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Frage wg Medikamente

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  • Frage wg Medikamente

    Hallo,

    mein Mann (53), 1,94 m, 104 kg; Raucher; Leidenschaftlicher Handwerker;

    2010: TIA; 1 1/2 Std linksseitig gelähmt gewesen; danach alles wieder normal; Mediainfarkt li., stand im Bericht.

    ASS 100 und Atorvastatin 20 mg bekommen;

    2014: Durch LZ-EKG massive Extrasystolen entddeckt. Kein KHK.

    Bisoprolol 1,25 mg 1 - 0 - 0 dazu bekommen;

    2015: Als Diabetes Typ II eingestuft; BZ nü 145; HbA1c 6,4; 2016 BZ nü 160; HbA1c 7,2; Dann Medikament

    Xelevia 100 mg 1 - 0 - 0;

    Da die Ernährungsumstellung schwer ist und unregelmässig, ist der aktuelle Wert nun auf 7,6 !

    Nun noch Metformin 500 mg dazu: 1/2 - 0 - 1/2

    Unsere neue HÄ hat nun Blut abgenommen, soweit alles okay. Fettleber bekannt. Nun hat sie die Biso gegen Nevibolol ausgetauscht!? Biso war gegen das Herzrasen und Nebivolol ist doch gegen erhöhten RR!? Den hat er nicht!
    Liegt immer zw 130/115 zu 85/70!

    Puls ist immer unter 60. Meist 56/58. Das störte sie.

    Zudem kann Nebivolol still zur Unterzuckerung führen?!

    Ich mache mir Sorgen!

    MfG
    Aeby




  • Re: Frage wg Medikamente

    hallo,
    sind beides betablocker mit praktisch identischer wirkung,
    bd-senkung, pulssenkung,
    wenn er biso gut verträgt sehe ich absolut keinen sinn das präpaat zu wechseln. da ich es auch nehme 2,5mg/d und gut vertrage würde ich jedenfalls nicht wechseln.
    da dein mann kein insulin spritzt , und sowieso in recht hohen bz-bereichen rumschwirrt, wüßte ich nicht weshalb er unterzuckern sollte. da betablocker den bz nicht senken nur bei insulinern die hypowahrnehmung reduzieren.
    da met kann noch bis max 2x1000mg/d gesteigert werden, darüber solllte er mit dem doc sprechen, 2x250mg ist als einschleichdosis gedacht und einschleichen ist bei met sehr wichtig(also alles richtig gemacht)
    ans herz legn möchte ich euch, hilf ihm vom rauchen wegzukommen,
    denn das ist der größte negativ faktor (dagegn sind mögliche medikamentennebenwirkungen pipifax)
    eine überweisung zum gefäßchirurgen soll er sich holen und die arterielle durchblutung der beine, mit farbcodierter dopplersonografie kontrollieren lassen.
    denn rauchen und diabetes sind eine schlimme kombination,
    dessen größtes problem ist, man merkt erst was wenn es zu spät ist.
    alles gute für euch.
    mfg. klaus

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    • Re: Frage wg Medikamente

      Hallo Klaus,

      Danke für Deine Antwort :0)

      Biso kann mehr, und es steht spezifisch „gegen Herzrasen“ drinne, bei Nebivolol nicht. Biso abgesetzt hat sie, weil bekannt sein soll das es Müde und Schlapp macht. Und so ging es meinem Mann auch.

      Seine Unterzuckerung entsteht über den Tag, mit zusätzlichen Medis ausser Xelevia, denn er arbeitet und läuft sehr viel, schwitzt viel und isst und trinkt dann kaum. Aber er versucht es jetzt besser zu machen.

      Rauchen aufhören puh das wird schwer! Nix Süsses und nicht rauchen??? Womit soll er die Süchte stillen?? Da hat er sich jetzt in eine blöde Lage gebracht.

      LG

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      • Re: Frage wg Medikamente

        hallo aeby,
        bitte vergleiche mal, gegen herzrasen mit verlangsamt den puls.
        also machen alle auch müde(in grenzen)
        das nennt man "public relation lyrik", und kommt daher daß "neue" medis nur die kassenärztliche zulassung bekommen wenn sie sich von dem vorherigen unterscheiden/mehr können. auch wenns nur in worten ist.
        und bitte glaub mir er unterzuckert nicht, unterzucker ist wenn man insulin oder insulinausschütende pillen wie glimepirid nimmt und unter 50mg/dl kommt. - wenn es so weit kommen sollte ohne insulin hilft eine halbe scheibe brot.
        daß süßes ne sucht ist wird gerne verbreitet auch von heißhungeratacken wird gerne schwadroniert, ist nach meiner erfahrung mit einem! stück bitterschokolade zu beheben.
        bitte die sono der beinarterien nicht vergessen(ist sehr wichtig) da müssen noch alle drei(pro bein) voll vorhanden und offen sein.
        da ich selbst geraucht habe weiß ich daß nicht leicht ist aufzuhören , aber es geht von 50 auf null, und nach ein paar tagen hört auch der griff richtung brusttasche auf.
        denn wie og ist rauchen und dm 100 mal schlechter als alle nw von medis.
        mfg. klaus

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        • Re: Frage wg Medikamente

          Hallo,

          mein Mann (53), 1,94 m, 104 kg; Raucher; Leidenschaftlicher Handwerker;

          2010: TIA; 1 1/2 Std linksseitig gelähmt gewesen; danach alles wieder normal; Mediainfarkt li., stand im Bericht.

          ASS 100 und Atorvastatin 20 mg bekommen;

          2014: Durch LZ-EKG massive Extrasystolen entddeckt. Kein KHK.

          Bisoprolol 1,25 mg 1 - 0 - 0 dazu bekommen;

          2015: Als Diabetes Typ II eingestuft; BZ nü 145; HbA1c 6,4; 2016 BZ nü 160; HbA1c 7,2; Dann Medikament

          Xelevia 100 mg 1 - 0 - 0;

          Da die Ernährungsumstellung schwer ist und unregelmässig, ist der aktuelle Wert nun auf 7,6 !

          Nun noch Metformin 500 mg dazu: 1/2 - 0 - 1/2

          Unsere neue HÄ hat nun Blut abgenommen, soweit alles okay. Fettleber bekannt. Nun hat sie die Biso gegen Nevibolol ausgetauscht!? Biso war gegen das Herzrasen und Nebivolol ist doch gegen erhöhten RR!? Den hat er nicht!
          Liegt immer zw 130/115 zu 85/70!

          Puls ist immer unter 60. Meist 56/58. Das störte sie.

          Zudem kann Nebivolol still zur Unterzuckerung führen?!

          Ich mache mir Sorgen!

          MfG
          Aeby

          Nebevilol reduziert (auch) den Puls und macht keine Unterzuckerungen.
          Hier im Forum sollten keine (Blutdruck) Therapien individuell kommentiert werden.

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          • Re: Frage wg Medikamente

            Hallo,

            Danke für die Antworten!

            Sorry Herr Dr., aber damals hielt man auch für unmöglich das mein Mann auf 1,25 mg Biso anspricht. Und es war so. Ab 2,5 mg schlief er fast ein. Mit 1,25 mg ging es gut und die Extraschläge waren weg. Aber gut, wir warten ab.

            Nun ist der Fall den ich befürchtete wg dem BZ eingetreten:

            zur Erinnerung, zu seinen o. g. Tabl hat er Nebivolol 1,25 mg 1/2-0-0 statt Biso bekommen und gleichzeitig dazu Metformin 500 mg 1/2-0-1/2. ? Nun kam er eben nach Hause vom Hunde gassi gehen, Schwitzend, blaß und zittrig....BZ 82 mg/dl.... trotz 1 Std vorher Abendbrot und ein Mars plus Lemonwasser!

            Nun geht es wieder besser.

            Seine BZwerte waren heute (nach 6 Tagen Metformin) und Xelivia 100 1-0-0, das erste Mal niedriger, wie folgt:

            5:32 Uhr nü 118 mg/dl Hurra, endlich nicht mehr 159!

            2 Kaffee mit Milch u 2 TL Zucker sowie Rauchen

            8:30 Uhr Vor Frühstück 122 mg/dl

            1 Scheibe Vitalbrot mit Butter u Mett, Minitomaten, Kaffee

            11:00 Uhr 169 mg/dl

            12:00 Uhr Mittagessen- Gr. Salat, 1 Cola zero, 1 kl Pudding

            13:38 Uhr 90 mg/dl

            14:32 Uhr 143

            15:36 Uhr 123

            15:40 Uhr 2 Kaffee mit Milch u Zucker

            16:39 Uhr 167

            1 Marsriegel

            18:08 Uhr 150

            18:15 Uhr Abendessen; Hühnertopf mit Reis; Lemonwasser KEIN Metformin genommen;

            19:20 Uhr 114 mg/dl

            Gassigang 30 min.; Zittrig, blass u total verschwitzt

            20:20 Uhr 82 mg/dl

            Bis hierhin gut 18 Zigaretten übern Tag geraucht.

            Schwankt doch recht stark oder?

            LG
            Aeby



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            • Re: Frage wg Medikamente

              Kannst Du auch, wenn Dein Mann kaputt ist, mal den Blutdruck messen. Ganz einfach, weil Schwitzen und....und mit zu niedrigem BZ unter 50mg/ld brauchen.
              Klar kann sein, dass Dein Messer spinnt, aber dann kannst Du den im Job mal mit den anderen vergleichen, nach denen Ihr euch richtet.

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              • Re: Frage wg Medikamente

                Diabetologentermin hat er erst mitte April bekommen.

                Seine neue HÄpraxis mit 2 Allgemeinmedizinern, sagen jeder was anderes. Die Eine würde garkein Metformin geben da ein Nierenwert schon grenzwertig ist und die Andere wollte Metformin 500 gleich 1-0-1 geben, findet 250 mg helfe null.

                Nervig und schwierig überhaupt einen Arzt zu vertrauen.

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                • Re: Frage wg Medikamente

                  Hallo Aeby,

                  wenn du dein Vertrauen an so einer komplizierten und kontrovers diskutierten Frage festmachen willlst, dann verlangst du von den Ärzten, dass sie allwissend sind. Hier ist mal der Hintergrund: Unbestritten ist, dass Metformin ein wertvolle Medikament ist, dass Typ2-Diabetiker gegeben werden soll, wenn nichts dagegen spricht. Bei Nierenschwäche wird der Wirkstoff nicht mehr gut genug abgebaut. Deshalb erhöht sich das Risiko für eine selten auftretende negative Nebenwirkung, der Lactatazidose. Unter den Ärzten wird seit dem letzten Jahr wieder stark diskutiert, ob das Risiko wirklich so hoch ist, dass da Metformin weggelassen werden muss oder ob es nicht ausreicht, die Dosis zu reduzieren. In GB praktizieren die Ärzte letzteres, ohne dass es zu einem merkliche Anstieg das Lactatazidose gekommen sein soll. Ich verstehe, dass es für dich etwas verwirrend ist, wenn die beiden Ärzte unterschiedliche Auffassungen zu Metformin vertreten. Aber beide Ärzte entscheiden in dieser Frage richtig und zum Wohl deines Mannes.

                  Mir fällt bei deinen Beiträgen allerdings auf, dass du auf der einen Seite von Ärzten zu viel erwartest und enttäuscht bist, auf der anderen Seite aber an deinen Mann überhaupt keine Erwartungen hast. Bei so vielen Krankheiten in dem jungen Alter - zu dem oben aufgezählten kommt ja sogar noch eine Nierenschwäche dazu - kann man sich nicht einfach nur hinstellen und von den Ärzten verlangen, dass sie das mit Medikamenten in Ordnung bringen sollen. Über das Rauchen wurde ja schon genug gesagt. In die gleiche Richtung geht aber deine Bemerkung, dass eine Ernährungsumstellung nicht möglich wäre. Das ist Quatsch, eine Ernährungsumstellung ist für jeden möglich, wenn er es will. Erforderlich wäre bei deinem Mann eine sinnvolle Ernährungsumstellung, ergämzt duch regelmäßige Bewegung, zum Abbau der Fettleber und des Übergewichts. Damit würde sich auf jeden Fall sein Diabetes verbessern und die weitere Verschlechterung der Nierenfunktion stoppen lassen. Sein allgemeiner Gesundheitszustand könnte sich erheblich verbessern, viel mehr, als das mit den besten Medikamenten möglich wäre. Bei Diabetes und bei vielen anderen chronischen Krankheiten sind an erste Stelle eigene Anstrengungen erforderlich, die dann durch geeignete Medikamente unterstützt werden können. Bei der Frage, was für eine Ernährungsumstellung bei Fettleber und Diabetes sinnvoll ist, können wir dir hier im Forum bestimmt gute Anregungen geben.

                  Beste Grüße, Rainer

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                  • Re: Frage wg Medikamente

                    Hallo Rainer,

                    stimmt, da hab ich die Nacht auch drüber nachgedacht und einiges sortiert.

                    Heut morgen hab ich ihm dann auch deutlich gesagt das er allein sich in diese Schei... gebracht hat und es jetzt noch eine Möglichkeit gibt es zu verbessern etc.. Er drömmelt seit Wochen in einer Depression rum .... das nervt. Ich hab die Nase voll und er soll zusehen das er klar kommt. ICH kann mehr nicht für ihn tun.

                    Das fand er ja nun voll blöd, aber das ist mir egal. Mal schauen ob er was ändert.

                    Danke an Alle!! Schöne Weihnachten!!



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                    • Re: Frage wg Medikamente

                      Hallo Aeby,

                      ich drück die Daumen, dass dein Mann die richtigen Schlüsse daraus zieht und endlich auch selbst etwas für seine Gesundheit tut. Gerade bei Diabetes kann man mit Eigeninitiative unheimlich viel erreichen.

                      Alles Gute, Rainer

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                      • Re: Frage wg Medikamente

                        Hallo Rainer,

                        stimmt, da hab ich die Nacht auch drüber nachgedacht und einiges sortiert.

                        Heut morgen hab ich ihm dann auch deutlich gesagt das er allein sich in diese Schei... gebracht hat und es jetzt noch eine Möglichkeit gibt es zu verbessern etc.. Er drömmelt seit Wochen in einer Depression rum .... das nervt. Ich hab die Nase voll und er soll zusehen das er klar kommt. ICH kann mehr nicht für ihn tun.

                        Das fand er ja nun voll blöd, aber das ist mir egal. Mal schauen ob er was ändert.

                        Danke an Alle!! Schöne Weihnachten!!


                        Ein Mensch in einer Depression ist in einer sehr schwierigen Situation. Er braucht meist Hilfe von Angehörigen, Ärzten und Psychologen.
                        Ein HbA1c-Wert von 7,6% sowie gelegentliche Unterzuckerungssymptome sind im Vergleich ein kleineres Problem.
                        Sollte tatsächlich eine Depression vorliegen, ist eine Fokussierung auf dieser Problem vorrangig.

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