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oGTT

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  • oGTT

    Hallo,

    ich hatte Gestationsdiabetes da wurde mir Blut aus der Vene entnommen, der mittlere Wert war erhöht. Nun war ich im letzten Oktober bei Hausarzt der auch Diabetes behandelt und hab den oGTT nach der Geburt wiederholt, der war schlechter als zuvor (wurde aber wie zuhause nur aus dem Finger Blut entommen und dann mit den normalen Messgeräten sofort ausgewertet)...Frauenärtin meinte kann noch von den Hormonen kommen, ich soll es dann so im Januar nochmal machen und dann in ner internistischen Schwerpunktpraxis bei meinem Diabetologen aus der Schwangerschaft. Da war ich dann dieser, hat mir Blut aus dem Finger entnommen und dann mit so einem Miniröhrchen aufgefangen..es kam raus 92 173 126. Er meinte geht besser aber KEIN Diabetes. Zu dem Zeitpunkt Januar 2013 war es aber so, dass meine Nüchternwerte zuhause immer so bei 113 oder manchmal höher sind...habe zwei Geräte und es ist bei beiden so, nur der ogtt sagt ja alles ok.
    Jetzt hatte ich im Juli eine Fehlgeburt und frage mich ob es damit zusammenhängt oder kann ich dem ogtt mehr trauen als meinen Geräten zuhause? Machen solche Werte schon eine Fehlgeburt? Gestern hatte ich 100g Vollkornnudekn, Tomatensoße und ein Fanta und der Wert nach 1 Std, war grad mal 140 und nach 2 Stunden schon wieder bei 124.
    Muss ich mir Sorgen machen?

    Liebe Grüße,

    Jacky


  • Re: oGTT


    Hallo Jacky,

    du kannst dem oGTT mit der Labormessung mehr trauen, als deinem Handmessgerät. Allerdings könnte bei dem oGTT der Nüchternwert durch die vorherige Bewegung schon ein bisschen runtergegangen sein. Aber auf die 1- und 2-Stunden-Werte hätte das (wenn du dich nicht zwichendurch auch heftig bewegt hast) keinen Einfluss gehabt und die sind nicht perfekt, aber auch nicht besonders schlecht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bereits diese leicht erhöhen Werte, auch nicht ein NBZ von 113 mg/dl, zu einer Fehlgeburt führen können.

    Sorgen musst du dir nicht machen, aber vielleicht doch etwas dagegen unternehmen. Du könntest auch schon unabhängig von einer SS deine Ernährung umstellen und dabei besonders auf die Menge und Qualität der KH achten. Außerdem hilft viel Bewegung. Vieleicht hast du eine Insulinresistenz, das könnte durch ein oGTT mit Insulinmessung nachgewiesen werden. Eine solche Ernährungsumstellung - sieh dir als eine gute Möglichkeit mal LOGI http://forum.logi-methode.de/ an - würde sowohl gegen die Insulinresistenz, als auch gegen eine Weiterentwicklung eines Diabetes viel ausrichten können.

    LG Rainer

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    • Re: oGTT


      Moin Jacky,

      gesund würdest du morgens mit maximal 90mg/dl aufwachen, eher weniger, und etwa 1 Stunde nach viiiiielen KHs=Zucker für ein paar Minuten maximal 140 messen und 1 bis spätestens 2 Stunden weiter schon wieder deutlich unter 100. Diabetes ist, wenn mit mehr als 125 aufgewacht wird und 2 Stunden nach dem Einfüllen von 75g Glukose noch mehr als 200mg/dl getestet werden, also dann, wenn gesund schon wieder deutlich unter 100. Dein BZ spielt also viel im Niemandsland zwischen gesund und Diabetes, und da einstweilen auf der gesünderen Seite. Der so wenig zu hohe BZ wird dir wahrscheinlich eher nichts tun. Da stimme ich Rainer zu. Aber er sagt schon, dass da bei dir was nicht in Ordnung ist, und das kann dann durchaus am Kinderkriegen hindern, wenn's z.B. sowas wie PCOS ist. Also vielleicht mal den Gyn intensiver fragen?

      Daumendrück, Jürgen

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