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Gestationsdiabetes.

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  • Gestationsdiabetes.

    Hallo,
    Bei mir wurde in der 27. SSW ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes durchgeführt. Der kleine (50g Test) lag bei 140mg/dl und war somit auffällig. Also wurde ein großer Test durchgeführt. Auch dieser war auffällig. Allerdings verstehe ich die Werte nicht so ganz.
    Nüchtern hatte ich einen Blutzucker von 75mg/dl. Eine Stunde nach der Glukoselösung lag der Blutzucker bei 150 mg/dl.
    Nach 2 Stunden dann bei 164 mg/dl.
    Ich frage mich nun, wie es sein kann, dass der Blutzucker (ohne etwas gegessen oder getrunken zu haben) zwischen der 1. und der 2. Stunde ansteigt? Bei messen zuhause liegen meine Werte vor dem Esswn zwischen 75 und 89 mg/dl. 2 Stunden nach dem
    Essen erreiche ich werte zwischen 107 und 125 mg/dl. Was aber doch eigentlich normale Werte sind.
    Ich mache mir wirklich Gedanken darüber, welche Auswirkungen das alles auf mein Kind hat. Da ich selbst sehr schmal gebaut bin, habe ich unheimliche Angst davor ein Kind von knapp 4kg zu bekommen.
    Für einen Rat währe ich sehr dankbar.


  • Re: Gestationsdiabetes.

    Glückwunsch zum Familienprojekt!
    Bei einem gesunden Menschen füllt die Leber nur immer bis zur persönlichen Sollhöhe an Glukose ins Blut nach, wenn der nix isst. Und hält in Speicherprozessen zurück, was gerade zu viel zum Verteilen über der persönlichen gesunden Spitzenhöhe rein kommt, wenn der gesunde Mensch gerade nen halben Tag einfach nur schwelgt.
    Bei Typ2 und den meisten damit verwandten Fällen von Schwangerschafts-Diabetes ist diese vollautomatisch gesunde Regelung gestört. Da kann dann nur jede/r von uns mit möglichst tatkräftiger ärztlicher Anleitung und Unterstützung schauen, wie der Blutzucker sich im eigenen Fall am besten "manuell" im gewünschten Bereich steuern lässt.
    In der Schwangerschaft gilt morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten bis 90mg/dl und in der Spitze nach dem Essen - meistens etwa 1 Stunde danach - maximal 140 als gewünscht. Das sind gleichzeitig die Obergrenzen dessen, was heute als gesunder Bereich angesehen wird. Darüber beginnt erstmal nicht direkt irgendwas krankmachendes, sondern aus der Beobachtung vieler Personen in vielen Jahren beginnt darüber der Bereich, aus dem halt mit den Jahren und der Höhe zunehmend mehr Blutzucker zu den Diagnose-Grenzwerten zum "normalen" Diabetes aufstreben ;(
    Die Ultraschall-Babybäuche finde ich irritierend. Mein Enkel hätte seine Mutter nach dem Ultraschall vor 7 Jahren voll zerreißen müssen. Voll das lange Kind mit dem 5kg dicken Bauch war da zu sehen. Und raus gekommen sind untergewichtig Haut und lange Knochen. Schon die Mütter, die in der Schwangerschaft nur Urintests machen und die zuckerfrei halten, bringen in aller Regel völlig normalgewichtige Kinder zur Welt. Und damit der Urin-Test Zucker anzeigt, muss der Blutzucker schon einige Stunden am Stück über 180mg/dl verlaufen.

    Unter 140 ist besser - und noch viiiiel besser, wenn Du dich nicht von dem einen oder anderen weniger perfekten Testwert beunruhigen lässt. Tu Dir und Deinem Kind Ruuuuhe an. Daumendrück

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