• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.
  • Liebe Forennutzer,
    wir möchten unser Forum noch besser an Ihre Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Dazu haben wir eine kurze Online-Umfrage erstellt. Die Teilnahme ist selbstverständlich anonym und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank!

    Hier geht's zur Umfrage

Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    Sorry, jetzt kommt ein langer Text:

    Ich hatte in meiner letzten Schwangerschaft Gestationsdiabetes (OGTT Nüchtern und 2StdWert normal, 1StdWert>200).
    Hatte die Werte diätetisch im Griff, habe aber insgesamt nur 8kg zugenommen.
    Mein Sohn kam am 4.11.2018 gesund und mit einem Gewicht von 3180g bei 51cm zur Welt.
    Ich habe schon 2 weitere Kinder (war mit den beiden schwanger, als der Standard OGTT noch nicht Teil der Vorsorge war, beide Kinder 3700g, bzw 3800g, keine Anpassungsstörungen, habe in den ersten beiden Schwangerschaften 15kg bzw 14 kg zugenommen, was in meinen Augen auch völlig ok war).
    Unschwanger bin ich normalgewichtig, hin und wieder 3 kg zuviel, aber auch bewegungs-und sportfreudig.

    Nach der Geburt waren die Werte tatsächlich erstmal normal bis super (zB.Weizenbrötchen getestet, 1std pp 88), habe ca.2 Wochen weiter gemessen.

    Bei meinem Kontroll OGTT 8 Wochen nach der Geburt dann das gleiche Bild wie in der Schwangerschaft: nüchtern und 2Std.Wert gut, 1StdWert 240(!).

    Nun habe ich mich weiterhin lowcarb ernährt und kontrolliere regelmäßig.
    Nüchternwerte sind immer top (komme nicht über 80, idR knapp über 70.)
    Die 1Std Werte sind zu 95% die Auffälligen, 2std pp bin ich selten über 110.
    Ich versuche nach 1 Std. unter 140 zu sein, was mit low carb klappt, mich aber trotzdem frustriert, weil ich immer en Genussesser war. Da nutzt natürlich kein Jammern, Werte sind Werte, ich weiß.

    Aktuell wiege ich 62kg bei 1,69m Körpergröße, Tendenz weiter sinkend. Bezogen aufs Gewicht, nicht die Größe, so alt bin ich doch noch nicht (37)


  • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

    Gerade gesehen, dass der halbe Text fehlt, hier Part 2:

    Aktuell wiege ich 62kg bei 1,69m Körpergröße, Tendenz weiter sinkend. Bezogen aufs Gewicht, nicht die Größe, so alt bin ich doch noch nicht (37)

    Kommentar


    • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

      Die Seite hat sich jetzt 4 mal neu geladen und jedes Mal meinen Text vernichtet

      Kommentar


      • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

        Ich gebe auf, es fehlt schon wieder die Hälfte, vielleicht versuche ich es morgen nochmal....die Seite lädt sich immer wieder neu, aufgrund von Problemen....sorry

        Kommentar



        • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

          hallo,
          ja die foren softwre scheint völlig zu spinnen, ist bei mir ähnlich.
          und wird ständig schlimmer. ich kann zb gar kein neues thema mehr eröffnen.
          der versuch das team zu kontaktieren ist gescheitert. selbst diese antwort hier ist nicht normal zu schreiben.
          falls das team mitliest - es muß unbedingt etwas getan werden sonst schreibt hier niemand mehr.! oder habt ihr das noch nicht gemerkt?
          übrigens gratulation zu deinen gesunden kindern. (tipfehler geburt 11.2018)
          ansonsten gelten die 1h werte beim ogtt nur bei der ss, normal nur 2h mit >200.
          laß den hba1c machen der wird garantiert normal sein.
          hoffentlich kommt was an , die software spinnt schon wieder
          mfg. klaus

          Kommentar


          • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

            Hallo Lilibe,

            die BZ-Grenzwerte aus der SS kannst du wieder vergessen. Die sind zum Schutz des sich entwickelnden Babys sehr streng festgesetzt. Deine Organe und Zellen vertragen erheblich breitere BZ-Bereiche ohne Schaden zu nehmen. Von Diabetes bist du mit deinem BZ nüchtern 80mg/dl und mit ca. 110mg/dl in 2 Stunden nach der Mahlzeit sehr weit entfernt, selbst Prädiabetes kündigt sich noch nicht an.

            Du könntest also einfach so weiter machen und in regelmäßigen Abständen - normal ist aller 2 Jahre - die BZ-Werte überprüfen lassen. Du könntest aber auch versuchen, mit einer geeigneten Ernährung und viel Bewegung eine mögliche Diabetesentwicklung aufzuhalten. Low Carb ist dafür sehr geeignet. Dein Auspruch, dass du mit LC frustriert bist, weil du immer ein Genussmensch warst, zeigt aber deutlich, dass du etwas falsch machst. Man kann sich durchaus LC ernähren und die Ernährung sehr genießen. Eigentlich muss das auch unbedingt so sein, wenn du dich für längere Zeit auf eine Ernährung mit zumindest moderater KH-Reduzierung einrichten willst. Hol dir mal Mahlzeit- und Rezeptvorschläge z.B. hier im LOGI-Forum https://forum.nicolai-worm.de/ und suche nach einer eine geeignete Ernährung, die auch wirklich für dich passt.

            Alles Gute, Rainer

            Kommentar


            • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

              Sorry das ich mich hier einmische Lilly, aber nach einer Schwangerschaft spielt der hba1c nicht so eine gute Rolle und 1 Std. Werte über 100 sind bei einem ogtt definitiv auch ohne Schwangerschaft zu hoch.

              Kommentar



              • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                Hallo Lilly,
                zunächst würde ich den hba1c Wert bestimmen lassen.
                Die Dextro-OGT Grenzwerte nach einer Stunde ohne SS kenne ich nicht, aber 240 mg/dl nach einer Stunde sind meiner Meinung schon etwas hoch. Korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege.
                Wurden auch gleichzeitig das stimulierte Insulin und c-Peptid bestimmt?
                Ich denke, dass man so beurteilen könnte ob tatsächlich eine Insulinresistenz vorliegt oder sogar eine insuffiziente Insulinantwort kommt.
                Ich hoffe und denke aber trotzdem, dass bei dir alles in Ordnung ist. Die Nüchternwerte sind gut und der 2-Stunden Wert auch. Wenn jetzt noch der hba1c Wert stimmt, dann klingt doch alles gut :-)
                LG,
                Ramona

                Kommentar


                • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                  Sorry das ich mich hier einmische Lilly, aber nach einer Schwangerschaft spielt der hba1c nicht so eine gute Rolle und 1 Std. Werte über 100 sind bei einem ogtt definitiv auch ohne Schwangerschaft zu hoch.
                  BITTE nicht so einen MÜLL schreiben! Auch die meisten aller gesündesten Menschen haben 1 Stunde nach dem Einverleiben einer guten Portion Glukose ihre BZ Spitze über 100!

                  Kommentar


                  • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                    Hallo Lilibe,

                    wie hoch gehen denn die 1h-Werte bei deinen Messungen?

                    Auf den einmaiigen sehr hohen 1h-Wert beim oGTT brauchst du nicht so stark zu sehen. Der kann durch bestimmte Situationen besonders in die Höhe getrieben worden sein. Eine denkbare Ursache dafür wäre z.B., dass du nicht die 3 Tage zuvor mit mindesten 150g KH eingehalten hast. Es gibt noch verschiedene andere Ursachen, wegen denen dein BZ bei diesem oGTT überreagiert haben kann. Dass der 2h-Wert dann wieder so gut runter gegangen ist, zeigt die Leistungsfähigkeit deiner BSD.

                    Beste Grüße, Rainer

                    Kommentar



                    • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                      Hallo Ihr Lieben,
                      vielen Dank für eure bisherigen Antworten und sorry für meine Abstinenz
                      -fange gerade an umzuziehen und gehe im Chaos unter...schreibe jetzt vom Netbook aus und nicht mehr vom Ipad, vielleicht geht das besser ;-)

                      Also, ich versuche nochmal zu ergänzen, was in meiner zerrupften und verschluckten Ursprungsmail stand:

                      Ich habe vor 2 Wochen in Eigeninitiative mal den HbA1c bestimmen lassen, der lag bei 5,5. (Nüchternwert war 73)
                      Darüber habe ich mich natürlich gefreut, ABER, den habe ich vermutlich auch nur durch lowcarb, denn: ich kann ohne geringste Probleme 200er Werte 1h pp produizieren.
                      Habe es frisch letzte Woche getestet und mir einen Erdbeerbecher in der Eisdiele gegönnt (den 1. nach einem Jahr) und hatte nach einer Std.204.
                      Messungenauigkeit von 20% hin oder her, da stimmt doch leider was nicht.

                      Dasselbe vor einem viertel Jahr: eine (kleine!) Pizza Margharita mit viel Rohkost vorweg getestet: nach 1 Std 139 (ich dachte ich wäre geheilt:-), nach 2 Std. 220!

                      Zu euren Fragen:
                      @ Rainer: also wenn ich Kohlenhydrate aus Getreide esse oder Reis oder mehr als 3 normale Kartoffeln, etc. dann kann ich mich mit zB. 2 Scheiben des falschen Brotes (ich meine nichtmal Weißbrot) schon an die 170 nach 1,5 Std. katapultieren.
                      Und was den lowcarb-Genuss angeht. Ich habe auf jeden Fall schon viele gute Alterntiven gefunden und mir schmeckt ja auch wirklich viel, aber so ein richtiges Sonntagsbrötchen, einen Pizzaboden oder Bratkartoffeln, etc. bekommt man ja doch nicht wirklich ersetzt, wenn man ehrlich ist. Ich habe auch ständig Hunger. Ok, stille ja auch noch.

                      Ich bin da aber auch sehr bereit, das weiter durchzuziehen, da mir meine Gesundheit wichtiger ist als ein Brötchen. Bei Nicolai Worm schaue ich regelmäßig.

                      Ich habe auch den Eindruck, dass meine BSD noch ganz gut verzögert "einkickt", dass ich sie aber misshandle, wenn ich nicht lowcarb esse.
                      Sport ist nicht das Problem, da ich Physiotherapeutin bin und immer sehr sportlich war, weiß ich auch wie es geht. Da hab ich mich auch nochmal spezieller auf Diabetes bezogen reingefuchst und kenne mich nun mit Insulinsensitivität und den positiven Wirkungen von Muskulatur und Bewegung auf Diabetes aus.
                      Dumm nur, dass auch die Muskeln beim Stillen lange Pudding bleiben :-) Keine Ausrede!
                      Stressmanagement, ausreichend Schlaf für die I.Sensitivität usw., hab das alles auf dem Schirm, das soll nicht arrogant klingen-bin nur ein Infojunkie.

                      @ Ramona: Insulin und c-Peptid wurden noch nicht bestimmt, nach der Schwangerschaft habe ich nur die Diabetesberaterin im Rahmen des OGTT gesehen. Der Diabetologe ließ ausrichten "Abnehmen und Abwarten, in 1 Jahr wieder zur Kontrolle". Da war dann aber schon nicht mehr viel Abzunehmen.

                      @ Klausdn: Danke für die Erklärung zu den Problemen mit der Homepage, das beruhigt mich, dass ich mich nicht zu doof angestellt habe.

                      Mein Ursprungsgedanke, mich hier anzumelden war der, dass ich mich gefragt und auch gesorgt habe, ob ich jetzt schon eine weitere Diagnostik anleihern soll, in Richtung Insulinresistenz oder gar LADA/Typ1er (wegen der easy zu provozierenden 200er Werte und weil ich von ähnlichen Geschichten regelmäßig lese)), oder ob ich erstmal die Stillzeit abwarten soll und solange einfach weiter lowcarb bleibe.

                      Ich habe nämlich auch gelesen, dass manche Diabetologen ihre Ex-Gestationsdiabetikerinnen erst ein viertel Jahr nach Ende der Stillzeit einbestellen, da vorher eh alles verrückt spielt aufgrund der Stillhormone.
                      Das ist ja z.B. auch die Hoffnung, die ich habe.
                      Ich habe einfach Angst, meine BSD unwissend so zu stressen, dass sie ihre Funktion immer weiter einstellt, wenn ich vielleicht auch von einer Mischform o.Ä. betroffen sein könnte, wo Insulin mehr Sinn machen würde. (Ich hoffe ja weiterhin auf die verrückten Stillhormone als Ursache).

                      Wisst ihr, ich bin wirklich motiviert, wieder gesund zu werden und mäßige mich (mit gelegentlichem Mutti-Stress-bedingtem Einknicken), ich lese mich durch die Beiträge von edubily und Strunz, sowie andere biochemisch-ernährungsphysiologisch arbeitende Blogger und Wissenschaftler.
                      Ich habe mein Vit.D bestimmen lassen (im Januar unterirdisch bei 5, jetzt aufgefüllt auf 40 :-) . Mein Ferritin ist schon seit Jahren grottig, jetzt immerhin bei 15 (ist für mich schon super)...Cholesterin ist zu hoch 215 (-lowcarb?, Stillen?) und die sonstigen Standardwerte sind aber gut. Da gibts bestimmt noch mehr interessante Werte...

                      Ich entschuldige mich an dieser Stelle nochmal für den langen Text, dieses Mal scheint es zu klappen, bisher noch nichts abgestürzt!

                      Freue mich weiterhin über eure Meinungen und Erfahrungen.
                      Vieles (eigentlich das Meiste) setze ich ja schon konsequent um, vielleicht muss ich es auch einfach erstmal temporär akzeptieren, bis ich nicht mehr stille, was ich sicher noch ne ganze Weile tun werde...

                      Herzliche Grüße, Sonja



                      Kommentar


                      • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                        Hallo Sonja,

                        3 Hinweise von mir, die die hoffentlch ein bisschen weiter helfen.

                        1.: Wenn du dich Low Carb ernährst und dann ein Eis probierst, dann wird deine BZ-Automatik überreagieren. Die Werte, die dann entstehen, sind unnormal hoch. Deshalb muss man auch vor einem oGTT unbedingt 3 Tage KH-reich Essen, um kein falsches Ergebnis zu erzeugen.

                        2.: Gelegentlich Pizza, Bratkartoffeln oder ähnliches sind gar kein Problem. Selbst wenn bei diesen seltenen etwas höheren BZ-Anstiegen Schäden entstehen sollten, dann repariert der Körper sie wieder. Das ist seine Aufgabe, kann er gut. Nur wenn diese BZ-Spitzen sehr häufig auftreten, kommt er mit der Reparaturarbeit nicht mehr hinter her. Wenn du bei deinen normalen Mahlzeiten in der Spitze bei 160 ... 180 landest, dann ist das zwar nicht 100%ig gesund aber noch lange nicht krank.

                        3.: Wenn du häufig Hunger hast, dann frage dich mal, ob du genügend Fett in deinen Mahlzeiten hast. Wenn du die KH reduzierst, kannst du unter Beachtung der Gesamtkalorien die Fettmenge steigern. Wenn du gesunde Fette wählst, wie z.B. die sehr gesunde Butter, dann schmeckt das essen besser und du bleibst viel länger satt.

                        Zusatz: Wenn du dich sachkundig über eine KH-reduzierte Ernährung informieren willst, dann bitte nicht bei Chris von Edubily. Was du dort über dieses Thema zu hören bekommst, ist häufig falsch. Allerdings ist es mit dem entsprechenden Halbwissen so gut formuliert, dass man ihm als Laie gerne Glauben schenkt.

                        Bleib entspannt und weiter so gesund, Rainer

                        Kommentar


                        • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                          hallo ,
                          wenn es mit dem stillen vorbei ist, sprich mit einem diadoc über möglichkeiten dir zu helfen, die gibt es.
                          während des stillens sollte mutter sowenig wie möglich medis nehmen.
                          mfg. klaus

                          Kommentar


                          • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                            Hallo Rainer und Klaus,

                            nochmal danke für die Hinweise (und wieder sorry fürs späte Reagieren (Ferien, Umzug, etc ;-)

                            Also ich bin mir nicht so sicher, ob ich wirklich schon in der physiologischen Insulinresistenz gelandet bin. Ich versuche mich zwar lowcarb zu ernähren um die hohen Werte zu vermeiden, aber auch Kohlenhydrate so einzubauen (dann in Verbindung mit Sport), dass sie mir nicht so schnell schaden (im Sinne von hohen Werten). Das versuche ich eben auch, um die physiologischen IR zu umgehen. Naja, gelingt anscheinend nicht wirklich, bzw. ist es wohl aktuell ja auch eine pathologische IR.
                            AAAAARGH, mühseliges Thema und zur Zeit nun mal neverending Story bei mir.

                            Dein Punkt 2) Rainer beruhigt mich irgendwie wirklich, ich werde weiter versuchen, Maß zu halten, mir aber hin und wieder auch was gönnen...

                            Ich glaube, ich esse genug (gesundes) Fett (Butter, Kokosöl, richtig gutes Leinöl, Olivenöl). Ich spare da nicht mit, kippe es aber auch nicht literweise in mich hinein :-)
                            Ich befürchte, es liegt an meinem schon immer sehr gesunden Appetit zusammen mit dem Still-Hunger.

                            Interessant, deine Aussagen zu Chris von edubily.
                            Ich weiß, dass er polarisiert und auch aneckt in der 'Szene', aber ich glaube, er rudert da inzwischen regelmäßig zurück und schreibt 'gemäßigter'. Für mich sind seine Beiträge durchaus bereichernd, vor allem wenn man sich klar macht, dass es den perfekten Weg sowieso nicht gibt.
                            Ich bin froh, durch euch alle und von euren Meinungen und Erfahrungen zu lernen und mir meine eigene Strategie zusammenzubauen.


                            Ich denke, ich werde dann nach meiner Stillzeit so oder so mal mit meinem Diabetologen und nicht nur der Diabetesberaterin sprechen und bis dahin so weiter machen, wie bisher, regelmäßig nach dem Langzeitwert schauen, versuchen, mich etwas zu entspannen und die Hoffnung nicht ganz aufgeben, dass es nach dem Stillen noch einmal besser wird.

                            Vielleicht mag mir Dr. Keuthage als ärztlicher Experte ja noch ein Feedback geben, ich nehme an, sie sind im wohlverdienten Urlaub :-)
                            Es reicht auch demnächst!

                            Einen schönen Abend noch und viele Grüße
                            Sonja

                            Kommentar


                            • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                              Interessant, deine Aussagen zu Chris von edubily. ... Für mich sind seine Beiträge durchaus bereichernd, ...
                              Hallo Sonja,

                              ich halte das für keine gutes Vorgehen. Wie willst du als Laie herausfinden, welche seiner Aussagen nun richtig sind und welche nicht? Du müsstest tatsächlich jed Studie, die er als Beweis anführt, alleine studieren und seine Schlussfolgerungen prüfen. Da ist meine Methode wesentlich effizienter und auch zielführender.

                              Ich frage zu allererst:
                              Ist mir die Quelle als zuverlässig bekannt? Wenn nein --> Skip
                              Warum willst du dich mit Aussagen und Erklärungen belasten, die möglicherweise nicht richtig sind?

                              Bei dir herrscht volles (von Chris von Edubily initiertes) Durcheinnander zu physiologischer (natürlicher) und pathologischer (krankhafter) insulinresistenz. Es gibt keinen einzigen Grund, die physiologische IR vermeiden zu wollen. Das ist ein natürlicher Steuermechanismus, der bestens funktioniert und dafür sorgt, dass auch bei geringer Glukosezufuhr genügend davon im Gehirn ankommt. In den Steuermechachanismus für den Blutdruck würdest du doch auch erst eingreifen, wenn der nicht mehr richtig funktioniert und der BD zu hoch wird. Die physiologische IR willst du aber umgehen, obwohl sie bestens dafür sorgt, dass das Gehirn so viel Glukose abbekommt, wie es benötigt?

                              Die Behauptung von Chris von Edubily, die übrigens auch in Paleokreisen oft zu hören ist, dass aus der physiologischen IR mit der Zeit eine pathologische (krankhafte) IR entstehen kann, ist total unbewiesen und äußerst unwahrscheinlich. Wenn das wirklich so wäre, dann wäre unsere Jäger- und Sammler Vorfahren zumindest in unsren Breiten jeden Winter aufs neue gefährdet gewsen, eine pathologische IR und vielleicht auch Diabetes zu entwickeln - solchen Blödsinn hat die Evolution ganz sicher nicht hervor gebracht.

                              Bleib cool und warte ab, wie sich dein BZ und Still-Hunger nach der Stillzeit entwickeln. Deine Achtsamkeit ist gut und richtig, deine Furcht ist unbegründet. Wäre schön, wenn du dich dann noch mal meldest und berichtest.

                              Alles Gute, Rainer

                              Kommentar


                              • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                                Gerade gesehen, dass der halbe Text fehlt, hier Part 2:

                                Aktuell wiege ich 62kg bei 1,69m Körpergröße, Tendenz weiter sinkend. Bezogen aufs Gewicht, nicht die Größe, so alt bin ich doch noch nicht (37)
                                Sie machen das gut. Regelmäßige Kontrollen weiter empfohlen.

                                Kommentar


                                • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                                  Hallo liebe Forumsteilnehmer,

                                  Sorry, jetzt kommt ein langer Text:

                                  Ich hatte in meiner letzten Schwangerschaft Gestationsdiabetes (oGTT nüchtern und 2StdWert normal, 1StdWert>200).
                                  Hatte die Werte diätetisch im Griff, habe aber insgesamt nur 8kg zugenommen.
                                  Mein Sohn kam am 4.11.2018 gesund und mit einem Gewicht von 3180g bei 51cm zur Welt.
                                  Ich habe schon 2 weitere Kinder (war mit den beiden schwanger, als der Standard OGTT noch nicht Teil der Vorsorge war, beide Kinder 3700g, bzw 3800g, keine Anpassungsstörungen, habe in den ersten beiden Schwangerschaften 15kg bzw 14 kg zugenommen, was in meinen Augen auch völlig ok war).
                                  Unschwanger bin ich normalgewichtig, hin und wieder 3 kg zuviel, aber auch bewegungs-und sportfreudig.

                                  Nach der Geburt waren die Werte tatsächlich erstmal normal bis super (zB.Weizenbrötchen getestet, 1std pp 88), habe ca.2 Wochen weiter gemessen.

                                  Bei meinem Kontroll OGTT 8 Wochen nach der Geburt dann das gleiche Bild wie in der Schwangerschaft: Nüchtern und 2Std.Wert gut, 1StdWert 240(!).

                                  Nun habe ich mich weiterhin lowcarb ernährt und kontrolliere regelmäßig.
                                  Nüchternwerte sind immer top (komme nicht über 80, idR knapp über 70.)
                                  Die 1Std Werte sind zu 95% die Auffälligen, 2std pp bin ich selten über 110.
                                  Ich versuche nach 1 Std. unter 140 zu sein, was mit low carb klappt, mich aber trotzdem frustriert, weil ich immer en Genussesser war. Da nutzt natürlich kein Jammern, Werte sind Werte, ich weiß.

                                  Aktuell wiege ich 62kg bei 1,69m Körpergröße, Tendenz weiter sinkend. Bezogen aufs Gewicht, nicht die Größe, so alt bin ich doch noch nicht (37)
                                  Das Ziel ist nach 2h unter 140 mg/dl zu sein. Die Relevanz des 1h Wert (außerhalb des Schwangerschaft) ist unklar. In Ihrer Situation gibt es folgende Empfehlungen:
                                  - Normalgewicht halten!
                                  - Viel Ausdauer- und ! Kraftsport!
                                  - Ballaststoffreiche Ernährung
                                  - Regelmäßig oGTT nach Empfehlung des Diabetologen.

                                  Kommentar


                                  • Re: Gestationsdiabetes nach Geburt geblieben

                                    Hallo Dr.Keuthage,

                                    Ich bin heute erst über ihre Antwort gestolpert!
                                    Danke, dass sie mir noch geantwortet haben.

                                    Ok, ich werde das dann jetzt alles weiter so handhaben, mit dem Unterschied,dass ich mich entspanne, was den 1-Std-Wert angeht und den Fokus auf den 2-Std-Wert lege.

                                    Ich werde mich nach Ende der Stillzeit wieder melden! Ich finde es sehr wichtig, dass das hier evtl.auch andere Betroffene mit Ähnlichkeiten im Krankheitsverlauf lesen können. Vielen Dank und alles Gute an Alle!

                                    Kommentar