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Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

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  • Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

    Hallo liebes Forum,

    ich lese hier schon einige Zeit mit und erhoffe mir nun auch einen Rat. Natürlich weiß ich, dass ein Forum keinen Arztbesuch ersetzt, aber hier sind doch viele Leute unterwegs, die mir sicherlich (hoffe ich) Tipps / Anmerkungen geben können.

    Ich bin weiblich und 40 Jahre alt, schlank.

    Seit einigen Jahren misst meine Hausärztin bei mir leicht erhöhte Nüchternwerte (fing mal mit 105 an, steigerte sich dann nach 2 oder 3 Jahren bis 118).
    Letzten Monat war ich nun beim Belastungstest (beim Diabetologen).

    Ergebnis:
    Nüchtern : 127
    Nach 1 Stunde : 220
    Nach 2 Stunden :127

    Bei den Laborwerten wird noch der HbA1c genannt: Normalwert kleiner 5,7 / mein Wert bei 5,3.

    Aussage des Diabetologen: Alles ok.
    Aber da mir häufig schwindelig ist und ich mich abgeschlagen und erschöpft fühle, hat er mir ein Messgerät mitgegeben.
    Ich habe also mal für einige Wochen (unregelmäßig) meine Werte gemessen.
    Nach dem Essen gehen die schon mal hoch bis auf 185.
    Dann habe ich mal gemessen, als mir schwindelig war und ich leichte Schweißausbrüche hatte: 72.

    Nun verstehe ich nicht ganz, warum ich solche Schwankungen habe. Natürlich, das hängt direkt mit dem Essen zusammen. Im Internet (u.a. auch in diesem Forum) habe ich gelesen, dass der Wert nach dem Essen schon mal hochgehen kann. Aber 185 erscheint mir nicht mehr normal zu sein.

    Wenn ich meine Werte vom Belastungstest angucke, denke ich, dass die soweit ok sind. Der 1-Stunden-Wert scheint etwas hoch zu sein, aber dafür ist er ja auch nach 2 Stunden wieder gesunken.

    Auch wenn der Diabetologe gesagt hat, dass alles ok ist, bleibt bei mir ein Gefühl der Verunsicherung zurück.

    Deshalb die Bitte an das Forum: Ist wirklich alles in Ordnung? Oder sollte ich vielleicht etwas auf die Ernährung achten?

    Freue mich sehr auf Antworten.

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Nele



  • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

    Diagnostizieren darf nur der Arzt. Aber Du darfst durchaus probieren, ob es Dir nach diesem Rezept vielleicht besser geht http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf Daumendrück

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    • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

      Hallo liebes Forum,

      ich lese hier schon einige Zeit mit und erhoffe mir nun auch einen Rat. Natürlich weiß ich, dass ein Forum keinen Arztbesuch ersetzt, aber hier sind doch viele Leute unterwegs, die mir sicherlich (hoffe ich) Tipps / Anmerkungen geben können.

      Ich bin weiblich und 40 Jahre alt, schlank.

      Seit einigen Jahren misst meine Hausärztin bei mir leicht erhöhte Nüchternwerte (fing mal mit 105 an, steigerte sich dann nach 2 oder 3 Jahren bis 118).
      Letzten Monat war ich nun beim Belastungstest (beim Diabetologen).

      Ergebnis:
      Nüchtern : 127
      Nach 1 Stunde : 220
      Nach 2 Stunden :127

      Bei den Laborwerten wird noch der HbA1c genannt: Normalwert kleiner 5,7 / mein Wert bei 5,3.

      Aussage des Diabetologen: Alles ok.
      Aber da mir häufig schwindelig ist und ich mich abgeschlagen und erschöpft fühle, hat er mir ein Messgerät mitgegeben.
      Ich habe also mal für einige Wochen (unregelmäßig) meine Werte gemessen.
      Nach dem Essen gehen die schon mal hoch bis auf 185.
      Dann habe ich mal gemessen, als mir schwindelig war und ich leichte Schweißausbrüche hatte: 72.

      Nun verstehe ich nicht ganz, warum ich solche Schwankungen habe. Natürlich, das hängt direkt mit dem Essen zusammen. Im Internet (u.a. auch in diesem Forum) habe ich gelesen, dass der Wert nach dem Essen schon mal hochgehen kann. Aber 185 erscheint mir nicht mehr normal zu sein.

      Wenn ich meine Werte vom Belastungstest angucke, denke ich, dass die soweit ok sind. Der 1-Stunden-Wert scheint etwas hoch zu sein, aber dafür ist er ja auch nach 2 Stunden wieder gesunken.

      Auch wenn der Diabetologe gesagt hat, dass alles ok ist, bleibt bei mir ein Gefühl der Verunsicherung zurück.

      Deshalb die Bitte an das Forum: Ist wirklich alles in Ordnung? Oder sollte ich vielleicht etwas auf die Ernährung achten?

      Freue mich sehr auf Antworten.

      Vielen Dank und liebe Grüße,
      Nele
      Wie hatten Sie vor dem nüchtern-Wert von 127 gegessen und getrunken?!
      Fragen Sie bitte den Diabetologen, warum er 127 nüchtern als normal bezeichnet.

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      • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

        Dann habe ich mal gemessen, als mir schwindelig war und ich leichte Schweißausbrüche hatte: 72.
        Hallo Nele,

        72mg/dl sind zwar nicht besonders niedrig. Wenn du allerdings bei diesem Wert Probleme schon hast, solltest du versuchen, so etwas zu vermeiden. Beobachte mal genauer, wann solche niedrigeren Werte auftreten. Wenn das etwa 3 .. 4 Stunden nach der Mahlzeit ist, dann lässt es sich gut erklären und du kannst etwas dagegen tun.

        Es könnte sich dabei um eine verzögerte und dann überschießende Insulinantwort auf die Mahlzeit handeln. Je höher dabei die BZ-Spitzen liegen, desto niedriger fällt dann nachfolgend der BZ ab. Wenn du bei deinen Mahlzeiten dafür sorgst, dass die BZ-Spitzen nicht sehr hoch werden, dann sinkt der BZ auch nicht stark ab. Möglichkeiten zur Glättung des BZ-Verlaufs gibt es viele. Bei manchen hilft Vollkorn bzw. allgemein viele Ballaststoffe gut. Andere kommen besser mit eine moderaten Reduzierung der KH und der entsprechenden Erhöhung von Eiweiß und Fett zurecht. Probiere ein bisschen, womit du langfristig gut zurecht kommst und was für deinen BZ und für dein Wohlbefinden am Besten passt. Wenn du dazu Anregungen und Austausch möchtest, dann kann ich dir die LOGI-Ernährung und das LOGI-Forum empfehlen. Mit so einer Ernährung kannst du auch sehr gut einer möglichen Diabetesentwicklung gegensteuern.

        Alles Gute, Rainer

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        • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

          Tja....der hba1c mal wieder

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          • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

            Hallo hjt_Jürgen,

            vielen Dank für Deine Antwort und danke für den Link.
            Ja, natürlich weiß ich, dass nur der Arzt diagnostizieren kann. Trotzdem bin ich wegen der Werte unsicher. Ich möchte hier auch auf keinen Fall die Kompetenz des Diabetologen anzweifeln! Würde mich nur über Meinungen / Einschätzungen freuen, weil ich halt unsicher bin.
            Ich glaube meinem Diabetologen ja und freue mich, wenn ich gesund bin.

            Aber man hört überall, dass Nüchternwerte von über 100 bzw. über 120 nicht so ganz in Ordnung sind.
            Deshalb habe ich auch hier im Forum meine Frage gestellt, weil hier auch ein Arzt anwesend ist und viele Betroffene, die entsprechend Erfahrungen haben.



            Hallo Herr Dr. Keuthage,

            vielen Dank, dass Sie mir geantwortet haben.
            Der Nüchternwert wurde morgens um 8 Uhr bestimmt, gegessen und getrunken hatte ich vorher nichts.
            Das letzte Mal am Abend (gegen 19 Uhr): 2 Brote (eins mit Käse und Tomaten und ein Brot mit Leberwurst und Essiggurken).
            Am Tag des Belastungstests war ich nüchtern.
            Der Diabetologe hat zum Nüchternwert nicht viel gesagt. Das könnte evtl. vom Stress kommen und da der hb Wert in Ordnung ist, sei alles in Ordnung.


            Liebe Grüße,
            Nele

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            • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

              Hallo Rainer,

              vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich werde mich bzgl. Lebensmittel bzw. Essgewohnheiten mal schlau machen. Vielen Dank für die Hinweise! Es würde mich sehr freuen, wenn ich mit Ernährungsumstellung einen möglichen Diabetes verhindern könnte.
              Auch, wenn bei mir alles ok zu sein scheint, möchte ich nicht aus Unwissenheit irgendwann mal einen Diabetes bekommen. Und da mich die Werte einfach verunsichern, werde ich auf jeden Fall meine Ernährung verändern und beobachten, wie sich die Geschichte entwickelt.

              Liebe Grüße,
              Nele

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              • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                Hallo Tatjana,

                das verstehe ich nicht. Dieser hb-Wert ist doch ein Durchschnittswert der letzten Wochen oder Monate? Und wenn der ok ist, dann sind doch meine durchschnittlichen Zuckerwerte auch ok?
                Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch bzw. vielleicht habe ich ein Brett vor dem Kopf? Tut mir leid, das Thema ist so neu für mich, dass ich nicht durchsteige.

                Oder: da ich manchmal etwas erhöhte Werte habe und wenn dann trotzdem der hba1c normal ist, würde das bedeuten, dass ich auch hin und wieder zu niedrige Zuckerwerte habe und dann würde sich das in der Summe wieder ausgleichen und deshalb der normale hba1c Wert?

                Kann man sagen, dass alles in Ordnung ist (wegen dem hba1c)? Ist denn dies der wichtigste Wert? Wenn ja, dann wäre ja wirklich alles in Ordnung, weil sich die Werte ja dann ausgleichen.
                Es geht mir halt insgesamt nicht ganz so gut, auch wegen Schwindel und Erschöpfung. Liegt das dann an den Schwankungen?

                Ich würde mich über Antworten freuen, ich hab das Gefühl, dass ich da echt keine Ahnung habe…

                Liebe Grüße,
                Nele

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                • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                  Hallo Nele
                  siehe dir einfach die diagnosekriterien auf der Internetseite der dg an. Dann weisst du Bescheid.
                  liebe grüsse

                  Kommentar


                  • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                    Hallo nele
                    ich denke das müsste dir der diabetologe erklären. Im Internet bzw. Foren gibt es viele unterschiedliche Meinungen zu dem Thema und ich denke das dort der diabetologe der richtige Ansprechpartner ist. Er wird schon wissen was er sagt und wenn du ihm nicht vertrauen solltest kannst du dir immer noch eine Zweiteilung holen aber meines Erachtens immer von einem Arzt.

                    Kommentar



                    • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                      hallo tatjana,
                      falls du mal den inhalt deiner drei posts gewissenaft durchliest, wirst du feststellen -es steht eigentlich "nichts" drin-, jedenfalls nichts hilfreiches für die te, außer sinnlosen phrasen, und genau das ist das, was neuen und daher noch unsicheren, forumsmitgliedern absolut nicht weiterhilft.
                      -daher mein wirklich nur gut gemeinter rat,
                      1. wenn du diabetes haben solltest (was eigentlich die grundlage für den rat an andere diabetiker ist) -- suche die hilfe eines kompetenten arztes.
                      2. wenn du keinen diabetes hast, bitte halte dich zurück, denn du hast absolut keinen durchblick.
                      3. wenn du schon in behandlung bist nimm deine tabletten und versuche andere forenmitglieder nicht zu verunsichern.
                      klaus

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                      • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                        Sorry Klaus dass du dies so siehst. Ich stehe zu meiner Meinung und würde jedem in der Lage dazu raten mit seinem diabetologen zu sprechen und nicht die Lösung in einem Forum zu suchen welches jedoch super ist um Erfahrungen auszutauschen. Letztendlich ist für mich jedoch der Arzt die entscheidende person ob dir das gefällt oder nicht.

                        Kommentar


                        • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                          Sorry Klaus...dies ist meine Meinung. An erster Stelle steht für mich die Diskussion und Therapie durch den Arzt. Zusätzlich halte ich das Forum als super Plattform um sich auszutauschen und zu informieren. Dazu stehe ich.

                          Kommentar


                          • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                            ja tatjana wie immer, auf fragen gibts keine antwort, nur geschwurbel.
                            die te "war" beim arzt "hat" ihre ergebnisse und kommt damit nicht recht klar. was soll sie also nochmal dort ? was glaubst du denn was da passiert ? dein rat ist so wenig von erfahrung geprägt wie alle deine posts.
                            leider hatte sie auch keine rechte antwort auf die frage von dr. keuthage denn "eigentlich" wird der ogtt nur bei bz-werten <120 gestartet,
                            daß ihre bz-automatik nicht mehr ok ist sieht man an der reaktiven bewegung des bz nach kh belastung, also ist rainers rat voll ok reduzierung der kh usw und weiter beobachten. bei verschlechterung dann wieder arzt aufsuchen.
                            damit ist alles wesentliche gesagt, und ärztehopping sinnlos und der rat dazu nur verunsichernd, was ja wohl deiner schreibe sinn ist.
                            klaus

                            Kommentar


                            • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                              Tatjana und Klausdn,

                              bitte streitet Euch nicht!
                              Ich bin dankbar über jede Meinung / Anregung, die ich hier erhalte.

                              Nein, zu dem Diabetologen werde ich voraussichtlich nicht mehr gehen, da laut seiner Meinung ja alles in Ordnung zu sein scheint. Von einem weiteren Termin verspreche ich mir tatsächlich nichts.
                              Er würde bei einem 2. Termin sicherlich bei seiner Ansicht bleiben. Er hat mir zwar auch ein Messgerät mitgegeben, aber wir haben nichts vereinbart (keine weiteren Termine, oder ob ich die Werte notieren soll oder mit meiner Hausärztin die Werte besprechen soll).

                              Tatjana, die Diagnoserichtlinien habe ich mir angeguckt. Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich Diabetes habe, da müssten meine Werte ganz woanders sein. Und deshalb auch meine Frage im Titel (Vorstufe?).
                              Ich muss Klaus zustimmen, ich bin nun leider noch verwirrter als vorher, auch wenn ich Dir dafür danke, dass Du Dir Zeit nimmst und schreibst.

                              Liebe Grüße,
                              Nele

                              Kommentar


                              • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                                Mir geht es nur um Folgendes: Natürlich habe ich kein Diabetes.
                                Aber die Werte sind halt dennoch teilweise erhöht. Und das kann ich nicht einordnen, deshalb auch meine Verunsicherung. Und nach dem Essen über 180 oder nüchtern 127 sind vermutlich nicht ganz ok?

                                Wenn ich irgendwie dazu beitragen kann, dass sich diese erhöhten Werte normalisieren, werde ich das gerne tun. Ich ändere lieber jetzt etwas, als dass ich mich vielleicht in 10 Jahren oder so ärgere, weil ich nicht gegengesteuert habe.
                                Deshalb bin ich auch Rainer sehr dankbar für seine ausführliche Antwort.

                                Ich persönlich habe einfach nur das ungute Gefühl, dass da etwas nicht ganz stimmt. Und hier in diesem Forum erhoffe ich mir Erfahrungen und Meinungen.

                                Ich habe nicht gewusst (ok, woher auch?), dass der Belastungstest nur bei einem Nüchternwert von unter 120 durchgeführt werden sollte. Der Diabetologe hatte den Wert gesehen und mich gefragt, ob ich vorher was gegessen oder getrunken hatte (hatte ich nicht) oder ob ich in letzter Zeit ungewöhnlich viel Durst verspüre (hatte ich auch nicht). Ja und dann meinte er, so ein Nüchternwert könnte schon mal wegen Stress steigen und hat mir die Zuckerlösung gegeben.

                                Liebe Grüße,
                                Nele

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                                • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                                  Sorry Nele, das wollte ich nicht. Ich wäre nur zu einem weiteren diabetologe gegangen wenn ich mit dem anderen unzufrieden wäre. Aber dies ist nur meine Meinung und muss nicht deine sein.

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                                  • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                                    hallo nele,
                                    nein wie tatjane das schreibt ist völlig praxisfremd, einen termin bei einer diabetologischen sp praxis bekommst du in drei monaten frühestens, und wenn du es wirklich durchziehst kann ich dir mit 99,9%iger sicherheit das ergebnis sagen ,
                                    -es wird das gleiche sein wie beim alten doc-
                                    -außer er schmeist dich gleich raus-
                                    daher nimm es so hin wie es ist.
                                    der doc konnte dir doch garnichts anderes sagen ,
                                    wenn du wenigstens noch üg hättest dann wäre gekommen abzunehmen.
                                    "und" auch wenn es für dich heute ev etwas komisch klingt, niemand kann dir vorhersagen ob du mal einen diabetes entwickelst oder nicht.
                                    - wobei mir als insuliner eigentlich noch nie klargeworden ist weshalb die diagnose diabetes für manche fast wie weltuntergang klingt.
                                    denn das ist sie nicht. wer sich um seinen diabetes kümmert, egal wie und die werte im grünen bereich hält hat heute die gleiche lebenserwartng wie alle anderen auch.
                                    wer sich mal mit offenen augen umschaut, das selbstmitleid in die schublade steckt, wird sehen daß es vielen anderen weitaus bescheidener geht.
                                    wie belastend zb chemo ist, wie belastend hohe cortisonschübe usw usw, der wird erkennen wie harmlos dagegn das spritzen von insulin wenn man es mit entsprechendem know how einsetzt.
                                    daher mein rat ernähre dich gesund reduziere die kohlenhydrate und treibe sport/bewegung. das sind eigentlich die besten ratschläge für jedermann um gesund zu bleiben.
                                    mfg. klaus

                                    Kommentar


                                    • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                                      Stimmt, was Du schreibst, Klaus: Die Diagnose Diabetes verurteilt heute nicht mehr zu irgendwelchen gefürchteten Folgekrankheiten. Denn wir haben heute jede Menge Medi-Möglichkeiten, unseren Blutzucker damit so gesund zu steuern, dass er keine großen Schäden mehr anrichten kann. Und für was er trotzdem noch anrichtet wie z.B. gerne zu hohen Blutdruck und zu hohe Blutfette, haben wir inzwischen auch jede Menge Medis, die ja auch viele Leute nehmen, die gar keinen Diabetes haben.

                                      Zusätzlich sehen wir allerdings seit Jahren eine zunehmende Menge an lebendigen Beispielen dafür, dass es Betroffenen mit individuell gezieltem Ess- und Bewegungsverhalten gelingt, ihren neuen T2 wieder auf völlig gesund zurück zu drehen und zurück gedreht zu halten. Und dieses Zurückdrehen kann über den gesunden Blutzucker hinaus auch die Normalisierung von Glukose- und Insulinausgabe betreffen, also sogar wenigstens manchmal auch ein Zurückdrehen dessen, was als Insulinresistenz bezeichnet wird.

                                      Vor diesem Hintergrund halte ich es für sehr vernünftig, wenn z.B. Nele mit solchem Zurückdrehen schon anfangen will, obwohl ihr BZ (noch) ein gutes Stück weit von einer zwingend eindeutigen Diagnose Diabetes entfernt scheint. Und ich bedauere, dass ihr Arzt sie offenbar nicht über die mögliche Möglichkeit des Zurückdrehens informiert hat.

                                      Ok, es gibt keine Garantie dafür, dass so ein Zurückdrehen gelingt. Aber teure Medis an 10 Betroffene, wovon im Schnitt nur 1 Betroffener profitiert, sind längst normal. Warum ist die Info zur Möglichkeit des Zurückdrehens und die gezielte Anleitung dazu also nicht längst diabetologisch fachoffizieller Standard, wo alle bisherigen Erkenntnisse darauf hinweisen, dass mehr als 5 von 10 Betroffenen eindeutig davon profitieren könnten?

                                      Kommentar


                                      • Re: Vorstufe Diabetes? Oder alles ok? Verunsicherung

                                        Mir geht es nur um Folgendes: Natürlich habe ich kein Diabetes.
                                        Aber die Werte sind halt dennoch teilweise erhöht. Und das kann ich nicht einordnen, deshalb auch meine Verunsicherung. Und nach dem Essen über 180 oder Nüchtern 127 sind vermutlich nicht ganz ok?

                                        Wenn ich irgendwie dazu beitragen kann, dass sich diese erhöhten Werte normalisieren, werde ich das gerne tun. Ich ändere lieber jetzt etwas, als dass ich mich vielleicht in 10 Jahren oder so ärgere, weil ich nicht gegengesteuert habe.
                                        Deshalb bin ich auch Rainer sehr dankbar für seine ausführliche Antwort.

                                        Ich persönlich habe einfach nur das ungute Gefühl, dass da etwas nicht ganz stimmt. Und hier in diesem Forum erhoffe ich mir Erfahrungen und Meinungen.

                                        Ich habe nicht gewusst (ok, woher auch?), dass der Belastungstest nur bei einem Nüchternwert von unter 120 durchgeführt werden sollte. Der Diabetologe hatte den Wert gesehen und mich gefragt, ob ich vorher was gegessen oder getrunken hatte (hatte ich nicht) oder ob ich in letzter Zeit ungewöhnlich viel Durst verspüre (hatte ich auch nicht). Ja und dann meinte er, so ein Nüchternwert könnte schon mal wegen Stress steigen und hat mir die Zuckerlösung gegeben.

                                        Liebe Grüße,
                                        Nele
                                        Ich halte es für Verantwortungsvoll, dass der oGTT gemacht wurde. Allerdings sollte der nüchtern Blutzucker weiter kontrolliert werden. Stress ist ein mögliche Ursache des hohen Nüchtern-Blutzuckers, aber dennoch kann man sich nicht auf diese Vermutung verlassen.

                                        Kommentar