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  • Hilfe

    Hallo,

    heute früh um 4 hab ich 140 gemessen hatte aber um 23.00 was süßes gegessen..warum dennoch so hoch? Und wie kann das alles sein wenn der ogtt unauffällig war.hab jetzt alles mögliche gegoogelt und habe angst dass wenn ich jetzt schwanger bin mein baby fehlbildungen bekommt.aber ich hab im august 12 auch einen gesunden jungen geboren.uber 160 komme ich nie...und warum ist jeder finger anders? 123 108 113 99 da ist alles dabei...was soll ich tin.ernahre mich schon bewusst und sehr selten schoki usw.
    lg jacky


  • Re: Hilfe


    hallo,
    bitte mach dir klar daß sind keine "meßgeräte" die du da benutzt.
    die erlaubte abweichung von +-20% bei zb 120 beinhaltet alle von dir gefundenen werte.
    mit mehrfachmessungen verwirrst du dich nur.
    solltest du schwanger sein, was ich aus deinem post schließe,
    mit dem gyn/diabetologen sprechen, denn da geht es nicht um diagnose diabetes sondern um höchstwerte bei schwangerschaft.
    wobei bz knaller wie fanta ja leicht vermieden werden können.
    mache ich auch..
    alles gute, mfg. klaus

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    • Re: Hilfe


      Hallo,

      ja sowas vermeide ich ja auch schon.Nur kann ich dann dem ogtt mehr trauen, weil es im Labor ausgewertet wurde? Und am Nüchternwert kann ich wenig ändern oder?
      Ich find halt bei 100 früh bin ich entspannter als bei 126 oder so...
      Findest du die Werte schon sehr schlecht? Ich kenne mich da nicht wirklich aus...

      Kommentar


      • Re: Hilfe


        die werte beim ogtt sind schon die richtigen, nur wenn du schwanger bist ist die baustelle eine andere,
        bei schwangerschaft gelten einfach andere höchstwerte ,
        die werte sind hier vom forendoc mal gepostet worden.
        meine nüchtern <100mg auch der pp wert <130mg ?, bitte schau mal nach in der suchmaschine. bin mir da nicht sicher.
        sooo schlimm daß du dich jetzt nervös machst sind die werte ja nicht. nur nach mm höher als empfohlen. (die ogtt)
        bei den von dir ermittelten solle wirklich ein vergleich mit labor aus dem gleichen bluttropfen stattfinden, auch zu deiner beruhigung.
        wohlgemerkt aus der wirklich gleichen probe,
        mfg. klaus

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        • Re: Hilfe


          Moin Jacky,

          bitte tu dir und deinem Kind Ruhe an. Bis vor etwa 20 Jahren galt als top-Zucker-Einstellung für die werdende Mutter mit Diabetes der zuckerfreie Urin. Bedeutet, dass der Blutzucker bis dahin als gesund galt, wenn er insgesamt die meisten von 24 Stunden unter 180mg/dl blieb. Denn Zucker im Urin gibt es erst über so um 180mg/dl. Dabei blieb auch schon recht zuverlässig das häufigste Ergebnis von schlecht behandeltem Schwangerschafts-Diabetes aus, die deutlich übernormale Größe und das deutlich übernormale Gewicht des Kindes.

          Zuverlässig ab etwa 1995 wurde allgemein auf die Zuckermessung am Finger umgestellt, und den damit neuen Möglichkeiten entsprechend wurde die Ziel-Ansage auf praktisch gesunde Größen verschärft: Morgens nüchtern bis 90mg/dl (bei manchen Ärzten auch bis 100) und 1 Stunde nach dem Essen bis 140mg/dl (bei manchen Ärzten auch bis 120).
          Leider entspricht der Zielansage bis heute keine allgemeine Anleitung zum Erreichen dieser Ziele, auch nicht mit dem einzigen in der Schwangerschaft zugelassenen Zuckermittel, dem Insulin.

          Denn frau kommt nur sehr selten mit dem einfachen BE-Rechnen der einzuverleibenden KHs hin. Ganz einfach, weil mehr als die Hälfte der in 24 Stunden von unserem Organismus umgesetzten Glukose nicht direkt aus dem Essen kommt, sondern diabetisch zu viel von Leber und Nieren beigetragen wird. Diese diabetisch fehlgesteuerten Beiträge machen auch den höheren BZ am Morgen, obwohl frau die ganze Nacht nix gegessen hat.
          Für jemande ohne Insulin-Erfahrung ist schwierig, sich da vor allem selbst rein zu finden. Denn wie viel Insulin 10 Frauen für die gleiche Scheibe Brot brauchen, wenn sie vor dem Essen 90 messen und 2-3 Stunden nach dem Essen wieder bei 90 ankommen wollen, ist 10mal z.T. sehr verschieden.

          Vor diesem Hintergrund macht Sinn, die Ansagen gelassener zu sehen. Das bedeutet, etwas höhere BZ-Werte gelassen zu beobachten und dann senkend einzugreifen, wenn mit Insulin zuverlässig niedrigere erzielt werden können. Dann verschreibt der Dok das auch, und dann werden hier sicher einige von uns (auch Mütter, die sich längst mit ihren gesunden Kindern plagen) gut dazu anleiten können, wie du damit am besten zurecht kommst.
          Klar kannst du schon mal deine KHs reduzieren, wenn du mental damit zurecht kommst und nicht doch zutiefst glaubst, dass die für die Entwicklung deines Kindes notwendig sind. Und vielleicht reicht das ja vollkommen dafür aus, dass dein BZ morgens nüchtern nicht über 120 kommt und ne Stunde nach dem Essen nicht über 160. Das wären die Größen, ab deren Überschreiten ich meinen Töchtern bei Schwangerschafts-Diabetes zu Insulin raten würde.

          Wenigstens so wichtig wie einigermaßen gesunder Blutzucker ist für die heranwachsenden Babys die Ruhe ihrer Mütter!

          Daumendrück, Jürgen

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          • Re: Hilfe


            [quote jackyh1987]Hallo,

            heute früh um 4 hab ich 140 gemessen hatte aber um 23.00 was süßes gegessen..warum dennoch so hoch? Und wie kann das alles sein wenn der ogtt unauffällig war.hab jetzt alles mögliche gegoogelt und habe angst dass wenn ich jetzt schwanger bin mein baby fehlbildungen bekommt.aber ich hab im august 12 auch einen gesunden jungen geboren.uber 160 komme ich nie...und warum ist jeder finger anders? 123 108 113 99 da ist alles dabei...was soll ich tin.ernahre mich schon bewusst und sehr selten schoki usw.
            lg jacky[/quote]

            Die unterschiedlichen Messwerte liegen nicht an den verschiedenen Finger, sondern an "Messfehlern", sei es durch das Gerär oder Ihre Handhabung. Am besten Sie lassen das Gerät beim Diabetologen überprüfen.

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            • Re: Hilfe


              [quote jackyh1987]Hallo,

              ja sowas vermeide ich ja auch schon.Nur kann ich dann dem ogtt mehr trauen, weil es im Labor ausgewertet wurde? Und am Nüchternwert kann ich wenig ändern oder?
              Ich find halt bei 100 früh bin ich entspannter als bei 126 oder so...
              Findest du die Werte schon sehr schlecht? Ich kenne mich da nicht wirklich aus...[/quote]

              Für nüchtern-Werte sind sie hoch, für Werte eine Stunde nach dem Essen sind sie ok.

              Kommentar



              • Re: Hilfe


                [quote hjt_Jürgen]Moin Jacky,

                bitte tu dir und deinem Kind Ruhe an. Bis vor etwa 20 Jahren galt als top-Zucker-Einstellung für die werdende Mutter mit Diabetes der zuckerfreie Urin. Bedeutet, dass der Blutzucker bis dahin als gesund galt, wenn er insgesamt die meisten von 24 Stunden unter 180mg/dl blieb. Denn Zucker im Urin gibt es erst über so um 180mg/dl. Dabei blieb auch schon recht zuverlässig das häufigste Ergebnis von schlecht behandeltem Schwangerschafts-Diabetes aus, die deutlich übernormale Größe und das deutlich übernormale Gewicht des Kindes.

                Zuverlässig ab etwa 1995 wurde allgemein auf die Zuckermessung am Finger umgestellt, und den damit neuen Möglichkeiten entsprechend wurde die Ziel-Ansage auf praktisch gesunde Größen verschärft: Morgens nüchtern bis 90mg/dl (bei manchen Ärzten auch bis 100) und 1 Stunde nach dem Essen bis 140mg/dl (bei manchen Ärzten auch bis 120).
                Leider entspricht der Zielansage bis heute keine allgemeine Anleitung zum Erreichen dieser Ziele, auch nicht mit dem einzigen in der Schwangerschaft zugelassenen Zuckermittel, dem Insulin.

                Denn frau kommt nur sehr selten mit dem einfachen BE-Rechnen der einzuverleibenden KHs hin. Ganz einfach, weil mehr als die Hälfte der in 24 Stunden von unserem Organismus umgesetzten Glukose nicht direkt aus dem Essen kommt, sondern diabetisch zu viel von Leber und Nieren beigetragen wird. Diese diabetisch fehlgesteuerten Beiträge machen auch den höheren BZ am Morgen, obwohl frau die ganze Nacht nix gegessen hat.
                Für jemande ohne Insulin-Erfahrung ist schwierig, sich da vor allem selbst rein zu finden. Denn wie viel Insulin 10 Frauen für die gleiche Scheibe Brot brauchen, wenn sie vor dem Essen 90 messen und 2-3 Stunden nach dem Essen wieder bei 90 ankommen wollen, ist 10mal z.T. sehr verschieden.

                Vor diesem Hintergrund macht Sinn, die Ansagen gelassener zu sehen. Das bedeutet, etwas höhere BZ-Werte gelassen zu beobachten und dann senkend einzugreifen, wenn mit Insulin zuverlässig niedrigere erzielt werden können. Dann verschreibt der Dok das auch, und dann werden hier sicher einige von uns (auch Mütter, die sich längst mit ihren gesunden Kindern plagen) gut dazu anleiten können, wie du damit am besten zurecht kommst.
                Klar kannst du schon mal deine KHs reduzieren, wenn du mental damit zurecht kommst und nicht doch zutiefst glaubst, dass die für die Entwicklung deines Kindes notwendig sind. Und vielleicht reicht das ja vollkommen dafür aus, dass dein BZ morgens nüchtern nicht über 120 kommt und ne Stunde nach dem Essen nicht über 160. Das wären die Größen, ab deren Überschreiten ich meinen Töchtern bei Schwangerschafts-Diabetes zu Insulin raten würde.

                Wenigstens so wichtig wie einigermaßen gesunder Blutzucker ist für die heranwachsenden Babys die Ruhe ihrer Mütter!

                Daumendrück, Jürgen[/quote]

                Hallo Jürgen.
                Vielen dank für Ihren spannenden Ausflug in die Medizingeschichte des Schwangerschaftsdiabetes.

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                • Re: Hilfe


                  [quote jackyh1987]Hallo,

                  ja sowas vermeide ich ja auch schon.Nur kann ich dann dem ogtt mehr trauen, weil es im Labor ausgewertet wurde? Und am Nüchternwert kann ich wenig ändern oder?
                  Ich find halt bei 100 früh bin ich entspannter als bei 126 oder so...
                  Findest du die Werte schon sehr schlecht? Ich kenne mich da nicht wirklich aus...[/quote]

                  Die Nüchtern-Werte sollten laut Leitlinie unter 95 mg/dl sein. Am besten Sie sprechen mit Ihrem Diabetologen.

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