 6,3.
        Ich habe im Internet so ein Umrechner gefunden mit Formel, und danach entspricht 6,5 einen Durchschnitts-BZ von 132. Keine Ahnung ob das stimmt?
        Also wenn ich rechne 2-3 Stunden nach der Mahlzeit noch Symptome von Harnzucker. Bei zwei Mahlzeiten also 6 Stunden über 180. Dagegen "Unterzuckerungszeichen" erst nach 8 Stunden ohne Nahrung, manchmal auch 10 Stunden. Dann sinkt anscheinend der BZ ziemlich langsam nur herab.

        Oder interpretiere ich jetzt irgendwas falsch? Das ganze ist irgendwie so kompliziert..

        hjt_Jürgen deine Rechnung habe ich leider überhaupt nicht verstanden.. Außer dass mir dieses Medikament nicht viel bringen wird. Ich weiß noch fast gar nichts über die Wirkungsweise der einzelnen Diabetes-Mittel. Das einzige was ich weiß, ist, dass ich nach Möglichkeit keine Sulfonylharnstoffe nehmen sollte, weil es eine Wechselwirkung zu einem meiner Medikamente hat. Es ist alles so schwierig.
        Ich hab bisher verstanden, dass die gesunde Bauchspeicheldrüse ständig kleine Mengen Insulin abgibt und dann zu den Mahlzeiten entsprechend viel zusätzlich. Und z. B. bei ICT spritzt man das Basisinsulin, was 12-24 Stunden hält und dann gibt es unterschiedliche Bonus-Insuline die nach der Mahlzeit gespritzt werden und je nach Art unterschiedlich lang halten. Und in manchen Fällen bei Typ 2 spritzt man nur die Basis und nimmt irgendwelche Tabletten zusätzlich zum Essen ein, die den Blutzuckeranstieg verlangsamen. Oder??
        Mit den ganzen Tabletten habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt.

        Ich hoffe echt, dass ich eine Schulung bekomme und natürlich auch eine Ernährungsberatung. Alleine ist es so mühsam, dass alles zu verstehen.

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        • Re: Immer neue Fragen

          Hallo July,

          fehlendes Insulin muss substituiert werden.
          Wahrscheinlich läuft deine Bauchspeicheldrüse durchgehend am Limit und das geht auf Dauer nicht gut.
          Eine Unterstützung durch Insulin kann die Eigenproduktion verlängern.
          Durch den Morbus Crohn kannst du nur eingeschränkt über die Ernährung steuern. Außerdem kann irgendwann Cortison notwendig sein.........
          Von daher ist es jetzt wirklich wichtig etwas gegen die Nadelphobie zu unternehmen.
          LG,
          Ramona

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          • Re: Immer neue Fragen

            Vielleicht benennst Du mal konkret die erste Stelle in meiner Schreibe, die Du nicht verstehst?

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            • Re: Immer neue Fragen

              Das Ganze ist eine Idee komplizierter. In Ruhe haben wir einen Blutumsatz von etwa 5 Litern pro Minute, in 24 Stunden also 7.200 Liter. Bei nem BZ von 180mg/dl sind in jedem Liter 1,8g Glukose.
              Also erstmal was ist ein Blutumsatz?
              Und heißt BZ 180 jeden Liter 1,8 gr Glukose, bei BZ 100 dann 1,0 gr, und bei BZ 300 dann 3,0 gr usw?

              Kommentar


              • Re: Immer neue Fragen

                Hallo July,

                fehlendes Insulin muss substituiert werden.
                Wahrscheinlich läuft deine Bauchspeicheldrüse durchgehend am Limit und das geht auf Dauer nicht gut.
                Eine Unterstützung durch Insulin kann die Eigenproduktion verlängern.
                Durch den Morbus Crohn kannst du nur eingeschränkt über die Ernährung steuern. Außerdem kann irgendwann Cortison notwendig sein.........
                Von daher ist es jetzt wirklich wichtig etwas gegen die Nadelphobie zu unternehmen.
                LG,
                Ramona
                Ich weiß, dass es sinnvoll wäre, schon ergänzend zu spritzen. Das habe ich komplett verstanden. Aber meine Angst steht mir da komplett im Weg. Und es funktioniert, zumindest im Moment, überhaupt nicht.

                Eine Phobie mit verbundender Traumatisierung bereits in der frühen Kindheit, ist überhaupt nicht leicht und besonders nicht schnell zu behandeln und erst recht nicht komplett zu heilen... Ich habe schon wahnsinnig viel probiert. Bin seit fast einen Jahr in Therapie und mache Fortschritte. Aber nur langsam. Und von "ich lasse niemanden mit Nadel nur in meine Nähe" bis zu "ich kann mich selbst spritzen" ist ein wahnsinnig langer Weg... Und es gibt immer wieder Rückschläge.

                Es stand jetzt die letzte Zeit zur Debatte, dass ich für den Crohn ein neues Medikament bekommen sollte, was alle zwei Wochen über eine Bauchspritze (auch ein Pen, jedoch keine Ahnung welche Größe die Nadeln hätten) verabreicht würde. Die Arztpraxis hätte es gemacht, normal kann man das auch selbst spritzen. Und ich vertraue denen dort auch. Aber ich habe es komplett verweigert.
                Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich besonders an diesen typischen Spritzstellen, also Bauch und Oberschenkel, es überhaupt nicht zulassen kann, dass mich dort jemand spritzt. Oberarm geht schon eher, dass es jemand dort macht. Aber da muss auch jemand den Arm festhalten...

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                • Re: Immer neue Fragen


                  Also erstmal was ist ein Blutumsatz?
                  Und heißt BZ 180 jeden Liter 1,8 gr Glukose, bei BZ 100 dann 1,0 gr, und bei BZ 300 dann 3,0 gr usw?
                  In Ruhe pumpt das Herz im Schnitt beim Erwachsenen 5 Liter Blut. Die Menge kann mit zunehmender körperlicher Aktivität bis zum Vier- bis Fünffachen gesteigert werden.
                  Den Glokosegehalt hast Du korrekt entschlüsselt

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                  • Re: Immer neue Fragen

                    In Ruhe pumpt das Herz im Schnitt beim Erwachsenen 5 Liter Blut. Die Menge kann mit zunehmender körperlicher Aktivität bis zum Vier- bis Fünffachen gesteigert werden.
                    Den Glokosegehalt hast Du korrekt entschlüsselt
                    Okay. Also pumpt das Herz sozusagen in einer Minute das gesamte Blut einmal durch den Körper. Wenn jetzt der Mensch ca 5 Liter besitzt.
                    Am Tag pumpt das Herz das gesamte Blut 1440 Mal durch den Körper und das ergibt umgerechnet 7200 Liter.

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                    • Re: Immer neue Fragen

                      genau so lässt sich das rechnen

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                      • Re: Immer neue Fragen


                        Die Nieren filtern in 24 Stunden von diesen 7.200 etwa 180 Liter. Die werden in einem ersten Schritt ohne Blutkörperchen komplett als Primärharn vor-ausgeschieden, und dann wird im wichtigen zweiten alles davon wieder in den Kreislauf zurückgegeben, was wir normal davon brauchen. Also zuerst einmal das weitaus meiste Wasser bis auf die um 2 Liter, die wir normal im Klo lassen. Und auch alle Glukose bis eben um 1,8g pro Liter.
                        Wenn jetzt aber nur 180 Liter gefiltert werden, was passiert dann mit dem Rest?
                        Und in den 180 Litern, ist dann bei BZ 180, in diesen Litern Blut insgesamt 180*1,8=324gr Glukose?

                        In der Niere wird das Blut in feste und flüssige Bestandteile gefiltert. Harn ist das flüssige Ergebnis. Und die festen Bestandteile werden dann dem Körper wieder zugeführt, soweit wir sie brauchen. Und auch das Wasser was wir brauchen. Alles andere wird ausgeschieden. Stimmt das so?

                        Ich glaube ich hab es jetzt verstanden. Ich denke zu kompliziert
                        Und alle Glukose die über 1,8gr geht, die Nierenschwelle, benötigt der Körper auch nicht und wird ausgeschieden. Jedoch zieht Glukose mehr Wasser an, bzw. bindet an mehreren Teilen Wasser, um ausgeschieden werden zu können, 1 zu 5 oder so, und deshalb trocknet man sozusagen aus. Der Körper hat zu wenig Wasser, deshalb der starke Durst.

                        Und bei den Pillen, scheidet der Körper bereits ab 1,4gr Zucker aus und das macht dann beim BZ 180 nur einen Unterschied von 0,4gr Zucker. 0,4*180 Liter=72g. Im Verhältnis zu Wasser 1 zu 5: 72g*5=360ml Wasser/Urin
                        das heißt meine Sorge, dass ich zu viel Urin dadurch ausscheide und zuviel Flüssigkeit und Elektrolyte verliere, ist unbegründet, weil sich die Urinmenge nicht so drastisch erhöht.

                        Stimmt das so?

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                        • Re: Immer neue Fragen

                          Im Urin gibt es normal keine festen Bestandteile. Dafür ist der andere Weg zuständig

                          Kommentar


                          • Re: Immer neue Fragen

                            Okay. Aber sonst habe ich es verstanden.
                            Die Pillen senken durch die Urinausscheidung den Blutzucker nur auf 140. Und ich habe mit HbA1c von 6,5, wenn der einen BZ Durchschnittswert von 132 entspricht, sowieso insgesamt einen Wert unter 140. Deshalb hat es fast keinen Effekt bei mir.
                            Danke

                            Kommentar


                            • Re: Immer neue Fragen

                              So war's gemeint

                              Kommentar


                              • Re: Immer neue Fragen

                                Hallo July,

                                ich dachte ich schreibe Dir mal. Wie im Angstforum steht, hatte ich lange Zeit eine soziale Phobie. Seltsamerweise habe ich dann angefangen mit behinderten Kindern zu arbeiten und da musste ich meine Phobie ablegen. Jahrelange Psychotherapie und ca. 2 Jahre insgesamt Psychiatrieaufenthalte hatten nie geholfen. Alle haben gedacht ich würde nie wieder psychisch gesund werden.

                                Jetzt fühle ich mich psychisch trotz Epilepsie, Asthma und Folgeerkrankungen viel besser.
                                Ich bin in der Situation, dass ich zur Zeit wegen dem Asthma 40mg Prednisolon schlucke und mein Blutzucker so hoch ist wie schon lange nicht mehr. Ich kämpfe mit mir, ob ich wieder zum Diabetologen gehen soll. Mein Lungenarzt beachtet oft nicht so, dass durch das viele Kortison Blutdruck und Blutzucker verrückt spielen.
                                Ich habe keine Angst vor Nadeln, weiß jedoch wie chronische Krankheiten den Alltag durch die vielen Therapien und Dinge, die man beachten muss durcheinander bringen können. Seit einiger Zeit inhaliere ich 3 bis 4 mal am Tag ca. 7 Minuten pro Inhalation, um Husten und Atemnot zu bessern. Es war damals eine große Umstellung.
                                Mir sagte schon der Diabetologe vor ca. 1 Jahr, dass wenn der Blutzucker weiter steigt (Langzeitzucker bei 7,0 zur Zeit), ich Insulin spritzen muss.


                                Liebe Grüße

                                Kommentar


                                • Re: Immer neue Fragen

                                  hallo lufti, dein diabetologe hat völlig recht, du solltest ihm vertrauen.
                                  dahe nur als anstoß, dein hba1c mit 7% entspricht einem durchschnittlichen bz von rund 150mg/dl, mit entsprechend hohen spitzen.
                                  so hoher bz hat über längere zeit unbehandelt recht unangenehme folgen.
                                  wenn der erhöhte bz mit insulin behandelt wird bekommst du im gegensatz zu allen deinen anderen medis,eines, das praktisch nur "eine" mögliche nebenwirkung hat, und dies nur bei erheblicher überdosierung, das ist unterzucker, der für dich praktisch kaum erreichbar ist.
                                  -- wollte dir mut machen ruhig insulin zu nutzen.
                                  mfg. klaus
                                  ps. meine hochachtung für dein engagement, du hast zwei gute sachen erreicht, hilfe für dich, die mehr gebracht hat als psychater, aber auch hilfe für die kinder, die du glücklich machst.

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                                  • Re: Immer neue Fragen

                                    Okay. Aber sonst habe ich es verstanden.
                                    Die Pillen senken durch die Urinausscheidung den Blutzucker nur auf 140. Und ich habe mit HbA1c von 6,5, wenn der einen BZ Durchschnittswert von 132 entspricht, sowieso insgesamt einen Wert unter 140. Deshalb hat es fast keinen Effekt bei mir.
                                    Danke
                                    Noch mal ein bisschen differenzierter:
                                    In erster Linie wollte ich mit der Vorrechnerei demonstrieren, dass Du mit dem vergleichsweise wenigen zusätzlichen Wasserumsatz allenfalls marginal von dem verlieren kannst, was Du wie Natrium und was sonst noch unbedingt behalten willst.

                                    Wenn Du dabei auch wenig Glukose ausscheidest, sieht das auf den ersten Blick nach wenig Nutzen aus. Auf den zweiten sind das aber die höher als gesunden Spitzen, aus denen diese Glukose raus genommen wird. Und wo Spitzen die Tendenz haben, sich mit der Zeit zu verstärken, könnte diese Tendenz mit Hilfe dieser Pillen wenigstens ein Stück weit verlangsamt bis gestoppt werden. Und das wäre dann doch ein wünschenswerter Effekt, oder?

                                    Kommentar


                                    • Re: Immer neue Fragen

                                      Hallo July,

                                      ich dachte ich schreibe Dir mal. Wie im Angstforum steht, hatte ich lange Zeit eine soziale Phobie. Seltsamerweise habe ich dann angefangen mit behinderten Kindern zu arbeiten und da musste ich meine Phobie ablegen. Jahrelange Psychotherapie und ca. 2 Jahre insgesamt Psychiatrieaufenthalte hatten nie geholfen. Alle haben gedacht ich würde nie wieder psychisch gesund werden.
                                      Interessant, wie Du ein gutes Beispiel dafür erlebt hast, wie unlogisch und damit unerwartet Lernprozesse funktionieren können. Danke!

                                      Wie ich Deine Insulinbedenken verstehe, fürchtest Du, damit praktisch einen zusätzlichen und strikten Fahrplan auf Deinen Tag gepackt zu bekommen, in dem Du dich bislang "nur" regelmäßig unregelmäßig nach Deinem Asthma richten musst.

                                      Solche strikten Fahrpläne/Einstellungen sind zum Insulin-Anfang ganz normal, weil der Dok für seine ersten Vorgaben ja mit wenigen Messdaten auskommen muss. Aber je mehr Daten man ja dann selbst dazu ansammelt, um wie viel welches Essen Deinen Blutzucker in welcher Zeit erhöht und um wie viel welche Menge vom Insulin in welcher Zeit Deinen Blutzucker absenkt, desto unabhängiger kannst Du dich damit von jedem festen Schema machen.

                                      Tatsächlich gibt es keine flexiblere medikamentöse BZ-Steuerung als die mit Insulin, und je eher Du damit anfängst, desto kleinere Dosen reichen und desto länger kannst Du wahrscheinlich bei den kleineren Dosen bleiben. Daumendrück.

                                      Kommentar


                                      • Re: Immer neue Fragen

                                        Hallo Klaus und Jürgen,

                                        vielen dank für Eure Tipps. Ich werde mir einen Termin beim Diabetologen holen.
                                        Ich habe auch durch den Bluthochdruck und den familiär bedingten hohen Cholesterinspiegel noch mehr Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen. Ich hatte schon im Alter von 16 Jahren als ich noch starkes Untergewicht hatte einen hohen Cholesterinspiegel.

                                        Liebe Grüße und danke

                                        Kommentar


                                        • Re: Immer neue Fragen

                                          Noch mal ein bisschen differenzierter:
                                          In erster Linie wollte ich mit der Vorrechnerei demonstrieren, dass Du mit dem vergleichsweise wenigen zusätzlichen Wasserumsatz allenfalls marginal von dem verlieren kannst, was Du wie Natrium und was sonst noch unbedingt behalten willst.

                                          Wenn Du dabei auch wenig Glukose ausscheidest, sieht das auf den ersten Blick nach wenig Nutzen aus. Auf den zweiten sind das aber die höher als gesunden Spitzen, aus denen diese Glukose raus genommen wird. Und wo Spitzen die Tendenz haben, sich mit der Zeit zu verstärken, könnte diese Tendenz mit Hilfe dieser Pillen wenigstens ein Stück weit verlangsamt bis gestoppt werden. Und das wäre dann doch ein wünschenswerter Effekt, oder?
                                          Danke nochmal.
                                          Ich habe verstanden, dass es echt nur minimal mehr wäre. Bei ner angenommenen Blutzuckerspitze von ca 200 über 3 Stunden nach dem Essen habe ich jetzt nach deiner Rechnung rausbekommen, dass ich dadurch in dieser Zeit circa 70ml mehr Flüssigkeit verliere. Also ja, Sorge komplett unbegründet.
                                          Wobei ich aber davon ausgehe, dass ich nach dem Essen schon eher einen Wert über 250 bekomme. Sagt mir mein Gefühl irgendwie. Weil 215 war ja schon der 2-Std-Wert beim OGTT.
                                          Und soweit ich es verstanden habe, müsste der Blutzucker da bereits seinen höchsten Punkt im Verlauf überschritten haben und bereits wieder sinken, oder?

                                          Das es doch sinnvoll wäre nach dem Essen die BZ-Spitzen etwas zu glätten, habe ich mir auch überlegt. Und es wäre erstmal eine gute Alternative bis ich irgendwann es schaffe mich selbst zu spritzen. Da hat Ramona195 total recht.
                                          Ich hoffe die Diabetologin sieht es ähnlich. Zudem möchte ich sie fragen, ob es irgendwie möglich wäre, dass ich so einen Sensor mal eine Woche oder so Probe tragen könnte, damit man einfach mal sieht, wie der BZ-Verlauf ungefähr aussieht.
                                          Sonst scheint die Kontrolle mit dem Harnzuckerstreifen wenigstens eine vorübergehende Alternative zu sein. Besser jedenfalls als gar keine Kontrolle..

                                          Danke euch allen. Ich wüsste echt nicht, was ich ohne dieses Forum machen würde..
                                          Dann habe ich jetzt wenigstens einen Plan, ob die Ärztin und die Krankenkasse mitspielen, muss ich mal schauen.

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                                          • Re: Immer neue Fragen

                                            Hallo July,

                                            ich dachte ich schreibe Dir mal. Wie im Angstforum steht, hatte ich lange Zeit eine soziale Phobie. Seltsamerweise habe ich dann angefangen mit behinderten Kindern zu arbeiten und da musste ich meine Phobie ablegen. Jahrelange Psychotherapie und ca. 2 Jahre insgesamt Psychiatrieaufenthalte hatten nie geholfen. Alle haben gedacht ich würde nie wieder psychisch gesund werden.

                                            Jetzt fühle ich mich psychisch trotz Epilepsie, Asthma und Folgeerkrankungen viel besser.
                                            Ich bin in der Situation, dass ich zur Zeit wegen dem Asthma 40mg Prednisolon schlucke und mein Blutzucker so hoch ist wie schon lange nicht mehr. Ich kämpfe mit mir, ob ich wieder zum Diabetologen gehen soll. Mein Lungenarzt beachtet oft nicht so, dass durch das viele Kortison Blutdruck und Blutzucker verrückt spielen.
                                            Ich habe keine Angst vor Nadeln, weiß jedoch wie chronische Krankheiten den Alltag durch die vielen Therapien und Dinge, die man beachten muss durcheinander bringen können. Seit einiger Zeit inhaliere ich 3 bis 4 mal am Tag ca. 7 Minuten pro Inhalation, um Husten und Atemnot zu bessern. Es war damals eine große Umstellung.
                                            Mir sagte schon der Diabetologe vor ca. 1 Jahr, dass wenn der Blutzucker weiter steigt (Langzeitzucker bei 7,0 zur Zeit), ich Insulin spritzen muss.


                                            Liebe Grüße
                                            Danke für eine Antwort.

                                            Ich freue mich sehr für dich, dass du es geschafft hast, deine Phobie und deine übrigen psychischen Probleme zu überwinden.
                                            Das stimmt auch mich hoffnungsvoll, dass ich vielleicht irgendwie einen Weg finden werde, mit meiner Phobie zu leben bzw. eben diese komplett abzulegen. Ich versuche neben meiner Psychotherapie auch viel selbst aus. Habe mich auch vor meiner Therapie schon selbst mit systematischer Desensibilisierung therapiert, mit dem kurzfristigen Ergebnis, dass ich keine Angst mehr vor Nadeln an sich habe, sondern nur wenn sie mich stechen. Hat nur leider nicht angehalten..

                                            Wegen deinem Diabetes, höre auf deine Ärzte und den Rat der anderen hier im Forum. Am Anfang ist es sicher eine große Umstellung, aber man gewöhnt sich daran.

                                            Alles Gute dir weiterhin
                                            LG July

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                                            • Re: Immer neue Fragen

                                              Hallo July,

                                              melde dich doch auf der FSL-Seite mal zum Newsletter an. Ich habe dort mal ein Angebot für ein kostenloses Lesegerät und einen Sensor bekommen und habe natürlich zugegriffen. Vielleicht hast du auch so viel Glück.

                                              Beste Grüße, Rainer

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                                              • Re: Immer neue Fragen

                                                Danke für den Tipp. Werde ich mal versuchen.

                                                Ramona hatte auch mal einen kostenlosen von Abbott bekommen.
                                                Anscheinend gibt es da mehrere Seiten.

                                                Vielleicht hat man mehr Chancen, wenn man auf den Seiten angibt, Selbstzahler zu sein und man sich überlegt, ob so ein Gerät Sinn macht, ein kostenloses Probetragen zu bekommen.. Muss ich auf jeden Fall mal probieren.
                                                Die Krankenkasse wird es ja nicht übernehmen.

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                                                • Re: Immer neue Fragen

                                                  Hallo July,

                                                  so ein freestyle Libre Sensor hält sogar zwei Wochen.
                                                  Das Starterpaket beinhaltet zwei Sensoren und auch das Lesegerät.
                                                  Du kannst dich ja mal dort anmelden.......
                                                  https://www.freestylelibre.de/libre/
                                                  Manche Sensoren sind leider ungenau, wobei meine aktuellen Sensoren wirklich sehr gut laufen. Ich kontrolliere nur noch einmal morgens blutig.
                                                  Der hba1c liegt bei 5,2 und ich fühle mich wirklich super seit Beginn der Insulintherapie.
                                                  Ich weiß, dass du dir zur Zeit kein Insulin spritzen kannst, aber ich drücke dir die Daumen, dass es zeitnah möglich sein wird.
                                                  Bei deinem Typ 3c Diabetes wird die Krankenkasse sicher das System übernehmen, sobald Insulin gespritzt wird.
                                                  LG,
                                                  Ramona

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