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App-Hilfe?

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  • App-Hilfe?

    Betroffenen eine gute Lebensqualität machen wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den nächsten 10-20 Jahren bei der medizinischen Betreuung und Versorgung von Diabetikern aller Typen ein willkommener Bonus sein.
    Viel wichtiger wird sein, wie immer mehr Betroffene von immer weniger Fachärzten und Ärzten auch nur einigermaßen eingestellt werden können, von Informieren und Betreuen ganz zu schweigen. Wenn es Wochen von der Diagnose bis zur ersten Einstellung und dann ein halbes bis ein Jahr bis zur ersten Anpassung braucht und Infos zum Diabetes aus Mangel an Info-Zeiten eh nur aus Büchern oder dem Internet bezogen werden können, wird de facto praktisch alles an den Apps hängen bleiben.

    Persönlich fände ich das sogar ausgezeichnet. Denn eine selbstlernende App kann schon aus 4 Wochen an systematischen Tagebuch-Einträgen in jedem vorgegebenen Rahmen sehr zuverlässig ohne jede Hypo eine sehr viel bessere Insulin-Einstellung rechnen, als dies nem guten Diabetologen mit täglichem Sprechstundenbesuch möglich wäre. Schon mit dem einen individuellen Satz an fortlaufend gesammelten Daten. Millionenfach skaliert bräuchte die App dafür keine 3 Tage.
    Und mit so einer App könnten Typ2 nicht nur im Typ1-Rahmen sicher vor BZ-Schäden behandelt werden, sondern schon im Rahmen des Prädiabetes mit Ziel der über möglichst viele Jahre anhaltenden Remission ohne Medikamente im völlig gesunden BZ-Bereich.

    Allein schon die Typ2-Remission für Jahre bis Jahrzehnte ohne Zucker- und meistens dann auch ohne Blutfett- und Blutdruck-Medis durch die gezielte persönliche Anleitung und Steuerung von Essen & Bewegen 24/7 im völlig gesunden BZ-Rahmen halte (leider erst noch mein Wunschtraum) ich für einen gewaltigen Zugewinn an Gesundheit und Lebensqualität für Millionen Menschen. Also für ne gewaltige App-Hilfe


  • Re: App-Hilfe?

    hallo jürgen,
    du kannst dir ev vorstellen wie das mit ner ap geht(gehen soll) ich nicht.
    meine befürchtung bei der ganzen sache es werden immer mehr persönliche daten in irgendwelche speicher/rechner also irgendwohin gegeben und niemand weiß was wirklich damit passiert. (siehe inneres netz der bundesregierung, und anderer staaten).
    und zwei weitere bedenken.
    1. wer übernimmt die verantwortung falls mal was passiert.
    2. was heute die übliche ausrede ist wenn du jemandem der über pnp jammert sagst deine werte sind absolut bescheiden, kommt in 99% aller fälle "mein arzt sagt alles gut, der muß es ja wissen" . (und wir beide wissen die allermeisten wissens nicht--bzw haben ganz was anderes gesagt). --
    dann kommt "meine app hat gesagt ......."
    wenn ich mich in eine hypo schieße dann weiß ich hinterher wenigstens, daß "ich" und niemand anderes den fehler gemacht habe.
    und dann weiß ich auch weshalb und wie es zukünftig vermieden wird.
    schönes we , mfg. klaus

    Kommentar


    • Re: App-Hilfe?

      hallo jürgen,
      du kannst dir ev vorstellen wie das mit ner ap geht(gehen soll) ich nicht.
      meine befürchtung bei der ganzen sache es werden immer mehr persönliche daten in irgendwelche speicher/rechner also irgendwohin gegeben und niemand weiß was wirklich damit passiert. (siehe inneres netz der bundesregierung, und anderer staaten).
      und zwei weitere bedenken.
      1. wer übernimmt die verantwortung falls mal was passiert.
      2. was heute die übliche ausrede ist wenn du jemandem der über pnp jammert sagst deine werte sind absolut bescheiden, kommt in 99% aller fälle "mein arzt sagt alles gut, der muß es ja wissen" . (und wir beide wissen die allermeisten wissens nicht--bzw haben ganz was anderes gesagt). --
      dann kommt "meine app hat gesagt ......."
      wenn ich mich in eine hypo schieße dann weiß ich hinterher wenigstens, daß "ich" und niemand anderes den fehler gemacht habe.
      und dann weiß ich auch weshalb und wie es zukünftig vermieden wird.
      schönes we , mfg. klaus
      Ich halte die von Klaus geäußerten Bedenken für sehr realistisch.
      Zur Zeit ist es so, dass rechtlich betrachtet nur Ärzte Therapievorvorschläge machen dürfen. Es müsste zunächst unser Rechtssystem/Rechtsprechung grundlegend verändert werden, wenn dies auf Apps erweitert werden soll. Es bleibt eine hohe Gefahr, dass Apps "falsche" Vorschläge machen.

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      • Re: App-Hilfe?

        Sie wissen,
        + dass eine Reihe gesetzlicher Regelungen zur Modifikation anstehen, um neue Möglichkeiten nutzen und damit die Versorgung von immer mehr Patienten auch mit immer weniger Ärzten gewährleisten zu können. Die Möglichkeiten können ja so angelegt sein, dass der jeweils zuständige Arzt jederzeit informiert wir
        + dass Betroffene immer weniger bereit und in der Lage sind, komplexere Behandlungsschemata mit größerem eigenem Ermessenspielraum zuverlässig 24/7 zielführend umzusetzen.
        + dass eine selbstlernende/-optimierende App u.a.
        - aus den gewissenhaften Tagebucheinträgen sehr viel schneller und passender als ich finden kann, wie viel Insulin ich vor X Nummern Wochen schon einmal für so ähnliches Essen wie das da gerade auf meinem Teller mit postprandialem Verlauf in meinem Zielrahmen gespritzt habe,
        - beim Austesten eines Lebensmittels aus postprandialen Korrekturen und Verläufen sehr viel schneller als ich bestimmen kann, welche Dosis für mich wann am Tag passt,
        - fortlaufend meine körperliche Bewegung registrieren und einrechnen kann, wie sich die wahrscheinlich auf meinen BZ-Verlauf auswirkt und entsprechend rechtzeitig vor Erreichen meiner Hypo-Grenze einen BZ-Test anfordern kann, wenn kein CGM angeschlossen ist.

        Und JA, es gibt auch in den Wolken keine 100prozentigen Sicherheiten. Aber solche 100% gibt es auch für NIX hier auf der Erde. Da haben wir uns nur längst dran gewöhnt.

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        • Re: App-Hilfe?

          was meinst Du konkret?

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