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Diabetes Typ 2 und die medikammente

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  • Diabetes Typ 2 und die medikammente

    Guten Tag,

    bei meinem Bruder 47 Jahre,hat er schon seit Jahren Herzverspasmus,sind die Blutzuckerwerte seit vier Monaten gestiegen und hat er zuerst Metformin bekommen,zuerst eine Tablette 500 mg am Tag und dann sollte er zwei Tabletten(500) einnehmen,Seine Blutwerte sind durch zwar Metformin runtergegangen. aber als er begann täglich zwei Tabletten einzunehmen, hatte er Starker Juckreiz. Die Therapie mit Metformin wurde abgebrochen.Dann bekam er von der Diabetikerin Januvia,unter Januvia hat er Brustschmerzen(Herzverspasmus) und auch Juckreiz,und Januvia hat auch nicht angeschlagen.dann ein neuer Versuch mit Glimeprimid ,auch wieder hat er Luftnot und Herzverspasmus. Das letzte Medikamment war Starlix,auch hat Strarlix nicht gut vertragen und hatte dann Brustschmerzen unter Starlix auch,jetzt ist er ratlos.Nierenwerte sind alles O.K.Gibt es eine Lösung für ihm?Gibt es noch ein Medikamment,das keinen Herzspasmus verursacht?und verträglicher ist?

    Er hat auch versucht wieder eine halbe Metformin 500 mg einzunehmen,aber leider kam der Juckreiz wieder.
    Könnte es sein, dass sein Leber das Metformin nicht gut verträgt?

    vielen Dank im voraus
    anita


  • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

    das nebenwirkungsärmste diabetesmedikament ist insulin, das einzige problem --- der umgang damit muß erlernt werden(schulung) und erfordert um sinnvoll zu sein viel eigenverantwortung.
    aber mit einigem know how problemlos, besonders für t2 die oft noch eigenproduktion haben die kleine fehler ausgleicht.
    mfg. klaus

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    • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

      Für deinen Bruder reicht vielleicht noch die basale Unterstützung mit einem Langzeitinsulin aus. Das wird in einer festen Dosis zu einem festen Zeitpunkt gespritz und bedeutet nicht mehr Aufwand als die Einnahme von Tabletten. Auch das Spritzen ist mit den microfeinen Nadeln ziemlich unproblematisch. Wie Klaus schon geschrieben hat, ist Insulin mit weitaus weniger Nebenwirkungen behaftet als alle Tabletten.

      Beste Grüße, Rainer

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      • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

        Guten Tag Klaus und Rainer,
        besten Danke für eure Antworten,das ist auch ein guter Vorschlag,Kann mein Bruder jetzt Insulin bekommen obwohl seine Blutzuckerwerte nicht so hoch sind?gibt es eine schwache Insulin?

        Liebe Grüße
        anita

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        • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

          die insulinkonzentration ist mit 100ie(einheiten) pro ml standard,
          die injezierte menge wird dem jeweiligen bedarf angepasst.
          in einer bzw halben schritten je nach pen,
          aus diesem grund ist eine gute schulung voraussetzung.
          als andere alternative gibt es ja noch byetta ua glp1ant. die injeziert werden ohne insulin zu sein , falls diese vertragen werden.
          auf jeden fall gibt es lösungen bei unverträglichkeiten.
          mfg. klaus

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          • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

            Hallo Anita,

            wenn es nur um eine basale Unterstützung mit Langzeitinsulin geht, dann ist das vollkommen unproblematisch und kurzfristig ohne weitere Schulung möglich. Die Frage ist nur, ob so eine basale Unterstützung bei deinem Bruder noch ausreicht. Wenn es nur um einen verträglichen Ersatz für Metformin geht, dann bestehen dafür recht gute Chancen.

            Insulin wirkt Dosisabhängig. Wenn nur wenig externes Insulin gebraucht wird, dann kann man eine entsprechend niedrige Dosis spritzen. Wenn der Diabetes bei deinem Bruder noch nicht weit fortgeschritten ist, dann ist so eine kleine Dosis Basalinsulin, z.B. 6...10 IE Lantus, nicht nur besser verträglich, sondern wirkt auch besser als die meisten Diabets-Tabletten. Wenn er dazu unterstützend noch seine Ernährung auf moderate KH-Reduzierung umstellt, dann kann er damit möglicherweise seinen Diabetes viele Jahre gut im Griff behalten.

            Von den anderen Diabetesmedikamenten wäre bestenfalls noch der Versuch mit einem SGLT2-Hemmer (z.B. Forxiga) sinnvoll. GLP-1-Mimetika wie z.B. Byetta braucht er wohl gar nicht erst zu probieren, wenn er schon bei dem ähnlich aber schwächer wirkendem Januvia Probleme bekommen hat.

            Beste Grüße, Rainer

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            • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

              Guten Abend

              Klaus und Rainer,Vielen Dank für eure nette Antworten.Ich habe meinem Bruder alles was ihr geschrieben habt,erzählt.

              Liebe Grüße
              anita

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              • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

                Guten Tag,

                bei meinem Bruder 47 Jahre,hat er schon seit Jahren Herzverspasmus,sind die Blutzuckerwerte seit vier Monaten gestiegen und hat er zuerst Metformin bekommen,zuerst eine Tablette 500 mg am Tag und dann sollte er zwei Tabletten(500) einnehmen,Seine Blutwerte sind durch zwar Metformin runtergegangen. aber als er begann täglich zwei Tabletten einzunehmen, hatte er Starker Juckreiz. Die Therapie mit Metformin wurde abgebrochen.Dann bekam er von der Diabetikerin Januvia,unter Januvia hat er Brustschmerzen(Herzverspasmus) und auch Juckreiz,und Januvia hat auch nicht angeschlagen.dann ein neuer Versuch mit Glimeprimid ,auch wieder hat er Luftnot und Herzverspasmus. Das letzte Medikamment war Starlix,auch hat Strarlix nicht gut vertragen und hatte dann Brustschmerzen unter Starlix auch,jetzt ist er ratlos.Nierenwerte sind alles O.K.Gibt es eine Lösung für ihm?Gibt es noch ein Medikamment,das keinen Herzspasmus verursacht?und verträglicher ist?

                Er hat auch versucht wieder eine halbe Metformin 500 mg einzunehmen,aber leider kam der Juckreiz wieder.
                Könnte es sein, dass sein Leber das Metformin nicht gut verträgt?

                vielen Dank im voraus
                anita

                Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihrem Bruder ein Tablette ohne Wirkstoff zu geben?! Ich rechne damit, dass eine solche Tablette eben solche Symptome auslösen wird.

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                • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

                  das nebenwirkungsärmste diabetesmedikament ist Insulin, das einzige problem --- der umgang damit muß erlernt werden(schulung) und erfordert um sinnvoll zu sein viel eigenverantwortung.
                  aber mit einigem know how problemlos, besonders für t2 die oft noch eigenproduktion haben die kleine fehler ausgleicht.
                  mfg. klaus
                  Ich stimme zu: Insulin ist - so gut wie nie - unverträglich.

                  Kommentar


                  • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente



                    Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihrem Bruder ein Tablette ohne Wirkstoff zu geben?! Ich rechne damit, dass eine solche Tablette eben solche Symptome auslösen wird.
                    rofl - wollte eigentlich nicht mehr schreiben, aber die weiche Ware verlangt wenigstens 10 Zeichen

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                    • Re: Diabetes Typ 2 und die medikammente

                      Hallo,

                      bei mir wurde eine Insulinresistenz diagnostiziert. Kann mir jemand zu meinen Werten etwas genaues sagen?
                      Insulin 1. Probe 130 mU/l
                      Nach 1 St. 82,4
                      Nach 2 St. 183,7
                      C-Peptid 3,13 nmol/l
                      nach 1 St. 1,96
                      Nach 2 St. 3,89
                      Hba1c 5,2%

                      Danke im Voraus!

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